Top 10: Das beste Smartphone im Test – Oppo schlägt Samsung und Apple

vor 1 Stunde 1

Welches ist das beste Smartphone? Wir haben die Top-Modelle getestet. In unserer Bestenliste setzt sich Oppo überraschend an die Spitze – vor Samsung und Apple.

Gibt es „das beste Smartphone“? Objektiv vielleicht – technische Daten sind vergleichbar, Benchmarks zeigen klare Sieger. Doch in der Praxis zählen noch andere Dinge: Wie flüssig und stabil läuft das System? Wie gut ist die Kamera im Alltag? Wie lang ist die Akkulaufzeit?

Unsere Bestenliste basiert daher nicht nur auf Zahlen, sondern auf redaktioneller Erfahrung. Sie ist bewusst subjektiv: Die hier gelisteten Smartphones haben uns in den vergangenen Monaten am meisten überzeugt – durch Leistung, Ausstattung und Alltagstauglichkeit.

Was sollte ein Top-Gerät mitbringen? Ein OLED-Display mit mindestens Full-HD+-Auflösung, ein aktueller High-End-Chipsatz, mindestens 8 GB RAM und 256 GB Speicher. 5G, Wi-Fi 7, kabelloses Laden und eine vielseitige Kamera mit Teleobjektiv gehören ebenso dazu. Natürlich hängt die perfekte Wahl vom eigenen Nutzungsverhalten ab – diese Liste bietet eine fundierte Orientierung, keine absolute Wahrheit.

Neuer Testsieger ist das Oppo Find X9 Ultra ab 1510 Euro. Es bietet das beste Gesamtpaket aus Top-Hardware, langer Akkulaufzeit und einer exzellenten Kamera mit zwei Telelinsen.

Der neue Technologiesieger ist das Vivo X300 Ultra – primär wegen der starken Ausstattung und hervorragenden Kamera. Der Preis von 1900 Euro ist aber hoch.

Neuer Preis-Leistungs-Sieger ist jetzt das Samsung Galaxy S26 Ultra. Es ist im Preis stark gefallen und kostet nur noch 930 Euro. Hard- und Software sind weiterhin top – auch wenn die Kamera nicht mehr ganz mit der chinesischen Konkurrenz mithalten kann.

Wer auf tolle Zoom-Aufnahmen steht, aber nicht die Preise für Oppo und Vivo zahlen will, bekommt mit dem Xiaomi 17 Ultra eine exzellente Alternative. Richtig gut und besonders preiswert ist zudem das Motorola Signature. Wer ohnehin im Apple-Kosmos zu Hause ist, dürfte mit dem iPhone 17 Pro Max am besten bedient sein.

Anmerkung: Dieser Artikel wird – wie unsere anderen Bestenlisten – regelmäßig aktualisiert. Dennoch handelt es sich um eine Momentaufnahme. Das gilt insbesondere für die Preise, die sich schnell ändern können.

In der Spitzenklasse lösen Displays jenseits von FHD+ auf, vereinzelt sogar bis 4K. Nötig ist das nicht: Bei typischen 6,5-Zoll-Diagonalen liefert schon FHD+ über 400 ppi – scharf genug für jedes Auge.

Bei der Technologie führt kein Weg an AMOLED vorbei. Schwarzwerte, Kontrast, Farbintensität und Betrachtungswinkel – hier kommen selbst die besten LCDs nicht heran. Dazu erreichen OLED-Panels bei HDR-Inhalten temporär Helligkeiten von mehreren Tausend Nits.

Bei der Bildwiederholrate bieten selbst günstige Panels mittlerweile 120 Hertz, ab 500 Euro trifft man gelegentlich auf 144 oder 165 Hertz. Standard ist inzwischen LTPO-Technik: Sie regelt die Bildwiederholrate je nach Inhalt variabel bis auf 1 Hertz herunter – das spart spürbar Strom.

Interessant ist das Privacy Display beim Samsung Galaxy S26 Ultra: Per Knopfdruck schränkt es den seitlichen Blickwinkel ein und verhindert ungewolltes Mitlesen. Allerdings leidet bei aktiver Funktion die Bildqualität. Und selbst im deaktivierten Zustand zeigt das Display eine leicht schwächere Blickwinkelstabilität als beim Vorgänger Galaxy S25 Ultra.

Die Zeiten, in denen Apples Chips als unschlagbar galten, sind vorbei: Der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 agiert auf Augenhöhe mit dem A19 Pro im iPhone 17 Pro Max – beide Chips liefern erstklassige Performance. Ein Android-Flaggschiff sollte diesen Top-Prozessor oder zumindest den Vorgänger Snapdragon 8 Elite unter der Haube haben oder den leicht abgespeckten Snapdragon 8 Gen 5. Gute Alternativen sind der Mediatek Dimensity 9500 oder Samsungs Exynos 2600.

Manche Hersteller sparen ausgerechnet beim Chipsatz und verbauen günstigere, da ältere Varianten wie den Snapdragon 8s Gen 3. Im Alltag fällt das tatsächlich kaum noch auf – nur Benchmark-Enthusiasten und Hardcore-Gamer profitieren spürbar von den stärkeren GPUs der Spitzenchips. Wer sein Smartphone lange nutzen will, greift trotzdem besser zum schnelleren Chip. Bei High-End-Smartphones ist das aber ohnehin fast immer gegeben.

Beim Arbeitsspeicher sind 8 GB unter Android das Minimum. Top-Modelle bieten längst 12 oder 16 GB. Apple kommt mit 12 GB aus – wenn Hard- und Software aus einem Haus stammen, reicht das locker.

Bei der Kamera ist in der Oberklasse eine Triple-Ausstattung mit Haupt-, Weitwinkel- und Telelinse Pflicht. Was Flaggschiffe darüber hinaus auszeichnet: exzellente Zoom-Objektive. Immer mehr Hersteller statten dabei die Telelinse statt des Hauptobjektivs mit der höchsten Auflösung aus.

Einige Modelle setzen auf zwei Teleobjektive, bei höheren Vergrößerungsstufen meist als Periskop-Linsen: Sie lenken das Licht um, weil ihre Baulänge sonst nicht in ein dünnes Smartphone passen würde. Den größten optischen Zoom bietet das Oppo Find X9 Ultra mit zehnfacher Vergrößerung. Dahinter folgen das Google Pixel 10 Pro XL und das Samsung Galaxy S26 Ultra mit fünffachem optischem Zoom.

Welche Kamera die beste ist, darüber lässt sich streiten. Ganz vorn spielen derzeit das Vivo X300 Ultra, Oppo Find X9 Ultra, Xiaomi 17 Ultra, Honor Magic 8 Pro, Motorola Signature und das Vivo X300 Pro. Auch das iPhone 17 Pro Max, Google Pixel 10 Pro XL und Samsung Galaxy S26 Ultra machen tolle Bilder – hinken der chinesischen Konkurrenz mittlerweile aber etwas hinterher.

In der oberen Preisklasse sind optische Bildstabilisatoren (OIS) Grundausstattung, immer öfter sogar für alle Linsen. Das sorgt in Kombination mit hochwertigen Linsen, großen Sensoren, hoch entwickelten KI-Features und ausgefeilter Software dafür, dass Top-Smartphones auch bei Nacht erstaunlich gute Bilder knipsen. Bei Tag stehen sie selbst Digitalkameras bis zu einem gewissen Grad in nichts nach.

Bei Videos sind 4K-Aufnahmen Standard, immer öfter sogar 8K. Ruckelige seitliche Schwenks gibt es bei teuren Smartphones nicht, da sie 4K mit 60 oder sogar 120 Bildern pro Sekunde (FPS) aufnehmen. Setzt man auf 8K, ist überwiegend bei 30 FPS Schluss. Geht es um gute Videoqualität, haben das Vivo X300 Ultra sowie das iPhone 17 Pro Max die Nase vorn.

Frontkameras bieten heute fast immer hohe Auflösungen, haben aber immer noch gelegentlich Probleme mit der Bilddynamik. Für Videochats und Social Media reicht das aber allemal.

256 GB interner, schneller UFS-Speicher sind bei Top-Smartphones heute die Untergrenze, vor allem, wenn der Speicher nicht erweiterbar ist. Da die Geräte ab Werk ohnehin großzügig bestückt sind, ist ein Speicherkartenslot in der oberen Preisklasse kaum noch zu finden. Immer verbreiteter sind inzwischen 512 GB, und es gibt immer mehr Modelle, die 1 TB bieten. Beim iPhone 17 Pro Max gibt es sogar 2 TB – zum Preis eines Premium-Laptops.

Allerdings dürfte die aktuelle Speicherknappheit dafür sorgen, dass die Preise noch drastisch steigen – und viele Hersteller dann wieder eher kleinere Speichervarianten verbauen. Unser Tipp: Am besten jetzt zur größten Speichervariante greifen.

Technisch ist ansonsten alles an Bord, was in Smartphones verfügbar ist – natürlich auch NFC und 5G. Als weitere Standards gelten USB-C 3.x, Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Ultraschall-Fingerabdruckscanner. Akkus sollten nicht nur möglichst groß sein, sondern auch schnell (tendenziell Richtung 100 Watt) und kabellos geladen werden können. Eine IP68-Zertifizierung, die Schutz vor Staub und Wasser hin zum Untertauchen bietet, gehört in der Oberklasse ebenfalls zum Standard. Einige Hersteller bieten sogar IP69K.

Bei der Aktualität der Android-Version gibt es bei Spitzenmodellen in der Regel keine Probleme – sie kommen zum Marktstart stets mit der neuesten Version. Auch zukünftige Updates sollten kaum Schwierigkeiten bereiten: Hersteller wie Samsung und Google, mittlerweile aber auch Honor, versprechen Versions-Upgrades und Softwareupdates für bis zu sieben Jahre. Oppo und Vivo gleichen sich der Vorgehensweise bei ihren Top-Modellen an.

Andere Anbieter wie Nubia oder Realme zeigen sich dagegen noch zurückhaltender. Apple-Kunden müssen sich um den Software-Support ohnehin kaum Sorgen machen – auch wenn iOS 26 anfangs bei einigen Nutzern für Stirnrunzeln gesorgt hat.

Ist das Budget deutlich kleiner, gibt es genügend preiswerte Alternativen. Das beste Smartphone bis 500 Euro – genauer gesagt das beste Mittelklasse-Handy – ist derzeit das Poco F8 Pro von Xiaomi ab 440 Euro auf Ebay. Der Prozessor ist flott, und es gibt sogar eine ordentliche Telelinse an Bord.

Unsere Tests unterscheiden sich bewusst von denen der Stiftung Warentest, die für viele Käufer dennoch eine wichtige Orientierung bietet. Sie testet neue Geräte oft erst mit zeitlichem Abstand und legt den Fokus auf langfristige Kriterien wie Leistungsfähigkeit, Langlebigkeit und Alltagssicherheit.

Im aktuellen Ranking (Stand: April 2026) führt das Apple iPhone 16 Pro Max mit der Bestnote „sehr gut“ (1,4), dicht gefolgt vom Samsung Galaxy S25 Ultra als bestem Android-Smartphone. Da Stiftung Warentest andere Bewertungskriterien anlegt, liegt dort weiterhin das iPhone 16 Pro Max vorne.

Die neueren Generationen iPhone 17 Pro (1,6) und Samsung Galaxy S26 Ultra (1,7) folgen knapp dahinter. Die absolute Spitze verpassen sie bei der Stiftung Warentest wegen leichter Abzüge bei Akkulaufzeit oder Gehäusestabilität – beim S26 Ultra unter anderem durch den Wechsel von Titan zurück zu Aluminium. Für preisbewusste Nutzer empfiehlt die Stiftung zudem Modelle der Samsung-Galaxy-A-Serie oder Googles Pixel-A-Reihe.

Aktuelle Flaggschiff-Smartphones von Apple, Xiaomi, Samsung, Honor und anderen Herstellern lassen kaum Wünsche offen. Allerdings liegt „das Beste“ oft im Auge des Betrachters – und hängt nicht zuletzt vom Budget ab.

Das beste Gesamtpaket aus Leistung, Qualität und Kamera bietet das Oppo Find X9 Ultra – unser neuer Testsieger. Technologiesieger ist das Vivo X300 Ultra: Es bietet einen starken Akku, potente Hardware und die vielleicht beste Kamera, die auch bei Videos überzeugt. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat der Ex-Testsieger Samsung Galaxy S26 Ultra – es muss sich kaum vor der Konkurrenz verstecken, ist aber mittlerweile schon für unter 1000 Euro zu haben.

Wer hier nicht fündig wird, sollte einen Blick in unsere weiteren Bestenlisten werfen, die wir regelmäßig aktualisieren:

Übrigens: Wer zu seinem neuen Smartphone einen passenden Tarif sucht, wird vielleicht im Tarifrechner von heise.de fündig. Hier gibt es verschiedene Vergleichsrechner für Prepaid, monatlich kündbare und sogar kostenlose Tarife. Der Rechner umfasst dabei übergreifend alle Angebote, die derzeit in Deutschland verfügbar sind.

BESTENLISTE

 Glänzt bei Leistung, Kamera und Akku

Brachiale Leistung, ausdauernder Akku und eine Top-Kamera mit zwei Telelinsen und zehnfachem optischen Zoom: Das Oppo Find X9 Ultra setzt im Test Maßstäbe.

VORTEILE

  • lange Akkulaufzeit
  • rasante Performance
  • hervorragendes und helles Display
  • exzellente Kamera mit bis zu zehnfachem optischem Zoom

NACHTEILE

  • richtig teuer
  • recht wuchtig
  • keine zwei eSIMs gleichzeitig
  • Drosselung wegen Hitze bei längerer Auslastung

Oppo Find X9 Ultra im Test: Glänzt bei Leistung, Kamera und Akku

Brachiale Leistung, ausdauernder Akku und eine Top-Kamera mit zwei Telelinsen und zehnfachem optischen Zoom: Das Oppo Find X9 Ultra setzt im Test Maßstäbe.

Wenn Oppo derzeit etwas kann, dann Kamera-Smartphones bauen. Das Find X9 Pro hat das schon angedeutet – das neue Find X9 Ultra setzt für Foto-Enthusiasten noch eins drauf und zeigt ziemlich kompromisslos, wohin die Reise in der Oberklasse geht. Die Kollegen der c't haben das Gerät ausführlich durch den Testparcours geschickt. Wir konnten das Gerät ebenfalls kurz ausprobieren und fassen die wichtigsten Erkenntnisse aus dem c't-Test hier zusammen.

Design

Das Find X9 Ultra fällt schon beim Auspacken auf: Die Rückseite kommt wahlweise in knalligem Orange aus faserverstärktem Verbundwerkstoff oder in Dunkelgrau aus Kunstleder. Dezent ist sonst aber wenig an diesem Smartphone. Mit 163,2 × 77 × 9,1 mm und 236 g gehört es klar zur Fraktion der Brocken – in der Hosentasche macht sich das Gewicht deutlich bemerkbar.

Hauptverantwortlich für den massigen Auftritt ist der riesige, runde Kamerabuckel auf der Rückseite, der über 6 mm aufträgt. Beim Hineinschieben in die Tasche nervt das gelegentlich, in der Hand entpuppt sich der Buckel aber als überraschend praktische Fingerablage: Das Smartphone liegt damit sicher und gut ausbalanciert. Gegen Wasser und Staub ist das Find X9 Ultra nach IP68 und IP69 zertifiziert.

Mit der auffälligen orangenen Taste spendiert Oppo dem Find X9 Ultra eine zusätzliche Kamerasteuerung. Sie startet per Doppeldruck die Kamera-App. Ein leichter Druck fokussiert das Motiv, ein fester löst aus. Im Querformat wird aus der Taste per Wischgeste ein stufenlosen Zoom-Slider.

Oppo Find X9 Ultra

Oppo Find X9 Ultra

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Oppo Find X9 Ultra

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Oppo Find X9 Ultra

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Oppo Find X9 Ultra

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Display

Das 6,82 Zoll große AMOLED-Panel macht keine halben Sachen: 3168 × 1440 Pixel sorgen für eine knackscharfe Darstellung (510 ppi), die Farben wirken kräftig und natürlich. Auch in der prallen Sonne bleibt der Bildschirm gut ablesbar: Bis zu 1800 cd/m² soll die Helligkeit in der Fläche betragen, gemessen haben die Kollegen im Schnitt 1100 cd/m². Die HDR-Peak-Leistung beträgt laut Hersteller 3600 cd/m².

Die Bildwiederholrate passt sich dank LTPO flexibel zwischen 1 und 144 Hertz an, die Abtastrate liegt bei 300 Hertz. HDR10+ und Dolby Vision sind ebenso an Bord wie Gorilla Glass Victus 2 als Kratzschutz. Wer mag, justiert in den Systemeinstellungen Farbtemperatur und weitere Parameter nach eigenem Geschmack.

Kamera

Oppo bleibt seiner Liaison mit Hasselblad treu. Auf der Rückseite des Find X9 Ultra sitzen vier Objektive plus ein monochromer Multispektralsensor. Den Ton gibt die 200-MP-Hauptkamera mit lichtstarker Blende, großem Sensor und optischer Bildstabilisierung (OIS) an. Dazu kommen ein Dreifach-Tele (ebenfalls 200 MP, mit OIS), ein Zehnfach-Tele (50 MP, mit OIS) und ein Ultraweitwinkel (50 MP). Der zusätzliche 3,2-MP-Multispektralsensor dient in erster Linie der präziseren Farberfassung und Weißabstimmung. Vorn wartet eine weitere 50-MP-Kamera auf Selfies.

Die Hauptkamera liefert feine Details, Schärfe bis in die Ecken und einen hohen Dynamikumfang. Auch der Nachtmodus überzeugt – an die Klassenspitze (Xiaomi 17 Ultra, Google Pixel 10 Pro) reicht er laut den c't-Kollegen aber nicht ganz heran. Die vollen 200 MP braucht es nicht, 50 MP genügen fürs Croppen allemal. Das Zehnfach-Tele bleibt bei Details und Dynamikumfang etwas hinter dem Fünffach-Zoom zurück, hat aber seine Stärken bei starker Vergrößerung. Das Ultraweitwinkel fällt etwas ab und bietet einen knapperen Bildwinkel als die Konkurrenz.

In der Kamera-App gibt es Filter für den Hasselblad-Look. Der Master-Modus zügelt die sonst übliche Smartphone-Farbpracht und orientiert sich an der Anmutung großer Kameras. Weniger Knallbonbon, mehr Kamera.

Das Zubehör aus Griff samt Objektiven heißt sperrig „Find X9 Ultra Hasselblad Earth Explorer Photography Kit“ und ist hierzulande nur schwer zu bekommen. Das Aufsteck-Tele eröffnet kreative Spielräume – im Zoo, Stadion oder bei Konzerten. Bildschärfe und Bokeh überzeugen. Im Alltag bleibt es aber meist in der Schublade: Dann sind die anderen Kameras blockiert, außerdem sind eine Hülle mit Adapterplatte und der passende App-Modus zwingend nötig.

Auch ohne Objektiv ist die Kamerahülle praktisch: Zweistufiger Auslöser und Zoom-Wippe arbeiten zuverlässig, sobald sie per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt ist. Eine schmale LED am Rand zeigt den Ladestand des integrierten Akkus an.

Ausstattung

Im Find X9 Ultra steckt Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5 – aktuell das Maß der Dinge bei mobilen Prozessoren. Flankiert wird der mit bis zu 4,6 GHz taktende Achtkerner von 12 GB RAM. Für richtig viel Leistung ist damit gesorgt: Bei 3DMark Wild Life Extreme erreicht das Oppo Find X9 Ultra bärenstarke 7700 Punkte. Bei Solar Bay sind es 13.300 Punkte laut der Tests der Kollegen. Schneller sind hier aber das Samsung Galaxy S26 Ultra, das eine etwas übertaktete Variante des Prozessors nutzt, sowie das Redmagic 11 Pro und 11S Pro.

Schwächen offenbart das Find X9 Ultra allerdings beim Thermomanagement. Unter Dauerlast drosselt es deutlich stärker als die Konkurrenz. In den vier Dauertests von 3DMark bleiben am Ende nur rund 40 Prozent der Ausgangsleistung übrig, beim Vivo X300 Ultra sind es hingegen über 60 Prozent. Auch die Gehäusetemperatur fällt mit bis zu 50,5 °C höher aus als beim Vivo mit 47 °C.

Als Speicher gibt es wahlweise 512 GB oder 1 TB nach flottem UFS-4.1-Standard. Auch bei der Konnektivität bleiben keine Wünsche offen: USB-C 3.2, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC sowie ein Infrarot-Port sind an Bord. Im Alltag arbeitet das Smartphone entsprechend zügig, Apps starten verzögerungsfrei, Spiele laufen auf Wunsch mit 144 Hertz – ein Unterschied zu 120 Hertz, der sich auf dem Display kaum ausmachen lässt. Das Gerät ist zwar eSIM-fähig, Dual-eSIM wird aber nicht unterstützt: Für den Dual-SIM-Betrieb braucht es mindestens eine physische Karte.

Software

Auf dem Find X9 Ultra läuft Oppos Android-Oberfläche Color OS – modern, aufgeräumt und mit erträglich wenig Bloatware. Bei den Systemanwendungen setzt Oppo überwiegend auf Googles Angebot inklusive des KI-Assistenten Gemini. Eigene KI-Funktionen gibt es aber auch: Im „Mind Space“ landen Screenshots, Notizen und andere Schnipsel, zudem hilft die KI beim Schreiben, Übersetzen und Diktieren. Oppo versorgt das Find X9 Ultra ab 2026 für fünf Jahre mit OS-Updates und für sechs Jahre mit Sicherheitsupdates.

Akku

Mit 7050 mAh Kapazität ist der Silizium-Kohlenstoff-Akku des Find X9 Ultra zwar etwas kleiner als der des Pro-Modells, hält aber kaum kürzer durch. Im Test der c't-Kollegen lief das Smartphone beim Videostreaming per WLAN über 24 Stunden, im Alltag musste das Ladekabel erst am zweiten Abend ran.

Wieder voll ist der Akku in rund einer Stunde – die vollen 100 W gibt es allerdings nur mit einem Netzteil von Oppo. Über die verbreiteten USB-Standards Power Delivery (PD) und PPS lädt das Smartphone zwar ebenfalls schnell mit bis zu 55 W via PPS, aber eben nicht die maximal mögliche Ladeleistung. Kabelloses Laden ist möglich, mit einem entsprechenden Wireless-Ladegerät von Oppo dann sogar mit bis zu 50 W.

Preis

Die UVP startet bei überaus happigen 1700 Euro für das Modell mit 512 GB – das lässt selbst das iPhone plötzlich wie ein Schnäppchen wirken. Die Straßenpreise beginnen bei 1510 Euro für die 512-GB-Variante. Mit 1 TB werden sogar 1999 Euro fällig. Zur Wahl stehen zwei Farben: Dunkelgrau oder Orange.

Fazit

Das Oppo Find X9 Ultra zeigt, was in der Smartphone-Oberklasse aktuell technisch möglich ist: brachiale Performance, ein extrem ausdauernder Akku, ein brillantes Display und eine vielseitige Kamera mit zwei Telelinsen und bis zu zehnfachem optischen Zoom. Stand jetzt liefert es das technisch beste Gesamtpaket am Markt.

Allerdings ist es kostspielig und ziemlich wuchtig. Wer nicht ganz so viel ausgeben will, aber dennoch hervorragende Fotos mit starkem Zoom schießen möchte, sollte sich das Xiaomi 17 Ultra ansehen. Deutlich günstiger ist zudem das Samsung Galaxy S26 Ultra mit ebenfalls starker Hardware und guter Kamera.

 Überragendes Smartphone für Foto und Video

Top-Hardware und eine Kamera, die exzellente Fotos schießt und Videos aufzeichnet. Das Vivo X300 Ultra zeigt im Test, was es als Flaggschiff bietet.

VORTEILE

  • starke Performance
  • lange Akkulaufzeit
  • exzellente Kamera für Fotos und Videos

NACHTEILE

  • kostenintensiv
  • Kamerazubehör teuer und sperrig
  • keine zweite Telelinse für höheren optischen Zoom

Vivo X300 Ultra im Test: Überragendes Smartphone für Foto und Video

Top-Hardware und eine Kamera, die exzellente Fotos schießt und Videos aufzeichnet. Das Vivo X300 Ultra zeigt im Test, was es als Flaggschiff bietet.

Mit dem Vivo X300 Pro präsentierte der Hersteller bereits ein Smartphone, das ambitionierte Fotografen ansprechen soll. Mit dem Ultra-Modell legt Vivo nun nach und zeigt erneut in Kooperation mit Zeiss, wie leistungsfähig ein High-End-Smartphone bei Fotos und Videos sein kann.

Wir haben das neue Flaggschiff getestet und gleichen unsere Eindrücke mit den Ergebnissen der c’t ab. Den vollständigen Testbericht der Kollegen gibt es hier: Vivo X300 Ultra – High-End-Kamera mit teurem Zubehör.

Design

Optisch orientiert sich das Vivo X300 Ultra am Pro-Modell der X300-Reihe. Dominant ist auch hier das große, runde Kameraelement auf der Rückseite samt Zeiss-Logo – beim Ultra fällt es allerdings noch eine Nummer größer, dicker und selbstbewusster aus. Stolze 8 mm ragt es aus dem Gehäuse heraus.

Mit Abmessungen von 163 × 76,8 × 8,2 mm und einem Gewicht von 232 g ist das Smartphone in Schwarz ein veritabler Brocken. Das grüne Modell ist sogar nochmals 0,3 mm dicker und wiegt 5 g mehr – was an der anderen Glasbeschichtung liegt. In der Hand liegt es satt, in der Hosentasche macht es sich deutlich bemerkbar. Einhändige Bedienung ist damit kaum noch möglich. Auf dem Tisch wackelt das Gerät dank mittig platzierter Kameraeinheit zwar kaum, liegt aber nicht plan auf, sondern leicht schräg.

Der Rahmen besteht aus Aluminium, die Rückseite aus Glas. Dank IP68- und IP69-Zertifizierung trotzt das Gerät Staub und Wasser. Die Rückseite unseres Testmusters zeigt sich in mattem Glas in dezentem Grün, das untere Viertel ist farblich leicht abgesetzt. Der Herstellerschriftzug ist fürs Querformat ausgerichtet – ein klarer Hinweis darauf, wofür Vivo das Gerät vor allem gebaut hat.

Verarbeitung und Materialanmutung überzeugen auf ganzer Linie. Das X300 Ultra klappert hörbar, wenn man es schüttelt: Die Objektive mit optischer Bildstabilisierung sitzen beweglich im Gehäuse – bei solchen Kamerasystemen normal, hier aber auffällig laut.

Vivo X300 Ultra: Bilder aus dem Test

Vivo X300 Ultra: Display mit 6,82 Zoll

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Vivo X300 Ultra: Wuchtiges Smartphone

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Vivo X300 Ultra: Wegen Kamerabuckel liegt es schräg auf

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Vivo X300 Ultra: Rückseite

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Vivo X300 Ultra: Kamera

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Vivo X300 Ultra: Kamera ragt deutlich hervor

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Vivo X300 Ultra: Kamera ragt deutlich hervor

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Vivo X300 Ultra: Kamera ragt deutlich hervor

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Vivo X300 Ultra: Power-Button und Lautstärkewippe

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Vivo X300 Ultra: Anschluss

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Vivo X300 Ultra mit Schutzhülle

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Vivo X300 Ultra mit Fotografie-Kit und Teleobjektiv

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Vivo X300 Ultra mit Kamera-Handgriff

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Vivo X300 Ultra mit Kamera-Handgriff

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Vivo X300 Ultra mit Fotografie-Kit und Teleobjektiv

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Vivo X300 Ultra: Aufsatz für Teleobjektiv

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Vivo X300 Ultra mit Fotografie-Kit und Teleobjektiv

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Vivo X300 Ultra mit Fotografie-Kit und Teleobjektiv

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Display

Auch das Display wächst beim Ultra-Modell: Die Diagonale misst jetzt üppige 6,82 Zoll, die Auflösung steigt auf 3168 × 1440 Pixel im 20:9-Format. Bei einer Pixeldichte von 510 ppi wirkt das Bild gestochen scharf. Dank LTPO-Technik regelt das Panel seine Bildwiederholrate dynamisch zwischen 1 und 144 Hz – das sorgt für eine geschmeidige Darstellung und schont zugleich den Akku.

Auch sonst spielt das AMOLED-Panel in der Oberliga: Farben leuchten kräftig, die Kontraste überzeugen, Schwarz erscheint tiefschwarz. Sämtliche gängigen HDR-Formate werden unterstützt, darunter HDR10+, HDR Vivid und Dolby Vision.

Im Test ließ sich der Bildschirm selbst bei direktem Sonnenlicht gut ablesen. Die c’t bemängelte allerdings, dass die Helligkeitsautomatik mitunter träge reagiert – uns ist das weniger aufgefallen. Mit gemessenen 1680 cd/m² ist das Display in jeder Lichtsituation gut ablesbar, sofern es die Spitzenhelligkeit zuverlässig abruft – einige Mitbewerber leuchten allerdings noch heller.

Kamera

Zum Einsatz kommt eine Triple-Kamera, die von einem Multispektralsensor mit 5 Megapixeln unterstützt wird. Das Hauptobjektiv löst mit bis zu 200 Megapixeln auf und bietet einen optischen Bildstabilisator (OIS) sowie eine Lichtstärke von f/1.85. Dazu kommen ein Ultraweitwinkelobjektiv mit 50 Megapixeln, OIS und f/2.0 sowie eine Periskop-Telelinse mit 200 Megapixeln bei einer Lichtstärke von f/2.67 und OIS, die einen 3,7-fachen optischen Zoom bietet.

Die Hauptkamera setzt auf 35 mm Brennweite (Kleinbildäquivalent) statt der bei Smartphones üblichen 24 mm. Die 35-mm-Brennweite gilt als Klassiker für Reportagen, Porträts mit Umgebung und Streetfotografie. Sie verzerrt Nahaufnahmen weniger als die üblichen 24 mm, fängt dafür bei Innenraumaufnahmen etwas weniger vom Motiv ein. Das wird aber durch den hochauflösenden Ultraweitwinkel-Sensor flexibel kompensiert. Hinter allen drei Objektiven sitzen ausladende Sensoren, die viel Licht einfangen. Selten ist zudem, dass auch die Ultraweitwinkellinse optisch stabilisiert ist und Verwacklungen ausgleicht.

In der Praxis spielt die Hauptkamera in der Top-Liga – sofern man die 12-Megapixel-Stufe meidet, in der Artefakte sichtbar an Konturen nagen. Bei voller Auflösung belegt jedes Bild über 50 MB. Der sinnvolle Kompromiss liegt bei 50 Megapixeln und rund 17 MB. Farben, Dynamik, Kontraste und Schärfe überzeugen dann auf ganzer Linie.

Die Telelinse mit umgerechnet rund 85 mm Brennweite gerät noch eine Spur knackiger. Der 3,7-fache Zoom bezieht sich dabei nicht auf die 35-mm-Hauptkamera, sondern auf die klassischen 24 mm. Der Ultraweitwinkel fällt deutlicher ab – weniger Details, bei viel Licht zu hell, bei wenig Licht etwas matschig. Immerhin bleibt die Farbabstimmung über alle drei Objektive konsistent.

Videos nimmt das Vivo X300 Ultra mit allen drei Rückkameras in 4K mit bis zu 120 fps im 10-Bit-Log-Format auf. Log-Material wirkt zunächst milchig – das ist gewollt und auf die Farbkorrektur in der Postproduktion ausgelegt. Gespeichert wird als MP4; neben H.264 und H.265 unterstützt das Smartphone auch 4:2:2 im APV-Codec. Der Pro-Video-Modus liefert zahlreiche manuelle Einstellungen und virtuelle Filter. Insgesamt ist die Videoqualität hervorragend und nahezu filmreif.

Vivo X300 Ultra: Originalaufnahmen aus dem Test

Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Ultraweitwinkellinse

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Vivo X300 Ultra: Porträtmodus mit Hauptkamera (2x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Porträtmodus mit Telelinse (3,7x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (3,7x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (7,4x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (10x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (15x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (20x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (30x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Aufnahme mit aufsteckbarem Teleobjektiv

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Ultraweitwinkellinse

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (3,7x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Ultraweitwinkellinse

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (3,7x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (10x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Selfie

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Vivo X300 Ultra: Selfie im Portätmodus

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (3,7x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (7,4x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Telelinse (10x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Aufnahme mit aufsteckbarem Teleobjektiv (70x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Aufnahme mit aufsteckbarem Teleobjektiv (17x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Aufnahme mit aufsteckbarem Teleobjektiv (17x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Aufnahme mit aufsteckbarem Teleobjektiv (70x Zoom)

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Ultraweitwinkellinse

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera

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Vivo X300 Ultra: Telelinse

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Vivo X300 Ultra: Makromodus

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Vivo X300 Ultra: Makromodus

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Vivo X300 Ultra: Makromodus

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Ultraweitwinkelkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Hauptkamera bei Nacht

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Vivo X300 Ultra: Telelinse bei Nacht

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Mit Zubehör wird aus dem Smartphone eine richtige Foto- oder Videokamera. Vivo bietet für stolze 599 Euro das X300 Fotografie-Set an: Hülle, Kameragriff mit Zusatzakku und ein 400-mm-Teleobjektiv von Zeiss. Der 248 g schwere Klopper liefert dank langer Brennweite schöne, sehr scharfe Aufnahmen mit ansprechendem Schärfeverlauf – sofern das Motiv passt.

Die Handhabung ist allerdings umständlich: Zuerst muss die Schutzhülle montiert und der passende Ring um das Kameramodul geschraubt werden. Anschließend dockt man das Objektiv an – nachdem man den Deckel abgenommen hat, was reichlich fummelig ausfällt. Per App den Telekonvertermodus starten – bis dahin dürfte so mancher schnelle Schnappschuss verpasst sein. Wer Haupt- oder Ultraweitwinkelkamera nutzen will, muss das Teleobjektiv zudem erst wieder abschrauben, sonst ragt es wie ein Kanonenrohr ins Bild.

Für ambitionierte Handyfilmer gibt es zudem das X300 Ultra Pro Video Rig Kit für 499 Euro. Es enthält einen Rahmen zum sicheren Halten des Smartphones sowie einen kleinen Lüfter gegen die Hitzeentwicklung beim Filmen.

Ausstattung

Als Antrieb dient im Vivo X300 Ultra Qualcomms aktuelles Topmodell, der Snapdragon 8 Elite Gen 5. Der Achtkerner taktet mit bis zu 4,6 GHz und greift auf 16 GB Arbeitsspeicher zu – mehr ist bei Smartphones derzeit kaum drin. Für die Bildverarbeitung spendiert Vivo zusätzlich einen KI-Co-Prozessor mit bis zu 80 TOPS (Trillion Operations per Second).

In den Benchmarks reiht sich das Vivo X300 Ultra erwartungsgemäß weit oben ein, bleibt damit allerdings hinter dem Samsung Galaxy S26 Ultra oder dem Oppo Find X9 Ultra zurück. Im 3DMark Wild Life Extreme erreicht es etwa „nur“ 6500 Punkte. Das ist Jammern auf hohem Niveau: Im Alltag liegt die Spitzenleistung nahezu gleichauf, Apps, Spiele, Menüs und Videos laufen geschmeidig und ohne Verzögerung.

Das Vivo X300 Ultra hält seine Leistung auch unter Dauerlast stabil: 60 Prozent Leistungsstabilität sind ein guter Wert – besser als bei vielen Konkurrenten. Offenbar hat Vivo bewusst auf eine ausgewogene Performance gesetzt. Auch das Kühlsystem überzeugt. Unter Volllast wird die Rückseite zwar bis zu 47 Grad warm, die thermische Drosselung fällt aber moderat aus.

