Jill Biden und Melania Trump: Eisige Limousinenfahrt

vor 3 Stunden 1

Es gibt Situationen, in denen das Protokoll zur Belastungsprobe wird. Eine solche ereignete sich am 20. Januar 2025, dem Tag der Amtseinführung von Donald Trump. So zumindest schildert es Jill Biden in ihrer Autobiografie, die diese Woche erschienen ist. Medien wie die »Bild«-Zeitung und die US-amerikanische Zeitschrift »People« haben dies nun aufgegriffen.

Jill Biden beschreibt die Fahrt mit Melania Trump als eine Übung in erzwungener Diplomatie – mit einer Frau, mit der sie so gut wie nichts geteilt habe und die ihr im Grunde vollkommen fremd gewesen sei. John Bessler, Ehemann der demokratischen Senatorin Amy Klobuchar, habe als eine Art Puffer im Fahrzeug gesessen, schreibt die Ex-First-Lady. »Der Arme musste einen Weg finden, die Spannung zu lösen.«

Bessler versuchte es erst über die Kinder. An welcher Universität denn ihr Sohn Barron studiere, habe er Melania Trump gefragt. »NYU«, habe diese wortkarg entgegnet. Dann habe sie das Gespräch aufs Wetter gelenkt.

Ob die Trumps einen Hund hätten, versuchte Bessler es weiter. Melania habe verneint. Barron habe keinen gewollt.

Jill Biden habe Melania Trump auch nach ihrem Vater Viktor gefragt, schreibt sie in ihrem Buch. Dessen Frau war kurz zuvor gestorben. Es gehe ihm gut, habe Melania geantwortet. »Aber wissen Sie, es ist ja erst ein Jahr her.«

Gesamten Artikel lesen