Krieg gegen den Iran: USA setzen Sanktionen für iranisches Öl auf Schiffen aus

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Die US-Regierung lockert vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl, das bereits auf Tankern verladen ist. Damit soll der drastische Ölpreisanstieg abgemildert werden.

Aktualisiert am 21. März 2026, 0:46 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, Reuters,

 USA setzen Sanktionen für iranisches Öl auf Schiffen aus

Die USA lockern im Irankrieg vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befindet. Das US-Finanzministerium teilte mit, Verkauf und Lieferung seien die nächsten 20 Tage, also bis zum 19. April erlaubt. 

US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Donnerstag die Maßnahme bereits in Aussicht gestellt. Auch da bezog er sich auf bereits auf Tankern verladenes iranisches Öl. Die USA versuchen mit dem Schritt, den drastischen Ölpreisanstieg abzumildern.

Der Iran teilte jedoch mit, dass das Land "derzeit" keine überschüssigen Rohölvorräte habe, die es den internationalen Märkten zur Verfügung stellen könnte. Die Islamische Republik verfüge über keine Vorräte "auf See oder zur Versorgung der internationalen Märkte", teilte ein Sprecher des iranischen Ölministeriums am Freitag im Onlinedienst X mit. Entsprechende Äußerungen von US-Finanzminister Scott Bessent sollten "lediglich den Käufern Hoffnung machen", fügte er hinzu.

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