Beim Speicher bleibt es bei maximal 1 TB (UFS 4.1) – einen Slot für microSD-Karten gibt es nicht, eine Erweiterung ist also nicht möglich. In Sachen Konnektivität lässt das Vivo X300 Ultra hingegen keine Wünsche offen: An Bord sind Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC, ein Infrarot-Port sowie USB-C 3.2 mit Displayport-Ausgabe.

Die Satellitennavigation deckt mit GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic sämtliche relevanten Systeme ab, was zu einer präzisen Ortung mit einer Genauigkeit von rund 3 m laut GPS-Test führt. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor reagiert schnell und zuverlässig, selbst bei feuchten Fingern. Die Stereolautsprecher liefern einen satten und räumlichen Klang.

Software

Als Software kommt Vivos Android-Oberfläche Origin OS zum Einsatz, zum Testzeitpunkt auf Basis des aktuellen Android 16. Vivo verspricht sieben Jahre Sicherheitsupdates (ab 2026) sowie fünf neue Android-Versionen bis hin zu Android 21.

Das Interface wirkt clean und modern. Vivo setzt weitgehend auf die offiziellen Google-Apps und installiert nur wenige eigene Programme vor – darunter einen Sprachrekorder, der Aufnahmen auf Wunsch in Text umwandelt. Voraussetzung dafür ist allerdings ein kostenloses Vivo-Konto. Hinzu kommen acht vorinstallierte Drittanbieter-Apps aus den Bereichen Social Media, Streaming und Onlineshopping, die sich aber per Fingertipp entfernen lassen. Praktisch: Origin OS beherrscht App-Klonen und erlaubt so die parallele Nutzung einer Anwendung mit zwei Konten.

Akku

Der 6600-mAh-Akku mit Silizium-Kohlenstoff-Anode liefert eine hervorragende Ausdauer. Im WLAN-Streaming-Test der Kollegen hält das Vivo X300 Ultra über 20 Stunden durch – ein Top-Wert. Im PCMark Battery Test sind es 16 Stunden, hier liegt das Oppo Find X9 Pro deutlich vorn. Auffällig: Beim Streaming bricht die Laufzeit über 5G stärker ein als via WLAN. Andere Geräte mit demselben Chip zeigen das nicht – ein Hinweis auf ein schwächeres Antennendesign.

Im Alltag reicht eine Ladung für rund zwei Tage. Wer viel fotografiert und filmt, muss früher an die Steckdose gehen: Sensor, Bildprozessor und Display gehören zu den größten Stromfressern. Geladen wird schnell – mit bis zu 100 W ist der Akku in knapp einer Stunde voll. Kabellos sind per Vivo-eigener Technik 40 W möglich, per Qi geht es langsamer.

Preis

Die UVP beträgt stolze 2000 Euro, die Straßenpreise starten bei 1900 Euro. Es gibt nur eine Ausführung mit 1 TB, als Farben stehen in Europa Grün und Schwarz zur Auswahl. Weiteres Zubehör wie das Fotografy-Kit für 599 Euro oder das Pro Video Rig Kit für 499 Euro – derzeit bei Alza schon ab 199 Euro – treiben den Preis weiter nach oben. Wer „sparen will“ bekommt das Vivo X300 Ultra im Bundle mit dem Fotografie-Kit „schon“ für 2319 Euro.

Fazit

Das Vivo X300 Ultra ist ein exzellentes Smartphone, das vor allem Foto- und Videofans begeistern dürfte. Die Kamera liefert natürlich wirkende Aufnahmen – im klassischen Reportagestil mit 35 mm oder mit dem 3,7-fachen Zoom bei 85 mm. Wem das nicht reicht, der greift zum professionellen Zubehör mit 400-mm-Teleobjektiv zum Aufstecken oder einer Halterung fürs Filmen.

Auch die Performance überzeugt. In Benchmarks schneiden andere Geräte zwar stärker ab, dafür punktet das X300 Ultra mit Stabilität und geringer Wärmeentwicklung. Die Akkulaufzeit ist gut, das Display nahezu über jeden Zweifel erhaben – abgesehen von einer etwas trägen Helligkeitsautomatik. Damit zählt es derzeit zu den besten Smartphones für Fotografie und Video. Allerdings hat das Vivo X300 Ultra seinen Preis: Mit Zubehör kratzt es schon an der 3000-Euro-Grenze. Zudem vermissen wir eine zweite Telelinse mit höherem optischen Zoom.

 Top-Smartphone mit Privatsphäre-Display

Samsung setzt beim S26 Ultra auf Software-Optimierungen statt Hardware-Sprünge. Das Privacy Display ist ein Alleinstellungsmerkmal – erfordert aber Kompromisse.

VORTEILE

  • Top-Performance dank Snapdragon 8 Elite Gen 5
  • innovative Privatsphäre-Funktion beim Display
  • Kamera mit starkem Zoom und verbesserten Nachtaufnahmen
  • lädt jetzt mit 60 W
  • 7 Jahre Software-Updates

NACHTEILE

  • aktives Privatsphäre-Display verschlechtert Bildqualität
  • seit Jahren wenig verändertes Kamera-Setup
  • weniger Akkukapazität als bei Konkurrenz

Samsung Galaxy S26 Ultra im Test: Top-Smartphone mit Privatsphäre-Display

Samsung setzt beim S26 Ultra auf Software-Optimierungen statt Hardware-Sprünge. Das Privacy Display ist ein Alleinstellungsmerkmal – erfordert aber Kompromisse.

Mit dem Galaxy S26 Ultra setzt Samsung vorrangig dank des neuartigen Privacy-Displays ein Ausrufezeichen. Die Technik schränkt den seitlichen Blickwinkel auf Knopfdruck ein – neugierige Sitznachbarn im Zug schauen künftig in die Röhre. Ansonsten liefert das Ultra-Modell solide Kost: Top-Performance, eine starke Kamera mit zwei Telelinsen und verbesserter Nachtfotografie, lange Akkulaufzeit, langjährige Updates und KI-Features.

Große Sprünge bei den Kamera-Sensoren? Silizium-Karbon-Akkus? Fehlanzeige. Samsung poliert am Lack und setzt vorwiegend auf Software-Anpassungen, während die chinesische Konkurrenz teils mit ganz neuen Motoren vorfährt. Ob das reicht, zeigt unser Testbericht.

Design

Optisch nähert sich das Galaxy S26 Ultra weiter den übrigen Modellen der Reihe. Das Gehäuse bleibt kantig, die Ecken sind nun stärker abgerundet. Die drei Kameralinsen sitzen auf einem ovalen Element – ein Designmerkmal, das Samsung beim Samsung Galaxy Z Fold 7 (Testbericht) eingeführt hat und so auch beim Galaxy S26 und S26+ nutzt. Mit 163,6 × 78,1 × 7,9 mm und 214 g ist das S26 Ultra das bisher dünnste Modell der Reihe.

Statt Titan kommt nur noch Aluminium zum Einsatz – eine Sparmaßnahme, die in der Hand kaum auffällt. Glasrückseite und Rahmen sind erstklassig verarbeitet, dank IP68-Zertifizierung ist das Gerät staub- und wasserdicht.

Der S-Pen verschwindet nahtlos im Gehäuse, wirkt mit seiner hellgrauen Kunststoff-Optik aber weniger hochwertig als der Rest. Sein hinteres Ende ist leicht angeschrägt, um dem neuen Eckenradius zu folgen – dadurch lässt sich der Stift auch falsch herum einschieben. Bündig sitzt er dann nicht, funktioniert aber trotzdem.

Samsung Galaxy S26 Ultra - Bilder

Samsung Galaxy S26 Ultra: Display

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Samsung Galaxy S26 Ultra: Rückseite

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Samsung Galaxy S26 Ultra: Kamera

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Samsung Galaxy S26 Ultra: Rückseite

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Samsung Galaxy S26 Ultra: Rückseite

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Samsung Galaxy S26 Ultra: Rückseite

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Samsung Galaxy S26 Ultra: Rückseite

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Samsung Galaxy S26 Ultra

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Samsung Galaxy S26 Ultra: Privatsphäre-Display aktiv

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Samsung Galaxy S26 Ultra mit Stift

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Samsung Galaxy S26 Ultra mit Stift

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Display

Das 6,9 Zoll große OLED-Display nimmt nahezu die komplette Front ein – nur ein schmaler Rahmen bleibt. Die Auflösung liegt bei 3120 × 1440 Pixeln, ab Werk stellt Samsung allerdings auf 2340 × 1080 Pixel ein. Besonders robustes Gorilla Glass Armor 2 mit spezieller Anti-Reflex-Schicht schützt das Panel. Bei der Helligkeit messen die Kollegen der c't 1466 cd/m² im Regelbetrieb – etwas weniger als der Vorgänger mit knapp 1600 cd/m². Im Alltag fällt das beim 120-Hz-Panel nicht ins Gewicht: Hell genug ist es allemal.

Das eigentliche Highlight des Galaxy S26 Ultra steckt im Display selbst: Privacy Display – von Samsung etwas sperrig „Datenschutzanzeige“ genannt. Die Funktion verdunkelt den Bildschirm für seitliche Blicke, sodass nebenstehende Personen nur noch ein nahezu schwarzes Panel sehen. Dafür hat Samsung die Pixelmatrix umgebaut: Die Hälfte der Bildpunkte sitzt hinter feinen Lochblenden, die Licht gezielt nach vorn kanalisieren. Fünf Jahre Entwicklungszeit, kein anderer Hersteller bietet derzeit Vergleichbares.

Die Funktion kann man in zwei Intensitätsstufen einstellen und entweder global aktivieren, für einzelne Apps automatisch einschalten oder nur auf eingehende Benachrichtigungen beschränken. Wirklich blickdicht ist es allerdings erst ab Stufe 2 – in der ersten Stufe können Personen direkt neben einem selbst noch mitlesen.

Der Schutz hat seinen Preis: Bei aktivem Privacy Display sinkt die Helligkeit um fast ein Viertel, Schwarztöne wirken eher dunkelgrau. Und auch bei deaktivierter Funktion hinterlässt die neue Pixelmatrix Spuren – die Blickwinkelstabilität ist im Vergleich zum Galaxy S25 Ultra schlechter, Farben wirken von der Seite weniger strahlend. Zudem schluckt die Anti-Reflex-Schicht weniger Reflexionen als beim Vorgänger. Privatsphäre gibt es hier also nicht zum Nulltarif.

Kamera

An den Sensoren hat sich wenig getan – Samsung setzt seit drei Jahren auf das gleiche Setup. Immerhin bekommen die 200-Megapixel-Hauptkamera und das 50-Megapixel-Fünffach-Tele größere Blenden für mehr Lichtausbeute. Das Dreifach-Tele verharrt bei mageren 10 Megapixeln, Ultraweitwinkel (50 Megapixel) und Selfie-Kamera (12 Megapixel) bleiben unverändert.

Bei der Bildqualität spielt Samsung weiterhin vorn mit. Die Hauptkamera liefert scharfe, kontrastreiche Bilder, der neue Bildsignalprozessor im Snapdragon produziert weniger Artefakte als der Vorgänger. Samsung belichtet tendenziell heller als etwa Apple – das kostet etwas Plastizität, bewahrt dafür mehr Details in dunklen Bereichen.

Bei den Tele-Aufnahmen ziehen Konkurrenten wie das Honor Magic 8 Pro mit natürlicheren Farben und mehr Details vorbei. Auch bei Nahaufnahmen hat etwa das Xiaomi 17 Ultra mit seinem LOFIC-Sensor die Nase vorn. Die Ultraweitwinkelkamera zählt dagegen wieder zu den Besseren am Markt.

Für das Aufnehmen von Videos hat Samsung einen neuen Stabilisator integriert: Er hält das Bild auch bei unruhigen Händen verlässlich stabil und orientiert sich an der zu Beginn eingefangenen Position – besonders nützlich, wenn man sich beim Filmen selbst bewegt.

Samsung Galaxy S26 Ultra - Originalaufnahmen

Samsung Galaxy S26 Ultra - Originalaufnahmen

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Samsung Galaxy S26 Ultra - Originalaufnahmen

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Samsung Galaxy S26 Ultra - Originalaufnahmen

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Samsung Galaxy S26 Ultra - Originalaufnahmen

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Ausstattung

An der Leistung gibt es nichts zu meckern. Im Galaxy S26 Ultra arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 in der Variante „For Galaxy“ – mit leicht höheren Taktraten bei CPU und GPU als die Standardversion. Damit erreicht das Galaxy S26 Ultra bei 3DMark Wild Life Extreme überaus starke 8000 Punkte. Das sorgt für etwas größere Leistungsreserven als bei der Konkurrenz, auch wenn es in der Praxis kaum einen spürbaren Vorteil liefert.

Der Snapdragon erledigt alle Aufgaben spielend, das Smartphone läuft in jeder Lage flüssig und schnell. Das vergrößerte Kühlelement hält die Leistung auch unter Dauerlast auf hohem Niveau – in den 3DMark-Dauertests drosselt das S26 Ultra weniger als der Vorgänger und bleibt kühler als manch anderes Top-Smartphone, wenn auch spürbar warm. Bei der Effizienz im Stresstest ist mit knapp 50 Prozent allerdings noch Luft nach oben.

Als interner Speicher stehen 256 GB, 512 GB und 1 TB nach UFS 4.0 zur Auswahl, flankiert von 12 GB RAM. Einen microSD-Slot gibt es nicht. Bei den Schnittstellen ist alles auf dem neuesten Stand: USB-C 3.2 mit Displayport, Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0, NFC und UWB. Auch die Ortung per GPS, Glonass, Beidou und Galileo arbeitet hinreichend präzise – im GPS-Test landen wir bei rund drei Metern Genauigkeit.

Die Sprachqualität beim Telefonieren ist gut – Stimmen kommen klar und verständlich an. Auch die Stereo-Lautsprecher überzeugen mit sauberem Klang. Der Fingerabdruckleser unter dem Display arbeitet schnell und zuverlässig, alternativ lässt sich das Gerät per Gesichtserkennung entsperren – die setzt allerdings nur auf 2D-Technik und ist damit weniger sicher. Mangels Bluetooth-Support kann man den S-Pen wie schon beim S25 Ultra nicht mehr als Fernauslöser für die Kamera nutzen.

Software

One UI 8.5 kommt in gewohnter Optik, an den Grundlagen hat Samsung nichts verändert. Erfahrene Nutzer fühlen sich sofort zu Hause, Neulinge finden sich schnell zurecht. Beim Update-Versprechen bleibt Samsung auf Kurs: sieben Jahre Android-Upgrades und Sicherheits-Patches, gerade bei den High-End-Modellen von Samsung erfahrungsgemäß schneller als bei den meisten Konkurrenten.

Bei den KI-Funktionen legt Samsung nach. Der tot geglaubte Assistent Bixby wurde aufpoliert und kümmert sich nun um die lokale Suche auf dem Gerät, neben Gemini ist außerdem Perplexity vorinstalliert. Sämtliche Galaxy-AI-Funktionen lassen sich einzeln aktivieren – wer möchte, kappt den Cloud-Zugriff komplett. Dann wird alles lokal verarbeitet, einige Features wie der digitale Radierer fallen allerdings weg.

Neu ist Now Nudge: Der proaktive KI-Assistent analysiert Bildschirminhalte in Echtzeit und schlägt kontextbezogen passende Aktionen vor – etwa einen Kalendereintrag bei Terminabsprachen, das Teilen passender Urlaubsfotos im Chat oder das automatische Ausfüllen von Formularen. In unserem Test blieb Now Nudge allerdings stumm. Und wie bei vielen Samsung-KI-Features gilt: Außerhalb der hauseigenen Apps passiert wenig.

Praktischer ist die Anrufprüfung: Ein Assistent nimmt Anrufe von unbekannten Nummern entgegen, prüft auf Spam und Scam und stellt verdächtige Telefonate gar nicht erst durch.

Akku

Einen Silizium-Karbon-Akku, wie ihn die chinesische Konkurrenz zunehmend verbaut, sucht man hier vergebens. Die Kapazität bleibt unverändert bei 5000 mAh – damit liegt Samsung deutlich hinter chinesischen Wettbewerbern, die teils 6000 mAh und mehr bieten.

Samsung steuert mit Software und Effizienz dagegen: Im Dauertest der c't-Kollegen hält der Akku rund 20 Stunden WLAN-Streaming durch. Im simulierten Betrieb mit dem PCMark Battery Test erreichen wir 16,5 Stunden – der bisher beste Wert für ein Galaxy-Gerät. Zwar kommt hier das Xiaomi 17 Ultra auf mehr als 18 Stunden, dennoch ist das eine solide Akkulaufzeit beim Koreaner. Im Alltag reicht das locker für einen vollen Tag, bei mäßiger Nutzung auch für annähernd zwei.

Erstmals lässt sich das S26 Ultra mit bis zu 60 Watt laden – von 20 auf 100 Prozent in 45 Minuten, komplett voll in knapp einer Stunde. Kabellos sind bis zu 15 Watt via Qi 2 möglich.

Preis

Das Galaxy S26 Ultra startet ab 1449 Euro mit 256 GB Speicher. Die 512-GB-Version kostet 1649 Euro, das 1-TB-Modell mit 16 GB RAM schlägt mit 1949 Euro zu Buche – jeweils spürbar teurer als beim Vorgänger.

Die Straßenpreise fallen allerdings rasant: Kurz nach Release gibt es das Galaxy S26 Ultra mit 256 GB bereits ab 930 Euro, die 512-GB-Version startet derzeit bei 1049 Euro. Bei 1199 Euro liegt die 1-TB-Variante. Angesichts der Preisdifferenz lohnt sich der Griff zur 512-GB-Version besonders – hier sollte man schnell zuschlagen. Verfügbare Farben sind Schwarz, Violett, Hellblau, Silber und Pinkgold.

Fazit

Das Samsung Galaxy S26 Ultra hinterlässt gemischte Gefühle. Einerseits ist es zweifellos eines der besten Smartphones auf dem Markt: Die Performance ist absolut top, die Verarbeitung erstklassig, dazu kommt eine ausgewogene Ausstattung – insbesondere bei Software und KI. Auch die Kamera liefert jetzt bessere Aufnahmen bei Nacht.

Andererseits wagt Samsung kaum Neues. Die einzige nennenswerte Hardware-Innovation ist das Privacy Display – im Test mit guten Ansätzen, aber auf Kosten der generellen Displayqualität. Bei Akku und Kamera hat die chinesische Konkurrenz mächtig aufgeholt und teils überholt. Die neuen Software-Features taugen nur bedingt als Kaufargument, da sie größtenteils per Update auch auf älteren Modellen landen werden.

Schlussendlich ist das S26 Ultra ein hervorragendes Smartphone, aber kein großer Wurf gegenüber dem Vorgänger. Samsung rettet sich aktuell mit Software-Optimierung und hoher Effizienz – für künftige Generationen muss aber deutlich mehr Innovation her, sonst droht der Anschluss verloren zu gehen.

 High-End-Smartphone mit bärenstarker Telelinse

Leica-Kamera mit 200-Megapixel-Tele, riesiger Akku und Top-Performance – das Xiaomi 17 Ultra ist ein Traum für Fotografen. Gibt es auch Schwächen?

VORTEILE

  • exzellente Kamera von Leica
  • strahlend helles Display
  • Top-Performance
  • lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • kostenintensiv
  • groß und schwer
  • kürzerer Update-Zeitraum als bei Konkurrenz

Xiaomi 17 Ultra im Test: High-End-Smartphone mit bärenstarker Telelinse

Leica-Kamera mit 200-Megapixel-Tele, riesiger Akku und Top-Performance – das Xiaomi 17 Ultra ist ein Traum für Fotografen. Gibt es auch Schwächen?

Das neue Flaggschiff-Smartphone von Xiaomi lässt die Herzen von Fotofans höher schlagen. Dank der Kooperation mit Leica liefern die Chinesen gemeinsam mit dem deutschen Foto-Pionier eine exzellente Kamera – insbesondere die Telelinse mit sehr hoher Auflösung sucht ihresgleichen. Dazu kommen die üblichen Superlative: strahlend helles Display, Top-Performance und ein üppiger Akku.

Wie gut sich das Xiaomi 17 Ultra in der Praxis schlägt, zeigt unser Testbericht. Die Kollegen der c't haben das Premium-Smartphone ebenfalls getestet. Wir gleichen unsere Erkenntnisse mit deren Ergebnissen ab. Den vollständigen Test der Kollegen gibt es in diesem Plus-Artikel zu lesen: Smartphone mit Leica-Kamera – Xiaomi 17 Ultra im Test.

Design

Rein vom Design her hat sich nicht allzu viel getan: Das Xiaomi 17 Ultra ist erneut ein ziemlicher Brocken, und das kreisrunde Kameraelement auf der Rückseite macht sich nach wie vor unübersehbar breit. Mit Abmessungen von 162,9 × 77,6 × 8,3 mm bei einem Gewicht von 219 g ist es entsprechend groß und mit einer Hand kaum vernünftig zu bedienen. Wie schon beim Vorgänger ist das Smartphone wegen des schweren Kameraelements zudem recht kopflastig.

Die Verarbeitung ist gewohnt hochwertig: Der Rahmen besteht aus gebürstetem Aluminium, die Rückseite aus mattem Glas. Letzteres ist allerdings so dünn, dass es sich tatsächlich wie Kunststoff anfühlt – ein kleiner Dämpfer beim ersten Anfassen, weil man unweigerlich an billigeres Material denkt.

Die Tasten bieten einen knackigen Druckpunkt und lassen sich gut ertasten. Das Gehäuse ist nach IP68 gegen Staub, Untertauchen in Süßwasser bis 30 Minuten in anderthalb Metern Tiefe sowie gegen Strahlwasser unter Hochdruck nach IP69 geschützt. Als Farben stehen Schwarz, Weiß und Grün zur Auswahl. Letzteres bietet ein auffälliges Design mit einer speziellen Oberflächenstruktur mit glitzernden Partikeln.

Xiaomi 17 Ultra - Bilder

Xiaomi 17 Ultra

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Xiaomi 17 Ultra

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Display

Das OLED-Panel des Xiaomi 17 Ultra misst 6,9 Zoll in der Diagonale und löst mit 2608 × 1200 Pixeln gestochen scharf auf. Bei der Helligkeit hat Xiaomi gegenüber dem Vorgänger nochmals nachgelegt: 1905 cd/m² im Regelbetrieb und über 3300 cd/m² Punkthelligkeit sorgen dafür, dass der Bildschirm in allen Lebenslagen mehr als hell genug strahlt. Die Farbdarstellung ist ab Werk eher knallig-bunt als natürlich abgestimmt – wer es dezenter mag, kann in den Systemeinstellungen nachregeln.

Kamera

Bei der Kamera fährt das Xiaomi 17 Ultra schwere Geschütze auf. Auf der Rückseite sitzen drei Objektive: Die Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln bei f/1.67 auf und bringt Phasenvergleichs-AF, Laser-AF sowie OIS mit. Daneben ein 50-Megapixel-Weitwinkel mit f/2.4. Das Highlight ist die Telelinse mit 200 Megapixeln und 4,3-fachem optischem Zoom – dank Periskop-Konstruktion mit beweglichem Linsenschlitten trotz flachem Gehäuse möglich. Die Frontkamera bringt ebenfalls 50 Megapixel mit.

Im Herzen der Hauptkamera arbeitet ein 1-Zoll-LOFIC-Sensor von Omnivision. Seine Spezialität: Ein Kondensator fängt überschüssige Ladung aus überbelichteten Pixeln ab, was längere Belichtungszeiten ohne Überstrahlungen erlaubt. Das zahlt sich primär bei schwierigen Lichtverhältnissen aus – mit besserer Lichtausbeute, höherem Dynamikumfang und weniger Bildrauschen.

Die Praxis bestätigt die Theorie: Nachtfotos gelingen mit hohem Dynamikumfang und starkem Kontrast, ohne dass Lichter ausfressen oder Schatten zulaufen. Im Vergleich mit dem Google Pixel 10 Pro behielt das Xiaomi 17 Ultra in kniffligen Szenen die Nase vorn – besonders beim Weißabgleich unter Mischlicht, wo warmes Laternengelb auf kaltes Neonlicht trifft. Während das Pixel hier ins Straucheln geriet, lieferte das Xiaomi 17 Ultra durchweg ausgewogene Farben.

Im Alltag fotografiert das Xiaomi 17 Ultra wahlweise mit 12 oder 50 Megapixeln. Wer maximale Details will, greift zum 200-Megapixel-Modus der Telekamera. Das erfordert jedoch eine ruhige Hand: Die Kamera verarbeitet das Bild abschnittsweise über mehrere Sekunden. Bewegte Objekte stören dabei erstaunlich wenig, etwas Übung braucht es trotzdem. Die Detailausbeute belohnt die Mühe: Selbst bei Nacht lieferte der 200-Megapixel-Modus sichtbar mehr Feinzeichnung als das Google Pixel 10 Pro.

Dank der Leica-Kooperation stehen zwölf Bildfilter zur Verfügung – von „Kino“ über „Sepia“ bis „Goldene Vibes“. Die Looks verleihen den Fotos eine sanfte Tönung und erhalten dabei weitgehend die Bilddetails. Einziges Manko: Bei Farbverläufen im Himmel traten gelegentlich sichtbare Bänder auf. Wichtig: Die Filter werden direkt ins Foto eingebacken – wer flexibel bleiben will, sollte neutrale JPEGs oder Raw-Aufnahmen wählen.

Auch beim Video überzeugt das Xiaomi 17 Ultra: Aufnahmen sind in bis zu 8K bei 30 FPS oder 4K bei bis zu 120 FPS möglich. Im 4K-Modus stehen ein Logprofil sowie Dolby Vision mit bis zu 12 Bit Farbtiefe bereit und liefern damit deutlich mehr Spielraum als etwa HDR10. Die Frontkamera filmt in bis zu 5K bei 60 FPS, für Selfie-Videos mehr als üppig. Besonders bei schwachem Licht überzeugten die Videoaufnahmen.

Xiaomi 17 Ultra - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit 16 GB Arbeitsspeicher lässt im Xiaomi 17 Ultra die Muskeln spielen. Das Smartphone pflügt durch Webseiten, Apps und Menüs ohne jedes Zögern, Leistungsreserven sind im Überfluss vorhanden. Die flüssigen Animationen der Software tun ihr Übriges für einen rundum geschmeidigen Eindruck.

Die Benchmarks bestätigen das Bauchgefühl: Im 3DMark Wild Life Extreme erreicht das 17 Ultra starke 6700 Punkte – absolut Gaming-tauglich. Im Stresstest landen noch 65 Prozent der Ausgangsleistung auf dem Konto, das ist ein ordentlicher Wert. Das Gerät wird dabei spürbar warm, aber nicht unangenehm heiß. Bei anhaltender Volllast drosselt der Prozessor erwartungsgemäß die Leistung – ein altbekanntes Muster bei Xiaomi-Flaggschiffen.

Neben 512 GB bekommt man das teure Smartphone auch mit 1 TB. Bei der Konnektivität ist alles an Bord, was man 2026 erwarten darf: USB-C 3.2 mit DisplayPort, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 und NFC. Nettes Extra: ein Infrarot-Port, mit dem sich der Fernseher steuern lässt. Mobilfunk reicht bis 5G, bei der Navigation werden alle gängigen Satellitensysteme unterstützt und liefern eine präzise Ortung.

Software

Als Software kommt Hyper OS 3 auf Basis von Android 16 zum Einsatz. Der Sicherheitspatch stammte zum Testzeitpunkt im März aus dem Februar – hinreichend aktuell. Optisch erinnert die Oberfläche allerdings auffällig an Apples iOS – Eigenständigkeit sieht anders aus.

Xiaomi verspricht fünf Jahre Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches. Das klingt zunächst ordentlich: Samsung, Honor und Google bieten aber bei ihren Flaggschiffen jeweils sieben Jahre für beides. Hier hinkt Xiaomi der Konkurrenz etwas hinterher.

Immerhin: So dreist mit Bloatware vollgestopft wie die günstigeren Modelle ist das Xiaomi 17 Ultra nicht. Ganz lassen kann es der Hersteller aber nicht: Diverse Shopping- und Social-Media-Apps sowie Spiele finden sich vorinstalliert auf dem Gerät. Und wer den hauseigenen Mi Store öffnet, wird sofort mit App-Vorschlägen bombardiert. Bei einem Smartphone jenseits der 1000-Euro-Marke wirkt das schlicht deplatziert.

Akku

Der 6000-mAh-Akku des Xiaomi 17 Ultra ist ein echtes Kraftpaket. Die Kollegen der c't ermittelten je nach Nutzungsszenario zwischen 14 und 27 Stunden Laufzeit. Beim PCMark Battery Test erreichten wir mit dem Gerät hervorragende 18,5 Stunden – ein exzellenter Top-Wert, der die meisten Flaggschiffe locker in die Tasche steckt.

In der Praxis bedeutet das: Bei mäßiger Nutzung sind locker zwei Tage drin, bei intensivem Einsatz hält der Akku bequem einen vollen Tag durch. Aufgeladen wird mit bis zu 90 Watt per Kabel oder 50 Watt kabellos – die Mittagspause reicht also locker für eine Vollladung. Ein passendes Ladegerät muss man aber dazukaufen.

Preis

Das Xiaomi 17 Ultra ist kein Schnäppchen: Die UVP für das 512-GB-Modell startet bei 1500 Euro, für 1 TB werden 1700 Euro fällig. Als Farben stehen Schwarz, Weiß und Grün zur Auswahl.

Die besten Angebote starten mittlerweile bei 1146 Euro für 512 GB. Mit 1 TB ist das Gerät aktuell für 1360 Euro zu haben.

Fazit

Das Xiaomi 17 Ultra ist vor allem eines: eine herausragende Kamera, an die ein Smartphone dran gebaut wurde. Die Leica-Kooperation zahlt sich aus – insbesondere bei Nachtaufnahmen ist das Xiaomi 17 Ultra der Konkurrenz von Apple und Google überlegen. Dazu kommen ein extrem helles Display, brachiale Performance und ein Akku, der locker zwei Tage durchhält.

Schwächen gibt es dennoch: Das Gerät ist groß und kopflastig, bei der Update-Politik hinkt Xiaomi der Konkurrenz hinterher, und die vorinstallierte Bloatware wirkt in dieser Preisklasse deplatziert. Vor allem aber ist das Xiaomi 17 Ultra mit 1500 Euro (512 GB) oder 1700 Euro (1 TB) kein Schnäppchen.

Wer sich aber regelmäßig ärgert, dass statt der Systemkamera nur das Smartphone im Gepäck ist, findet im Xiaomi 17 Ultra einen würdigen Ersatz – und muss dafür nicht einmal auf Top-Performance oder Akkulaufzeit verzichten.

 Dieses Smartphone ist einfach großartig

Das Honor Magic 8 Pro bleibt beim bewährten Design. Es setzt auf eine starke 200-Megapixel-Telekamera und einen großen Akku.

VORTEILE

  • starke Performance
  • exzellente Kamera
  • lange Akkulaufzeit
  • hervorragendesDisplay
  • 3D-Gesichtserkennung

NACHTEILE

  • teuer
  • Kalender-App synchronisiert verzögert

Honor Magic 8 Pro im Test: Dieses Smartphone ist einfach großartig

Das Honor Magic 8 Pro bleibt beim bewährten Design. Es setzt auf eine starke 200-Megapixel-Telekamera und einen großen Akku.

Seit Jahren überzeugt uns Honors Flaggschiff, insbesondere mit seiner starken Kamera. Für den Spitzenplatz fehlten meistens nur Kleinigkeiten gegenüber Samsung, Xiaomi oder Apple. Jetzt hat es geklappt: Das Honor Magic 8 Pro erklimmt die Spitze unserer Smartphone-Bestenliste – vorerst.

Der Fokus des Mobilgeräts liegt erneut auf der Telekamera. Technisch hat sich zwar wenig geändert. Das Feintuning sitzt dieses Mal aber punktgenau. Honor liefert hier keine Revolution, sondern Präzisionsarbeit.

Hinzu kommen ein widerstandsfähiges Gehäuse und ein ausdauernder Akku. Letzterer hält nicht nur auf dem Papier durch, sondern auch im Alltag. Das ist weniger spektakulär, aber deutlich angenehmer.

Wir haben das Honor Magic 8 Pro Ende letzten Jahres ausführlich getestet. Auch die Kolleginnen und Kollegen der c’t haben das High-End-Smartphone intensiv geprüft. In diesem Artikel fassen wir unsere Ergebnisse mit den Erfahrungen der c’t-Redaktion zusammen. Der vollständige Testbericht der c’t findet sich hier: Honor Magic 8 Pro und Magic 8 Lite – Android-Smartphones im Vergleich.

Design

Optisch hat sich tatsächlich wenig getan. Honor bleibt der bekannten Designsprache mit dem großen, runden Kameramodul treu. Die Unterschiede zum Vorgänger fallen minimal aus. Das runde Kameramodul wirkt lediglich etwas präsenter. Dieses findet sich inzwischen aber auch bei anderen Herstellern wie Xiaomi oder Vivo wieder. Für einen eigenständigen Look mit hohem Wiedererkennungswert reicht das nicht.

Allerdings sind die Abmessungen und Display-Diagonale etwas geringer: Das Honor Magic 8 Pro misst 161,2 × 75 × 8,3 mm und bringt 219 g auf die Waage. In einer ähnlichen Größenklasse und Gewichtsklasse bewegt sich auch das Xiaomi 15 Ultra. Die Verarbeitung ist erstklassig. Die Glasrückseite trifft auf einen dunklen Metallrahmen. Das fühlt sich hochwertig an und sieht auch so aus.

So filigran das Magic 8 Pro wirkt, so robust zeigt es sich. Vor Flüssigkeiten muss man sich kaum sorgen. Honor kombiniert IP68 und IP69 und erfüllt zusätzlich die IP69K-Norm. Das bedeutet, das Smartphone übersteht selbst Hochdruckreinigungen mit heißem Wasser. Eine Eigenschaft, die man hoffentlich nie benötigt.

Neu hinzugekommen ist eine sogenannte KI-Taste, die an den Action-Button des iPhone erinnert. Standardmäßig öffnet sie einen KI-Agenten, lässt sich jedoch auch mit weiteren Funktionen belegen – etwa zum Starten der Kamera oder vollständig deaktivieren, falls der Nutzer von einer solchen Taste nicht gestört werden will. Insgesamt können bis zu drei Aktionen zugewiesen werden, ausgelöst durch kurzes, doppeltes oder langes Drücken. Anders als bei Apple unterscheidet das System allerdings keine verschiedenen Druckstärken.

Honor Magic 8 Pro - Bilder

Honor Magic 8 Pro

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Display

Erstklassig präsentiert sich erneut das OLED-Display mit LTPO-Technologie und einer Diagonale von 6,71 Zoll. Damit fällt es minimal kleiner aus als beim Vorgänger mit 6,8 Zoll. Die Bildwiederholrate passt sich dynamisch zwischen 1 und 120 Hz an, was sowohl für eine flüssige Darstellung als auch für einen geringeren Energieverbrauch im Always-on-Betrieb sorgt.

Mit 2808 × 1256 Pixeln ist die Auflösung sehr hoch und liefert eine entsprechend scharfe Darstellung. Zudem erreicht das Panel eine außergewöhnlich hohe Helligkeit: Laut Hersteller sind im HDR-Modus bis zu 6000 Nits möglich. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung blieb das Display im Test gut ablesbar.

Die Bildqualität überzeugt mit satten Farben, hohem Kontrast, tiefen Schwarzwerten und stabilen Blickwinkeln. Nutzer können verschiedene Farbtemperaturen wählen, standardmäßig ist der Modus „Lebhaft“ aktiviert. Dank hochfrequentem PWM-Dimming mit bis zu 4320 Hz gilt das Display zudem als besonders augenfreundlich, was durch eine Zertifizierung des TÜV-Rheinland bestätigt wird.

