Aus dem Werk Oscar Wildes ist ein Bonmot überliefert, der die Mühen der Royals wie des britischen Geldadels womöglich bis heute gut umreißt: »Mit der Gesellschaft zu leben – welche Qual! Aber außerhalb der Gesellschaft zu leben – welche Katastrophe!«
Ähnliches dürfte sich in den vergangenen Monaten womöglich auch Pippa Matthews, 42, öfter gedacht habe. Denn die gut situierte Britin, besser bekannt unter ihrem Geburtsnamen Middleton und als Schwester von Herzogin Kate , leidet offenbar unter fortgeschrittenem Geldschwund.
Grund dafür sei das Anwesen Bucklebury Farm, ein Ensemble von Gebäuden, zu dem unter anderem ein Streichelzoo gehört. Und von dem sich Pippa sowie ihr Ehemann James Matthews unlängst offenbar trennen mussten. Wie unter anderem die »Daily Mail« berichtet, veräußerte das Paar die gemeinsame Farm unlängst – offenbar wegen hoher Schulden.
Die rund 72 Hektar große Anlage in Berkshire ist laut Zeitung nicht mehr im Besitz des Paares. Hintergrund seien finanzielle Probleme. Allein im Jahr 2025 habe sie Schulden in Höhe von 807.543 Pfund verursacht, umgerechnet etwa 934.000 Euro.
Grund dafür seien fehlende Einnahmen sowie zu hohe Ausgaben gewesen, heißt es weiter. Im Internet beschweren sich Besucherinnen und Besucher der Bucklebury Farm darüber, wie sich die Anlage in den vergangenen Jahren entwickelt habe.
Zitiert wird in der britischen Presse auch ein Anwohner, der »hochnäsige Abzocke« beklagt und weiter gesagt haben soll: »Das war in meiner Kindheit in Berkshire ein beliebter Treffpunkt. Aber seit der Übernahme durch Middleton hat es sich zu einem Ort des Snobismus und der bürgerlichen Exklusivität entwickelt.«
Tatsächlich scheint die Vermarktung des exklusiven Projekts eine Herausforderung gewesen zu sein. Die Matthews gehören nicht zum britischen Adel, sind aber durch Geld, prestigeträchtige Zukäufe und Verwandtschaft (etwa zu Pippas Schwester) in den Oberrang der Gesellschaft eingezogen. Die Farm dürfte dabei eher Zeitvertreib gewesen sein.

vor 22 Stunden
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