Kolumbien: Viele Tote bei Erdbeben

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Kolumbien ist von einem der schwersten Erdbeben der vergangenen Jahrzehnte mit einer Stärke von 7,4 getroffen worden. Die Zahl der Toten gab Präsident Abelardo de la Espriella am Montag (Ortszeit) zunächst mit 111 an. Der gerade erst vereidigte, rechtspopulistische Politiker hat es kurz nach Amtsantritt mit einer ersten Bewährungsprobe zu tun. Mittlerweile wird von deutlich mehr Todesopfern ausgegangen, zudem wurden Hunderte Menschen verletzt. In der betroffenen Region im Westen des Landes rund um das Epizentrum nahe San José del Palmar brachte das Beben zahlreiche Gebäude entweder ganz zum Einsturz oder beschädigte sie. Unter vielen Trümmern werden noch Menschen vermutet. Alleine in der Millionenstadt Cali, die südlich des Epizentrums liegt, würden 188 Menschen vermisst, sagte De la Espriella am Abend auf einer Pressekonferenz vor Ort. „Darauf werden sich jetzt all unsere Kräfte konzentrieren.“

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