Kamera

Die Hauptkamera setzt erneut auf drei Objektive: eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit f/1,6-Blende und optischer Bildstabilisierung (OIS), ein 50-Megapixel-Weitwinkelobjektiv mit f/2,0-Blende, das zugleich für Makroaufnahmen genutzt wird, sowie ein Periskop-Teleobjektiv mit 200 Megapixeln, f/2,6-Blende, OIS und 3,7-fachem optischem Zoom.

Für Selfies stehen zwei Frontkameras zur Verfügung. Die eigentliche Aufnahmekamera löst mit 50 Megapixeln bei f/2,0 auf, während das zweite Modul ausschließlich zur Erfassung von Tiefeninformationen dient. Zudem bietet das Frontkamerasystem in einer etwas breiteren Notch auch 3D-Gesichtserkennung wie das iPhone – selten bei Android-Smartphones. Das ist sicherer als Gesichtserkennung mit 2D-Technologie.

Bei Tageslicht gelingen exzellente Aufnahmen. Die Hauptkamera liefert detailreiche, ausgewogene Bilder mit hohem Dynamikumfang. Damit schließt das Honor Magic 8 Pro zur Spitzengruppe auf und kann problemlos mit dem iPhone 17 Pro und dem Samsung Galaxy S25 Ultra mithalten. Lediglich aktuelle Pixel-Modelle sowie das Vivo X300 Pro und das Huawei Pura 80 Ultra liegen hier noch hauchdünn vorn.

Der eigentliche Star des Kamerasystems ist jedoch das hochauflösende Teleobjektiv. Während viele Hersteller die höchste Sensorauflösung der Hauptkamera vorbehalten, setzt Honor erneut auf das Zoommodul – mit überzeugenden Ergebnissen. Selbst Aufnahmen mit zehnfacher Vergrößerung wirken noch scharf und detailreich.

Zusätzlich kann das Magic 8 Pro Fotos per KI nachschärfen, was allerdings eine aktive Internetverbindung erfordert. Ein bis zu 100-facher Zoom ist zumindest theoretisch möglich, wirkt dann jedoch trotz KI-Unterstützung sichtbar grobpixelig. Mit an Bord sind erneut die Porträtfilter, die in Zusammenarbeit mit dem französischen Fotostudio Harcourt entstanden sind und je nach Auswahl stimmungsvolle Aufnahmen im Vintage-Look erzeugen.

Auch bei Nacht überzeugt die Kamera mit einer effektiven Aufhellung der Aufnahmen. Lediglich das Ultraweitwinkelobjektiv fällt mangels optischer Bildstabilisierung etwas ab und liefert weniger scharfe Ergebnisse. Leichtes Bildrauschen bei höheren Zoomstufen lässt sich nicht vollständig vermeiden, insgesamt bleibt die Bildqualität jedoch auf hohem Niveau.

Auch für Videoaufnahmen eignet sich das Magic 8 Pro hervorragend. In 4K sind hohe Bildraten von bis zu 120 Bildern pro Sekunde möglich, auf 8K-Video verzichtet Honor allerdings. Ebenfalls überzeugend fallen die Selfies aus: Die Frontkamera liefert ansprechende Porträts mit natürlicher Anmutung.

Honor Magic 8 Pro - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Als Antrieb kommt das derzeit Beste zum Einsatz, was Qualcomm zu bieten hat: der Snapdragon 8 Elite Gen 5. Mehr Rechenleistung gibt es aktuell in der Android-Welt nicht, lediglich Apples A19-Pro-Chip liegt noch etwas darüber. Im Alltag präsentiert sich das Magic 8 Pro jederzeit schnell und geschmeidig und dürfte auch auf lange Sicht über ausreichende Leistungsreserven verfügen. Das unterstreichen die fantastischen Ergebnisse im PCMark-Benchmark mit rund 23.000 Punkten.

Auch für Gaming ist das Magic 8 Pro uneingeschränkt geeignet. Im Grafik-Benchmark 3DMark Wild Life Extreme erreichten wir – ebenso wie die Kollegen der c’t – Spitzenwerte zwischen 6.800 und 7.100 Punkten. Bei Geekbench 6 wurden zudem rund 3.500 Punkte im Single-Core- sowie etwa 5.070 Punkte im Multi-Core-Test gemessen.

Unter Dauerlast wird das Gerät zwar spürbar warm, erreicht dabei jedoch eine insgesamt gute Effizienz von knapp über 60 Prozent. Noch etwas stärker – trotz identischem Chipsatz – schnitt allerdings das Gaming-Smartphone Redmagic 11 Pro ab, das im 3DMark Wild Life über 8.000 Punkte erzielte.

Als interner Speicher stehen grundsätzlich 512 GB zur Verfügung, der Arbeitsspeicher beträgt 12 GB RAM. Die Schnittstellen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und umfassen USB-C 3.2, Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0 (inklusive aptX Adaptive, aptX Lossless, LDAC, LHDC, AAC, SBC und LC3), NFC sowie einen Infrarot-Port zum Steuern von kompatiblem TV oder Audio-Geräten. Für die Ortung setzt das Magic 8 Pro auf GPS, Glonass, Beidou und Galileo.

Einen microSD-Slot zur Speichererweiterung gibt es nicht, dafür unterstützt das Gerät Dual-SIM – wahlweise auch mit zwei eSIMs. Der unter dem Display integrierte Fingerabdrucksensor arbeitet schnell und zuverlässig, auch der Klang des Lautsprechers überzeugt.

Software

Das Magic 8 Pro wird bereits mit Magic OS 10 auf Basis von Android 16 ausgeliefert. Standardmäßig verzichtet die Oberfläche auf einen App-Drawer und orientiert sich damit stärker an iOS als an klassischem Android. Auf Wunsch kann man diesen aber einblenden.

Wie üblich installiert Honor zahlreiche eigene Apps als Alternativen zu Google-Diensten, darunter einen eigenen Kalender und einen App-Store. Der Umfang fällt üppig aus, nicht alle Zusatz-Apps können deinstalliert werden. Der Kalender unterstützt neben Google-Konten auch Exchange, zeigte sich in der Praxis jedoch gelegentlich mit verzögerter Synchronisierung. Zudem ist standardmäßig stets der lokale Telefonkalender vorausgewählt.

Bei der Update-Versorgung verspricht Honor bis zu sieben Jahre lang monatliche Sicherheitspatches und Android-Upgrades und liegt damit auf Augenhöhe mit Samsung und Google. Zum Testzeitpunkt stammte der Sicherheitspatch von Ende November und war damit hinreichend aktuell.

Die wichtigste Neuerung von Magic OS 10 ist ein KI-Agent, der dabei helfen soll, Systemeinstellungen per Spracheingabe oder Kontext anzupassen. Statt sich durch teils verschachtelte Menüs zu arbeiten, lassen sich etwa Display- oder Konnektivitätsoptionen direkt per KI ändern.

Zur Ausstattung gehören außerdem eine Multi-Window-Funktion, die seitlich einblendbare „Magic Sidebar“ mit häufig genutzten Apps sowie das „Magic Portal“. Darüber lassen sich Inhalte wie Adressen aus Textnachrichten markieren und direkt an passende Apps wie Google Maps übergeben. Alternativ kann per Kreisbewegung mit dem Fingerknöchel ein Bildausschnitt markiert werden – Honors Pendant zu Samsungs „Circle to Search“. Der markierte Bereich lässt sich teilen oder zur Objekterkennung an Google übergeben.

Die KI-Funktionen basieren weitgehend auf Google Gemini und sind tief ins System integriert. Dazu zählen unter anderem ein Fotoradierer, Übersetzungsfunktionen sowie die automatische Zusammenfassung von Mitschriften und Transkripten in der Notizen-App. Einige dieser Dienste sind langfristig kostenpflichtig, abhängig von den jeweiligen Google-Tarifen.

Akku

Dank Lithium-Carbon-Technologie bietet das Magic 8 Pro trotz schlanken Gehäuses eine sehr hohe Akkukapazität von 6270 mAh – ein klarer Vorteil gegenüber vergleichbaren Samsung-Modellen. In asiatischen Varianten fällt der Akku mit bis zu 7100 mAh sogar noch größer aus. Aufgrund von EU-Vorgaben zur Akkulogistik musste Honor hierzulande allerdings einen Kompromiss eingehen, der dennoch eine üppige Kapazität ermöglicht.

Die Akkulaufzeit fällt entsprechend beeindruckend aus. Im Alltag hält das Magic 8 Pro bis zu zwei Tage durch. Im PCMark Battery Test erreichten wir im simulierten Dauerbetrieb rund 15 Stunden. Die Kollegen der c’t kamen im Streaming-Test auf etwa 22 Stunden über WLAN und rund 20 Stunden über 5G. Auch beim Spielen hielt das Gerät lange durch, selbst die kontinuierliche Wiedergabe von 4K-Video ist bis zu 16 Stunden möglich.

Beim Laden zeigt sich das Magic 8 Pro ebenfalls sehr leistungsfähig: Kabelgebunden sind bis zu 100 Watt möglich, womit der Akku in rund 45 Minuten vollständig geladen ist. Kabelloses Laden unterstützt Honor mit bis zu 80 Watt – entsprechende, kompatible Ladegeräte vorausgesetzt.

Preis

Die UVP liegt bei 1299 Euro. Allerdings gibt es bereits Straßenpreise, die bei knapp 900 Euro starten. Als Farben gibt es Schwarz, Gold und Hellblau.

Fazit

Auf den ersten Blick hat sich wenig getan, tatsächlich ist Honor mit dem Magic 8 Pro jedoch ein starkes Update seiner Flaggschiff-Reihe gelungen. Das Gerät beseitigt die Schwächen des Vorgängers konsequent und präsentiert sich insgesamt so ausgereift, dass es derzeit zu den besten Smartphones am Markt zählt.

Das exzellente Display, der sehr leistungsstarke Prozessor und die hochwertige Verarbeitung überzeugen. Herausragend ist zudem das Kamerasystem, das auf Augenhöhe mit der Spitze agiert – insbesondere das Teleobjektiv. Hinzu kommt der große Akku, der für eine sehr lange Laufzeit sorgt.

Nur wenige Schwächen trüben den Gesamteindruck. Am ehesten betrifft dies die Software mit zahlreichen vorinstallierten Apps, die nicht immer den Komfort der Google-Pendants bieten. Der Einstiegspreis fällt hoch aus, dürfte sich am Markt aber rasch relativieren. Android-Enthusiasten, die ein starkes Gesamtpaket mit exzellenter Zoom-Kamera suchen, finden im Honor Magic 8 Pro ein nahezu perfektes Smartphone.

 Eines der besten Smartphones

Wie gut ist Apples Top-Smartphone wirklich? Der Test zeigt, wo das iPhone 17 Pro Max überzeugt. Aktuell gibt es das Smartphone günstig wie lange nicht mehr.

VORTEILE

  • brachiale Power
  • hervorragende Kamera
  • hohe Qualität
  • lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • kostenintensiv
  • Dynamic Island verdeckt Inhalte

Apple iPhone 17 Pro Max im Test: Eines der besten Smartphones

Wie gut ist Apples Top-Smartphone wirklich? Der Test zeigt, wo das iPhone 17 Pro Max überzeugt. Aktuell gibt es das Smartphone günstig wie lange nicht mehr.

Optisch hebt sich das neue iPhone 17 deutlich vom Vorgänger ab. Während derzeit vielerorts über mögliche Probleme mit Kratzern diskutiert wird, hat die Redaktion von Mac & i das neue Apple-Flaggschiff gründlich getestet und zeigt, was sich alles verbessert hat.

Design

Apple spendiert dem iPhone 17 Pro Max ein neues Unibody-Gehäuse aus Aluminium, das nun auch Teile der Rückseite einbezieht. Dadurch soll die Wärmeableitung effizienter funktionieren als beim bisherigen Titanrahmen – etwas, das sich im Alltag bemerkbar machen dürfte. Allerdings geht das leichtere Material geringfügig zulasten der Stabilität.

Auffällig ist vorwiegend die Rückseite: Das breite Kameraplateau mit LED-Blitz und Lidar-Scanner dominiert das Design, während die drei Objektive deutlich hervorstehen und dem Pro Max seinen charakteristischen Look verleihen.

Damit wächst die Dicke auf 13,3 mm. Die Abmessungen liegen insgesamt bei 163,4 × 78 × 8,8 mm, das Gewicht bei 231 g. Die IP68-Zertifizierung ist wieder an Bord.

Display

Größe und Auflösung bleiben unverändert: Das 6,9-Zoll-OLED mit LTPO-Technik löst mit 2868 × 1320 Pixeln bei 458 PPI auf und bietet eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz. Die maximale Helligkeit steigt jedoch von 2000 auf 3000 Nits deutlich. Im Test der Kollegen erreichte es 803 Nits im Innenraum, 1403 Nits bei HDR und bis zu 2810 Nits unter direkter Sonneneinstrahlung.

Kamera

Das iPhone 17 Pro Max bringt deutliche Fortschritte bei der Kamera. Das Teleobjektiv erhält wie auch der Haupt- und Ultraweitwinkel einen 48-Megapixel-Sensor samt Tetraprisma und bis zu achtfachen optischen Zoom. Die Frontkamera löst mit 18 Megapixeln auf.

Standardmäßig erzeugt die Kamera per Pixel Binning Aufnahmen mit 24 Megapixeln, die aus mehreren Sensordaten kombiniert werden. Im Test von Mac & i lieferte die Telelinse im Vergleich zum iPhone 16 Pro sichtbar schärfere Ergebnisse, selbst bei wenig Licht. Besonders beeindruckt zeigte sich die Redaktion vom Bildstabilisator, der selbst bei 200 Millimetern Brennweite und Belichtungszeit von einer Zehntelsekunde noch verwacklungsfreie Fotos ermöglicht.

Auch bei Videos setzt das iPhone 17 Pro Max Maßstäbe: 4K mit Dolby Vision gelingt nun mit 120 FPS, außerdem unterstützt das Gerät Prores RAW, Log 2 und Genlock. Damit richtet sich das Pro-Modell noch stärker als bisher an ambitionierte Filmer und Profis.

Die Heise-Redaktion hat das iPhone 17 Pro Max mit dem Google Pixel 10 Pro XL verglichen. Ergebnis: Das iPhone zeigt seine Stärken bei Porträt- und Ultraweitwinkelaufnahmen, während das Pixel vorrangig bei schwachem Licht überzeugt. Mehr Details finden sich im Plus-Artikel Foto-Duell: Apple iPhone 17 Pro Max gegen Google Pixel 10 Pro XL (Heise+).

Ausstattung

Der A19 Pro verleiht den iPhone‑17‑Pro-Modellen eine deutlich stärkere Performance, vorrangig bei Multi-Core-Aufgaben. Damit schlägt der Chip laut Mac & i auch die schnellsten Android-Smartphones. Die GPU mit sechs Kernen profitiert von neuen KI-Beschleunigern und verdoppelt die AI-Leistung gegenüber dem 16 Pro. Im Geekbench-AI-Benchmark legte das iPhone 17 Pro Max im GPU-Modus deutlich zu und steigerte die Punktzahl von 7144 auf 16.428 gegenüber dem 16 Pro. Im Test überzeugte das SoC mit dauerhaft hoher Geschwindigkeit ohne Hitzeprobleme.

Zudem gibt es mehr Arbeitsspeicher (12 statt 8 GB) und einen vergrößerten L2-Cache (6 statt 4 MB). Der interne Speicher startet bei 256 GB und reicht über 512 GB und 1 TB bis 2 TB.

Akku

Dank größerem Akku und effizienterem A19 Pro steigern die iPhone‑17‑Pro-Max-Modelle ihre Laufzeiten spürbar: Videos laufen nun knapp 32 Stunden, 3D-Spiele rund 15 Stunden. Die Surfzeiten bleiben nahezu unverändert gegenüber dem Vorgänger. Beim Schnellladen erreichte das Pro Max in 20 Minuten 41 Prozent – solide Werte, auch wenn Apples Versprechen von „50 Prozent“ knapp verfehlt wird.

Preis

So viel Qualität hat ihren Preis. Das iPhone 17 Pro Max wird mit Speichergrößen von 256 GB bis 2 TB angeboten, die unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) liegen zwischen 1499 und 2449 Euro. Straßenpreise beginnen derzeit bei 1269 Euro. 512 GB gibt es ab 1604 Euro, für 1 TB sind 1698 Euro fällig, 2 TB kosten 1995 Euro. Erhältlich ist es in den Farben Silber, Cosmic Orange und Tiefblau.

Fazit

Im Test von Mac & i überzeugte das iPhone 17 Pro Max mit starker Performance dank A19 Pro, einer auf 48 Megapixel aufgerüsteten Tele-Kamera und verbessertem Wärmemanagement durch das neue Unibody-Design. Dazu kommen das noch hellere Display, längere Akkulaufzeiten und neue Profi‑Video-Features. Letztlich liefert Apple ein rundes Update, das vorrangig für Foto- und Videoenthusiasten ebenso wie für Power-User spannend ist.

 Smartphone mit Riesen-Akku und Top-Kamera

Mit Hasselblad-Kamera, 7500-mAh-Akku und Dimensity 9500 fährt das Oppo Find X9 Pro starke Hardware auf. Wie es sich im Alltag schlägt, offenbart der c't-Test.

VORTEILE

  • sehr lange Akkulaufzeit
  • starke Performance
  • tolle Kamera

NACHTEILE

  • Display weniger hell als bei Konkurrenz
  • Kamerazubehör überzeugt weniger
  • hoher Stromverbrauch bei 5G-Nutzung

Oppo Find X9 Pro im Test: Smartphone mit Riesen-Akku und Top-Kamera

Mit Hasselblad-Kamera, 7500-mAh-Akku und Dimensity 9500 fährt das Oppo Find X9 Pro starke Hardware auf. Wie es sich im Alltag schlägt, offenbart der c't-Test.

Das Oppo Find X8 Pro überraschte uns als starkes Smartphone mit einer hervorragenden Kamera. Der Nachfolger tritt nun in diese Fußstapfen und bietet erneut eine Top-Ausstattung samt Hasselblad-Kamera und spannendem Zubehör. Das Gerät haben die Kollegen der c't getestet – wir fassen hier für Heise Bestenlisten die Ergebnisse zusammen.

Mehr über das Top-Smartphone samt Benchmark-Ergebnissen und Erfahrungen mit der Kamera findet sich in den Plus-Artikeln der Kollegen:

Design

Das Design des Oppo Find X9 Pro wurde gegenüber dem Vorgänger stark überarbeitet. Auffälligstes Merkmal ist das Kameramodul: Ein nahezu quadratisches Element mit abgerundeten Ecken beherbergt drei Linsen. Mit Abmessungen von 161,3 × 76,5 × 8,3 mm und einem Gewicht von 224 g fällt das Smartphone eher groß und schwer aus – typisch für aktuelle Top-Smartphones. Die Verarbeitung ist mit Metallrahmen und Glasrückseite hochwertig, zudem ist das Gerät nach IP69 staub- und wasserdicht.

Display

Das 6,78 Zoll große, flache AMOLED-Display des Oppo Find X9 Pro löst mit 2772 × 1272 Pixeln (450 ppi) auf. Dank LTPO-Technik passt das Panel die Bildwiederholrate dynamisch zwischen 1 und 120 Hz an. Es wird von Gorilla Glass Victus 2 geschützt und unterstützt sowohl HDR10+ als auch Dolby Vision.

Im c't-Testlabor erreichte der Bildschirm eine Helligkeit von über 1000 Nits, wodurch er auch bei direktem Sonnenlicht gut ablesbar bleibt. Den vom Hersteller beworbenen kurzfristigen Spitzenwert ("Peak Brightness") von 3600 Nits konnten die Kollegen im Alltagstest jedoch nicht reproduzieren. Insgesamt ist das Display sehr gut, aktuelle Flaggschiffe von Xiaomi oder Honor strahlen allerdings noch deutlich heller

Oppo Find X9 Pro

Oppo Find X9 Pro c't

Kamera

Das Oppo Find X9 Pro setzt auf ein Triple-Kamerasystem mit Hasselblad-Branding. Die Hauptkamera löst mit 50 MP bei f/1.5 auf und bietet Phasenvergleichs- sowie Laser-Autofokus, optische Bildstabilisierung und einen Quad-LED-Blitz – Videos nimmt sie in bis zu 4K bei 120 fps auf. Dazu kommen eine 50-MP-Weitwinkelkamera (f/2.0) und ein Periskop-Teleobjektiv mit 200 MP (f/2.1), 3-fach optischem Zoom und OIS.

Die Fotos überzeugen mit stimmigen Farben und guter Belichtung – bei starker Vergrößerung fallen zwar Schärfungsartefakte auf, dem Gesamteindruck schaden sie aber kaum. Besonders gelungen ist die Kamera-App: Der Master-Modus bietet umfangreiche manuelle Einstellungen und zahlreiche Filter mit regelbarer Intensität.

Als Zubehör bietet Oppo ein rund zehn Zentimeter langes Teleobjektiv mit 200 mm Brennweite an. Die Bildqualität übertrifft dabei den Digitalzoom deutlich. Die Idee klingt spannend, scheitert im Test aber an der umständlichen Handhabung: Das Smartphone muss in eine spezielle Hülle, darauf kommt ein Adapter mit Bajonett – der allerdings die anderen Kameramodule verdeckt. Zusammen mit dem nötigen Wechsel in einen speziellen App-Modus dürfte das teure Zubehör im Alltag selten zum Einsatz kommen. Mehr über die Erfahrungen der Kollegen schildert der Heise-Plus-Artikel.

Ausstattung

Angetrieben wird das Oppo Find X9 Pro vom MediaTek Dimensity 9500 mit aktuellen ARM-Kernen und einer G1-Ultra-GPU. In den Grafik-Benchmarks von 3DMark setzt es sich an die Spitze – nur das Samsung Galaxy S26 Ultra liegt in einem Test leicht vorn. Bei CPU-Aufgaben ordnet sich das Oppo knapp hinter der Konkurrenz ein, lediglich das Google Pixel 10 Pro XL mit seinem Tensor G5 ist deutlich langsamer. Die Kehrseite: Bei längerer Belastung drosselt das Find X9 Pro stärker als die Mitbewerber.

Der Arbeitsspeicher beträgt 16 GB, der interne Speicher 512 GB. Bei den Schnittstellen ist das Find X9 Pro bestens ausgestattet: USB-C 3.2, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 mit aptX HD, LDAC und LHDC sowie NFC und ein Infrarot-Port. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor arbeitet schnell und zuverlässig.

Software

Das Find X9 Pro läuft mit Android 16 und Oppos Oberfläche Color OS, die sich umfangreich anpassen lässt und optisch frisch und modern wirkt. Software-Updates verspricht Oppo bis weit ins Jahr 2032 – ein erfreulich langer Support, auch wenn die Update-Geschwindigkeit je nach Hersteller variiert.

Akku

Das Oppo Find X9 Pro glänzt mit fabelhaften Akkulaufzeiten – wenig überraschend bei einem Silizium-Kohlenstoff-Akku mit satten 7500 mAh. Beim WLAN-Streaming bei einer Helligkeit von 200 cd/m² hält das Mobilgerät starke 30 Stunden durch – ein exzellenter Wert und deutlich vor dem Xiaomi 17 Ultra und dem Honor Magic 8 Pro. Das Modem im Oppo Find X9 Pro ist allerdings stromhungrig: Beim Videostreaming über 5G sank die Laufzeit im Test der c't-Kollegen um rund ein Drittel im Vergleich zur Messung über WLAN.

Das Oppo Find X9 Pro lädt drahtlos mit bis zu 50 Watt – allerdings nur mit proprietärer Ladeschale. Per USB-C sind es 80 Watt. In knapp 30 Minuten ist der Akku halb voll, ein vollständiger Ladevorgang dauert hingegen 90 Minuten.

Preis

Das Oppo Find X9 Pro ist teuer. Die UVP liegt bei 1300 Euro, aktuell ist es bei einigen Händlern ab etwa 1099 Euro erhältlich. Das Smartphone gibt es in Weiß und Dunkelgrau, jeweils ausschließlich mit 512 GB Speicher.

Fazit

Das Oppo Find X9 Pro ist ein rundum überzeugendes High-End-Smartphone, das in einigen Bereichen die Konkurrenz hinter sich lässt. Der riesige 7500-mAh-Akku sorgt für herausragende Laufzeiten, die GPU-Leistung des Dimensity 9500 setzt Maßstäbe und die Hasselblad-Kamera liefert stimmige, gut belichtete Fotos mit einer gelungenen App. Verarbeitung, Ausstattung und der lange Software-Support bis 2032 runden das Paket ab.

Schwächen zeigt das Find X9 Pro beim Display, das bei der Helligkeit hinter der Konkurrenz von Xiaomi und Honor zurückbleibt, sowie beim Throttling unter Dauerlast. Das spannende Teleobjektiv-Zubehör überzeugt zwar optisch, ist in der Handhabung aber zu umständlich für den Alltag und teuer.

Mehr Details, Benchmarks und den Vergleich mit dem Xiaomi 17 Ultra und Honor Magic 8 Pro zeigt der Plus-Artikel der c't-Kollegen.

 Dünnes Top-Smartphone mit hervorragender Kamera

Top-Kamera, dünn und trotzdem ausdauernd: Das Motorola Signature ist vielleicht die zarteste Versuchung, seit es Smartphones gibt.

VORTEILE

  • Top-Kamera
  • starke Performance
  • exzellentes Display
  • lädt schnell
  • wunderschönes und flaches Design

NACHTEILE

  • nicht der schnellste Qualcomm-Chip
  • KI nur mit Account (aber kostenlos)

Motorola Signature im Test: Dünnes Top-Smartphone mit hervorragender Kamera

Top-Kamera, dünn und trotzdem ausdauernd: Das Motorola Signature ist vielleicht die zarteste Versuchung, seit es Smartphones gibt.

Mit dem Signature bringt Motorola erstmals seit Jahren ein echtes Smartphone-Flaggschiff heraus. Bislang richtete sich die Edge-Reihe des Herstellers eher an Käufer der gehobenen Mittelklasse – echte Spitzenklasse suchte man im Portfolio vergeblich. Das Signature ändert das: Es ist geradezu absurd dünn, packt aber trotzdem eine vollwertige Top-Kamera-Ausstattung samt Periskop-Telelinse ins Gehäuse.

Warum das Motorola Signature unser Geheimtipp unter den High-End-Smartphones ist, klären wir in diesem Testbericht.

Design

Einen Preis hat Motorola mit dem Signature bereits gewonnen: Es ist definitiv das schönste Smartphone, das wir in den vergangenen Jahren getestet haben. Der Hersteller setzt seine Design-Sprache konsequent fort. Das Gerät mutet dank einer Rückseite, die an textile Materialien wie Twill erinnert, angenehm organisch an. Wie gewohnt spendiert Motorola dem Gerät auch eine Duftnote – was allerdings Geschmackssache sein dürfte. Wer sich daran stören sollte: Der Geruch verfliegt schnell.

Die Verarbeitung ist erstklassig. Der Rahmen besteht aus gebürstetem Aluminium – ein solches Gerät möchte man eigentlich nicht in eine Schutzhülle packen. Muss man auch nicht unbedingt, denn das flache Smartphone ist robuster, als es vielleicht den Eindruck erweckt. Es erfüllt einige Tests der US-Militärnorm MIL-STD-810H – zumindest einen Sturz aus Hüfthöhe sollte das Gerät also problemlos überstehen. Zudem ist es staub- und wasserdicht nach IP68 – kann also 30 Minuten in 1,5 m Tiefe baden gehen – sowie nach IP69, was sogar den Einsatz von Hochdruckreinigern erlaubt.

Trotz dieser Robustheit bleibt das Gerät bemerkenswert filigran. Während Apple mit dem iPhone Air und Samsung mit dem Galaxy S25 Edge wenig Erfolg hatten, weil große Kompromisse bei Kamera und Akkugröße eingegangen wurden, bleibt das Signature hauchdünn, ohne auf Top-Ausstattung verzichten zu müssen. Das Handy ist mit Abmessungen von 162,1 × 76,4 mm zwar ausladend, aber mit einer Dicke von 7 mm sehr dünn und mit 186 g zudem angenehm leicht.

Motorola Signature - Bilder

Motorola Signature

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Display

Absolut erstklassig ist zudem das OLED-Display mit LTPO-Technologie. Dieses regelt die Aktualisierungsrate dynamisch und stufenweise von 1 bis 165 Hz – das sorgt für eine geschmeidige Bildbewegung bei hoher Energieeffizienz. Die Diagonale beträgt 6,8 Zoll bei einer messerscharfen Auflösung von 2.780 × 1.264 Pixeln (449 PPI).

Die Bildqualität ist exzellent: tiefes Schwarz, ausgewogene Kontraste und kräftige Farben. Auch unter Sonnenschein bleibt die Anzeige stets ablesbar – laut Motorola sind kurzzeitig bis zu 6200 Nits möglich.

Kamera

Als Kamera setzt Motorola auf ein Triple-Setup – alle drei Linsen lösen mit 50 Megapixeln auf. Das Hauptobjektiv nutzt eine f/1.6-Blende sowie optische Bildstabilisierung (OIS). Das Periskop-Teleobjektiv bietet ebenfalls OIS und einen dreifachen optischen Zoom. Dazu gesellt sich die Ultraweitwinkellinse mit f/2.0 und Autofokus – allerdings ohne OIS. Auch die Selfie-Kamera löst mit 50 Megapixeln auf.

Die Fotos können sich wirklich sehen lassen – für uns ist das Signature schon jetzt die Kamera-Überraschung des Jahres. Bei Tageslicht gelingen mit der Hauptlinse exzellente Aufnahmen: Bilddetails sind ausgewogen, der Dynamikumfang sehr stimmig. Auch bei Dunkelheit hellt die Kamera Motive effektiv auf, ohne den Betrachter mit übermäßigem Bildrauschen zu quälen. Etwas Unschärfe ist vorhanden, das Ergebnis insgesamt aber dennoch gut.

Noch besser hat uns die Telelinse gefallen. Diese holt Objekte verlustfrei bis zum Faktor drei heran. Aber auch beim hybriden Zoom mit digitaler Verstärkung sehen höhere Zoomstufen wirklich gut aus – nahezu verlustfrei bei sechsfacher Vergrößerung, aber auch noch mehr als ordentlich bei zehnfachem Zoom. Selbst Motive mit 30-facher Vergrößerung sahen überraschend brauchbar aus. Auch bei Dunkelheit macht die Telelinse eine gute Figur.

Die Ultraweitwinkellinse weicht farblich nicht von der Hauptlinse ab und bietet ordentliche Bilddetails. Sie kommt zudem auch als Makrolinse zum Einsatz. Lediglich bei Dunkelheit kann die Ultraweitwinkellinse mangels OIS nicht mehr ganz mitspielen. Selfies gelingen ebenfalls und überzeugen mit natürlicher Farbgebung und hoher Bildschärfe – wenn auch nicht ganz auf dem Niveau der Flaggschiffe der Konkurrenz. Videos sind in 4K bei 60 FPS sowie in 8K bei 30 FPS in wirklich guter Qualität möglich.

Motorola Signature - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Kommen wir zur vielleicht ersten „Schwachstelle“ des Signature: An Bord arbeitet als Prozessor der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 (SM8845) – Achtung, Verwechslungsgefahr! Es handelt sich also nicht um den Snapdragon 8 Elite Gen 5 (SM8850-AC), sondern um den Gen 5 ganz ohne den Zusatz „Elite“. Das ist also nicht der schnellste Chip aus dem Hause Qualcomm, sondern eine leicht abgespeckte Variante.

Diese bietet eine vergleichbare Performance wie der Top-Chipsatz des letzten Jahres, bei etwas höherer Effizienz. Im Alltag dürfte kaum jemand einen echten Unterschied feststellen – das Signature arbeitet rasant und ist auch voll Gaming-tauglich. Lediglich Benchmark-Fetischisten könnten hier unruhig werden. Für alle anderen liefert das Smartphone hohe Leistung auf Jahre hinaus. Das belegen auch die starken Benchmark-Werte – etwa 20.000 Punkte bei PCMark sowie 5800 Punkte bei 3DMark Wild Life Extreme. Im Stresstest erreicht es dabei eine solide Effizienz von etwa 69 Prozent.

Der flotte Speicher nach UFS 4.1 bietet 512 GB bei 16 GB RAM. Eine Variante mit 1 TB gibt es aktuell allerdings nicht, zudem ist die Erweiterung per microSD-Karte nicht möglich. Im Hinblick auf Schnittstellen ist alles auf neuestem Stand: USB-C 3.2, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 sowie NFC und sogar UWB. Die Ortung mittels Multiband-GNSS ist gewohnt präzise.

Software

Das Motorola Signature läuft bereits mit Android 16. Die Bedienoberfläche erinnert stark an Vanilla-Android, ist aber mit zusätzlichen praktischen Gesten gespickt – etwa dreimal schütteln, um den LED-Blitz als Taschenlampe zu aktivieren, oder zweimal herumdrehen, um die Kamera zu starten.

Sehr untypisch für Motorola: Der Hersteller verspricht tatsächlich Android-Updates sowie Sicherheits-Patches für sieben Jahre – also auf Augenhöhe mit Samsung, Google und Honor. Bislang stand Motorola eher nicht für besonders lange Update-Zeiträume, die Edge-Reihe muss mit deutlich kürzeren Update-Zyklen leben. Umso erfreulicher, dass das Signature hier die volle Sieben bekommt. Zum Testzeitpunkt war der Sicherheits-Patch entsprechend auch aktuell.

Die Software läuft zudem geschmeidig, der Play Store macht keine Zicken. Interessant: Motorola legt ein umfangreiches KI-Paket bei – die hauseigenen „Moto AI“-Features plus satte sechs Jahre Perplexity Pro. Den Zugang gibt es aber nur mit kostenlosem Motorola-Account.

Akku

Trotz des dünnen Gehäuses kommt das Signature auf ordentliche 5.200 mAh – Silizium-Karbon-Technologie macht es möglich. Damit wird es zwar nicht zum Dauerläufer, aber es übertrifft andere schlanke Smartphones wie das Samsung Galaxy S25 Edge deutlich.

Beim PCMark Battery Test kamen wir im simulierten Betrieb auf rund 14 Stunden. Das ist ein starker Wert und auf Augenhöhe mit den meisten Flagship-Smartphones der letzten Jahre. Einen Tag schafft das Signature problemlos, bei sparsamerer Nutzung auch etwas mehr. Flott geladen ist es ebenfalls: Kabelgebunden sind bis zu 90 W möglich, per Induktion immerhin 50 W.

Preis

Die UVP für das Motorola Signature fällt mit 999 Euro erstaunlich niedrig aus. Mittlerweile bekommt man es bereits ab 779 Euro. Für ein derart schlankes High-End-Smartphone ist das ein attraktiver Preis. Als Farben stehen Olivgrün und Schwarz zur Auswahl. Es gibt allerdings nur eine Speichervariante mit 16/512 GB.

Fazit

Das Motorola Signature ist das dünnste und schönste Top-Smartphone, das man derzeit bekommen kann. Das Display ist erstklassig, die Kamera ebenfalls – und für genügend Performance ist gesorgt, auch wenn nicht der Top-Prozessor von Qualcomm zum Einsatz kommt, sondern nur eine leicht abgespeckte Variante.

Motorola ist der erste Versuch eines Flaggschiff-Smartphones sichtlich gelungen. Besonders zeigt der Hersteller, dass dünne Smartphones nicht bei der Akkulaufzeit oder der Telelinse schwächeln müssen. Nennenswerte Schwächen sehen wir bei dem Gerät keine – zudem ist es deutlich günstiger als die Konkurrenz. Das macht es zu einer überaus charmanten Alternative zu Xiaomi, Samsung oder Honor.

 Top-Smartphone mit faszinierend guter Zoom-Kamera

Das Vivo X300 Pro will mit der besten Smartphone-Kamera, starker Performance, einem fantastischen Display und einer langen Akkulaufzeit punkten.

VORTEILE

  • fantastische Smartphone-Kamera mit 200-MP-Teleobjektiv
  • Kamera-Zubehör-Set mit Griff und Zoom
  • lange Akkulaufzeit
  • starke Performance
  • exzellentes Display

NACHTEILE

  • gelegentliche Software-Bugs
  • kleinerer Akku in Europa (5440 vs 6510 mAh)
  • hoher Preis

Vivo X300 Pro im Test: Top-Smartphone mit faszinierend guter Zoom-Kamera

Das Vivo X300 Pro will mit der besten Smartphone-Kamera, starker Performance, einem fantastischen Display und einer langen Akkulaufzeit punkten.

Nach zwei Jahren Funkstille ist Vivo zurück in Deutschland. Die Patentstreitigkeiten mit Nokia, die 2023 zum dramatischen Verkaufsstopp führten, sind Geschichte. Seit November 2025 gibt es das Vivo X300 Pro offiziell bei Amazon sowie weiteren Händlern – und das Warten hat sich gelohnt. Das Flaggschiff-Smartphone setzt kompromisslos auf Fotografie und will mit einer Zeiss-Kamera neue Maßstäbe setzen, die selbst das Samsung Galaxy S25 Ultra und das Pixel 10 Pro alt aussehen lassen.

Im Vergleich zum kleineren X300 packt das Pro-Modell mehr Leistung und ein größeres Display in das Gehäuse. Gegenüber dem hervorragenden Vorgänger X200 Pro trumpft es mit verbesserter Prozessorleistung, besserer Kamera-Dynamik und größerem Akku auf. Das Sahnehäubchen: Nur das X300 Pro unterstützt das außergewöhnliche Erweiterungsset mit Zeiss-Zoomobjektiv und Kameragriff.

Design und Verarbeitung

Das Vivo X300 Pro misst 161,2 × 75,5 × 8 mm bei 226 g. Damit spielt es in der Liga der größeren Smartphones mit, ohne zum unhandlichen Klotz zu werden. Der kantige Aluminiumrahmen trifft auf Gorilla Armor Glass vorn und matte Glasrückseite – eine Kombination, die Premium-Gefühle weckt.

Vivo X300 Pro Bilder

Vivo X300 Pro

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Vivo X300 Pro

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Der kreisrunde Kamerablock dominiert die Rückseite. Er ist markant größer als bei den meisten Konkurrenten und zeigt sofort: Hier steckt richtig viel Foto-Handy drin. Die Farboptionen beschränken sich auf Phantom Black und Dune Brown in Europa, während globale Modelle zusätzlich Cloud White und Mist Blue bieten. Unser braunes Testgerät wirkt allerdings etwas zu zurückhaltend – hier hätte Vivo gerne mutiger sein können.

Die Verarbeitung überzeugt mit hochwertiger Aluminiumlegierung und robustem Glas. Die IP69-Zertifizierung schützt gegen das Eindringen von Staub und Wasser. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display reagiert blitzschnell und funktioniert auch mit feuchten Fingern zuverlässig.

Eine 3,5-mm-Klinke sucht man vergebens, dafür bieten die Stereo-Lautsprecher klaren und lauten Sound. Trotz der stattlichen Abmessungen liegt das Gerät gut in der Hand und wackelt dank des mittigen Kameramoduls nicht auf dem Tisch.

Vivo X300 Pro

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Display: Wie gut ist der Bildschirm des Vivo X300 Pro?

Das 6,78-Zoll-AMOLED-Display mit LTPO-Technologie setzt Maßstäbe. Mit 120 Hz Bildwiederholrate, 2160 Hz PWM-Dimmung und Unterstützung für HDR10+, HDR Vivid sowie Dolby Vision lässt es technisch keine Wünsche offen. Die Auflösung von 1260 × 2800 Pixeln erreicht scharfe 452 PPI bei einem modernen 20:9-Verhältnis.

Die maximale Helligkeit ist so hoch, dass selbst direktes Sonnenlicht kaum stört. Auch die automatische Helligkeitsanpassung arbeitet präzise, während die minimale Helligkeit dunkel genug ist, um nachts nicht zu stören. Zudem sind die Displayränder mit nur 1,1 mm äußerst schmal.

Die Farbdarstellung orientiert sich am sRGB-Standard, mit Optionen für dynamische Anpassung je nach Inhalt. Im Vergleich zum kleineren X300 (6,31 Zoll) ist es heller, gegenüber dem X200 Pro bieten die dünneren Ränder ein moderneres Erscheinungsbild.

Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Vivo X300 Pro?

Hier beginnt das X300 Pro der Konkurrenz davonzueilen. Das Dreifach-Kamerasystem mit Zeiss-Optik ist schlichtweg das Beste, was uns bisher untergekommen ist. Die Hauptkamera nutzt einen 50-Megapixel-Sensor (Sony-LYT-828; 1/1,28 Zoll, f/1,6, 24 mm) mit OIS, PDAF und 1,22 µm Pixeln. Der Dynamikumfang umfasst 10,5 Blendenstufen.

Vivo X300 Pro Fotos

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Das Teleobjektiv arbeitet mit satten 200 Megapixel (Samsung HPB; 1/1,4 Zoll, f/2,7, 85 mm) und bietet 3,7-fachen optischen Zoom sowie Makro-Funktionen im Verhältnis 2,7:1. Die Ultraweitwinkelkamera löst mit 50 Megapixel auf (f/2,0, 15 mm, 119°) und verfügt über Autofokus.

Die Zeiss-Optik mit T*-Beschichtung und APO-Linse sorgt für natürliches Bokeh ohne störende Lens-Flares. Zusätzliche Features wie Laser-AF, Farbspektrum-Sensor, 3D-LUT-Import, HDR und Panorama-Funktionen machen das System komplett. Auffällig: Die Zoomlinse erzeugt oft bessere Bilder als die Hauptkamera.

Gegenüber dem Google Pixel 10 Pro XL gewinnt das X300 Pro deutlich. Fotos wirken farbenfroher, schärfer und ästhetischer in allen Szenarien – egal ob normaler Tag, Nacht, Makro oder Selfies.

Die Kamera-App bietet endlose Einstellungsmöglichkeiten für Foto-Nerds, aber auch einen vereinfachten Modus für Gelegenheitsknipser. Die automatische Szenenerkennung schlägt passende Modi für Essen oder Konzerte vor – und das Umstellen lohnt sich, da die Bilder dann nochmals eine Schippe drauflegen.

Vivo X300 Pro

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Das optionale Kamera-Zubehör-Set setzt dem noch einen darauf. Die Teleobjektiv-Verlängerung bietet zusätzliche 2,35-fache Vergrößerung bis 300 mm Brennweite und ermöglicht bis zu 1600-fachen Hybrid-Zoom. Der Griff mit physischen Bedienelementen (Auslöser, Zoomhebel, Belichtung), Stativgewinde und integriertem 2300-mAh-Akku verwandelt das Smartphone fast in eine echte Kamera. Topp für Straßenfotografie und Zoom-Aufnahmen weit entfernter Objekte, sogar bei Nacht.

Videos entstehen in 8K bei 30 FPS oder 4K bei 120 FPS mit Dolby Vision und 10-Bit-Log. Zeitlupe funktioniert in 4K bei 120 FPS, Porträt-Videos in 4K bei 60 FPS. Die Stabilisierung kombiniert Gimbal-ähnliches OIS mit Software-Stabilisierung und hält selbst wackelige Hände ruhig. Die 50-Megapixel-Frontkamera (f/2,0, 20 mm, AF, HDR) nimmt Videos bis 4K bei 60 FPS auf und lässt Selfiesticks arbeitslos werden.

Hardware: Wie stark ist das Vivo X300 Pro?

Der MediaTek Dimensity 9500 ist ein Kraftpaket. Der Octa-Core-Prozessor mit 1 × 4,21 GHz, 3 × 3,5 GHz und 4 × 2,7 GHz wird von einer Arm-G1-Ultra-GPU und den speziellen Coprozessoren V3+/VS1 für Bildverarbeitung unterstützt. Das ist mehr Rechenpower, als manche Laptops bieten.

Vivo X300 Pro

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Mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB UFS-4.1-Speicher ist das Gerät für die nächsten Jahre gerüstet. Ein Erweiterungsslot fehlt, aber bei dieser Kapazität wird ihn kaum jemand vermissen. In Benchmarks erreicht das X300 Pro 6690 Punkte bei 3DMark Wild Life Extreme (Vulkan) – ein Wert, der selbst Gaming-Smartphones erröten lässt. Im Vergleich zum X200 Pro (Dimensity 9300) arbeitet der neue Chip sparsamer, gegenüber dem kleineren X300 bietet das Pro-Modell deutlich mehr Speicher.

Die Konnektivität lässt keine Wünsche offen: Wi-Fi 7 (Dual-Band), Bluetooth 5.4/6 (aptX HD, LHDC 5), GPS (mehrere Bänder), NFC, Infrarot-Blaster und USB-C 3.2 (OTG). Easyshare ermöglicht Dateitransfer zu PCs, Macs und iPhones via NFC/Bluetooth/WLAN. KI-Features wie generative Bildbearbeitung runden die Ausstattung ab.

Software

Das Vivo X300 Pro läuft mit Origin OS 6 auf Basis von Android 16 – eine Premiere für Europa. Bisher bekam der Kontinent eine abgespeckte Funtouch-OS-Variante, jetzt erhalten alle Regionen das vollwertige System. Vivo verspricht fünf Jahre Hauptupdates und sieben Jahre Sicherheitsaktualisierungen.

Vivo X300 Pro Screenshot

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Die umfangreichen Anpassungen umfassen intelligente Stromspar-Modi, KI-gestützte Kamera-Features wie Fokus-Tracking und sogar Integration zu Apple-Produkten mit Drag-and-drop. Die Nutzung gefällt mit eleganten Öffnungsanimationen und bietet unzählige Optionen.

Das Design überzeugt mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Apps lassen sich in Fenstern zusammenfassen, im Sperrbildschirm verschwindet die Uhr künstlerisch hinter Hintergrundbildern. Die Origin-Insel um die Frontkamera ähnelt Apples Dynamic Island, ein programmierbarer Hardware-Knopf bietet schnellen Zugriff auf Lieblingsfunktionen. Die intelligente Seitenleiste macht wichtige Features schneller verfügbar.

Nach drei Wochen intensiver Nutzung zeigt sich die Kehrseite: OriginOS ist mächtig und kommt mit vielen innovativen Funktionen, ist aber nicht fehlerfrei. Die Kamera öffnet sich gelegentlich nicht über den Schnellzugriff, geschossene Bilder lassen sich nicht sofort teilen, Screenshots können nicht direkt zugeschnitten werden. Die Origin-Insel setzt manchmal aus, Apps laufen nicht so geschmeidig wie bei Pixel-Handys oder iPhones. Hier zeigt sich: Software-Perfektion ist schwerer als Hardware-Excellence.

Akku: Wie lange hält das Vivo X300 Pro durch?

Der Akku fasst 5440 mAh in Europa – weniger als die globale Version mit 6510 mAh. Schuld ist ein EU-Gesetz, das Vivo höhere Einfuhrgebühren bescheren würde. Die Si/C-Li-Ion-Technik sorgt trotzdem für beeindruckende Effizienz.

Das Laden erfolgt mit bis zu 90 W – allerdings nur mit Vivos nicht beiliegendem, speziellem Netzteil für 55 Euro. Das X300 Pro lädt mit normalen Schnellladegeräten immerhin noch mit 45 Watt. Drahtloses Laden funktioniert mit maximal 40 W, umgekehrtes Laden funktioniert sowohl verkabelt als auch drahtlos.

Die Laufzeit beeindruckt: Zwei volle Tage mit einer Ladung sind problemlos möglich. Das zuvor genutzte Google Pixel 9 Pro musste viel schneller wieder ans Netz. Selbst in der gedrosselten europäischen Variante bietet das X300 Pro eine hervorragende Ausdauer.

Preis

In Europa hat das Vivo X300 Pro mit 512 GB und 16 GB RAM eine UVP von 1399 Euro. Der aktuelle Straßenpreis liegt bei 1038 Euro. Das Kamera-Zubehör schlägt mit 309 Euro zu Buche.

Fazit

Das Vivo X300 Pro ist ein fotografisches Meisterwerk im Smartphone-Format. Die Zeiss-Kamera mit dem außergewöhnlichen Teleobjektiv und dem optionalen Zubehör-Set bietet Möglichkeiten, die derzeit kaum ein anderes Smartphone erreicht. Die beste Handy-Kamera, die wir je getestet haben, stellt selbst das Google Pixel 10 Pro XL locker in den Schatten.

Display, Performance und Akkulaufzeit spielen ebenfalls in der Champions League mit. Die Rückkehr nach Europa nach den Nokia-Querelen ist mehr als gelungen – Vivo liefert ein echtes Flaggschiff für Foto-Enthusiasten, welches keine Kompromisse eingeht.

Die Software-Bugs trüben den sonst makellosen Eindruck, zeigen aber auch: Perfektion ist ein Prozess, kein Zustand. Wer bereit ist, gelegentliche Ruckler zu verkraften, bekommt das derzeit beste Fotografie-Smartphone.

 Top-Kamera mit 5-fach-Zoom und 2 Tagen Akkulaufzeit

Beinahe ein Flaggschiff: Das Xiaomi 17T Pro liefert eine Leica-Kamera mit Periskop-Tele und einen riesigen Akku – große Neuerungen gibt es im Test aber nicht.

VORTEILE

  • hervorragende Triple-Kamera mit optischem 5-fach-Zoom
  • starke Performance
  • sehr lange Akkulaufzeit
  • überzeugendes, helles OLED-Display

NACHTEILE

  • USB-C 2.0
  • drosselt stark unter Auslastung
  • etwas Bloatware
  • wenig Neuerungen

Xiaomi 17T Pro im Test: Top-Kamera mit 5-fach-Zoom und 2 Tagen Akkulaufzeit

Beinahe ein Flaggschiff: Das Xiaomi 17T Pro liefert eine Leica-Kamera mit Periskop-Tele und einen riesigen Akku – große Neuerungen gibt es im Test aber nicht.

Überraschend früh hat Xiaomi in diesem Jahr den Nachfolger des Xiaomi 15T Pro (Testbericht) auf den Markt gebracht. Normalerweise erscheint das abgespeckte Top-Smartphone im Spätsommer, dieses Mal war es schon kurz vor Sommerbeginn so weit. Xiaomi will damit der Konkurrenz zuvorkommen und hat den Release-Zeitraum für 2026 generell angepasst. Die 16 hatte Xiaomi bereits übersprungen, um sich der Apple-Nomenklatur anzupassen.

Bei der T-Reihe handelt es sich um die technisch leicht abgespeckte Variante der Flaggschiff-Smartphones aus China. Sie richtet sich vor allem an Foto-Enthusiasten. Die Kamera stammt erneut aus einer Zusammenarbeit mit Leica und bietet einen starken Zoom. Was sich gegenüber dem Vorgänger getan hat und ob das Smartphone ein Geheimtipp für Hobby-Fotografen ist, klärt dieser Testbericht.

Design

Auf den ersten Blick ähnelt das 17T Pro stark dem 15T Pro. Das Gehäuse ist kantig gestaltet, die Ecken sind aber deutlich abgerundet. Xiaomi nennt das „Squircles“ – damit soll sich das Gerät besser an die Hand anschmiegen. Mit Abmessungen von 162,2 × 77,5 × 8,3 mm und einem Gewicht von 219 g ist es fast genauso groß wie der Vorgänger. Es bleibt damit ein wuchtiges und eher schweres Smartphone, das man kaum mit einer Hand bedienen kann. Dank der Form liegt es aber trotzdem gut in der Hand und ist nicht zu kopflastig.

Die Verarbeitung ist hochwertig. Der Rahmen besteht aus Metall, die Rückseite aus Fiberglas statt Glas. Das macht das Gerät etwas leichter und robuster – den Unterschied merkt man im Alltag aber kaum. Wie üblich ist es nach IP68 gegen Eintauchen in Süßwasser bis 150 cm für 30 Minuten geschützt.

Zu den größten Unterschieden zum Vorgänger gehört der fehlende silberne Rahmen um das Kameramodul mit vier Öffnungen. Dieses ist weiterhin quadratisch mit stark abgerundeten Ecken und steht minimal hervor. Es ist jetzt rechtwinklig zur Rückseite angeordnet – das wirkt noch minimalistischer und eleganter.

Xiaomi 17T Pro: Bilder aus dem Test

Xiaomi 17T Pro

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Xiaomi 17T Pro

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Xiaomi 17T Pro

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Xiaomi 17T Pro

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Xiaomi 17T Pro

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Xiaomi 17T Pro

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Xiaomi 17T Pro

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Xiaomi 17T Pro

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Display

6,83 Zoll Diagonale, 2772 × 1280 Pixel, 447 ppi – das AMOLED-Panel des Xiaomi 17T Pro spielt in der Oberklasse mit. Das Seitenverhältnis von 19,5:9 macht das Smartphone schlank, aber lang. Die Bildqualität ist tadellos: satte Farben, tiefes Schwarz, knackige Kontraste.

Bei der Helligkeit hat Xiaomi minimal nachgelegt. Statt 3200 Nits wie beim Vorgänger schafft das Panel jetzt bis zu 3500 Nits Peak-Helligkeit. Im Test ließ sich der Bildschirm auch in praller Sonne problemlos ablesen.

LTPO-Technologie mit stufenloser Regelung der Bildwiederholrate von 1 bis 144 Hz bietet das Display nicht. Stattdessen schaltet es automatisch in festen Stufen zwischen 60 und 144 Hz – alternativ lässt sich die Rate manuell fix auf 60 oder 144 Hz einstellen. Immerhin: Im Always-on-Modus schaltet das Panel auf 1 Hz herunter und dimmt auf minimal 2 Nits – das schont den Akku.

Geschützt wird das Panel von Gorilla Glass 7i. Es soll Stürze aus rund einem Meter Höhe wegstecken – aus naheliegenden Gründen haben wir das nicht ausprobiert.

Kamera

Wie beim Vorgänger verbaut Xiaomi drei echte Linsen, im vierten vermeintlichen Objektiv steckt nur Sensortechnik. Es handelt sich also weiterhin um eine Triple-Kamera aus der Kooperation mit Leica. Die Hauptkamera löst 50 Megapixel auf (f/1.67, OIS), das Periskop-Teleobjektiv ebenfalls 50 Megapixel (f/3.0, OIS, fünffacher optischer Zoom), das Ultraweitwinkel 12 Megapixel (f/2.2). Die Frontkamera liefert 32 Megapixel (f/2.2) – die Bestückung entspricht damit weitgehend dem Vorgänger.

Bei Tageslicht überzeugen die Aufnahmen mit hohem Detailgrad, sattem Dynamikumfang und kräftigen Kontrasten. Auch bei wenig Licht liefert die Kamera gute Ergebnisse, bleibt aber etwas hinter einem Xiaomi 17 Ultra zurück. Das Ultraweitwinkel schwächelt etwas bei den Details, hält farblich aber mit.

Der Star ist erneut die Periskop-Telelinse: Bis zur zehnfachen Vergrößerung sind die Ergebnisse nahezu verlustfrei, auch 30-fach bleibt brauchbar. Der digitale Zoom reicht bis 120-fach – diese Stufe hat eher experimentellen Charakter. Unter Faktor fünf übernimmt ausschließlich die Hauptkamera.

Bei den Farben stehen zwei Leica-Profile zur Wahl: Leica Vibrant mit kräftigen Farben und starken Kontrasten, Leica Authentic zurückhaltender und düsterer. Selfies gelingen scharf und farblich ausgewogen, das Bokeh im Porträtmodus wirkt natürlich.

Videos nimmt das 17T Pro in 4K mit bis zu 120 fps oder in 8K mit 30 fps auf, die Stabilisierung arbeitet sauber. An die Videoqualität eines iPhones reicht es jedoch nicht heran – vor allem bei Belichtung und Farbkonsistenz hat Apple die Nase vorn.

Xiaomi 17T Pro: Originalaufnahmen mit der Kamera

Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 10x Zoom

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Ultraweitwinkelkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 10x Zoom

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Xiaomi 17T Pro: Porträt mit Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Xiaomi 17T Pro: Porträt mit Telelinse mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Ultraweitwinkelkamera

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Xiaomi 17T Pro: Porträt mit Telelinse mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 10x Zoom

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom (digital)

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 10x Zoom

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse mit 10x Zoom

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Xiaomi 17T Pro: Selfie

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Xiaomi 17T Pro: Selfie im Porträtmodus

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera bei Nacht mit 2x Zoom (digital)

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse bei Nacht mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse bei Nacht mit 5x Zoom (optisch)

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Xiaomi 17T Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Xiaomi 17T Pro: Telelinse bei Nacht mit 5x Zoom (optisch)

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Ausstattung

Als Antrieb dient ein Mediatek Dimensity 9500. Der Chip liefert starke Leistung, kann mit den aktuellen Flaggschiff-Prozessoren von Qualcomm aber nicht ganz mithalten. Gegenüber dem Vorgänger fällt der Zugewinn moderat aus – für Alltag und Spiele reicht die Performance locker. Bei PCMark Work erzielt das 17T Pro 16.900 Punkte, bei 3DMark Wild Life Extreme rund 6400 Punkte. Unter Volllast wird das Gerät relativ warm und drosselt dann zeitnah. Die Effizienz liegt daher nur bei überschaubaren 45 Prozent.

Der Arbeitsspeicher umfasst 12 GB RAM, den internen Speicher gibt es mit 256 GB, 512 GB oder 1 TB im flotten UFS-4.1-Standard. Bei den Schnittstellen ist fast alles auf dem neuesten Stand: 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC und ein Infrarot-Port. Bitter dagegen: Der USB-C-Anschluss arbeitet nur mit USB-2.0-Geschwindigkeit – in einem 800-Euro-Smartphone muss das 2026 wirklich nicht mehr sein.

Die Satellitenortung über alle gängigen Systeme (GPS, Galileo, Glonass und Co.) arbeitet mit rund zwei Metern Genauigkeit sehr präzise. Das Xiaomi 17T Pro fasst zwei physische SIM-Karten und unterstützt bis zu zwei eSIMs. Die Sprachqualität überzeugt, 5G wird voll ausgereizt.

Ein nützliches Extra ist das Offline-Walkie-Talkie „Xiaomi Astral Communication“. Ohne Mobilfunknetz funken kompatible Geräte per optimiertem Bluetooth über bis zu zwei Kilometer – praktisch in Funklöchern oder beim Wandern. Kompatibel sind aktuell die Xiaomi-15T-Serie, die Xiaomi-17-Serie sowie die Poco-F8-Serie.

Die Stereo-Lautsprecher klingen klar und bleiben auch bei hoher Lautstärke verzerrungsfrei. Der Bass ist klassentypisch zurückhaltend, lässt sich aber per Dolby Atmos anpassen. Der Fingerabdruckscanner unter dem Display arbeitet schnell und zuverlässig.

Software

Auf dem Xiaomi 17T Pro läuft Android 16 mit der Bedienoberfläche Hyper OS 3. Der Sicherheitspatch stammt aus April – das ist nicht mehr ganz der neueste Stand. Wie immer ist viel Bloatware vorinstalliert, die sich aber weitgehend deinstallieren lässt. Insgesamt wirkt das System übersichtlich und angenehm zu bedienen.

Für das Xiaomi 17T Pro garantiert der Hersteller fünf große Android- und Hyper-OS-Upgrades bis einschließlich Android 21. Hinzu kommen sechs Jahre Sicherheitspatches, die das Smartphone bis zum 28. Mai 2032 absichern. Sicherheits-Updates werden in der Regel aber nur vierteljährlich bereitgestellt.

Xiaomi setzt verstärkt auf On-Device-KI auf Basis von Gemini-Features. Zu den Funktionen zählen Schreibhilfen für E-Mails und Notizen, „Circle to Search“ zur Bildschirmsuche per Kreisgeste sowie Google Gemini als Assistent. Hinzu kommen ein KI-Radierer für Fotos, ein Echtzeit-Übersetzer für Gespräche und ein Rekorder, der Sprachnotizen transkribiert und zusammenfasst.

Akku

Zu den größten Verbesserungen gehört der deutlich größere Akku: Dank Silizium-Carbon-Technologie packt Xiaomi satte 7000 mAh ins Gehäuse – 1500 mAh mehr als beim 15T Pro. Das sorgt für eine außergewöhnlich lange Laufzeit; zwei Tage im Alltag sind kein Problem. Im simulierten Betrieb des Battery Test erreicht das Smartphone rund 20 Stunden – ein Spitzenwert, der nahe an Outdoor-Handys heranreicht.

Geladen wird mit bis zu 100 W. Die volle Ladegeschwindigkeit erreicht man allerdings nur mit einem Hypercharge-Netzteil von Xiaomi samt PPS-Unterstützung und 5-A-Kabel. Kabellos sind 50 W möglich – ebenfalls ausschließlich mit originalem Hypercharge-Zubehör.

Preis

Das Xiaomi 17T Pro startet in Deutschland bei einer UVP von 900 Euro für die Variante mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher; die 512-GB-Version kostet 1000 Euro, das Modell mit 1 TB schlägt mit 1100 Euro zu Buche. Damit liegt die UVP knapp 100 Euro über der des Vorgängers – ein ordentlicher Preisanstieg für eine eher sanfte Modellpflege. Erfahrungsgemäß sinken die Straßenpreise bei Xiaomi-Smartphones in den Monaten nach Marktstart deutlich.

Mittlerweile bekommt man das Modell mit 256 GB ab rund 773 Euro, mit 512 GB sind es 829 Euro und mit 1 TB knapp 935 Euro. Als Farben stehen Dunkelblau, Violett und Schwarz zur Auswahl.

Fazit

Das Xiaomi 17T Pro zeigt, wie gut Smartphones knapp unterhalb der Flaggschiff-Klasse sein können. Die Performance ist stark, wenn auch nicht rekordverdächtig – jenseits von Benchmark-Spielereien fällt das im Alltag aber nicht ins Gewicht. Das Display bietet hohe Bildqualität und Helligkeit. Die Stärke bleibt die Kamera, die vor allem Fans von Zoom-Aufnahmen erfreuen dürfte – auch bei Dunkelheit. Die wichtigste Verbesserung ist aber der deutlich größere Akku.

Während Fotofans hier ein hervorragendes Gerät bekommen, ohne vierstellig hinblättern zu müssen, erreichen die Videos nicht ganz das Niveau der Konkurrenz. Insgesamt fallen die Neuerungen überschaubar aus, dafür liefert Xiaomi gutes Feintuning. Kleinigkeiten trüben das Bild nur leicht: der höhere Preis im Vergleich zum Vorgänger, das langsame USB-C 2.0 und die voraussichtlich nur quartalsweise erscheinenden Updates.

Wer ein Top-Smartphone sucht und Wert auf einen starken optischen Zoom legt, bekommt mit dem Xiaomi 17T Pro eine preiswerte Alternative zu aktuellen Flaggschiffen. Wer sparen will, wirft einen Blick auf den ähnlich starken Vorgänger – oder zieht ein Vorjahres-Flaggschiff in Betracht.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Apple iPhone 16 Pro

 Klein, aber oho

Das iPhone 16 Pro bietet Pro-Leistung im handlicheren Format – mit Top-Hardware und neuen Features. Wie es sich im Alltag schlägt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • Top-Kamera
  • exzellentes Display
  • hochwertige Verarbeitung
  • starke Leistungsfähigkeit

Apple iPhone 16 Pro im Test: Klein, aber oho

Das iPhone 16 Pro bietet Pro-Leistung im handlicheren Format – mit Top-Hardware und neuen Features. Wie es sich im Alltag schlägt, zeigt der Test.

Das iPhone 16 Pro ist das kompaktere Schwestermodell der aktuellen Pro-Serie von Apple – mit derselben starken Leistung und den neuesten Features des Top-Smartphones.

Design

Das Gehäuse misst 149,6 × 71,5 × 8,3 mm und wiegt 199 g. Neben der bekannten Farbe Titan Natur stehen nun Titan Weiß, Titan Schwarz und Titan Wüstensand zur Auswahl. Die matt beschichtete Oberfläche wirkt weniger kühl und ist unempfindlicher gegen Fingerabdrücke. Im Inneren setzt Apple auf eine Kombination aus Titan und Aluminium mit einer Grafit-Ummantelung, was die Wärmeableitung verbessern soll.

Wie beim Pro-Max-Modell ersetzt auch beim iPhone 16 Pro eine frei belegbare Action-Taste den klassischen Stummschalter. Neu hinzugekommen ist zudem ein separater Kamera-Button unter der Standby-Taste. Er ermöglicht per Klick, Druck oder Wischgeste das Öffnen der Kamera-App, das Zoomen und Aufnehmen von Fotos. Im Test funktionierte das Drücken präzise, Wischgesten zeigten sich teils noch etwas ungenau. Im Querformat verdecken Finger zudem gelegentlich die Linse. Entwickler können den neuen Button über eine API auch in eigene Apps integrieren.

Apple iPhone 16 Pro - Bilder

Apple iPhone 16 Pro

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Apple iPhone 16 Pro

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Apple iPhone 16 Pro

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Apple iPhone 16 Pro

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Display

Das iPhone 16 Pro nutzt den gewonnenen Platz durch schmalere Displayränder und bietet jetzt 6,3 Zoll Bilddiagonale bei einer Auflösung von 2622 × 1206 Pixeln (458 ppi). Die maximale Helligkeit liegt laut Apple bei 2000 Nits, im Test wurden rund 1800 Nits erreicht. Promotion sorgt weiterhin für adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz, während die LTPO-Technologie ein energiesparendes Always-On-Display mit 1 Hz ermöglicht. Bei schrägem Blickwinkel zeigt sich gelegentlich ein leichter Rosastich.

Kamera

Das iPhone 16 Pro hat ein deutliches Kamera-Upgrade erhalten: Neben dem Hauptsensor löst nun auch die Ultraweitwinkelkamera mit 48 Megapixeln auf, was für detailreichere Makroaufnahmen sorgt. Die Telelinse übernimmt den fünffachen optischen Zoom, der bisher dem Pro-Max-Modell vorbehalten war. Alle Objektive sind optisch stabilisiert. Videos lassen sich erstmals in 4K mit 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Ausstattung

Das iPhone 16 Pro wird vom neuen A18 Pro‑Chip angetrieben, der auf eine effizientere Architektur und eine überarbeitete GPU setzt. In ersten Benchmarks liegt die CPU-Leistung rund 10 bis 15 Prozent über dem Vorgänger A17 Pro, während die GPU‑Performance je nach Anwendung um bis zu 20 Prozent steigt. Der neue Bildsignalprozessor und Video‑Encoder arbeiten schneller und energieeffizienter, ohne dass Apple genaue Werte nennt. In KI‑Tests zeigt die optimierte Neural Engine eine deutlich höhere Leistung als beim iPhone 15 Pro.

Akku

Der Akku des iPhone 16 Pro wächst von 12,70 auf 13,94 Wh und bietet damit etwas mehr Kapazität als beim Vorgängermodell. In der Praxis führt das zu einer längeren Laufzeit, insbesondere beim Videostreaming. Beim Spielen zeigt sich hingegen ein leichter Rückgang. Beim Surfen erreicht es gute, aber keine Spitzenwerte. Insgesamt verbessert sich die Ausdauer, wenn das Gerät nicht dauerhaft stark ausgelastet wird.

Preis

Als Speicher stehen 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB zur Auswahl. Am günstigsten ist derzeit das iPhone 16 Pro mit 128 GB für 979 Euro. Für 256 GB sind es 1119 Euro. Mit 512 GB kostet es 1399 Euro. 1 TB gibt es ab 1459 Euro.

Fazit

Das iPhone 16 Pro überzeugt mit starker Hardware und einer überarbeiteten Triple-Kamera samt fünffachem optischen Zoom. Die Videoqualität ist beeindruckend, der neue A18 Pro‑Chip bringt spürbare Leistungszuwächse bei KI‑ und Grafikaufgaben. Auch die Akkulaufzeit legt leicht zu.

Apple iPhone 16 Pro Max

Apple iPhone 16 Pro Max im Test

Das iPhone 16 Pro Max ist das größte und beste Modell der aktuellen Generation des Top-Smartphones von Apple. Wie gut es ist, zeigt der Test.

VORTEILE

  • Top-Kamera
  • exzellentes Display
  • hochwertige Verarbeitung
  • starke Leistungsfähigkeit

NACHTEILE

  • kostspielig
  • KI nicht in der EU verfügbar

Apple iPhone 16 Pro Max im Test

Das iPhone 16 Pro Max ist das größte und beste Modell der aktuellen Generation des Top-Smartphones von Apple. Wie gut es ist, zeigt der Test.

Apple hat mit dem iPhone 16 eher wenige Hardware-Inventionen gezeigt, dafür vorwiegend mit KI geworben – die hierzulande aber noch niemandem etwas nützt, da sie in der EU erst ab April 2025 freigeschaltet wird. Die Kollegen der Mac & i haben alle Modelle der Apple-Flaggschiffe ausführlich getestet: iPhone 16 Pro, 16 Pro Max, 16 und 16 Plus im Test: Bessere Kamera, Wi-Fi 7 & mehr. Wir fassen hier die wichtigsten Erkenntnisse zum iPhone 16 Pro Max zusammen.

Design & Display

Die Farbe Titan Natur bleibt, neu sind Titan Weiß, Titan Schwarz und Titan Wüstensand. Die matt beschichtete Oberfläche wirkt weniger kühl und ist resistenter gegen Fingerabdrücke. Innen sorgt eine Titan-Aluminium-Kombination mit Grafit-Ummantelung für bessere Wärmeableitung.

Dank schmalerer Ränder wächst das Display des iPhone 16 Pro Max auf 6,9 Zoll. Die Auflösung steigt auf 2868 × 1320 Pixel bei gleichbleibender Schärfe von 460 PPI. Die Helligkeit erreicht laut Apple bis zu 2000 Nits, gemessen wurden rund 1800 Nits. Promotion bietet bis zu 120 Hz und ein Always-On-Display mit 1 Hz. Gelegentlich zeigt sich ein Rosastich bei schrägem Blickwinkel.

Ausstattung & Kamera

Beim iPhone 16 Pro Max ersetzt eine frei belegbare Action-Taste den Stummschalter. Neu ist der Button für die Kamerasteuerung unter der Stand-by-Taste. Nutzer können damit die Kamera-App öffnen, Fotos aufnehmen, zoomen und Einstellungen anpassen. Das erfolgt durch kombinierte Klick-, Druck- und Wischgesten. Im Test der Kollegen funktionierte das Klicken gut, andere Gesten teils unpräzise. Im Querformat verdecken Finger oft die Linse. Entwickler können den Button per API für eigene Apps nutzen.

Bei der Triple-Kamera kommt wieder ein Hauptobjektiv sowie eine Weitwinkellinse mit jeweils 48 Megapixel zum Einsatz. Dazu kommt eine Telelinse mit fünffachem optischem Zoom. Alle Objektive verfügen über eine mit optischer Bildstabilisierung (OIS). Die Pro-Modelle filmen erstmals in 4K mit 120 FPS in Dolby Vision – ideal für flüssige Bewegungen oder Zeitlupen. Fotografische Stile lassen sich jetzt auch nachträglich anwenden. Alle drei Kameras liefern scharfe, gut belichtete Bilder mit natürlichen Farben. Die Ultraweitwinkelkamera bietet jetzt bessere Makroaufnahmen.

Das iPhone 16 Pro setzt auf den neuen A18 Pro mit einem zusätzlichen Grafikkern. Die CPU ist damit 15 Prozent schneller als der A17 Pro. Die GPU liefert 20 Prozent mehr Leistung. Ein neuer Video-Encoder und Bildsignalprozessor verdoppeln die Datenverarbeitung. Benchmarks bestätigen die CPU-Steigerung um 15 %, die GPU bleibt leicht unter den Erwartungen. Im AI-Test schnitt das iPhone 16 Pro 30 Prozent besser ab als der Vorgänger.

Das iPhone 16 Pro Max bietet jetzt eine bessere Akkulaufzeit beim Videostreaming (bis zu 30 Stunden) sowie beim Spiel Asphalt 8.

Preis

Als Speicher stehen 256 GB, 512 GB und 1 TB zur Auswahl. Am günstigsten ist derzeit das iPhone 16 Pro Max für 1160 Euro bei Kaufland. Für 512 GB sind 1419 Euro fällig, 1 TB gibt es erst ab rund 1676 Euro.

Fazit

Das iPhone 16 Pro Max überzeugt im Test mit Top-Hardware. Die Triple-Kamera mit höherer Videoqualität liefert beeindruckende Aufnahmen. Der A18-Pro-Chip sorgt für eine deutliche Leistungssteigerung, insbesondere im Bereich KI und Grafik. Die Akkulaufzeit wurde zudem minimal verbessert. Einen Dämpfer gibt es: Die KI-Features der Apple Intelligence kommen erst im April 2025 nach Europa.

Google Pixel 10 Pro

 Sehr schlaues KI-Smartphone mit 100x-Kamera im Test

Das Google Pixel 10 Pro setzt auf eine verbesserte Triple-Kamera mit 100x-Zoom, unzählige KI-Features, viel Akku und ein fantastisches Display.

VORTEILE

  • exzellente Triple-Kamera
  • helles LTPO-Display
  • 7 Jahre Updates

NACHTEILE

  • teuer
  • langsame Ladegeschwindigkeit (30 Watt)
  • Tensor G5 hinter Snapdragon 8 Elite

Google Pixel 10 Pro: Sehr schlaues KI-Smartphone mit 100x-Kamera im Test

Das Google Pixel 10 Pro setzt auf eine verbesserte Triple-Kamera mit 100x-Zoom, unzählige KI-Features, viel Akku und ein fantastisches Display.

Das Pixel 10 Pro positioniert sich mit einem Preis ab 925 Euro (Bestpreislink) gegen etablierte Flaggschiffe wie das Samsung Galaxy S25 Ultra und das Xiaomi 15 Ultra.

Der neue Tensor-G5-Prozessor verspricht 30 bis 50 Prozent mehr Leistung als der Vorgänger, bleibt aber hinter dem Snapdragon 8 Elite zurück. Dafür punktet Google mit exklusiven KI-Funktionen wie dem Kamera-Coach, Pixel Studio AI für 4K-Bildgenerierung und Gemini Nano für Offline-Übersetzung in 20 Sprachen. Die Triple-Kamera mit 100-fachem KI-gestütztem Zoom und das Versprechen auf sieben Jahre Updates bis 2032 unterstreichen Googles Langzeit-Strategie. Im Vergleich zum Vorgänger Pixel 9 Pro wächst der Akku um 170 mAh auf 4870 mAh, während das Display mit über 2200 cd/m² Spitzenhelligkeit und adaptiver 1-120 Hz LTPO-Technologie aufwartet.

Design und Verarbeitung

Das Pixel 10 Pro zeigt sich in einem flachen Glasdesign mit mattem Finish und poliertem Aluminiumrahmen. Mit Abmessungen von 152,8 × 72 × 8,5 mm und einem Gewicht von 207 Gramm liegt es gut in der Hand. Die kompakte Größe sorgt für eine angenehme Einhandnutzung. Der markante horizontale Kamerasteg in der Mitte der Rückseite ist seit Jahren ein typisches Designmerkmal der Pixel-Phones und verhindert ein Kippen auf dem Tisch, sammelt aber über Zeit Staub in den Ritzen.

Die Rückseite besteht aus Gorilla Glass Victus 2 mit Anti-Fingerprint-Beschichtung. Die matte Oberfläche zieht bei täglicher Nutzung deutlich weniger Fingerabdrücke an als glänzende Alternativen. Auf dem polierten Rahmen allerdings sind Abdrücke stärker sichtbar als auf matten Varianten. Google bietet das Pixel 10 Pro in den Farben Obsidian, Porzellan, Iris und Peony an. Die IP68-Zertifizierung sorgt für Schutz vor Wasser bis 1,5 m Tiefe für 24 Stunden. Ein integrierter Temperatursensor neben dem Kamera-Modul misst die Hauttemperatur im Test erstaunlich präzise.

Google Pixel 10 Pro Bilder

Google Pixel 10 Pro

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Display: Wie gut ist der Bildschirm des Google Pixel 10 Pro?

Der 6,3 Zoll große Bildschirm mit dem sperrigen Namen Super-Actua-LTPO-OLED löst mit 1280 × 2856 Pixeln auf und erreicht so eine Pixeldichte von 495 ppi. Die adaptive Bildwiederholrate passt sich zwischen 1 Hz und 120 Hz an den Inhalt an, das spart Energie. Auch die LTPO-Technologie soll laut Google 15 Prozent Energie gegenüber herkömmlichen Displayssparen und so die Akkulaufzeit verlängern. Mit einer fantastischen Spitzenhelligkeit von über 2200 cd/m² und punktuell sogar 2600 cd/m² bleibt der Bildschirm auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar.

Das Display unterstützt HDR10+ und Dolby Vision für kontrastreiche Inhalte. Die Farbraumabdeckung beträgt 95 Prozent DCI-P3, was für satte Farben und tiefe Schwarztöne sorgt. Die hohe Blickwinkelstabilität sorgt für eine gleichbleibende Bildqualität aus verschiedenen Betrachtungswinkeln. Die PWM-Dimmung arbeitet mit augenschonenden 480 Hz. Das Always-On-Display läuft energiesparend mit 1 Hz. Die Touch-Abtastrate von 240 Hz sorgt für präzise Eingaben beim Gaming. Kurzum: Das Display ist eines der allerbesten am Markt.

Kamera: So gut sind Fotos mit dem Google Pixel 10 Pro

Die Triple-Kamera des Pixel 10 Pro besteht aus einem 50-MP-Hauptsensor mit f/1.68-Blende und optischer Bildstabilisierung. Der 1/1.31 Zoll große Sensor fängt viel Licht ein. Die 48-MP-Ultraweitwinkelkamera mit f/1.7 und 123 Grad Sichtfeld ermöglicht auch Makroaufnahmen. Das 48-MP-Teleobjektiv mit f/2.8 bietet fünffachen optischen Zoom und bis zu 100-fachen Super-Resolution-Zoom mit KI-Unterstützung. Die 42-MP-Frontkamera mit Autofokus liefert scharfe Selfies.

Videos nimmt das Pixel 10 Pro in 8K mit 30 fps oder 4K mit 60 fps auf, HDR funktioniert bis 30 fps. Der Laser-Autofokus arbeitet präzise, die Kamera-App startet aber mitunter leicht verzögert. Night Sight erzeugt mit einer Sekunde Belichtungszeit natürliche Nachtaufnahmen, überbelichtet jedoch bei Straßenlaternen gerne mal. Der 100-fache Zoom wird durch Nachbearbeitung von KI erreicht und beeindruckt, ist aber weit entfernt von Perfektion. So wird Schrift zu Kauderwelsch – verständlich, wenn der KI schlicht zu wenig sinnvolle Bildinformation vorliegt. An Menschen traut sich die KI gleich gar nicht heran. Das sieht zuweilen ulkig aus, wenn die Umgebung knackscharf dargestellt wird und die Menschen unscharf bleiben. Bei Bewegung verliert der Tele-Zoom an Schärfe und erfordert ruhige Hände. Neu ist ein so genannter Kamera-Coach, der Tipps für Motive und Zoom gibt. Er ignoriert aber komplexe Szenen und wiederholt sich häufig.

Google Pixel 10 Pro Fotos

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Hardware: So stark ist das Google Pixel 10 Pro

Der Tensor G5-Prozessor im 3-nm-TSMC-Verfahren kombiniert einen Cortex-X4-Kern mit 3,78 GHz, drei Cortex-A725-Kerne mit 2,9 GHz und vier Cortex-A520-Kerne mit 2,0 GHz. Die IMG DXT-48-1536 GPU reicht für Casual Gaming, zeigt aber Schwächen bei High-End-Spielen. Mit 16 GB LPDDR5X RAM bewältigt das Smartphone Multitasking mühelos. Der UFS-4.0-Speicher ist in Varianten von 128 GB bis 1 TB verfügbar.

Die NPU erreicht 45 TOPS für KI-Berechnungen. Im Wildlife-Extreme-Benchmarks zeigt der Tensor G5 3227 Punkte. Damit bleibt er hinter dem Snapdragon 8 Elite zurück. Im Alltag fällt das nicht auf, die Software ist gut auf die Hardware abgestimmt.

Das 5G-Modem unterstützt mmWave und Sub-6 mit bis zu 10 Gbit/s. Wi-Fi 7 erreicht 5,8 Gbit/s, Bluetooth 6.0 bietet LE Audio. NFC und Dual-SIM mit eSIM und Nano-SIM runden die Konnektivität ab. Zudem gibt es wieder die Funktechnologie UWB (Ultra-Wideband) für präzise Postionsbestimmung, wie es auch Apples Air Tags nutzen – die bei Android unterstützten Einsatzfelder sind bisher allerdings überschaubar. Der Tensor G5 erhitzt weniger als der Vorgänger, wird bei Spielen aber trotzdem warm.

Software: KI, KI, KI

Android 16 läuft vorinstalliert auf dem Pixel 10 Pro. Google verspricht sieben Jahre Sicherheits- und Feature-Updates bis 2032. Die reine Oberfläche kommt ohne Bloatware aus. Das neu eingeführte Systemdesign Material 3 Expressive bietet dynamische Themen und gefällt uns bezüglich der Nutzerführung und auch der angepassten Optik richtig gut. Android muss sich schon lange nicht mehr hinter iOS verstecken. Neue Gesten wie Double-Tap-Power-Button für den Magic Editor erweitern die Bedienung. Circle to Search ist eine Echtzeit-Objekterkennung.

Der Private Compute Core verarbeitet KI-Funktionen laut Google datenschutzkonform direkt auf dem Gerät. Gemini Nano übersetzt offline in 20 Sprachen, funktioniert flüssig, zeigt aber Verzögerungen bei schnellem Sprechen. Pixel Studio AI generiert Bilder bis 4K-Auflösung. KI-Features sortieren Screenshots, wehren Spam ab und lernen Nutzungsgewohnheiten. Die Funktion „Mich hinzufügen“ und der Magische Editor erweitern die Fotobearbeitung.

Die pure Fülle und auch die Sinnhaftigkeit der KI-Funktionen in einem Smartphone ist bislang einmalig. Hier vergrößert sich der Abstand Googles zur Konkurrenz deutlich.

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Akku: Wie lange hält das Google Pixel 10 Pro durch?

Der 4870-mAh-Akku bietet 170 mAh mehr Kapazität als beim Pixel 9 Pro. Die Laufzeit beträgt bei einer Bildschrimhelligkeit von 200 cd/m² 10,5 Stunden bei lokaler Wiedergabe eines 4K/120-Hz-Videos, 18,5 Stunden bei WLAN-Streaming, 14,6 h bei 5G-Streaming und 16,5 Stunden beim Zocken von Asphalt 8. Diese Ergebnisse stammen von unserer Partberpublikation ct und können hier mit einem +-Abo nachgelesen werden.

Bei moderater Nutzung reicht der Akku für zwei Tage. Unter Last beim Spielen oder bei Navigation hält das Gerät deutlich länger durch als der Vorgänger. Der Standby-Verbrauch steigt bei aktiven Benachrichtigungen, wodurch über Nacht 5 bis 10 Prozent verloren gehen.

Kabelgebunden lädt das Pixel 10 Pro mit 30 Watt und erreicht 50 Prozent in 30 Minuten. Die kabellose Qi2-Ladung arbeitet mit 15 Watt, erhitzt das Gerät aber stark und reduziert die Effizienz bei warmer Umgebung. Mit der 10er-Serie haben auch die Pixel-Phones Magnete in der Rückseite bekommen. Damit hält Zubehör, wie Magsafe-Powerbanks (Bestenliste), fest, aber nicht so stark wie beim iPhone. Die adaptive Ladung optimiert den Ladevorgang und schont so den Akku. Im Vergleich zur Konkurrenz mit 45 Watt bei Samsung ist die Ladegeschwindigkeit ausbaufähig.

Preis

Das Google Pixel 10 Pro kostet in der Variante mit 128 GB Speicher ab 710 Euro. Mit 256 GB kostet es 849 Euro, mit 512 GB rund 1036 Euro und mit 1 TB etwa 1129 Euro.

Fazit

Das Google Pixel 10 Pro überzeugt mit exzellenter Kamera, hellem LTPO-Display und durchdachten KI-Funktionen. Der Tensor G5 bietet solide Leistung für den Alltag, bleibt aber hinter der Snapdragon-Elite-Konkurrenz zurück. Die siebenjährige Update-Garantie setzt Maßstäbe.

Die Stärken liegen in der natürlichen Bildverarbeitung, dem energieeffizienten Display und den innovativen KI-Features. Schwächen zeigen sich bei der Gaming-Performance, der langsamen Ladegeschwindigkeit und dem hohen Preis. Für Kamera- und KI-Enthusiasten rechtfertigt das Gesamtpaket den Aufpreis. Upgrades vom Pixel 9 Pro lohnen bei 200 Euro Differenz nur bedingt.

Google Pixel 10 Pro XL

 KI-Dolmetscher mit eigener Stimme & Top-Kamera

Das Google Pixel 10 Pro XL setzt auf eine starke Kamera, ein riesiges Display und massenhaft tatsächlich sinnvolle KI-Funktionen.

VORTEILE

  • exzellentes Display
  • hervorragende Kamera mit 100x-KI-Zoom
  • 16 GB RAM standardmäßig
  • 7 Jahre Updates
  • Magnetisches Qi2.2-Laden

NACHTEILE

  • Tensor G5-Chip recht langsam
  • Akkulaufzeit nur durchschnittlich
  • unhandlich für kleine Hände
  • teuer

Google Pixel 10 Pro XL im Test: KI-Dolmetscher mit eigener Stimme & Top-Kamera

Das Google Pixel 10 Pro XL setzt auf eine starke Kamera, ein riesiges Display und massenhaft tatsächlich sinnvolle KI-Funktionen.

Das Pixel 10 Pro XL im 6,8-Zoll-Format richtet sich an Nutzer, die maximale Bildschirmfläche wollen – und bereit sind, dafür beide Hände einzusetzen. Herzstück sind der neue Tensor G5-Chip und erweiterte KI-Funktionen. Im Vergleich zum kompakteren Pixel 10 Pro bietet das XL-Modell mehr Display, einen größeren Akku und standardmäßig 16 GB RAM. Das kleinere Pixel 10 muss bei der Kamera Abstriche machen – es bietet nur zweifachen statt fünffachen optischen Zoom und weniger KI-Features.

Design und Verarbeitung

Google bleibt seinem Designkredo treu – und das ist auch gut so. Das Pixel 10 Pro XL wirkt mit seinem Kamerabalken vertraut, das Design hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht verändert. Die matte Oberfläche mit den abgerundeten Ecken zeigt keine Fingerabdrücke und sorgt für einen sicheren Griff. Mit 220 g und Abmessungen von 162,8 × 76,6 × 8,5 mm gehört es zu den Schwergewichten – einhändige Bedienung ist meist aussichtslos.

Die Verarbeitung liegt auf Spitzenniveau. Gorilla Glass Victus 2 schützt Vorder- und Rückseite vor den Tücken des Alltags. Der Aluminiumrahmen verleiht die nötige Stabilität. Die IP68-Zertifizierung gewährleistet Schutz vor Wasser und Staub bis 1,5 Meter Tiefe für 30 Minuten – perfekt für unfreiwillige Tauchgänge.

Neu sind die integrierten Magnete für Pixelsnap-Zubehör, das mit dem Qi2-Standard kompatibel ist. Google übernimmt hier das von Apple geprägte Magsafe-Konzept – und macht es richtig gut. Die verfügbaren Farben Moonstone, Jade, Porcelain und Obsidian wirken dezent bis langweilig. Google hat sich nicht getraut, dem Pixel 10 Pro XL knalligere Farben zu spendieren – schade, aber die meisten werden ihr Telefon ohnehin in einer Hülle verstecken.

Die Stereo-Lautsprecher liefern klaren und lauten Sound ohne Verzerrungen. Hier hat Google insbesondere am Ohrmuschel-Lautsprecher nachgebessert. Das sorgt für noch satteren Klang und ist richtig gut. Das haptische Feedback gehört zur Spitzenklasse. Die Tasten haben einen präzisen Druckpunkt. Ein Nachteil des markanten, hervorstehenden Kamerabalkens ist, dass sich dort gerne in den Ritzen Staub sammelt.

Google Pixel 10 Pro XL Bilder

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Display: Wie gut ist der Bildschirm des Pixel 10 Pro XL?

Das 6,8-Zoll-OLED-Display ist schlicht spektakulär. Mit QHD+-Auflösung (1344 × 2992 Pixel) zeigt es gestochen scharfe Inhalte. Die 120 Hz Bildwiederholrate sorgt für butterweiche Animationen.

Die Spitzenhelligkeit von 2200 cd/m², partiell gar 2600 cd/m², ist ein echter Gamechanger. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt alles ablesbar. Gleichzeitig wird das Display auf Wunsch angenehm dunkel für nächtliche Netflix-Sessions. Dabei hat Google die bisherige Option „Extradunkel“ abgeschafft und erlaubt nun, den Helligkeitsregler weiter herunterzustellen. Die adaptive Helligkeit arbeitet zuverlässig, ohne dass man ständig nachjustieren muss.

Die Farbwiedergabe wirkt natürlich und lebendig, ohne ins Knallige abzudriften. HDR10+-Inhalte kommen perfekt zur Geltung. Das Always-On-Display informiert dezent über Benachrichtigungen. Für Medienkonsum und Multitasking bietet das große Display Vorteile gegenüber dem Pixel 10 Pro mit seinen 6,3 Zoll. Split-Screen-Apps sind so besser nutzbar.

Google Pixel 10 Pro XL

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Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Pixel 10 Pro XL?

Google stattet das Pixel 10 Pro XL mit einer Quad-Kamera aus, die technisch identisch zum Pixel 10 Pro ist. Die 50-MP-Hauptkamera (f/1.68) mit optischer Stabilisierung liefert exzellente Aufnahmen. Der Dynamikumfang ist beeindruckend, die Farben wirken natürlich ohne Googles frühere Tendenz zu übersättigten Tönen. Besonders bei Essen-Aufnahmen zeigt sie ihre Stärken – Gerichte wirken natürlicher und leckerer als bei der Konkurrenz. Auch Produktbilder profitieren vom höheren Dynamikumfang.

Die 48-MP-Ultraweitwinkelkamera (f/1.7) erfasst mit 123° Bildwinkel weitläufige Szenen. Die Details bleiben auch an den Rändern scharf, Verzerrungen hält Google geschickt in Grenzen. Bei Tag entstehen hervorragende Aufnahmen, bei schwachem Licht zeigt sich minimales Bildrauschen.

Highlight ist die 48-MP-Periskop-Telelinse mit fünffachem optischen Zoom und f/2.8-Blende. Bis zum zehnfachen Zoom bleiben Aufnahmen beeindruckend scharf. Ansonsten unterstützt die KI-Funktion Pro Res Zoom bis zu 100-facher Vergrößerung. Die generative KI ergänzt dabei Details und vermeidet Verzerrungen bei Gesichtern – ein cleverer Kniff. Allerdings macht sie aus Text unlesbares Kauderwelsch und funktioniert nicht bei Personen. Das Pixel 10 muss sich mit nur zweifachem optischem Zoom begnügen – ein deutlicher Nachteil.

Google Pixel 10 Pro XL Fotos

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Dank der 42-MP-Frontkamera (f/2.2) mit Autofokus gelingen scharfe Selfies. Der Autofokus arbeitet zuverlässig. KI-Features wie Best Take wählen automatisch die besten Gesichtsausdrücke.

Videos entstehen standardmäßig in 10-Bit-Qualität bei 4K mit 60 fps. Die Stabilisierung arbeitet perfekt, Motion Deblur reduziert Bewegungsunschärfe effektiv. Der Audio Magic Eraser entfernt störende Hintergrundgeräusche aus Clips. Video Boost verbessert die Qualität über die Cloud, benötigt aber eine Internetverbindung.

Hardware: Wie stark ist das Pixel 10 Pro XL?

Der neue Tensor G5-Chip von TSMC bringt verbesserte Effizienz und läuft kühler als der Vorgänger. Das ist auch bitter nötig – frühere auf Basis von Samsungs Exynos-SoCs gefertigte Tensor-Chips verwandelten Pixel-Phones gerne in Handwärmer. Mit standardmäßig 16 GB RAM ist das XL-Modell bestens für Multitasking gerüstet. Die Speicheroptionen reichen von 256 GB bis zu 1 TB.

Im 3DMark Wild Life Extreme erreicht das Gerät 3323 Punkte – ein ordentlicher, aber nicht überragender Wert. Das ist kaum besser als beim Pixel 9, zeigt aber Googles entspannte Haltung zu Benchmark-Rennen. Für anspruchsvolle Games reicht die Leistung nicht – hier dominiert weiterhin Snapdragon und Co. Im Alltag arbeitet das Gerät aber flüssig und ohne Ruckler. Trotzdem sehen wir den Prozessor als Schwachstelle. Von einem Flagship-Smartphone dieser Preisklasse erwarten wir mehr.

Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display reagiert schnell und zuverlässig. Bei der Konnektivität ist alles auf dem neuesten Stand: 5G, Wi-Fi 7, das brandneue Bluetooth 6 und NFC funktionieren tadellos. Sogar als Auracast-Sender fungiert das Smartphone auf Wunsch. Auch der Funkstandard UWB (Ultra Wideband) für eine sehr präzise Positionsbestimmung ist an Bord. Diese ist von Apples Air Tags bekannt und erlaubt dort, den Tracker innerhalb der eigenen Wohnung gezielt orten zu können. Bei Android sind die konkreten Anwendungsfelder aber bis dato rar gesät, so gibt es bisher nur einen UWB-Tracker für Googles Suchnetzwerk-Pendant Find Hub.

Die KI-Funktionen profitieren spürbar vom größeren Arbeitsspeicher. Während das Pixel 10 Pro mit 12 oder 16 GB RAM auskommen muss und das Pixel 10 nur 12 GB bekommt, läuft die KI-Verarbeitung beim XL merklich schneller. Gemini Nano arbeitet vollständig auf dem Gerät für Sprachübersetzung und Bildbearbeitung. Der Tensor G5 bleibt jedoch die größte Schwäche – von einem Flagship-Smartphone dieser Preisklasse erwarten wir mehr.

Software

Das Pixel 10 Pro XL wird mit Android 16 ausgeliefert. Google verspricht sieben Jahre Updates bis 2032. Die Material-3-Expressive-Oberfläche wirkt modern, mit flüssigen Animationen und lässt sich umfangreich personalisieren. Die Bedienoberfläche reagiert flüssig und ohne Verzögerungen.

Googles KI-Features sind tief integriert und funktionieren größtenteils gut. Der Magic Editor verbessert Fotos automatisch mit beeindruckenden Ergebnissen. Add Me fügt nachträglich Personen in Fotos ein – perfekt für den Fotografen, der immer hinter der Kamera steht. Detail Recovery verbessert Gruppenaufnahmen automatisch.

Call Assist screent unerwünschte Anrufe intelligent – eine Funktion, die jeder Smartphone-Hersteller kopieren sollte. Die Pixel-exklusiven Tools wie Anrufscreening machen den Alltag spürbar angenehmer.

Beeindruckt hat uns auch der lokale KI-Dolmetscher, der während Telefonaten die eigene und die Fremdstimme übersetzt. Dabei nutzt die KI tatsächlich die echte Originalstimme. Vorbei sind die Zeiten, in denen eine generische KI-Stimme die Übersetzung vorliest. Allerdings übersetzt die KI zuweilen noch Quatsch. Für Business-Gespräche ist diese Lösung noch nicht geeignet, im privaten Umfeld dagegen schon. Vor der Erstverwendung muss man die Funktion in der Telefon-App aktivieren und das über 1 GB große Datenpaket für die lokale KI-Verarbeitung herunterladen.

Akku: Wie lange hält das Pixel 10 Pro XL durch?

Der 5200-mAh-Akku ist eine deutliche Verbesserung. Im PCMark Battery Test erreicht das Gerät solide 15,5 Stunden. In unserem Praxiseinsatz über die letzten Wochen kamen wir meist auf etwa 5 bis 6 Stunden Displayzeit. Das ist weniger als bei der Konkurrenz mit ähnlicher Akkukapazität.

Das reicht für einen Tag normaler Nutzung. Power-User müssen abends nachladen, was bei der Größe des Geräts keine Überraschung ist. Das Pixel 10 Pro mit 4870 mAh und das Pixel 10 mit 4970 mAh halten etwas kürzer durch.

Die Ladegeschwindigkeit legt endlich etwas zu, bleibt aber immer noch unter dem Niveau von schnell ladenden Smartphones von Motorola, Xiaomi und Co. Mit 45 Watt erreicht das Gerät in 30 Minuten 70 Prozent Akkustand. Dafür benötigt man ein PPS-Netzteil mit 21 Volt und mindestens 2 Ampere – unser Ladegerät-Testsieger Novoo RG100 (Testbericht) für nur 22 Euro kann das und funktioniert hier perfekt.

Kabelloses Laden funktioniert mit bis zu 25 Watt über Qi2.2-Standard – deutlich schneller als die anderen Pixel 10-Modelle. Zudem ist es abwärtskompatibel mit Qi2-Zubehör sowie früherem Magsafe-Ladeequipment, dann aber mit deutlich geringerer Ladegeschwindigkeit (15 Watt oder weniger). Umgekehrtes Laden zum Laden kleiner Gadgets auf dem Smartphone gibt es im Unterschied zum Vorgänger nicht mehr, das liegt an den Magneten. Die magnetische Pixelsnap-Technik erleichtert die Positionierung auf kabellosen Ladestationen – endlich kein Fummelei mehr im Dunkeln.

Preis

Die UVP von 1299 Euro ist happig. Mittlerweile sind die Preise gesunken. Für die 256-GB-Variante sind 819 Euro fällig, angesichts der Ausstattung gerechtfertigt. Die 512-GB-Version kostet 1000 Euro, die 1-TB-Variante schlägt schon mit teuren 1581 Euro zu Buche. Google positioniert sich damit im Premium-Segment. Beim Kauf gewährt Google ein Jahr lang den kostenfreien Zugang zu seinem KI-Abo Google One Pro.

Fazit

Das Google Pixel 10 Pro XL ist Googles bisher bestes Smartphone. Das 6,8-Zoll-Display setzt Maßstäbe, die exzellente Kamera mit cleveren KI-Features sucht ihresgleichen. Sieben Jahre Updates sind vorbildlich, die Verarbeitung liegt auf Spitzenniveau.

Das Design wirkt zeitlos elegant, ohne aufdringlich zu sein. Die KI-Funktionen sind größtenteils nützlich und arbeiten dank 16 GB RAM flüssig. Google hat endlich ein Smartphone gebaut, das in allen Bereichen überzeugt – fast.

Schwächen zeigen sich beim Tensor G5-Chip, der bei anspruchsvollen Aufgaben nicht mit Snapdragon oder Apple Silicon mithalten kann. Die Akkulaufzeit fällt trotz großer Kapazität nur durchschnittlich aus. Der hohe Preis macht das Gerät zu einer kostspieligen Investition, die sich nicht jeder leisten kann oder will.

Wer Googles KI-Features schätzt, ein großes Display benötigt und bereit ist, viel Geld auf den Tisch zu legen, erhält ein hervorragendes Smartphone. Alle anderen greifen zum kompakteren Pixel 10 Pro oder warten auf Preissenkungen.

Honor 600 Pro

 Smartphone mit exzellenter 200-MP-Kamera & Periskop-Tele

Top-Kamera mit Periskop-Teleobjektiv und viel Power: Ist das Honor 600 Pro der starke Kompromiss zwischen Mittelklasse und High End für Foto-Fans?

VORTEILE

  • hervorragendes Kamera-Setup
  • starke Performance
  • lange Akkulaufzeit

Honor 600 Pro im Test: Smartphone mit exzellenter 200-MP-Kamera & Periskop-Tele

Top-Kamera mit Periskop-Teleobjektiv und viel Power: Ist das Honor 600 Pro der starke Kompromiss zwischen Mittelklasse und High End für Foto-Fans?

Mit der Number-Reihe positioniert Honor unterhalb seines Magic-Flaggschiffs hochwertige Smartphones der oberen Mittelklasse. Das jeweilige Pro-Modell zielt dabei klar auf Foto-Enthusiasten: Eine Teleoptik soll auch jenseits der Top-Geräte ernsthafte Kameraqualität ermöglichen – so zumindest bisher.

Mit dem Honor 600 Pro rückt der chinesische Hersteller nun spürbar näher an den High-End-Bereich – und entfernt sich preislich von der traditionellen Mittelklasse. Ob das Smartphone trotzdem die clevere Alternative zur Top-Liga der Handys ist, klärt dieser Testbericht.

Design: Déjà-vu samt KI-Taste

Gegenüber dem Vorgänger hat Honor das Design des 600 Pro deutlich überarbeitet – und sich dabei sicher vollkommen zufällig bei einem großen Mitbewerber aus Cupertino bedient. Die drei Linsen lassen sich zwar weiterhin als Emoji-Mund interpretieren, zudem ist die Telelinse etwas breiter und oval gestaltet. Doch das leicht erhabene, glänzende Rechteck rund um die Kamera weckt unweigerlich Assoziationen an ein aktuelles iPhone.

Der Rest bleibt kantig: Glasrückseite, Metallrahmen, rechte Winkel. Die deutlich abgerundeten Ecken erinnern wiederum an Xiaomi und sorgen dafür, dass das Smartphone angenehm in der Hand liegt. Mit 156 × 74,7 × 7,8 mm ist das Honor 600 Pro zwar kein Riese, gehört aber zu den größeren und vor allem breiteren Smartphones. Einhändiges Bedienen ist damit eher nicht möglich. Das Gewicht liegt bei 190 g.

Die Verarbeitung ist erstklassig, dank IP68 ist das Gerät staub- und wasserdicht – also für 30 Minuten in rund 1,5 Metern Tiefe. Dazu kommt noch IP69K, womit das edle Smartphone auch einem Hochdruckreiniger mit heißem Wasser widerstehen würde.

Wie schon beim Magic 8 Pro spendiert Honor auch dem 600 Pro eine KI-Taste – einmal mehr eine Reminiszenz an Apples Action-Button. Standardmäßig ruft sie einen KI-Agenten auf, lässt sich aber frei belegen, etwa für die Kamera, oder komplett deaktivieren.

Honor 600 Pro

Honor 600 Pro

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Honor 600 Pro

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Honor 600 Pro

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Honor 600 Pro

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Honor 600 Pro

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Display: scharf und hell

Mit 6,57 Zoll Diagonale positioniert sich das Honor 600 Pro zwischen den großen Flaggschiffen und den kompakten Modellen – die goldene Mitte sozusagen. Dank extrem schmaler Ränder bleibt die nutzbare Bildfläche dennoch großzügig.

Das AMOLED-Panel liefert die gewohnt exzellente Bildqualität: ausgeprägte Kontraste, stabile Blickwinkel und mit 2728 × 1264 Pixeln (457 ppi) eine gestochen scharfe Darstellung. Die Bildwiederholrate liegt bei bis zu 120 Hz und lässt sich wahlweise fest einstellen oder automatisch zwischen 60 und 120 Hz regeln. LTPO sucht man hier allerdings vergebens – ein typisches Abgrenzungsmerkmal zu echten Flaggschiffen.

Die Helligkeit überzeugt: Selbst bei starkem Sonnenschein bleibt das Display noch ablesbar, lediglich in direktem Sonnenlicht wird es etwas anspruchsvoller. Die Kollegen der c't konnten hier über 1700 cd/m² messen. Damit liegt das Panel auf dem Niveau der Oberklasse.

Kamera: 200 MP trifft auf Periskop-Tele

Für Fotos steht ein mächtiges Setup auf Flaggschiff-Niveau parat: Die Triple-Kamera bietet eine 200-Megapixel-Linse mit optischer Bildstabilisierung und besonders großem Sensor sowie eine Periskop-Telelinse mit 50 Megapixeln (f/2.8), 3,5-fachem optischen Zoom und ebenfalls OIS. Dazu kommt ein Weitwinkelobjektiv mit 12 Megapixeln (f/2.2). Für Selfies steht eine Linse mit 50 Megapixeln (f/2.0) parat.

Bei Tag schießt die Hauptkamera exzellente Fotos mit ausgeprägten Details und stimmigem Dynamikumfang. Auch Aufnahmen mit zweifachem Zoom sind nahezu verlustfrei, Farben wirken lebendig, aber natürlich – je nachdem, ob man einen der vielen optionalen Farbfilter nutzt. Bei Dunkelheit gelingen ohne Blitz gute Aufnahmen, die effektiv aufgehellt werden. Das leichte Bildrauschen hält sich in Grenzen.

Erneut mit an Bord sind die in Zusammenarbeit mit dem Pariser Fotostudio Harcourt entwickelten Porträtfilter, die wieder klasse aussehen: „Dynamisch“ sorgt für lebendige Fotos, „Farbe“ erzeugt einen Vintage-Effekt mit kräftigen Farben und starken Kontrasten, und „Klassisch“ zaubert Schwarz-Weiß-Bilder wie aus alten Zeiten.

Richtig stark ist die Periskop-Telelinse: Bei 3,5-fachem optischen Zoom stehen die Aufnahmen der Hauptkamera in Farbgebung, Dynamik und Details kaum nach. Auch der siebenfache Zoom sieht hervorragend aus – bis zur 30-fachen Vergrößerung bleiben die Ergebnisse noch passabel. Sogar 120-facher Zoom ist möglich, der dann aber stark zu Pixelmatsch neigt. Bei Nacht belichtet die Telelinse weniger stark, sodass Bilder deutlich dunkler ausfallen und stärker rauschen als mit der Hauptlinse.

Die Weitwinkellinse bietet etwas weniger Details und weicht farblich minimal von der Hauptlinse ab – das hält sich aber im Rahmen. Auch Nahaufnahmen gelingen gut und liefern detailreiche Bilder. Ab einem bestimmten Abstand schaltet die Kamera-App automatisch in den Makromodus, auf Wunsch lässt er sich auch manuell aktivieren. Dabei wird der einfache Zoom genutzt, aber unter Zuhilfenahme der Ultraweitwinkellinse. Auch Selfies sehen klasse aus, egal ob im normalen Modus, mit Bokeh im Porträtmodus oder mit Beauty-Filtern, die Falten und Ähnliches glätten.

Mehr als stimmig sind zudem die Videoclips: Die Hauptkamera schafft 4K bei 60 fps, die Aufnahmen sind gekonnt stabilisiert und bieten lebendige Farben. Mit der Frontkamera sind „nur“ 30 fps bei 4K oder 60 fps bei Full-HD möglich. Alles in allem ein Setup, das fast mit Top-Smartphones mithalten kann.

Honor 600 Pro – Originalaufnahmen

Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Weitwinkelobjektiv

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 3,5x Zoom (optisch)

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 7x Zoom (optisch/digital)

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Weitwinkelobjektiv

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 3,5x Zoom (optisch)

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 3,5x Zoom (optisch)

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 3,5x Zoom (optisch)

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Honor 600 Pro: Porträtaufnahme mit Harcourt-Filter "dynamisch"

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Honor 600 Pro: Porträtaufnahme mit Harcourt-Filter "Farbe"

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Honor 600 Pro: Porträtaufnahme mit Harcourt-Filter "klassich"

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Weitwinkelobjektiv

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 3,5x Zoom (optisch)

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 7x Zoom (optisch/digital)

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 30x Zoom (optisch/digital)

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 120x Zoom (optisch/digital)

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 3,5x Zoom (optisch)

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 7x Zoom (optisch/digital)

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 30x Zoom (optisch/digital)

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Hauptkamera mit 2x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 3,5x Zoom (optisch)

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 7x Zoom (optisch/digital)

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 30x Zoom (optisch/digital)

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Honor 600 Pro: Selfie

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Honor 600 Pro: Selfie im Portätmodus mit Bokeh

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Honor 600 Pro: Makromodus

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Honor 600 Pro: Makromodus

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Honor 600 Pro: Makromodus

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Honor 600 Pro: Hauptkamera

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Honor 600 Pro: Telelinse mit 7x Zoom (optisch/digital)

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Honor 600 Pro: Hauptkamera mit Makromodus

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Honor 600 Pro: Telelinse bei Nacht mit 3,5x Zoom

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht mit 2x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse bei Nacht mit 3,5x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse bei Nacht mit 7x Zoom

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht mit 2x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse bei Nacht mit 3,5x Zoom

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Honor 600 Pro: Telelinse bei Nacht mit 7x Zoom

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Honor 600 Pro: Telelinse bei Nacht mit 3,5x Zoom

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Honor 600 Pro: Hauptkamera bei Nacht

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Honor 600 Pro: Telelinse bei Nacht mit 3,5x Zoom

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Ausstattung: abgespecktes Flaggschiff

Im Honor 600 Pro werkelt mit dem Snapdragon 8 Elite Qualcomms Top-Chipsatz aus dem Vorjahr – erstaunlicherweise nicht die leicht abgespeckte, aber aktuelle Variante Snapdragon 8 Gen 5. An Leistung mangelt es dennoch nicht: Im PCMark Work erreicht das Smartphone rund 21.000 Punkte, im 3DMark Wild Life Extreme 6500. Das System läuft geschmeidig, und auch anspruchsvolles Gaming hat ausreichend Reserven – Vorjahres-Chip hin oder her. Lediglich unter Dauerlast kommt es zur Wärmeentwicklung und einer Drosselung – im Stresstest liefert das Gerät eine Effizienz von 51 Prozent.

Beim Speicher gibt sich Honor keine Blöße: Standardmäßig sind 512 GB und üppige 12 GB RAM verbaut, eine Erweiterung ist allerdings nicht möglich. Zur Ortung steht Multiband-GNSS mit GPS, Glonass, Beidou, NavIC und QZSS bereit. Im GPS-Test fällt die Abweichung mit drei Metern gering aus.

Bei den Schnittstellen ist fast alles auf der Höhe der Zeit: 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC und sogar ein Infrarot-Port sind an Bord. Der USB-C-Port unterstützt jedoch nur Version 2.0 – ein Standard, der bereits seit 2002 existiert und längst von schnelleren Varianten abgelöst wurde. Die Datenübertragung per Kabel ist damit auf magere 480 MBit/s begrenzt. Im Alltag spielt das eine immer geringere Rolle, dennoch ist das in dieser Preisklasse kaum mehr zeitgemäß – zumal Mitbewerber hier längst USB-C 3.2 verbauen.

Praktisch ist die neue KI-Taste – vor allem, weil sie sich auch deaktivieren lässt. Bis zu drei Aktionen sind per kurzem, doppeltem oder langem Druck möglich. Verschiedene Druckstärken wie bei Apple kennt das System hingegen nicht.

Der Fingerabdrucksensor unter dem Display arbeitet flott und zuverlässig. Die Stereolautsprecher liefern einen klaren, sauberen und räumlichen Klang. Fürs Musikhören fehlt es etwas an Volumen, für Videoclips oder Spiele reicht es allemal.

Software: Neues bei Magic OS?

Das Honor 600 Pro kommt mit Magic OS 10 auf Basis von Android 16 auf den Markt. Der Sicherheitspatch stammt zum Testzeitpunkt aus dem März und ist damit noch ausreichend aktuell. Honor verspricht sechs Jahre Sicherheits-Patches und Android-Upgrades.

Wie üblich installiert Honor zahlreiche eigene Apps als Google-Alternativen, darunter Kalender und einen eigenen App-Store – nicht alle können deinstalliert werden. Der vorinstallierte Kalender unterstützt zwar auch Exchange, synchronisiert im Test jedoch verzögert mit dem Google-Kalender. Deaktivieren ist möglich, deinstallieren nicht – mit der Folge, dass etwa Sportuhren von Amazfit oder Huawei mitunter den lokalen Telefonkalender ansteuern und einen zusätzlich installierten Google-Kalender ignorieren.

Wichtigste Neuerung von Magic OS 10 ist ein KI-Agent, der Systemeinstellungen per Spracheingabe oder Kontext anpasst – ohne Klicken durch verschachtelte Menüs. Hinzu kommen Multi-Window, die seitliche „Magic Sidebar“ und das „Magic Portal“: Damit lassen sich Inhalte wie Adressen markieren und direkt an passende Apps übergeben. Mit einer Kreisbewegung des Fingerknöchels startet zudem Honors Pendant zu Samsungs ‚Circle to Search‘.

Die übrigen KI-Funktionen – Fotoradierer, Übersetzungen oder Zusammenfassungen in der Notizen-App – basieren weitgehend auf Google Gemini. Einige Dienste sind langfristig kostenpflichtig und an die Google-Tarife gekoppelt.

Akku: viel Ausdauer

Der Trend zu Silizium-Karbon-Akkus sorgt für hohe Kapazitäten bei schlanken Gehäusen. Das Honor 600 Pro ist mit 6400 mAh gut bestückt und erreicht im Battery Test von PCMark satte 16 Stunden – der Benchmark lässt dafür verschiedene Aufgaben bei 200 cd/m² in Endlosschleife laufen. Top-Geräte wie das Xiaomi 17 Ultra liegen zwar nochmals darüber, doch der Wert kann sich sehen lassen und liegt im oberen Drittel. Im Alltag sind bei gelegentlicher Nutzung problemlos eineinhalb bis zwei Tage drin. Im Dauer-WLAN-Streaming-Test der Kollegen kam das Honor 600 Pro auf ausgezechnete 25 Stunden.

Das Honor 600 Pro lädt kabelgebunden mit bis zu 80 W, kabellos mit 50 W. Empfehlenswert sind Originalnetzteile mit Supercharge, da Honor neben USB-PD, PPS und Quick Charge auch auf eigene Standards setzt. Mit einem Drittanbieter-Ladegerät (120 W, PD+) war der nahezu leere Akku in unter einer Stunde wieder voll.

Preis

Die UVP für das Honor 600 Pro liegt bei 999 Euro. Zum Marktstart gibt es das Smartphone bereits ab rund 799 Euro. Als Farben stehen Schwarz und Eierschalenweiß (Honor nennt es Golden) zur Auswahl.

Fazit

Mit dem Honor 600 Pro bietet der chinesische Hersteller einmal mehr eine preiswertere Alternative zu seinem Magic-Flaggschiff – dank 200-Megapixel-Kamera und Periskop-Teleobjektiv mit 3,5-fachem Zoom richtet es sich besonders an Foto-Enthusiasten. Auch sonst hat das Smartphone viel zu bieten: starker Prozessor (wenn auch aus dem Vorjahr), üppiger Speicher und ein schickes Design – das verdächtig nach iPhone aussieht. Die Kamera liefert tolle Bilder, das helle OLED-Display ist top.

Einige Abstriche müssen Käufer dennoch hinnehmen: Der USB-C-Anschluss arbeitet nur mit Version 2.0, beim Display fehlt LTPO und die Software wirkt mit den vielen vorinstallierten Apps und Honors Google-Alternativen überladen.

Wer nicht unbedingt das aktuellste Flaggschiff benötigt, aber viel Leistung wünscht und gerne fotografiert, bekommt mit dem Honor 600 Pro eine hervorragende Alternative oberhalb der klassischen Mittelklasse. Der natürliche Gegner ist dabei weniger das iPhone 17 Pro, sondern vielmehr das Xiaomi 15T Pro – Foto-Fans sollten beide Geräte unbedingt direkt vergleichen.

Honor Magic 7 Pro

 Top-Smartphone mit starker Kamera & 7 Jahren Updates

Das Honor Magic 7 Pro gehört für uns zu den unterschätzten Top-Smartphones. Im Test zeigt es eindrucksvoll, was ein aktuelles Flaggschiff leisten sollte.

VORTEILE

  • Top-Performance & Ausstattung
  • hervorragende Kamera (insbesondere Telelinse)
  • gute Akkulaufzeit
  • stabiles Gehäuse mit IP69
  • gelungene KI-Features & 7 Jahre Updates

NACHTEILE

  • Aufnahmen bei Nacht nicht immer scharf genug
  • Luft nach oben bei Bilddetails der Hauptkamera
  • KI bei Zoom nur mit aktiver Datenverbindung und nicht nachträglich

Honor Magic 7 Pro im Test: Top-Smartphone mit starker Kamera & 7 Jahren Updates

Das Honor Magic 7 Pro gehört für uns zu den unterschätzten Top-Smartphones. Im Test zeigt es eindrucksvoll, was ein aktuelles Flaggschiff leisten sollte.

Smartphones und Tablets von Honor haben uns in den bisherigen Tests oft positiv überrascht. Dennoch hat die einstige Huawei-Tochter bisher nicht so große Marktanteile in Deutschland wie andere Konkurrenten aus China oder Südkorea. Mit dem Magic 7 Pro ist das erste Flagship-Smartphone des Jahres erschienen, das mit dem überaus potenten Snapdragon 8 Elite sowie einer Telelinse mit 200 Megapixeln und einigen KI-Tricks eine deutliche Duftmarke setzt. Ob es in der Realität hält, was das Datenblatt verspricht? Das zeigt unser Testbericht.

Update: Im Rahmen des MWC hat Honor angekündigt, dass das Honor Magic 7 Pro künftig Software-Updates für 7 Jahre erhalten soll. Mittlerweile ist der Preis stark gefallen.

Design

Groß verändert gegenüber dem Vorgänger Magic 6 Pro hat sich auf den ersten Blick nicht. Erneut ist das große, runde Kameramodul ein sehr dominantes Merkmal auf der edlen und matt gehaltenen Rückseite aus gehärtetem Glas. Statt drei runder Öffnungen innerhalb des Moduls gibt es jetzt vier. Damit wirkt das Design etwas aufgeräumter und weniger wuchtig als noch beim 6er-Modell. Das Magic 7 Pro wirkt zwar elegant, kommt aber auch etwas nüchtern daher. An den Rändern der Rückseite ist das Gerät leicht gebogen und schmiegt sich so gut an die Hand an.

Die Verarbeitung ist ohne Makel, was bei einem vierstelligen Preis keine Überraschung sein sollte. Als Farben stehen Anthrazit sowie Silber im Marmorlook und Hellblau zur Auswahl. Mit Abmessungen von 162,7 × 77,1 × 8,8 mm bei einem Gewicht von 223 g gehört es zu den eher wuchtigen Smartphones, einhändige Bedienung ist hier nicht mehr ohne Weiteres möglich.

Umso erstaunlicher ist die Zertifizierung nach IP69. Damit übersteht das Magic 7 Pro sogar den Kontakt mit heißem Wasser unter hohem Druck. Das kennen wir sonst nur von Outdoor-Handys (Bestenliste). So filigran das Magic 7 Pro auch wirkt, es ist relativ robust. Wir hatten die Gelegenheit, es in den Julischen Alpen beim Schneewandern zu testen. Die Kälte kann dem Gerät wenig anhaben. Das Glas ist besonders bruchsicher und das Gehäuse ist recht stabil. Auch ohne Schutzhülle stehen die Chancen gut, dass es ein Missgeschick übersteht – auch wenn wir darauf nie eine Garantie geben können. Wir haben es aus Hüfthöhe auf den Büroboden fallen lassen, das Gerät überstand diese Prozedur.

Honor Magic 7 Pro - Bilderstrecke

Honor Magic 7 Pro

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Display

Der OLED-Bildschirm mit LTPO-Technologie bietet eine üppige Diagonale von 6,8 Zoll bei einer Auflösung von 2800 × 1280 Pixel. Das sorgt für eine stets messerscharfe Darstellung bei 453 PPI. Auch bei starkem Sonnenschein ist die Anzeige im Test stets ablesbar, selbst auf einem Alpengipfel in der Sonne. Laut Honor erreicht der Bildschirm rund 2000 Nits und bis zu 5000 Nits im HDR-Modus. Recht präsent ist die breite Notch mit den beiden Linsen, die etwas an die „Dynamic Island“ des iPhones erinnert.

Etwas aus der Zeit gefallen scheint die leicht gebogene Form an den Seiten, eigentlich sind Curved Displays aus der Mode gekommen. Letzten Endes bleibt das aber Geschmacksache. Die Blickwinkelstabilität ist hoch, die Darstellung erstklassig. Mit einer individuellen Aktualisierungsrate von 1 bis 120 Hz wirkt das Bild bei Animationen oder beim Scrollen immer sehr geschmeidig. Gleichzeitig verbraucht das Display aber auch weniger, wenn es bei statischen Inhalten die Bildwiederholrate herunterregelt.

Kamera

Herzstück ist die Kamera. Wie schon beim Vorgänger hat sich hier Honor besonders der Periskop-Telelinse gewidmet. Diese bietet einen dreifachen optischen Zoom und nutzt einen Sensor mit 200 Megapixeln bei einer Blende von f/2.6. Dazu kommt ein optischer Bildstabilisator (OIS). Die Hauptkamera mit OIS löst mit 50 Megapixeln auf und nutzt eine variable Blende von f/1.4 bis f/2.0. Auch die Weitwinkellinse bietet 50 Megapixel, kommt aber ohne OIS aus. Diese ist zudem für Makroaufnahmen verantwortlich. Vorn findet sich ebenfalls eine 50-Megapixel-Linse sowie eine weitere für Tiefenschärfe.

Am Tag gelingen hervorragende Aufnahmen mit allen Linsen. Bilddetails sind ausgeprägt, der Dynamikumfang ist ausgesprochen weitreichend. Die Abstimmung der Kontraste ist stimmig, die Farben wirken ausgeprägt, aber dennoch natürlich. Farbliche Unterschiede sind zwischen den einzelnen Linsen kaum wahrzunehmen. Der dreifache optische Zoom liefert ansprechende und scharfe Aufnahmen, die sogar bei sechsfachem Zoom noch sehr detailliert aussehen. Theoretisch kann man bis zu 100-fach digital heranzoomen.

Auch bei Dunkelheit sehen Fotos klasse aus, auch wenn es hier einige Schwächen zu erkennen gibt. So wirken Lichter von Gebäuden bei Dunkelheit gelegentlich wie Schlieren oder leicht verwaschen. Bei der Schärfe ist also noch Luft nach oben. Damit ist die Kamera nicht perfekt, es ist aber auch Jammern auf recht hohem Niveau. In Hinblick auf Nachtaufnahmen sowie Bilddetails haben hier Konkurrenten wie Samsung oder Google leicht die Nase vorn. Videoaufnahmen sind in 4K mit 60 FPS möglich und sehen richtig gut aus.

Natürlich dürfen KI-Features hier nicht fehlen: So kann man ab einer 30-fachen Zoomstufe KI-Unterstützung dazuholen, die dann Details an Bildern ergänzt. Das sieht teilweise sehr beeindruckend aus, erweckt aber auch manchmal den Eindruck, dass hier von der KI gephotoshoppt wird. Einen Haken gibt es: Das KI-Feature für das Teleobjektiv funktioniert nur bei aktiver Datenverbindung gut. Nur mit On-Board-KI (offline) wirken die Motive kaum nachgeschärft. Zudem kann der Effekt nicht mehr im Nachhinein angewandt werden – schade. Auch für Porträts gibt es eine KI-Funktion, die kleine Bilddetails ergänzt, etwa Augenbrauen. Zudem gibt es drei spezielle Porträt-Filter des Fotostudios Harcourt aus Paris, die wir bereits im Honor 200 getestet haben.

Honor Magic 7 Pro - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Der zweite Star des Magic 7 Pro ist der neue Snapdragon 8 Elite von Qualcomm. Verglichen mit dem Snapdragon 8 Gen 3 hat die CPU hier abermals einen großen Sprung nach vorn gemacht. Damit stehen für alle denkbaren Aufgaben immer genügend Reserven parat.

Beim Benchmark „Wild Life Extreme“ von 3Dmark erreichen wir mit 6500 einen neuen Rekord in unseren Messungen. Bei „Solar Bay“ sind es stolze 11.000 Punkte. Einziger kleiner Makel: Bei einem längeren Belastungstest mit dem Stresstest von „Wild Life Extreme“ bricht das Gerät wegen hoher Wärmentwicklung mehrfach ab. Auch im Alltag ist immer genug Power da, was die 20.000 Punkte bei PCmark Work 3.0 belegen. Entsprechend flott und flüssig reagiert das Gerät.

Erstklassig ist auch die übrige Ausstattung: stolze 512 GB interner Speicher der schnellen Art nach UFS 4.0 sowie 12 GB RAM. Dazu kommen USB-C 3.2, Bluetooth 5.4 mit LDAC und Wi-Fi 7 sowie die präzise Ortung via GPS, Glonass, Beidou und Galileo. Dank zweier Kameras an der Front ist eine 3D-Gesichtserkennung möglich, die wesentlich sicherer gegen Täuschungsversuche ist als nur mit einer Linse. Die Qualität beim Telefonieren ist gut, auch die Lautsprecher liefern einen ordentlichen Klang.

Honor-Smartphones unterstützen jedoch den BMW Digital Key nicht. Dieser ist nur mit bestimmten Modellen von Herstellern wie Apple, Samsung, Google, Motorola, Oneplus oder Xiaomi kompatibel.

Software

Honor hat seine Bedienoberfläche Magic OS 9 ordentlich überarbeitet. Das System wirkt jetzt deutlich aufgeräumter, auch wenn sich an der Grundstruktur wenig geändert hat. Darunter läuft bereits Android 15. Die Bedienoberfläche orientiert sich an iOS und EMUI von Huawei. Einen App-Drawer gibt es nicht, das Einstellungsmenü ist wie gewohnt zweigeteilt, oben in den Einstellungen gibt es weiterhin eine Zweiteilung: Benachrichtigungen erreicht man mittig von oben, weiter rechts findet man das Kontrollzentrum mit Einstellungen. Der Sicherheits-Patch ist zum Testzeitpunkt im Januar auf dem neuesten Stand. Updates waren ursprünglich für 5 Jahre geplant, mittlerweile hat Honor den Zeitraum auf stolze 7 Jahre ausgedehnt.

Magic OS bietet zudem eine Multi-Windows-Option. Von rechts kann man ferner eine Leiste einblenden mit den am meisten genutzten Apps. Auch das Feature „Magic Portal“ ist jetzt besser integriert. Damit kann man etwa eine Adresse aus einer Textnachricht markieren und direkt über das Portal einer App wie Google Maps zuordnen und aufrufen. Mit einer Kreisbewegung des Fingerknöchels lässt sich alternativ ein Bildausschnitt auf dem Display markieren – das Honor-Pendant zu Samsungs „Circle to Search“. Anschließend kann der markierte Bereich entweder direkt per Messenger geteilt oder zur Objekterkennung bei Google genutzt werden.

Zusätzlich sind verschiedene KI-Funktionen integriert, darunter Google Gemini, ein eigener Fotoradierer in der Kamera-App, ein Übersetzungstool sowie eine Funktion zur automatischen Zusammenfassung von Mitschriften oder Transkripten in der Notizen-App.

Akku

Honor baut einen Li-Po-Akku mit 5270 mAh ein, die chinesische Ausführung bietet hier mehr. Der Vorgänger Magic 6 Pro hatte ebenfalls einen etwa größeren Akku. Das ist ein leichter Schritt zurück, der aber mit europäischen Sicherheitsvorschriften zum Transport von Produkten mit Akkus zusammenhängt. Beim Battery Test kommen wir auf eine simulierte Laufzeit von rund 13 Stunden. Das ist ein guter Wert, auch wenn andere Flaggschiff-Handys in diesem Test noch länger durchhalten. Einen Tag sollte das Magic 7 Pro locker aushalten, bei zurückhaltender Nutzung sind auch zwei Tage drin.

Beachtlich ist die Ladeleistung: Per Netzteil sind Ladevorgänge mit bis zu 100 W via Honor Supercharge möglich, kabellos mit 80 W (Honor Wireless Supercharge). Leider legt Honor kein Netzteil bei. Wer also wirklich schnell laden will, muss ein entsprechendes Gerät selbst besorgen. Kabelgebunden ist das Gerät damit in knapp 30 Minuten voll aufgeladen. Kabellos dauert das bei 80 W etwa 45 Minuten.

Preis

Die UVP für das Honor Magic 7 Pro beträgt rund 1300 Euro. Mittlerweile ist der Preis deutlich gesunken und liegt derzeit bei 699 Euro für das weiße Modell und 699 Euro für die schwarze Variante.

Fazit

Das Honor Magic 7 Pro überzeugt als Flaggschiff mit Top-Ausstattung. Herausragende Merkmale sind die Kamera mit 200-Megapixel-Telelinse sowie der leistungsfähige Snapdragon 8 Elite, der neue Maßstäbe in der Performance setzt. Auch die stabile Verarbeitung mit IP69-Zertifizierung und die hochwertige OLED-Anzeige machen das Smartphone wirklich schmackhaft. Dazu kommen einige KI-Funktionen, die Honor gekonnt ausgebaut hat.

Das Smartphone zeigt wenige Schwächen. Zu nennen wäre hier eine gewisse Wärmeentwicklung unter Dauerlast sowie bei der Nachtfotografie, wo es nicht ganz mit den besten Smartphones mithalten kann. Die Akkulaufzeit ist solide, aber nicht überragend. Die schnelle Ladefunktion ist toll, ein passendes Netzteil muss man aber selbst besorgen. Für Nutzer, die Wert auf Spitzentechnologie, Leistung und eine hervorragende Kamera legen, ist das Magic 7 Pro eine hervorragende Wahl. Allerdings wirkt der technische Sprung im Vergleich zum Vorgänger auf uns nicht so groß.

Hinweis: Der Testbericht stammt vom 18.01.2025; letztes Feature und Preis-Update am 24.03.2025

Nubia Z70 Ultra

Nubia Z70 Ultra im Test

Das Nubia Z70 Ultra bietet 144 Hz, ein Display ohne Notch, eine variable Kameralinse, einen großen Akku und viel Power – wird aber heiß. Ob das Smartphone dennoch ein Geheimtipp ist, zeigt der Test.

VORTEILE

  • Top-Performance
  • helles Display mit 144 Hz ohne Notch
  • Hauptkamera mit variabler Blende
  • cooles Design

NACHTEILE

  • wird viel zu heiß unter Volllast
  • kurzer Update-Zeitraum
  • kein kabelloses Laden
  • ohne eSIM

Nubia Z70 Ultra im Test

Das Nubia Z70 Ultra bietet 144 Hz, ein Display ohne Notch, eine variable Kameralinse, einen großen Akku und viel Power – wird aber heiß. Ob das Smartphone dennoch ein Geheimtipp ist, zeigt der Test.

Ein Top-Smartphone muss über 1000 Euro kosten? Das trifft nicht auf das exotische Nubia Z70 Ultra zu. Schon der Vorgänger überzeugte als spannende und preiswerte Alternative. Das neue Modell bietet jetzt die volle Power des Snapdragon 8 Elite und erstmals auch eine variable Hauptkamera neben Ultraweitwinkel- und Telelinse. Auch optisch macht der kantige Klotz etwas her und bietet wieder einen riesigen Akku mit Kohlenstoff-Technologie.

Das Testgerät hat uns Nubia zur Verfügung gestellt. Im Store des Herstellers kostet es mit 256 GB etwa 749 Euro oder mit 512 GB rund 849 Euro. Bei Aliexpress bekommt man das Z70 Ultra derzeit reduziert für nur 598 Euro. Ob es eine echte Alternative zu Samsung, Xiaomi und Co. ist, klären wir in diesem Testbericht.

Design

Das Nubia Z70 Ultra knüpft nahtlos an das Design des Vorgängers an und setzt sich erfrischend von der Masse ab. Während viele aktuelle Android-Smartphones auf große, runde Kameraelemente setzen, bleibt Nubia seinem markanten Look treu. Mit seinem kantigen Aluminiumrahmen erinnert das Z70 Ultra an ein Pixel 9 Pro – allerdings in einer schlankeren Version. Die Rückseite besteht aus seidenmatt gefärbtem Glas, das erstaunlich resistent gegen Fingerabdrücke ist. Eine beige Silikonhülle liegt bei.

Die Kameralinsen auf der Rückseite wurden neu angeordnet: Die große, runde Linse mit rotem Metallring sitzt nun oben, darunter folgen die beiden übrigen Sensoren und der runde LED-Blitz. Das kantige Design wirkt auffällig und erinnert an Sci-Fi-Filme der 80er-Jahre – wie schon beim Z60 Ultra. Mit Abmessungen von 164,3 × 77,1 × 8,6 mm bleibt es ein stattliches Smartphone, ist aber mit 228 g indessen knapp 20 g leichter als sein Vorgänger.

Der Bildschirm bietet erneut schmale Ränder und verzichtet auf eine Notch – die Frontkamera ist unsichtbar darunter verborgen, sodass die Bildschirmfläche ununterbrochen bleibt. Rechts ist der Power-Button unterhalb der Lautstärkewippe wieder auffällig rot gefärbt. Rechts unten gibt es eine separate Kamerataste, während der programmierbare Schieberegler jetzt auf der linken Seite ganz nach oben gewandert ist.

Die ab Werk aufgebrachte Displayschutzfolie mit ihren scharfkantigen Rändern schmälert etwas den hochwertigen Gesamteindruck. Das Nubia Z70 Ultra ist erneut staub- und wasserdicht – dieses Mal sogar nach IP69, was Schutz vor Hochdruckwasser und Dampfstrahlreinigung bietet.

Display

Dank schmaler Ränder kommt das OLED-Display auf eine stattliche Diagonale von 6,85 Zoll. Nubia hat sowohl die Bildwiederholrate als auch die Auflösung weiter gesteigert: Die Anzeige löst indessen mit 2688 × 1216 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von rund 431 PPI entspricht. Die Bildwiederholrate passt sich automatisch zwischen 60 und maximal 144 Hz an – das sorgt für flüssige Animationen, geschmeidiges Scrollen und eine bessere Spielerfahrung, erhöht aber auch den Stromverbrauch.

Die Bildqualität überzeugt auf ganzer Linie und liefert satte Kontraste mit tiefstem Schwarz und kräftigen Farben. Wer es besonders leuchtend mag, kann eine bunte Farbpalette wählen, während die Option „Soft“ sanftere Farbtöne bietet. Der Bildschirm ist zudem hell genug, um auch im Freien gut ablesbar zu bleiben. Laut Nubia erreicht das Display im HDR-Modus kurzzeitig bis zu 2000 Nits.

Nubia Z70 Ultra – Bilder

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Kamera

Das Setup der Kamera erinnert mit einer Haupt- und Weitwinkelkamera sowie einer Telelinse mit 64 Megapixel weitgehend an den Vorgänger. Allerdings bietet das Hauptobjektiv mit dem Sensor Sony IMX906 jetzt eine variable Blende von f/​1.59-4.0. Eine optische Stabilisierung (OIS) weist das Hauptobjektiv sowie die Telelinse (Omnivision OV64B) mit 2,4-fachem Zoom und f/​2.48 auf. Die Ultraweitwinkelkamera (Omnivision OV50D) muss darauf verzichten und bietet eine Blende mit f/​2.0. Für Selfies kommt unter dem Bildschirm ein Objektiv mit 16 Megapixeln zum Einsatz.

Drückt man den Kamera-Button länger, startet die Kamera-App. Zum Auslösen reicht dann ein kurzes Drücken. Zusätzlich zum Standard-Modus stehen auch ein Street-Modus und ein Pro-Modus zur Verfügung.

Etwas ungewohnt ist die Handhabung. So wählt man keine Zoom-Stufen aus, sondern Brennweiten. Die Hauptkamera bietet hier 35 mm an, für Weitwinkel kommen 18 mm zum Einsatz und für den Zoom 85 mm. Tippt man nochmals auf den jeweiligen Button im Interface, kommt eine weitere Zoom-Stufe mit anderer Brennweite zum Tragen. Optional drückt man länger auf die Brennweiten, um dann wie gewohnt Zoom-Stufen zu erhalten.

Die Hauptkamera liefert richtig gute Aufnahmen mit natürlicher, aber ausgeprägter Farbgebung. Die Bilddetails und Schärfe sind deutlich, Kontraste gut abgestimmt und der Dynamikumfang ist stimmig – könnte aber im Vergleich zu Xiaomi, Samsung oder Honor noch etwas besser sein. Bei Schärfe und Kontrast hilft die Software meistens gelungen nach. In der Nacht ist das Ergebnis etwas wechselhaft. Bei einigen Aufnahmen gelingt das Aufhellen im Modus „Milchstraßen-Nacht“ ausgezeichnet, manchmal ist es fast zu hell, dann wieder viel zu dunkel.

Die Telelinse liefert am Tag einwandfreie Aufnahmen bei 85 mm – wirkt dabei minimal heller als mit 35 mm. Auch digital verstärkt mit 140 mm sieht das Ergebnis richtig gut aus. Selbst bei zehnfachem Zoom (350 mm) weisen die Bilder nicht zu viel Bildrauschen auf. Bis zu 50-fache Vergrößerung ist möglich, dann sollte man sich aber nicht über Pixel wundern. Bei Nacht lässt die Telelinse jedoch deutlich nach und neigt zu einem Grünstich.

Die Weitwinkellinse mit 18 mm Brennweite liefert gute Aufnahmen, kann aber mit den beiden anderen Linsen wenig überraschend nicht mithalten. Bilder wirken etwas dunkler und haben weniger Details, trotz ähnlicher Auflösung. Bei Dunkelheit ist dieses Objektiv nicht mehr wirklich zu benutzen. Der Makromodus schaltet sich bei Bedarf automatisch dazu.

Selfies sehen ordentlich aus und bieten mit ausreichender Bildschärfe – allerdings zeigt sich ein Nachteil der unter dem Bildschirm integrierten Bauweise. Mit den Selfies der Top-Smartphones kann diese Linse nicht mithalten. Ist die Anzeige etwas schmutzig oder nass durch Regentropfen, wirkt das Bild zudem milchig. Hier ist es nötig, den Bildschirm abzuwischen. Der Beautyfilter ist standardmäßig aktiv und wirkt leider etwas unnatürlich.

Videos sind mit der Hauptkamera in 4K mit bis zu 120 FPS sowie in 8K bei 30 FPS möglich und sehen ordentlich aus, bei ausreichender Stabilisierung. Mit Samsung oder Xiaomi kann das Bewegtbild des Nubia aber nicht mithalten. Die besten Ergebnisse erzielen wir bei 4K mit 30 FPS. Selfie-Videos sind nur in Full-HD bei 30 FPS möglich.

Ausstattung

Dank des Qualcomm Snapdragon 8 Elite bietet das Nubia Z70 Ultra enorme Leistung und gehört zu den schnellsten Smartphones in unseren Tests – ideal auch fürs Gaming. Aktuell gibt es kein schnelleres SoC in einem Android-Smartphone.

Die starke Performance zeigt sich in den Benchmarks: PCmark erreicht stolze 25.000 Punkte, 3Dmark Solar Bay kommt auf 11.000 Punkte, und 3Dmark Wild Life Extreme liefert 6200 Punkte. Selbst im Stresstest von Wild Life Extreme unter längerer Volllast bleibt die Effizienz mit rund 70 Prozent solide. Allerdings wird das Gerät dabei extrem heiß – man verbrennt sich sprichwörtlich daran die Finger.

Als Speicher stehen wahlweise 256 GB oder 512 GB nach dem schnellen UFS-4.0-Standard zur Verfügung, ergänzt durch 16 GB RAM. Eine Speichererweiterung per microSD ist nicht möglich. In puncto Konnektivität ist das Z70 Ultra bestens ausgestattet: 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC sowie ein Infrarot-Port sind an Bord. Der Anschluss bietet USB-C 3.1. Die Ortung erfolgt über GNSS-Systeme wie GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS mit einer Genauigkeit von drei Metern.

Das Smartphone unterstützt Dual-SIM, die Einrichtung einer eSIM ist aber nicht möglich. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist gut. Der Klang der Lautsprecher ist an sich gut, wirkt zuweilen aber etwas blechern – insbesondere, wenn man darüber telefoniert. Der Fingerabdrucksensor im Display arbeitet mit einem optischen Sensor und ist zuverlässig.

Software

Nubia stattet das Z70 Ultra mit dem aktuellen Android 15 aus, ergänzt um die hauseigene Bedienoberfläche Nebula AIOS in Version 1.0. Die Nutzeroberfläche präsentiert sich aufgeräumt und übersichtlich. Icons, Schriftarten und Systemfarben lassen sich individuell anpassen, ebenso das Always-On-Display. Die deutsche Übersetzung der ursprünglich chinesischen Menüs ist größtenteils gelungen, auch wenn vereinzelt noch ungeschliffene Formulierungen auffallen.

Die KI-Funktionen fokussieren sich auf das Fotografieren sowie eine Übersetzungsfunktion bei Anrufen. Zudem gibt es eine ausziehbare Seitenleiste mit den am häufigsten verwendeten Apps und eine KI-Optimierung der 5G- und WLAN-Konnektivität. Google Gemini wird ebenfalls unterstützt. Auf unserem Testgerät waren bereits alle Google-Apps wie Maps und Gmail vorinstalliert, dazu einige sinnvolle Zusatzprogramme wie einen Taschenrechner und eine Datentransfer-App. Positiv fällt der weitgehende Verzicht auf Bloatware auf.

Bei Software-Updates hält sich Nubia traditionell zurück: Es soll lediglich ein großes Android-Upgrade geben, dazu etwa drei Jahre lang Sicherheits-Patches. Zum Testzeitpunkt Ende März 2025 waren diese immerhin noch relativ aktuell und datierten auf den 1. Januar 2025. Das ist zwar nicht gänzlich veraltet, aber auch nicht mehr ganz frisch. Insgesamt liegt die Update-Versorgung im unteren Mittelfeld.

Akku

Das Nubia Z70 Ultra setzt auf einen Akku mit Silizium-Kohlenstoff-Technologie, der trotz des vergleichsweise schlanken Gehäuses eine Kapazität von üppigen 6150 mAh bietet. Das sollte eigentlich für Akkulaufzeiten von bis zu zwei Tagen reichen.

Beim Battery Test von PCmark schnitt das Z70 Ultra jedoch überraschend schwach ab: Statt der 12 Stunden des Vorgängers hielt es nur noch rund 9 Stunden durch. Reduziert man die Bildwiederholrate, verlängert sich die Laufzeit. Bei zurückhaltender Nutzung sollte das Smartphone problemlos bis zu zwei Tage durchhalten. Nutzt man es jedoch viel am Stück oder zockt, verkürzt sich die Akkulaufzeit deutlich.

Geladen wird mit bis zu 80 Watt, ein Ladegerät liegt bei – allerdings mit chinesischem Netzstecker. Damit ist das Smartphone in etwa 45 Minuten wieder voll. Verwendet man stattdessen ein Netzteil mit Power Delivery 3.0 und 120 Watt, dauert eine vollständige Ladung rund eine Stunde. Kabelloses Laden wird nicht unterstützt.

Preis

Verglichen mit anderen Flaggschiff-Smartphones ist das Nubia Z70 Ultra ein echtes Schnäppchen. Beim Hersteller kostet es derzeit mit 256 GB etwa 749 Euro oder mit 512 GB rund 849 Euro. Neben Gelb und Schwarz gibt es eine Variante mit Sternenhimmel (Starry Night).

Noch günstiger ist es bei Aliexpress – es kostet dort derzeit nur 598 Euro. Das Angebot ist zeitlich begrenzt. Der Versand erfolgt aus Spanien oder Frankreich. Allerdings müssen sich Käufer hier bewusst sein, dass Richtlinien zum Käuferschutz in der EU hier nicht greifen, da der Händler aus China stammt. Mehr zu dem Thema erklären wir im Ratgeber Rückgabe, Service & Rechte: Ist Einkaufen bei Aliexpress, Temu & Co. seriös?

Fazit

Das Nubia Z70 Ultra bietet viel Leistung zu einem attraktiven Preis. Mit dem Snapdragon 8 Elite, einem hellen 144-Hz-OLED-Display ganz ohne Notch und einer variablen Hauptkamera bietet das erschwingliche Flaggschiff starke technische Details. Auch das Design sticht mit seinem markanten, kantigen Look hervor. Die Kamera liefert tagsüber beeindruckende Aufnahmen und zeigt auch in der Nacht meist gute Ergebnisse.

Allerdings wird das Gerät unter Volllast ziemlich heiß, was vorwiegend bei intensiven Gaming-Sessions unangenehm sein kann. Zudem fällt der Update-Zeitraum eher kurz aus, und auf kabelloses Laden sowie eSIM-Unterstützung muss der Nutzer verzichten. Dennoch ist das Z70 Ultra eine spannende Alternative abseits des Mainstreams mit leistungsstarker Hardware.

Realme GT 8 Pro

 Das erschwingliche High-End-Smartphone

Ein Flagship-Smartphone für unter 800 Euro? Das Realme GT 8 Pro glänzt als Preis-Leistungs-Hit unter den Android-Smartphones.

VORTEILE

  • Top-Performance
  • lange Akkulaufzeit
  • schickes Design

NACHTEILE

  • nur USB-C 2.0
  • Display weniger hell als Mitbewerber
  • starke Hitzeentwicklung drosselt das Handy

Realme GT 8 Pro im Test: Das erschwingliche High-End-Smartphone

Ein Flagship-Smartphone für unter 800 Euro? Das Realme GT 8 Pro glänzt als Preis-Leistungs-Hit unter den Android-Smartphones.

In Deutschland ist die Marke Realme weiterhin wenig bekannt. Der Hersteller verkauft hierzulande bislang nicht direkt, auch wenn online eine breite Auswahl verfügbar ist. Weltweit setzt Realme jedoch deutlich mehr Smartphones ab als Motorola oder Google.

Bereits das Realme GT 7 Pro (Testbericht) überzeugte mit hoher Leistung, guter Kamera und fairem Preis. Der Nachfolger soll an diese Stärken anknüpfen.

Die c’t hat das Gerät ausführlich getestet. Für Heise Bestenlisten sind hier die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst. Der vollständige Plus-Artikel mit dem Test ist hier zu finden: Realme GT 8 Pro – High-End-Smartphone im Test.

Design

Die Rückseite besteht aus „paper-like Leather“, einer papierähnlichen Kunststoffmischung mit weicher Haptik, die angenehm in der Hand liegt und weitgehend unempfindlich gegen Fingerabdrücke ist, ohne Schutzhülle jedoch mit der Zeit verkratzen dürfte.

Mit Abmessungen von 161,8 × 76,9 × 8,3 mm und einem Gewicht von 218 g zählt das Realme GT 8 Pro zu den größeren Smartphones und lässt sich nur mit einer Hand nicht mehr komfortabel bedienen. Das Gehäuse ist nach IP68/IP69 zertifiziert und damit staubdicht sowie selbst gegen starkes Strahlwasser geschützt.

Wer das runde Kameraelement auf der Rückseite nicht mag, kann es austauschen. Realme legt einen passenden Mini-Schraubendreher bei. Die runde Zierblende ist mit zwei Torx-Schrauben befestigt und lässt sich gegen eine optionale quadratische Variante tauschen oder ganz entfernen, was Realme als „Robot“-Look bezeichnet. Eine Hülle für das runde Element liegt bei. Die quadratische Blende samt Hülle soll separat erhältlich sein, ist derzeit jedoch nicht gelistet.

Display

Das 6,79-Zoll-OLED des Realme GT 8 Pro zählt zu den größeren Displays und bietet mit 3136 × 1440 Pixeln sowie 508 dpi eine sehr hohe Auflösung, die auch feine Schriften klar darstellt. Die Bildwiederholrate erreicht 144 Hertz, ein sichtbarer Vorteil gegenüber 120 Hertz ergibt sich jedoch kaum.

Helligkeit und Farbdarstellung überzeugen. Statt der angegebenen 2000 cd/m² erreicht das Display im Test der Kollegen 1790 cd/m², was für gute Ablesbarkeit ausreicht. Neben der natürlichen Voreinstellung stehen zwei satte Farbmodi zur Verfügung.

Kamera

Realme kooperiert bei der Kamera mit Ricoh. Das GT 8 Pro bietet eine Triple-Kamera mit 50-Megapixel-Hauptsensor, 200-Megapixel-Telelinse mit optischem Dreifach-Zoom und 50-Megapixel-Ultraweitwinkel sowie eine 32-Megapixel-Frontkamera. Sichtbares Ergebnis der Partnerschaft ist der Ricoh-GR-Modus mit vier festen Bildlooks und den Brennweiten 24 und 40 mm.

Die Bildqualität überzeugt insgesamt mit natürlicher Farbwiedergabe und stimmiger Belichtung. Feine Details gehen bei stärkerem Zoom durch Nachbearbeitung verloren. Das Tele ist gut stabilisiert, das Ultraweitwinkel besser als bei vielen Konkurrenzmodellen, zeigt aber ebenfalls Detailverluste. Insgesamt liefert das GT 8 Pro eine gute, aber keine Spitzenkamera.

Ausstattung

Mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 gehört das Realme GT 8 Pro zu den leistungsstärksten Smartphones am Markt. In Benchmarks setzt es bei Rechen- und Grafikleistung vielfach Bestmarken und liegt in Multi-Thread- und GPU-Tests teils klar vor aktuellen iPhones. Entsprechend souverän zeigt sich die Alltagsperformance, mit durchweg flüssiger Bedienung und hohen Leistungsreserven.

Problematisch ist jedoch die Wärmeentwicklung. Unter längerer Last drosselt das GT 8 Pro die Leistung deutlich, in Dauertests sinkt sie teils auf rund ein Drittel des Maximums. Auch bei längeren Gaming-Sessions macht sich die Drosselung spürbar bemerkbar. Ob dies am Chip selbst oder am Kühlsystem liegt, bleibt vorerst offen.

Die drahtlosen Schnittstellen sind mit Wi-Fi 7, 5G und Bluetooth 6.0 auf dem neuesten Stand. Der USB-Anschluss arbeitet jedoch nur nach USB 2.0 und ist damit vergleichsweise langsam und veraltet.

Software

Das Realme GT 8 Pro läuft mit Android 16 und der hauseigenen Oberfläche Realme UI, die nah an Stock-Android bleibt und nur wenig vollständig entfern­bare Bloatware mitbringt. Eigene Apps wie AI Creator für generative KI und die Zen Zone ergänzen das System, bieten aber teils Funktionen, die Android bereits abdeckt. Realme verspricht vier große Android-Updates sowie fünf Jahre Sicherheitsupdates.

Akku

Der Lithium-Ionen-Akku mit Silizium-Kohlenstoff-Anode fällt mit 7000 mAh sehr üppig aus. Bei der Akkulaufzeit überzeugt das Realme GT 8 Pro folglich mit hervorragenden Ergebnissen und zählt in allen Testszenarien zur Spitze. Dazu gehören etwa üppige 25 Stunden beim Streaming im WLAN oder bei Spielen. Im Alltag reicht eine Ladung selbst bei intensiver Nutzung für zwei Tage. Geladen wird mit bis zu 120 Watt per Kabel und 50 Watt kabellos, ein vollständiger Ladevorgang dauert knapp eine Stunde.

Preis

Die UVP des Realme GT 8 Pro liegt für die Variante mit 12/256 GB bei rund 1000 Euro, die Dream Edition mit 16/512 GB kostet etwa 1200 Euro. Die Straßenpreise sind jedoch deutlich gefallen: Das Modell mit kleinerem Speicher ist bereits ab rund 757 Euro erhältlich, die Version mit 512 GB ab etwa 799 Euro. Erhältlich ist das Smartphone in Blau und Weiß sowie als Sonderedition in Grün (nur mit großem Speicher).

Fazit

Im Alltag überzeugt das Realme GT 8 Pro mit hoher Performance und sehr langen Akkulaufzeiten. Display und Kamera liefern ebenfalls solide Ergebnisse. Kritisch ist die hitzebedingte Leistungsdrosselung des Kühlsystems, die sich jedoch nur bei länger anhaltender hoher Belastung bemerkbar macht.

Redmagic 11 Pro

 Gaming-Handy mit 144-Hz-AMOLED-Display & Flüssigkühlung

Das Redmagic 11 Pro liefert dank des Snapdragon 8 Elite Gen 5 geballte Power und ist durch und durch für Gaming optimiert.

VORTEILE

  • riesiger Akku
  • optimiert für Gaming
  • extrem starke CPU
  • Schnellladen per Kabel und kabellos

NACHTEILE

  • wird sehr warm beim Spielen
  • deutsche Übersetzung ist durchwachsen
  • Kamera nur mittelmäßig
  • kein microSD-Slot zur Speichererweiterung

Redmagic 11 Pro im Test: Gaming-Handy mit 144-Hz-AMOLED-Display & Flüssigkühlung

Das Redmagic 11 Pro liefert dank des Snapdragon 8 Elite Gen 5 geballte Power und ist durch und durch für Gaming optimiert.

Mit dem Gaming-Handy Redmagic 11 Pro liefert Nubia den Nachfolger des Ende 2024 erschienenen 10 Pro (Testbericht). Ein stärkerer Prozessor, ein größerer Akku und eine Luft- und Flüssigkühlung zählen zu den Neuerungen des Nachfolge-Modells. Erneut gibt es das Smartphone in unterschiedlicher Ausführung.

Wir haben die Variante mit 16 GB RAM und 512 GB SSD getestet und zeigen, ob das 11 Pro erneut als Gaming-Smartphone überzeugen kann. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design

Das Redmagic 11 Pro macht kein Geheimnis daraus, dass es ein Gaming-Smartphone ist. Das kantige Gehäuse mit silbernem Metallrahmen leuchtet vorrangig beim Zocken an mehreren Stellen bunt vor sich hin, dank der installierten LEDs. Wenn das bisher nicht Hinweis genug war, sollten Schriftzüge wie WIN MORE GAMES und GAME MODE keine Zweifel mehr offen lassen. Die Rückseite ist komplett verglast und gewährt unter anderem Einblick auf die Flüssigkühlung, die während des Spielens durchgepumpt wird.

Die Kameras auf der Rückseite befinden sich unter dem Glas, wodurch das Smartphone flach auf dem Tisch liegt. Mit seinem 6,85-Zoll-Display hat es die Maße 163,8 × 76,5 × 8,9 mm und wiegt knapp 240 g. Die Verarbeitung ist makellos und das Redmagic 11 Pro fühlt sich äußerst hochwertig an. Es ist zudem nach IPX8 wasserdicht (in Süßwasser bis zu 30 Minuten bei einer maximalen Tiefe von 1,5 m). Da das Smartphone Lüftungsschlitze hat, dringt Staub auf Dauer unweigerlich ins Gehäuse ein, das soll laut Hersteller jedoch nicht die Leistung des Geräts beeinträchtigen.

Redmagic 11 Pro - Bilder

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Display

Das 6,85-Zoll-AMOLED-Display wartet mit einer Auflösung von 2688 × 1216 Pixeln (431 PPI) im 20:9-Format auf. Das sieht man, denn Schrift, Icons und Medieninhalte sehen auf dem Display gestochen scharf aus. Die Bildwiederholfrequenz liegt bei 144 Hz und passt sich automatisch der Situation an, was vorwiegend dem Akku zugutekommt. Neben dem Automatikmodus kann man aber auch bei Bedarf manuell zwischen 144, 120, 90 und 60 Hz wechseln. Das AMOLED-Display hat eine fantastische Bildqualität und besticht durch eine vollständige Abdeckung des DCI-3P-Farbraums mit knalligen Farben. Dank einer Helligkeit von bis zu 1800 Nits bleiben sie drinnen wie draußen erhalten und das Display durchgehend problemlos ablesbar.

Die Abtastrate des Touchdisplays erreicht bis zu 3000 Hz, es reagiert damit unheimlich schnell und präzise auf Berührungen. Besonders beim Zocken ist das natürlich wichtig. Multi-Finger-Eingaben sind hingegen auf 360 Hz beschränkt. Ohne Notch und durch einen super schlanken Rahmen hat das Redmagic 11 Pro eine Screen-to-Body-Ratio von 95,3 Prozent. Sowohl das Display als auch die Rückseite des Geräts sind durch Corning Gorilla Glass geschützt, allerdings wird nicht bekannt gegeben, um welche Version es sich handelt. Zusätzlich ist von Werk aus eine Schutzfolie installiert.

Kamera

Nubia hat beim Redmagic 11 Pro alles in die Hardware gesteckt, um das Spielerlebnis mit dem Smartphone zu optimieren. Die Kamera-Performance ist da eher zweitrangig. Es ist also kein Wunder, dass die Bildqualität Fotos wie beim Vorgänger 10 Pro eher zu Wünschen übrig lässt.

Die Hauptkamera arbeitet mit 50 Megapixeln, während eine zweite 50-Megapixel-Kamera für die Weitwinkelaufnahmen zuständig ist. Eine Telelinse mit dreifach optischem Zoom gibt es nicht, eine optische Bildstabilisierung (OIS) für die Hauptkamera dafür schon. Für Makroaufnahmen ist eine 2-Megapixel-Kamera zuständig. Den zehnfachen digitalen Zoom kann man auf der höchsten Stufe kaum gebrauchen, da die meisten Details verloren gehen. Die Selfie-Kamera arbeitet mit 16 Megapixeln und ist unter dem Display versteckt. Sie nimmt beim Zocken, Surfen oder Videostreaming also nichts von der Bildfläche in Anspruch, büßt dafür aber etwas an Qualität ein.

Im Alltag lassen sich mit den Kameras passable Fotos schießen, je nach Lichtverhältnissen jedoch mit reduziertem Dynamikumfang. Mit der Abenddämmerung kommt sie noch relativ gut klar, bei Einbruch der Dunkelheit wird es aber schwierig. Auch tagsüber liefert sie draußen nur durchwachsene Ergebnisse.

Videos nimmt das Redmagic 11 Pro in HD (30/60 FPS), Full-HD (30/60 FPS), 4k (30/60 FPS) und 8k mit 30 FPS auf. Video- und Soundqualität sind hier brauchbar, wenngleich die Bildstabilisation immer mal wieder etwas zu kämpfen hat. Bei unruhigen Händen macht sich das im Video schnell bemerkbar.

Redmagic 11 Pro - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Das Redmagic 11 Pro ist ein wahres Leistungsmonster. Mit einem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 kommt es mit so ziemlich jedem Game im Playstore problemlos klar. Der High-End-Prozessor arbeitet mit acht Kernen bei einer maximalen Taktung von 4,6 GHz. Unterstützt wird er in unserem Testgerät von 16 GB LPDDR5T RAM und dem hauseigenen Redcore-R4-Gaming-Chip.

Erwartungsgemäß spiegelt sich die geballte Power des 11 Pro auch in den Benchmarks wider. Hier erzielt es die höchsten Werte aller von uns bisher getesteten Smartphones. Bei PCMark Work 3.0 Benchmark erreicht es 27.000 Punkte, bei 3DMark Wild Life Extreme 8200 Punkte. Spiele wie Call of Duty Mobile und PUBG Mobile laufen durchgehend flüssig, selbst bei komplett aufgedrehten Grafikeinstellungen, und profitieren von den 144 Hz des AMOLED-Displays. Auch grafisch intensivere Games wie Black Desert Mobile, Wuthering Waves, Zenless Zone Zero sowie Genshin Impact sind auf höchster Stufe kein Problem für das Redmagic 11 Pro.

Für die Kühlung steht neben einem Lüfter mit 24.000 RPM (Drehungen pro Minute) auch eine Flüssigkühlung parat. Diese ist dank der verglasten Rückseite jederzeit sichtbar und dadurch auch Teil der Optik des Smartphones. Das Kühlmittel soll laut offiziellen Angaben zudem selbst bei einem Aufprall nicht auslaufen können. Trotz der ausgeklügelten Kühltechnik wird das Redmagic 11 Pro unter Last ziemlich warm. Während das im Winter selbst bei längeren Gaming-Sessions noch verkraftbar ist, dürfte die zusätzliche Wärme im Hochsommer schnell unangenehm werden. Immerhin ist der Lüfter dafür selbst auf Hochtouren verhältnismäßig leise. Ohne Sound aus den Lautsprechern hört man ihn definitiv surren, mit eingeschaltetem Sound verschwindet er aber in der Geräuschkulisse.

Als Speichermedium ist in unserem Testgerät eine 512 GB SSD (UFS 4.1 Pro) verbaut. Diese liefert ausreichend Speicherplatz, um auch größere Spiele wie das über 50 GB große Call of Duty Mobile problemlos unterzubringen. Die günstigste Variante des 11 Pro kommt mit einer 256-GB-SSD und 12 GB RAM. Hier könnte es dann doch relativ schnell an Speicherplatz mangeln. Wem selbst 512 GB zu wenig sind, kann auf das Modell mit 24 GB RAM und einer 1 TB großen SSD zurückgreifen. Die drei Varianten unterscheiden sich ausschließlich in der Menge an RAM und Speicherplatz. Alle anderen Komponenten bleiben gleich. Einen microSD-Kartenslot, um den Speicher nachträglich zu erweitern, gibt es beim 11 Pro nicht.

Der USB-C-3.2-Gen-2-Anschluss unterstützt Power Delivery sowie die Bildwiedergabe per Displayport. Das Redmagic 11 Pro verfügt über einen SIM-Slot für zwei Nano-SIM, unterstützt jedoch keine E-SIM. Für die drahtlose Verbindung stehen Wi-Fi 7 mit HBS, 5G, Bluetooth 5.4 und NFC zur Verfügung, also eine moderne Ausstattung. Die Ortung findet mit Dual-GPS, Beidou, Galileo und Glonass statt.

Für den Sound sorgen zwei Stereo-Lautsprecher, die erstaunlich laut werden können. So laut, dass sie uns beim Starten eines Spiels zuerst einmal einen Schrecken eingejagt haben. Der Klang ist kräftig und für Smartphone-Speaker nicht schlecht. Wie auch bei den Vorgängermodellen gibt es beim 11 Pro einen 3,5-mm-Klinkenanschluss.

Software

Das Redmagic 11 Pro läuft unter dem Betriebssystem Redmagic OS 11, basierend auf Android 16. Während des Testzeitraums wurden mehrere Updates veröffentlicht und aufgespielt, der Sicherheitspatch ist vom November 2025 und hinkt demnach leider etwas hinterher. Software-Support gibt es nur die von der EU vorgeschriebenen fünf Jahre lang, mehr wird nicht zugesagt.

Zu den vorinstallierten Programmen wie der Google Suite gibt es auch einiges an Bloatware, welche sich aber problemlos deinstallieren lässt. Nervig ist das trotzdem. Die deutsche Übersetzung des Betriebssystems ist an mehreren Stellen halb gar und gespickt mit Schreib- sowie Grammatikfehlern.

Den Game-Space ruft man wie gewohnt per rotem Schalter, Magic Key genannt, am Gehäuse auf. Er bietet mehrere Einstellungsmöglichkeiten für die CPU- und GPU-Leistung per Spiel an. Im Spiel selbst aktiviert man über das hinzuschaltbare Overlay unter anderem auch die Touch-Schultertasten (520-Hz-Abtastrate) des Smartphones. Den Magic Key kann man auch mit anderen Aktionen belegen, wie dem Öffnen der Kamera oder dem Aktivieren der Taschenlampe.

Die videospieltypischen LEDs steuert man über die Systemnavigation an. Hier wählt man Farbe und Lichteffekt oder schaltet sie bei Bedarf komplett ab.

Akku

Mit einem 7500-mAh-Akku ausgestattet, erreicht das Redmagic 11 Pro im simulierten Battery Test von PCMark eine Laufzeit von knapp 9 Stunden (mit GPS, Bluetooth und 144-Hz-Abtastrate). Das ist verglichen mit anderen Mobilgeräten ein niedrigerer Wert. Allerdings ist der Benchmark nicht immer zuverlässig und in diesem Fall wenig aussagekräftig.

In der Praxis kann sich die Akkuleistung aber sehen lassen. Im Alltag hält eine Ladung locker mehr als zwei Tage durch. Beim Dauerzocken kommt es auf das Spiel an. Nach einer Stunde Call of Duty Mobile haben wir bei uns beispielsweise nur etwas mehr als 10 Prozent des Akkus aufgebraucht.

Dank der Schnellladefunktion mit 80 Watt per inkludiertem Netzteil muss man auch nicht lange warten, bis das Smartphone erneut einsatzbereit ist. Achtung: In unserem Fall war es eines mit Steckertyp A, für den man in Deutschland einen Adapter benötigt. Das 11 Pro unterstützt erstmals auch kabelloses Laden mit bis zu 80 Watt.

Wir laden das Redmagic 11 Pro von 0 Prozent auf 80 Prozent in 38 Minuten, nach etwa 55 Minuten ist es dann bei 100 Prozent. In den Einstellungen lässt sich zudem die maximale Aufladung begrenzen. So kann man den Ladevorgang zum Beispiel schon bei 80 Prozent automatisch beenden, um den Akku zu schonen.

Preis

Das Redmagic 11 Pro in Silber mit 16 GB RAM und 512 GB SSD kostet 799 Euro auf der Herstellerwebsite. Auf Amazon kostet es 829 Euro. Die schwarze Version gibt es aktuell nur auf Amazon für ebenfalls 829 Euro zu kaufen. Die Variante mit 12 GB RAM und 256 GB SSD gibt es nur in Schwarz und ohne Glasrückseite. Auf Amazon kostet sie aktuell 679 Euro. Das 1-TB-Modell mit 24 GB RAM ist aktuell ausverkauft.

Fazit

Fakt ist, wer eine herausragende Performance beim mobilen Zocken möchte, kommt um das Redmagic 11 Pro ab 679 Euro kaum herum. Das 6,85-Zoll-Smartphone liefert modernste Technik und ist für Gaming optimiert. Dank Snapdragon 8 Elite Gen 5 kommt das 11 Pro mit so ziemlich jedem Spiel problemlos klar und das auf den höchsten Grafikeinstellungen. Der 144-Hz-AMOLED-Bildschirm liefert kräftige Farben, gestochen scharf.

Der 7500-mAh-Akku versorgt das Gaming-Handy mit ausreichend Strom, um mehrere Stunden problemlos zocken zu können. Die Schnellladefunktion, jetzt auch kabellos möglich, lädt das Smartphone in kürzester Zeit mit bis zu 80 Watt wieder auf. Abstriche muss man primär bei der Kamera machen, die ist hier nur zweitrangig. Trotz Luft- und Flüssigkühlung wird das Gerät ziemlich warm. Die deutsche Übersetzung des Betriebssystems hat ebenfalls Verbesserungspotenzial.

Trotzdem überzeugt das Redmagic 11 Pro da, wo es drauf ankommt: beim Zocken. Wer damit wenig anfangen kann, ist mit einem anderen Smartphone deutlich besser bedient.

Redmagic 10 Pro

 Gaming-Smartphone mit 144-Hz-OLED-Display ohne Notch

Maximale Leistung, starkes Display und Zocker-Features satt: Das Redmagic 10 Pro will das perfekte Gaming-Smartphone sein – wir haben es im Alltag getestet.

VORTEILE

  • gute Akkulaufzeit
  • sehr starke CPU
  • viele Gaming-Features
  • schnelles Aufladen
  • Display ohne Notch

NACHTEILE

  • keine Speichererweiterung
  • ohne E-SIM-Unterstützung
  • wird sehr warm
  • nur 3 Jahre Sicherheits-Updates
  • kein kabelloses Laden

Redmagic 10 Pro im Test: Gaming-Smartphone mit 144-Hz-OLED-Display ohne Notch

Maximale Leistung, starkes Display und Zocker-Features satt: Das Redmagic 10 Pro will das perfekte Gaming-Smartphone sein – wir haben es im Alltag getestet.

Das Redmagic 10 Pro ist ein echtes Gaming-Smartphone. Der Fokus liegt klar auf maximaler Leistung, einem erstklassigen Bildschirm und langer Akkulaufzeit. Auch die typischen Funktionen wie kapazitive Schultertasten und der Game-Modus sind wieder mit an Bord – für ein möglichst intensives Spielerlebnis. Wie gut sich das Redmagic 10 Pro in unseren Benchmarks schlägt und wo seine Schwächen liegen, zeigt unser Test.

Design: Wie sieht das Redmagic 10 Pro aus?

Auch wenn sich das Redmagic 10 Pro im kantigen Design kaum vom Vorgängermodell unterscheidet, wirkt die Rückseite nun deutlich schlichter. Auf dem Glas finden sich lediglich das Markenlogo, der Schriftzug sowie ein „X“ als Hinweis auf die zehnte Generation der Gaming-Reihe von Hersteller Nubia.

Die drei Kameralinsen sind bündig ins Gehäuse eingelassen. Daneben sitzt der charakteristische Lüfter, der laut Hersteller nochmals effizienter arbeitet und wie gewohnt beleuchtet ist. An der Seite befinden sich der Luftkanal, die üblichen Bedientasten, der Schalter für den Spielmodus sowie die kapazitiven Schultertasten.

Ein Blick auf das Aluminiumgehäuse zeigt: Drei Mikrofone sind unauffällig integriert. Mit Maßen von 163,4 × 76,2 × 8,9 mm und einem Gewicht von 229 Gramm gehört das Gerät zu den größeren und schwereren Vertretern seiner Klasse. Dafür ist es hervorragend verarbeitet und macht einen stabilen, hochwertigen Eindruck.

Der Fingerabdrucksensor ist unter dem Display verbaut, reagiert zügig und ist gut erreichbar. Auch die Frontkamera ist unauffällig ins Display integriert – sie „blickt“ durch die Pixel und stört beim Spielen nicht wie klassische Modelle mit Notch.

Eine offizielle IP-Zertifizierung gibt es nicht. Allerdings ist der SIM-Karten-Schacht mit einer Gummidichtung versehen – es liegt nahe, dass Nubia hier lediglich auf die kostenintensive Zertifizierung verzichtet hat.

Redmagic 10 Pro in Bildern

Redmagic 10 Pro

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Display: Bietet das Redmagic 10 LTPO?

Das OLED-Display mit LTPO-Technologie misst 6,85 Zoll im 20:9-Format und bietet mit einer Auflösung von 2688 × 1216 Pixeln eine sehr hohe Bildschärfe. Die Bildwiederholrate erreicht bis zu 144 Hertz, mit wählbaren Zwischenstufen bei 60, 90 und 120 Hertz. Zusätzlich gibt es einen Automatikmodus, bei dem das System die Wiederholrate je nach Anwendungssituation selbstständig anpasst.

Die Abtastrate für Berührungen liegt bei bis zu 2500 Hertz, was äußerst reaktionsschnelles Eingeben ermöglicht – auch die durchschnittlichen 960 Hertz stellen bereits einen sehr hohen Wert dar. Die maximale Helligkeit gibt der Hersteller mit 2000 Nits an.

Bei der Farbdarstellung überzeugt es ebenfalls: Der DCI-P3-Farbraum wird zu 100 Prozent abgedeckt, was für eine natürliche und kontrastreiche Wiedergabe sorgt. Besonders hervorzuheben sind die äußerst schmalen Display-Ränder – mit einer Bildschirm-zu-Gehäuse-Fläche von 95,3 Prozent zählt das Redmagic 10 Pro zu den Spitzenreitern. Zum Schutz des Bildschirms kommt Corning Gorilla Glass zum Einsatz. Zusätzlich ist ab Werk eine Schutzfolie aufgebracht.

Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Redmagic 10 Pro?

Eine Top-Kamera ist bei einem Gaming-Smartphone eher zweitrangig – für das eine oder andere spontane Foto sollte sie aber dennoch ausreichen. Im Redmagic 10 Pro sind zwei 50-Megapixel-Kameras verbaut: eine Hauptkamera mit 24 mm Brennweite und optischer Bildstabilisierung (OIS) sowie eine Ultraweitwinkel-Linse mit 14 mm Brennweite. Ergänzt wird das Setup durch eine Telelinse mit lediglich 2 Megapixeln. Ein echter optischer Zoom fehlt – stattdessen gibt es maximal einen zehnfachen digitalen Zoom.

Die Bildqualität beider Hauptkameras geht insgesamt in Ordnung. Besonders bei starker Sonneneinstrahlung fehlt es der Hauptlinse jedoch an Dynamikumfang. Auch die allgemeine Bildschärfe lässt zu wünschen übrig: Bereits bei leichtem Hineinzoomen wirken Fotos unscharf. Im Vergleich liegen Hersteller wie Samsung oder Google hier klar vorn.

Positiv überrascht die Videoqualität: Dank effektiver Stabilisierung gelingen flüssige Aufnahmen in 4K mit 60 fps oder sogar in 8K mit 30 FPS. Die Frontkamera liefert akzeptable Ergebnisse, zeigt aber Schwächen bei Details und Kontrasten – die Bildqualität bleibt insgesamt eher unterdurchschnittlich.

Der Nachtmodus kann zumindest bei der Hauptkamera mit heller Belichtung und ordentlichem Kontrast punkten. Die mangelnde Schärfe bleibt allerdings auch hier ein Thema. Insgesamt gehen die Ergebnisse in diesem Modus in Ordnung. Ergänzt wird das Kamera-Set-up durch einige KI-Funktionen, mit denen sich insbesondere Objekte aus Fotos entfernen oder Videos nachträglich stabilisieren lassen.

Redmagic 10 Pro - Originalaufnahmen

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Ausstattung: Wie schnell ist das Redmagic 10 Pro?

Im Redmagic 10 Pro kommt selbstverständlich Qualcomms aktuelles Top-SoC zum Einsatz: der Snapdragon 8 Gen 3 Elite. Unterstützt wird dieser von Nubias eigenem Red Core 3 Pro, der für KI-Aufgaben wie Upscaling und Bildoptimierung zuständig ist. Leistung gibt es also mehr als genug – allerdings kämpft der Chip trotz integrierter, aktiver Kühlung mit Hitzeproblemen.

Der Lüfter des ICE-X-Kühlsystems rotiert in diesem Jahr mit beeindruckenden 23.000 Umdrehungen pro Minute, dazu setzt Nubia auf zahlreiche thermische Optimierungen. Dennoch erreicht das Gerät im Stresstest Temperaturen von knapp 60 Grad Celsius – ein Extrem-Szenario, keine Frage, aber aus unserer Sicht dennoch deutlich zu hoch.

Im Benchmark „Wild Life Extreme“ von 3DMark erzielt das Redmagic 10 Pro fast 7000 Punkte und ist damit sogar minimal schneller als Samsungs Galaxy S25 Ultra. Im PCMark Work 3.0 erreicht es über 25.000 Punkte – rund 5000 mehr als das S25. Auch im Geekbench 6 überzeugt das Gerät mit 19.500 Punkten im OpenCL-Grafiktest sowie 2900 (Single-Core) und 9400 Punkten (Multi-Core) – das sind Werte der absoluten Spitzenklasse. Spiele wie Call of Duty: Mobile oder PUBG laufen dementsprechend selbst auf höchsten Grafikeinstellungen flüssig und ohne Einbrüche.

Unser Testgerät kommt mit 12 GB LPDDR5X-RAM und 256 GB UFS-4.1-Pro-Speicher – bereits eine starke Grundausstattung. Daneben bietet Redmagic zwei weitere Varianten an: eine mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher sowie ein High-End-Modell mit satten 24 GB RAM und 1 TB Speicher.

Eine Speichererweiterung per microSD ist leider nicht möglich. Der SIM-Slot bietet Platz für zwei Nano-SIM-Karten, E-SIMs werden jedoch nicht unterstützt. Die restliche Ausstattung ist auf dem neuesten Stand: Wifi 7 mit HBS, 5G, Bluetooth 5.4 und NFC sind mit an Bord. Für präzise Ortung sorgen Dual-GPS, Glonass, Beidou und Galileo. Der USB-C-Anschluss unterstützt sowohl USB-3.2-Geschwindigkeiten und Power Delivery als auch die Bildausgabe via Displayport.

Neben der Performance und dem Display gehören die Lautsprecher zu den wichtigsten Elementen eines Gaming-Smartphones. Die Stereo-Speaker des Redmagic 10 Pro liefern kräftigen Sound und erreichen hohe Lautstärken. Bei hohen Frequenzen neigen sie allerdings leicht zum Übersteuern. Positiv: Auch ein klassischer Klinkenanschluss für kabelgebundene Kopfhörer ist wieder mit dabei.

Software: Wie lange gibt es Updates?

Das Redmagic 10 Pro setzt auf das hauseigene Redmagic OS 10, das auf Android 15 basiert. Derzeit läuft das Gerät jedoch lediglich mit dem Sicherheits-Patch vom Dezember – und ist damit bereits seit drei Monaten im Rückstand.

Auf der europäischen Website des Herstellers finden sich keine Informationen darüber, wie lange Sicherheits-Updates oder neue Android-Versionen erscheinen sollen. Erst ein Blick in die FAQ der US-Website bringt Klarheit: Nubia verspricht dort regelmäßige Updates im Abstand von ein bis zwei Monaten – allerdings nur für drei Jahre – sowie ein großes Android-Update. Für ein derart leistungsstarkes Smartphone ist das enttäuschend. Denn nach nur wenigen Jahren könnten aktuelle Spiele bereits nicht mehr lauffähig sein, obwohl die Hardware grundsätzlich mehr als genug Power mitbringt.

Wenig erfreulich ist auch der Umgang mit vorinstallierter Software: Der Hersteller übertreibt es etwas mit der Bloatware. Insgesamt acht zusätzliche Apps sind vorinstalliert, zudem finden sich Ordner wie „Hot Games“ und „Hot Apps“ auf dem Homescreen – gefüllt mit App-Empfehlungen. Immerhin: Alles lässt sich manuell entfernen.

Wie schon bei den Vorgängern wirkt die Software in Teilen unfertig – unsaubere Übersetzungen trüben den Gesamteindruck. Gleichzeitig bietet Redmagic OS einige exklusive Features, die man bei Standard-Smartphones vergeblich sucht: etwa die Schultertasten mit einer Abtastrate von 520 Hz oder den physischen Schalter für den sogenannten Game Space. Letzterer lässt sich auch frei belegen – etwa zum Starten der Kamera oder Einschalten der Taschenlampe. Innerhalb des Game Space lassen sich für jedes Spiel individuelle Leistungseinstellungen vornehmen, um das Maximum aus dem Gerät herauszuholen.

Neu: Beim Anschluss an ein externes Display verwandelt sich das Smartphone in ein Trackpad, über das sich per Touchgesten zusätzliche Funktionen nutzen lassen.

Akku: Wie lange hält das Redmagic 10 Pro durch?

Beim Akku geht Nubia keine Kompromisse ein und spendiert dem Gaming-Monster eine gigantische Kapazität von 7050 mAh. Damit hält das Smartphone auch bei stärkerer Nutzung den ganzen Tag, wie der Battery Test von PCMark zeigt. Bei 100 Prozent Akkustand und aktiviertem WLAN, GPS und 144-Hz-Bildwiederholrate erreichen wir eine Laufzeit von 9 Stunden, bevor der Test bei 20 Prozent Restkapazität stoppt. Um die maximale Laufzeit zu testen, haben wir in einem weiteren Durchlauf WLAN und GPS deaktiviert und die Bildwiederholrate auf 60 Hz limitiert. So kommen wir auf eine Laufzeit von fast 12 Stunden.

Trotz hoher Kapazität ist das Gerät mit 80 Watt in 18 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen. Dabei wird das Smartphone vom integrierten Lüfter gekühlt. Alternativ kann die Ladung in den Einstellungen auch verlangsamt werden, um den Akku zu schonen. Unüblich: Nubia inkludiert beim Redmagic 10 Pro ein 80-Watt-Netzteil. Zwar kann das Gerät sogar mit bis zu 100 Watt laden, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Ein weiteres praktisches Feature in diesem Zusammenhang ist die automatische Ladetrennung. So kann in den Einstellungen der maximale Ladestand vorgegeben werden und das Gerät stoppt den Ladevorgang automatisch, sobald dieser erreicht wurde. Wer also den Akku schonen möchte, hängt das Redmagic bei 20 Prozent an den Stecker und lässt den Ladevorgang bei 80 Prozent enden. Doch auf kabelloses Laden muss man wieder einmal verzichten.

Preis: Was kostet das Redmagic 10 Pro?

Das Redmagic 10 Pro gibt es je nach Ausstattung nur in bestimmten Farben. Für die Ausführung mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher sind das entweder Shadow oder Lightspeed, also Schwarz oder Weiß. Direkt beim Hersteller gibt es derzeit Rabatte. So kostet das Smartphone in der Grundausstattung nur 629 Euro. Auch die Variante mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher gibt es in zwei Farben: Moonlight und Dusk. Diese kosten 779 Euro. Das Top-Modell mit 24 GB RAM und 1 TB gibt es nur in der Farbe Dusk und kostet 979 Euro.

Fazit

Das Redmagic 10 Pro perfektioniert wichtige Features für Gamer: starke Akkulaufzeit, schnelles Laden, eine hervorragende Leistung und ein gutes Display ohne Notch. Allein die Touch-Trigger dürften für viele Gamer schon ein Grund sein, zur Redmagic-Reihe von Nubia zu wechseln. Dennoch hat das Smartphone auch seine Schwächen. Diese liegen hier klar bei der Hitzeentwicklung, der Update-Politik und auch der Kamera. Wer aber das beste Gaming-Erlebnis unter Android sucht, liegt hier richtig. Für alle Anderen ist ein klassisches Flaggschiff-Smartphone vermutlich die bessere Wahl.

Samsung Galaxy S26+

 Guter Kompromiss oder Mogelpackung?

Starkes Display, gute Kamera, schneller Exynos: Beim Galaxy S26+ setzt Samsung auf Bewährtes. Ob das gegen die Konkurrenz reicht, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • Top-OLED-Display mit LTPO-Technologie
  • starke Performance
  • gute Triple-Kamera
  • 7 Jahre Software-Updates (monatlich)

NACHTEILE

  • wenig Neuerungen
  • optischer Zoom nur bei 3-facher Vergrößerung
  • lädt langsamer als chinesische Konkurrenz

Samsung Galaxy S26+ im Test: Guter Kompromiss oder Mogelpackung?

Starkes Display, gute Kamera, schneller Exynos: Beim Galaxy S26+ setzt Samsung auf Bewährtes. Ob das gegen die Konkurrenz reicht, zeigt unser Test.

Das Plus-Modell der Galaxy-S26-Reihe steht zwischen dem kompakten Galaxy S26 und dem Spitzenmodell Galaxy S26 Ultra. Wer das Ultra zu teuer findet, das S26 aber zu klein, bekommt hier eine günstigere Alternative. Technik und Design ähneln dem kleinen Galaxy stark: Prozessor und Kamera sind identisch. Auf ein zweites Teleobjektiv, den Stift und das gebogene Display müssen Käufer verzichten – sparen dafür aber rund 200 Euro.

Wir haben das Samsung Galaxy S26+ intensiv geprüft und zeigen, wie es sich in der Praxis schlägt – und ob es eine echte Alternative zum teuren Flaggschiff ist.

Design

Wer das Galaxy S26+ neben den Vorgänger legt, muss zweimal hinsehen. Samsung verzichtet auf optische Experimente und setzt erneut auf das vertraute, kantige Gehäuse. Die Designsprache der Koreaner bleibt seit Jahren unverändert – fast schon trotzig.

Eine Neuerung gibt es dennoch: Die Kameraeinheit auf der Rückseite hat Samsung überarbeitet. Die drei Objektive reihen sich nun auf einem ovalen, leicht erhabenen Plättchen aneinander. Diese Optik kennen Käufer bereits vom Galaxy S26, Galaxy S26 Ultra und vom Galaxy Z Fold 7. Damit zieht Samsung das Design der gesamten Smartphone-Familie auf einen Nenner.

Im Alltag fällt positiv auf: Fingerabdrücke sind auf der Rückseite kaum sichtbar. Wer das Gerät jedoch auf den Tisch legt und tippt, erlebt eine kleine Schwäche – das S26+ wackelt spürbar.

Größentechnisch ordnet sich das Plus-Modell klar zwischen seinen Geschwistern ein. Es überragt das kompakte S26 deutlich, bleibt aber etwas schlanker und kleiner als das wuchtige S26 Ultra. Einhändig bedienen lässt es sich trotzdem nicht – dafür ist das Display schlicht zu groß. Bei den Abmessungen bleibt Samsung exakt auf dem Niveau des Vorgängers: Das S26+ misst 158,4 × 75,8 × 7,3 mm und bringt 190 g auf die Waage.

Samsung Galaxy S26+: Bilder

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Display

Beim Display verzichtet Samsung auf jede Neuerung: Das Galaxy S26+ übernimmt das Panel des Vorgängers eins zu eins. Schaden tut das nicht, denn der Bildschirm gehörte schon beim S25+ zur Spitzenklasse.

Das OLED-Panel mit LTPO-Technik löst auf 6,7 Zoll mit 3120 × 1440 Pixel Auflösung gestochen scharf auf (513 ppi) – ein Vorteil gegenüber dem kompakten S26 mit geringerer Pixeldichte. Eine kleine Feinheit erlaubt sich Samsung dann doch: Die Ränder um das Display fallen gleichmäßiger aus als beim Vorgänger. Im Alltag wirkt die Front dadurch noch aufgeräumter.

Die Bildwiederholrate variiert dynamisch zwischen 1 und 120 Hertz – flüssig bei Animationen, sparsam bei statischen Inhalten. Auch die Farbtreue überzeugt, und mit 2600 Nits Spitzenhelligkeit bleibt der Bildschirm selbst in der prallen Sonne ablesbar.

Geschützt wird die Front durch Corning Gorilla Glass Victus 2 – solide, aber nicht mehr State of the Art. Das neue, reflexionsärmere Gorilla Armor 2 verbaut Samsung ausschließlich im S26 Ultra. Ein nachvollziehbarer Schritt zur Produktdifferenzierung, der Käufer des Plus-Modells aber ärgern dürfte.

Kamera

Bei der Kamera bekommt das Galaxy S26+ exakt das gleiche Setup wie der kleine Bruder S26. Auch zum Vorgänger hat sich kaum etwas getan: Hauptkamera mit 50 Megapixeln, Weitwinkel mit 12 Megapixeln, Teleobjektiv mit dreifachem optischem Zoom und 10 Megapixeln, dazu eine 12-Megapixel-Selfie-Kamera. Dieses Setup verbaut Samsung seit dem Galaxy S24 nahezu unverändert – ein mutiger Schritt nach vorn sieht anders aus.

Tagsüber liefert das S26+ ansehnliche Ergebnisse: Details sitzen, der Dynamikumfang ist ausgeprägt. Die Farbabstimmung wirkt allerdings etwas zurückhaltend. Bei Gegenlicht gerät die Hauptkamera mitunter ins Straucheln und produziert sichtbare Lichtschleier.

Nachts schlägt sich das Plus-Modell gewohnt gut – Aufnahmen werden wirkungsvoll aufgehellt, Bildrauschen hält sich in Grenzen. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich die Low-Light-Performance minimal verbessert. An die Spitzenklasse der Konkurrenz und das S26 Ultra reicht das Plus-Modell bei wenig Licht aber nicht ganz heran.

Sichtbar in die Jahre gekommen ist das Teleobjektiv: Dreifacher optischer Zoom und 10 Megapixel sind 2026 kein Glanzlicht mehr. Digital hochgerechnet liefert das S26+ bis zur sechsfachen Vergrößerung gute Bilder, selbst beim zehnfachen Zoom helfen KI-Algorithmen zu vorzeigbaren Ergebnissen. Maximal sind 30-fache Vergrößerungen möglich. Bei Dunkelheit bleiben Motive erkennbar, Unschärfe und Rauschen nehmen jedoch zu.

Der Weitwinkel zeigt eine leicht abweichende Farbgebung und etwas weniger Details als die Hauptlinse, bleibt insgesamt aber solide. Die Selfie-Kamera punktet mit natürlichen Farben, hoher Schärfe und überzeugendem Bokeh im Porträtmodus, dazu kommt ein Weitwinkelmodus.

Videos nimmt das Galaxy S26+ in 8K bei 30 oder 4K bei 60 Bildern pro Sekunde auf – mit etwas zurückhaltenden Farben, aber sauberer Schärfe. Neu an Bord ist ein verbesserter Stabilisator: Er gleicht selbst zittrige Hände zuverlässig aus und behält die anfangs eingefangene Bildposition bei – praktisch, wenn man sich beim Filmen selbst bewegt.

Samsung Galaxy S26+: Originalaufnahmen

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Ausstattung

Im Galaxy S26+ arbeitet der hauseigene Samsung Exynos 2600 – den Snapdragon 8 Elite Gen 5 spendiert Samsung exklusiv dem Ultra. Ein Drama ist das nicht: Der Exynos liefert eine sehr ordentliche Leistung und bewegt sich auf Augenhöhe mit dem Snapdragon 8 Elite aus dem Vorjahr. An die aktuelle Spitzenklasse reicht er aber nicht ganz heran.

Die Benchmarks bestätigen den Eindruck: Beim 3DMark Wild Life Extreme erreicht das S26+ bis zu 6800 Punkte, im PCMark solide 20.000 Punkte. Im Alltag läuft das System rund und stabil, unter Dauerlast wird das Gehäuse spürbar warm – ohne unangenehm zu werden. Die Performance-Stabilität der CPU von nur 50 Prozent führt allerdings zu früher Drosselung, was bei vielen Top-Smartphones aber üblich ist. Stark sind die 13.800 Punkte bei 3DMark Solar Bay.

Den internen Speicher gibt es in 256 oder 512 GB, einen microSD-Slot sucht man wie gewohnt vergeblich. Die 12 GB Arbeitsspeicher reichen auch beim Multitasking locker. Der USB-C-Port arbeitet flott nach dem Standard 3.2, drahtlos funkt das S26+ über Wi-Fi 7 und 5G. Für die drahtlose Verbindung steht Bluetooth 5.4 zur Verfügung. NFC ist ebenfalls an Bord. Sogar UWB ist im Gegensatz zum kleinen S26 vorhanden. Das Gerät unterstützt zudem bis zu zwei eSIMs.

Das Multi-GNSS-Modul unterstützt GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS – im Praxistest erreichten wir eine Genauigkeit von rund 5 Metern, die besten Konkurrenten schaffen hier etwa 3 Meter.

Die Stereo-Lautsprecher klingen klar und ausgewogen, für echten Musikgenuss greift man dennoch besser zu Kopfhörern. Der Fingerabdrucksensor unter dem Display entsperrt zuverlässig und schnell.

Wie das Schwestermodell beherrscht auch das S26+ Satellitenkommunikation nach NTN-Standard – inklusive Notruf-SOS und Zwei-Wege-Messaging. In Deutschland bauen Vodafone, O2 und die Deutsche Telekom ihre Netze aus, der flächendeckende Start ist für Ende 2026 geplant. Samsung verzichtet in den ersten zwei Jahren auf die Gebühren.

Software

Das S26+ läuft mit One UI 8.5 auf Basis von Android 16, das optisch vertraut und an den Grundlagen unverändert bleibt. Der Sprung auf Android 17 mit One UI 9 ist für den Spätsommer angekündigt. Beim Update-Versprechen bleibt Samsung vorbildlich: sieben Jahre Android-Upgrades und monatliche Sicherheits-Patches – nicht nur quartalsweise wie bei vielen Konkurrenten.

Im KI-Bereich gibt es Bewegung: Bixby ist zurück und übernimmt die lokale Suche auf dem Gerät. Daneben sind Gemini und Perplexity vorinstalliert – drei Assistenten parallel sorgen allerdings für etwas Verwirrung. Alle Galaxy-AI-Funktionen lassen sich einzeln aktivieren, der Cloud-Zugriff auf Wunsch kappen. Bewährte Funktionen wie der digitale Radierer überzeugen weiterhin. Neu hinzugekommen ist die Bildbearbeitung per Textanweisung. Auch Circle to Search hat dazugelernt: Die Funktion stellt jetzt persönliche Outfit-Vorschläge auf Basis eines Bildes zusammen.

Die Echtzeitübersetzung bei Anrufen wird besser, leidet aber weiter unter spürbaren Verzögerungen. Praktisch ist die Anrufprüfung: Ein Assistent nimmt Anrufe von unbekannten Nummern entgegen, filtert Spam und Scam heraus und stellt Verdächtiges gar nicht erst durch.

Neu ist Now Nudge: Der proaktive Assistent analysiert Bildschirminhalte in Echtzeit und schlägt passende Aktionen vor – etwa Kalendereinträge oder das Ausfüllen von Formularen. Im Test blieb die Funktion bei uns allerdings stumm. Und wie bei vielen Samsung-KI-Features gilt: Außerhalb der hauseigenen Apps passiert wenig.

Akku

Die Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus liegt unverändert bei 4900 mAh. Im PCMark Battery Test erreichten wir rund 13 Stunden – auf Augenhöhe mit dem kleinen S26, aber spürbar unter dem Ultra-Modell. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Exynos bei der Effizienz noch Nachholbedarf hat: Der Vorgänger schaffte im selben Test rund 14,5 Stunden. Im Alltag reicht die Laufzeit je nach Nutzung gut für einen Tag, oft mit Reserven für den Folgetag.

Geladen wird per Kabel mit bis zu 45 Watt – in knapp einer Stunde ist das leere S26+ wieder voll. Kabelloses Laden via Qi unterstützt das Smartphone mit bis zu 15 Watt.

Preis

Das Samsung Galaxy S26+ startete im Frühjahr mit einer sehr happigen UVP ab 1249 Euro – zu viel für das Gebotene. Glücklicherweise sind die Preise drei Monate nach Marktstart bereits deutlich gefallen, auch wenn das Smartphone noch immer alles andere als ein Schnäppchen ist.

Die 256-GB-Variante startet bei knapp unter 800 Euro, mit 512 GB werden rund 860 Euro fällig – unsere Empfehlung. Zur Auswahl stehen die Farben Schwarz, Hellblau, Weiß und Dunkelviolett sowie die Sonderfarben Silber und Pink Gold, die exklusiv im Samsung-Shop erhältlich sind.

Fazit

Samsung liefert mit dem Galaxy S26+ erneut ein hervorragendes Smartphone, das insgesamt nur wenige Wünsche offenlässt. Trotz Exynos-Prozessor fällt die Performance äußerst stark aus – wenn auch nicht ganz auf Augenhöhe mit dem aktuellen Top-Snapdragon. Die Triple-Kamera liefert gewohnt gute Bilder, das Display ist absolut erstklassig, und die Akkulaufzeit überzeugt. Wie immer herausragend ist der Software-Support: Samsung verspricht sieben Jahre Android-Upgrades und monatliche Sicherheits-Patches.

Allerdings drängt sich der Eindruck auf, dass Samsung es sich beim Plus-Modell zu bequem macht. Das Kamera-Setup wurde primär per Software optimiert, die Hardware bleibt seit Jahren nahezu unverändert. Auch das Teleobjektiv mit 10 Megapixeln und dreifachem optischem Zoom ist im Vergleich zum Ultra-Modell und zur Konkurrenz aus China kein State of the Art mehr.

Eine Mogelpackung ist das Galaxy S26+ also nicht, aber man geht schon einige Kompromisse ein – das Preis-Leistungs-Verhältnis könnte besser sein, gefühlt geht technologischer Fortschritt zunehmend verloren. Wer auf die starke Zoomkamera des Galaxy S26 Ultra verzichten kann und das Galaxy S26 zu klein findet, bekommt mit dem Plus-Modell eine preiswerte Alternative zum Top-Modell. Günstig ist das Smartphone aber nicht – und gegenüber der chinesischen Konkurrenz hinkt es bei Kamera und Akkulaufzeit hinterher.

Samsung Galaxy S25 Edge

 Hauchdünnes Smartphone – aber wozu?

Schlankheitskur: Noch nie war ein Samsung-Smartphone so dünn wie das Galaxy Edge 25. Wie gut das Handy ist und ob es einen Haken gibt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • dünn, leicht und schick
  • starker Prozessor
  • tolle Hauptkamera
  • 7 Jahre Software-Support

NACHTEILE

  • keine Telelinse
  • kürzere Akkulaufzeit als beim Galaxy S25 
  • langsames Laden (25 W)
  • teuer

Samsung Galaxy S25 Edge im Test: Hauchdünnes Smartphone – aber wozu?

Schlankheitskur: Noch nie war ein Samsung-Smartphone so dünn wie das Galaxy Edge 25. Wie gut das Handy ist und ob es einen Haken gibt, zeigt der Test.

Der Trend geht zu immer flacheren, gleichzeitig aber größeren Smartphones. Was bei Foldables schon länger zu beobachten ist, könnte bald auch die klassische Geräteklasse erreichen. Apple soll angeblich an einer besonders dünnen iPhone-Air-Variante arbeiten. Samsung ist schneller: Mit dem Galaxy Edge 25 präsentieren die Südkoreaner ihr bislang schlankestes Modell.

Im Kern handelt es sich um ein abgespecktes High-End-Smartphone – eine Art Hybrid aus Galaxy S25 Ultra und S25+. Für das dünne Gehäuse musste Samsung allerdings einige Abstriche machen: Eine Telelinse fehlt, der Akku fällt kleiner aus. Dafür steckt die Hauptkamera des Ultra-Modells im neuen Edge. Wie sich das ungewöhnlich schlanke Smartphone im Alltag schlägt und ob die Akkulaufzeit unter dem Design leidet, zeigt unser Test.

Design

Die Verarbeitung ist gewohnt hochwertig – Samsung liefert hier, wie üblich, solide Qualität. Ungewöhnlich ist allerdings die Optik: Statt einer Triple-Kamera setzt das Galaxy Edge 25 auf eine Dual-Kamera. Selbst Samsungs Mittelklasse der Galaxy-A-Reihe bietet in der Regel drei Objektive, auch wenn die zusätzlichen Makrolinsen oft eher Alibi-Charakter haben.

Das Design orientiert sich an der aktuellen Galaxy-S-Serie. Das Galaxy Edge 25 ist tatsächlich extrem dünn – auch wenn es nicht ganz mit den schlanken Foldables von Oppo oder Honor (im ausgeklappten Zustand) mithalten kann. Mit nur 5,8 mm Bautiefe und einem Gewicht von rund 163 g wirkt das Gerät fast schon zierlich. In der Fläche entspricht es mit 158,2 × 75,6 mm weitestgehend dem Galaxy S25+. Recht präsent sind die beiden Kameralinsen. Zieht man die äußerste Erhebung der Kameralinsen mit in Betracht, ist das S25 Edge letztlich genauso dick wie das S25+.

Ein Wow-Effekt ist zweifelsohne vorhanden, wenn man es das erste Mal in der Hand hält. Es erschließt sich dem Autor allerdings nicht so recht, welchen praktischen Mehrwert ein besonders dünnes, dafür aber weiterhin großes Smartphone im Alltag bringen soll. Auffällig ist das Design zweifellos – und Geschmackssache bleibt es auch. Immerhin: Eine IP68-Zertifizierung ist ebenfalls vorhanden, das flache Gerät ist also offiziell wasserdicht.

Samsung Galaxy S25 Edge - Bilder

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Display

Auch beim Bildschirm hat sich wenig verändert – was allerdings kein Nachteil ist. Das OLED-Panel mit LTPO-Technologie im Galaxy S25 Edge ist schlicht hervorragend: Es löst mit 3120 × 1440 Pixeln (513 PPI) gestochen scharf auf. Die Bildwiederholrate passt sich dynamisch zwischen 1 und 120 Hz an, was für flüssige Animationen sorgt und gleichzeitig den Akku schont.

Die Bildqualität überzeugt mit kräftigen Farben, tiefem Schwarz und hoher Helligkeit: Bis zu 2600 Nits ermöglichen eine gute Ablesbarkeit selbst bei direkter Sonneneinstrahlung. Zum Schutz setzt Samsung auf Gorilla Glass Victus 2 – robust, aber eben nicht ganz auf dem Niveau des entspiegelten Armor Glass 2, das dem Ultra-Modell vorbehalten bleibt.

Kamera

Wie bereits erwähnt, fiel die Telelinse der Schlankheitskur zum Opfer. Als Ausgleich verbaut Samsung jedoch die 200-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung (OIS) aus dem Galaxy S25 Ultra. In Kombination mit digitalem Zoom und der hohen Auflösung ergibt sich ein vertretbarer Kompromiss – auch wenn die Vergrößerung auf maximal das Zehnfache begrenzt ist. Ergänzt wird das Kamerasystem durch eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera sowie die Selfie-Kamera aus dem Galaxy S25+.

Die Hauptkamera liefert exzellente Ergebnisse. Aufnahmen sind scharf, detailreich und überzeugen mit einem breiten Dynamikumfang. Farben und Kontraste wirken angenehm natürlich und nicht künstlich aufgepeppt.

Auch der digitale Zoom liefert erfreulich gute Resultate: Bis zur vierfachen Vergrößerung bleibt die Bildqualität nahezu verlustfrei. Selbst feine Details bleiben gut erkennbar – ein klarer Vorteil der hohen Sensorauflösung. Das Fehlen der Telelinse fällt weniger stark ins Gewicht als gedacht – dennoch bleibt es ein klarer Unterschied zu echten Flaggschiff-Modellen.

Bei Nacht überzeugt das Galaxy S25 Edge bei der Hauptkamera ebenfalls: Der Nachtmodus hellt Szenen effektiv auf. Das Bildrauschen bleibt weitgehend unter Kontrolle, auch wenn einige Aufnahmen leicht verschwommen wirken. Lediglich bei besonders schwierigen Motiven, etwa dem Sternenhimmel über einer hell erleuchteten Stadt, stößt die Kamera an ihre Grenzen.

Die Ultraweitwinkelkamera kann bei Detaildarstellung und Low-Light-Aufnahmen nicht ganz mit der Hauptkamera mithalten. Sie bietet dafür einen Makromodus für Nahaufnahmen, der im Alltag solide Ergebnisse liefert. Selfies gelingen insgesamt einwandfrei – scharf, gut belichtet und mit natürlicher Farbwiedergabe.

Videos zeichnet das Galaxy S25 Edge in bis zu 8K mit 30 FPS oder in 4K mit 60 FPS auf – die Qualität überzeugt, ebenso wie die effektive Bildstabilisierung. Hinzu kommen Profi-Features wie KI-gestütztes Entfernen von Hintergrundgeräuschen und die Farbkorrektur im RAW-nahen Format „Galaxy Log“.

Bei der Nachbearbeitung bietet Samsung bewährte Werkzeuge: Objekte lassen sich zuverlässig entfernen oder verschieben – im Test funktionierte das problemlos. Für etwas Spielerei sorgt der Avatar-Generator, der auf Basis eines Selfies animierte Cartoon-Figuren erstellt.

Samsung Galaxy S25 Edge - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Im Galaxy S25 Edge arbeitet mit dem Snapdragon 8 Elite der aktuell leistungsfähigste Chip von Qualcomm. Damit bewegt sich das Edge-Modell leistungsmäßig auf Augenhöhe mit dem Ultra.

Die Performance ist mehr als ausreichend – egal ob für Games, Multimedia oder anspruchsvolle Anwendungen. Bei PCmark erreicht es starke 20.000 Punkte. Etwas schwächer scheint die Grafikleistung zu sein, bei 3Dmark Wild Life Extreme erreichen wir nur rund 5500 Punkte statt der 6700 Punkte beim S25+. Vermutlich musste hier Samsung etwas drosseln, um eine Kühlung in dem schlanken Gehäuse zu gewährleisten. Erst bei hoher Dauerbelastung im Stresstest wird das Gerät spürbar warm, die Effizienz sinkt dann auf mäßige 44 Prozent – etwas geringer als beim Galaxy S25+.

Der Arbeitsspeicher umfasst 12 GB RAM, der interne Speicher ist wahlweise 256 oder 512 GB groß und basiert auf dem schnellen UFS-4.0-Standard. Eine Speichererweiterung via microSD-Karte ist nicht möglich.

Bei der Konnektivität ist alles auf dem neuesten Stand: Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 5.4, NFC, UWB sowie USB-C 3.2 sind verbaut. Die Stereo-Lautsprecher liefern einen ordentlichen Klang, die Qualität beim Telefonieren ist gut. Für die Ortung nutzt das Gerät GPS, Glonass, Beidou, Galileo und QZSS – mit einer Genauigkeit von etwa drei Metern. Der Fingerabdrucksensor unter dem Display macht zudem einen guten Job.

Software

Das Galaxy S25 Edge wird mit Android 15 und One UI 7 ausgeliefert. Der Sicherheits-Patch stammt zum Testzeitpunkt im Juni noch aus April – hier sollte bald ein Update folgen. Samsung bewegt sich mit sieben Jahren Software-Support und ebenso vielen Android-Updates auf einem Niveau mit Google – damit dürfte die Software oft die Hardware überdauern.

Im Fokus steht die noch tiefere KI-Integration: Die neuen „AI Agents“ erledigen App-übergreifend komplexe Aufgaben. So ersetzt Googles Gemini weitgehend Bixby und kann etwa Sportereignisse suchen, Kalendereinträge anlegen und Nachrichten versenden. Dabei verschwinden Bixby-Funktionen nicht ganz, was etwas verwirrt.

Weitere KI-Features sind die sprachbasierte Suche in Einstellungen und Fotos, „AI Select“ zum automatischen Zuschneiden von Screenshots sowie „Circle-to-Search“, das Musik aus Filmen oder Summen erkennt – wenn auch nicht immer perfekt. Shazam wird damit überflüssig. Praktisch ist auch das KI-Briefing mit Wetter- und Terminübersichten sowie die „Now Bar“ für Live-Widgets auf dem Startbildschirm.

Der bekannte Radierer entfernt oder verschiebt Objekte in Bildern zuverlässig. Der integrierte Dolmetscher zeigt noch Schwächen, übersetzt Live-Telefonate etwa mit Polnisch nicht immer flüssig. Hingegen zuverlässig arbeitet der Audioradierer und entfernt störende Hintergrundgeräusche aus Videos.

Akku

Große Bedenken hatten wir bei der Akkulaufzeit, zumal die Kapazität mit 3900 mAh sogar knapp unter dem kleinen Samsung Galaxy S25 liegt – das Edge allerdings besitzt ein deutlich größeres Display, das entsprechend mehr Energie verbraucht. Einen modernen Silizium-Kohlenstoff-Akku mit höherer Energiedichte, wie ihn die chinesische Konkurrenz mittlerweile einsetzt, bietet Samsung leider nicht.

Trotzdem fällt die Akkulaufzeit besser aus als befürchtet. Im Battery-Test von PCmark kamen wir auf rund zwölf Stunden. Das liegt zwar unter dem Niveau der anderen S25-Modelle, ist aber dennoch gar nicht so schlecht. Im Alltag sollte man damit bei mäßiger Nutzung über den Tag kommen. Wer aber viel spielt oder Videos streamt, wird das nicht schaffen.

Geduld braucht man beim Laden – maximal sind nur 25 Watt möglich. Damit dauert ein vollständiger Ladevorgang knapp über eine Stunde. Kabelloses Laden ist zudem möglich.

Preis

Schlank ist aber nicht der Preis, die UVP von 1249 Euro für die Variante mit 256 GB und 1369 Euro für 512 GB ist üppig. Die Preise sind allerdings rasch gefallen. Den besten Deal gibt es aktuell schon für unter 700 Euro.

Fazit

Wer ein besonders dünnes High-End-Smartphone sucht, kommt am Samsung Galaxy S25 Edge kaum vorbei. Das Gerät ist auffallend schlank, hochwertig verarbeitet und liegt trotz seiner Größe gut in der Hand. Doch der praktische Mehrwert eines extrem flachen Gehäuses erschließt sich im Alltag nur bedingt.

Das kontroverse Mobilgerät schneidet im Test dennoch besser ab, als wir es anfangs gedacht hätten. Das Design fordert aber seinen Tribut: Auf eine dedizierte Telelinse wurde verzichtet – ein typisches Merkmal moderner Flaggschiffe. Zwar kompensiert der 200-Megapixel-Sensor diesen Verzicht im Alltag recht ordentlich, ein vollwertiger Ersatz ist er jedoch nicht.

Die Leistung ist auf hohem Niveau, auch wenn die GPU offenbar leicht gedrosselt wurde. Unter Dauerlast zeigt sich zudem ein spürbarer Leistungsabfall – ein Punkt, den man bei längeren Gaming-Sessions im Blick behalten sollte.

Positiv: Die Akkulaufzeit ist besser als erwartet, wenngleich sie unter dem Niveau der übrigen S25-Modelle bleibt und mit anderen Top-Smartphones nicht ganz mithalten kann. Insgesamt ist das Galaxy S25 Edge ein Exot für eine Nische – der im Hinblick auf Verarbeitung und Alltagstauglichkeit wenig Anlass zur Kritik gibt.

Xiaomi 15 Ultra

 Das beste Android-Smartphone 2025

Das Xiaomi 15 Ultra bietet eine erstklassige Leica-Kamera, ein starkes Display und Top-Performance. Warum das Flaggschiff-Smartphone so gut ist, klärt dieser Test.

VORTEILE

  • exzellente Leica-Kamera
  • hervorragendes Display
  • Top-Performance
  • lange Akkulaufzeit und schnelles Laden
  • Software-Updates für 6 Jahre

NACHTEILE

  • Benchmark-Ergebnisse leicht hinter Samsung Galaxy S25 Ultra
  • sehr wuchtig wegen präsenter Kamera
  • Luft nach oben bei Nachtaufnahme mit Zoom
  • teuer

Xiaomi 15 Ultra im Test: Das beste Android-Smartphone 2025

Das Xiaomi 15 Ultra bietet eine erstklassige Leica-Kamera, ein starkes Display und Top-Performance. Warum das Flaggschiff-Smartphone so gut ist, klärt dieser Test.

Mit dem Xiaomi 15 Ultra liefern die Chinesen ein Top-Smartphone mit klarem Fokus auf die Leica-Kamera. An Bord des Flaggschiffs findet sich alles, was man von einem High-End-Gerät erwartet: der schnellste Qualcomm-Prozessor, eine Telekamera sowie zusätzlich eine Periskop-Telelinse – letztere sogar mit 200 Megapixeln. Ähnlich hat das auch Honor beim Magic 7 Pro gehandhabt, wo die Telelinse die größte Auflösung erhalten hat. Auch bei der Software legt der Hersteller nach und bietet jetzt sechs Jahre Updates. Damit setzt sich das Xiaomi 15 Ultra in unserer Bestenliste erstmals seit Jahren vor Samsung.

Design

Xiaomi bleibt dem Design seiner Ultra-Reihe weitgehend treu. Das große, runde Kameraelement auf der Rückseite dominiert erneut das Erscheinungsbild. Wie schon bei den Vorgängern stand Leica als Kamera-Partner Pate für das Flaggschiff-Smartphone. Entsprechend prangt auch dieses Mal der Schriftzug des Kamera-Pioniers aus Wetzlar auf dem Modul, das ganze 7 Millimeter aus dem Gehäuse herausragt. Die fein geriffelte Struktur entlang des umlaufenden Metallrings erinnert dabei nicht zufällig an ein echtes Kameraobjektiv. Damit wirkt das Smartphone allerdings auch sehr massiv und weniger handlich. Es ist zudem sehr kopflastig. Selbst das Samsung Galaxy S25 Ultra wirkt dagegen fast schon filigran.

Der Rahmen besteht aus Metall. In unserem Test hatten wir die Variante mit einer Rückseite aus weißem Glas, das mit einer Marmor-ähnlichen Maserung veredelt ist. Alternativ bietet Xiaomi auch eine Version mit schwarzem Glas an. Besonders auffällig ist jedoch das Modell in Silver Chrome, das optisch einer echten Leica-Kamera nachempfunden wurde – ein Highlight für Freunde auffälliger Designs.

Die Verarbeitungsqualität ist, wie es sich für ein Flaggschiff gehört, tadellos. Allerdings hört man ein leichtes Klappern deutlich, wenn man es schüttelt. Mit Abmessungen von 161,3 × 75,3 × 9,5 mm gehört das Gerät zu den größeren Smartphones, bei denen eine einhändige Bedienung kaum möglich ist. Das Gewicht von 225 g ist angesichts der Größe noch im Rahmen und liegt auf dem Niveau der Konkurrenz wie dem Apple iPhone 16 Pro Max oder dem Samsung Galaxy S25 Ultra. Dank IP68-Zertifizierung übersteht das Gerät problemlos den Aufenthalt in bis zu 1,5 Meter tiefem Süßwasser für rund 30 Minuten.

Xiaomi 15 Ultra - Bilder

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Display

Wie gewohnt setzt Xiaomi auf ein erstklassiges OLED-Display mit moderner LTPO-Technologie. Diese ermöglicht eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz – je nach Inhalt und Nutzungssituation. Die Auflösung von 3200 × 1440 Pixel bei einer Bildschirmdiagonale von großzügigen 6,73 Zoll sorgt mit 521 PPI für eine messerscharfe Darstellung.

Die Bildqualität ist schlichtweg hervorragend – mehr gibt es dazu kaum zu sagen. Farben wirken lebendig, Kontraste ausgeprägt und Schwarz ist wirklich tiefschwarz. Auch im Freien macht das Display Freude: Selbst bei direktem Sonnenlicht bleibt der Bildschirminhalt ablesbar. Dafür sorgt die enorme Spitzenhelligkeit von bis zu 3000 Nits laut Herstellerangaben.

Kamera

Herzstück des Xiaomi 15 Ultra ist die gemeinsam mit Leica entwickelte Kamera. Die Hauptlinse nutzt ein 50-Megapixel-Objektiv mit optischer Bildstabilisierung (OIS) und einer lichtstarken f/1.63-Blende. Ergänzt wird sie durch eine Ultraweitwinkelkamera mit 50 Megapixeln, OIS und f/2.2, die auch als Makroobjektiv dient.

Für entfernte Objekte stehen zwei Telelinsen zur Verfügung: Die erste ist vorwiegend für Porträtaufnahmen und näher gelegene Motive gedacht und bietet eine dreifache optische Vergrößerung mit 50 Megapixeln, f/1.8 und OIS. Der eigentliche Star des Xiaomi 15 Ultra ist jedoch das Periskop-Teleobjektiv mit satten 200 Megapixeln, f/2.6 und OIS. Es ermöglicht einen 4,3-fachen optischen Zoom. Für Selfies kommt eine 32-Megapixel-Frontkamera (f/2.0) zum Einsatz. Das Xiaomi 15 Ultra zählt damit zu den vielseitigsten Smartphone-Kameras auf dem Markt. Der Pro-Modus wiederum erlaubt sehr viele Einstellungen für Hobbyfotografen.

Die Hauptkamera liefert detailreiche Aufnahmen mit hoher Bildschärfe und ausgewogenen Kontrasten, während der Autofokus schnell und präzise arbeitet. Nutzer können zwischen zwei Farbmodi wählen: Leica Vibrant („lebendig“) sorgt für kräftige Farben und intensivere Kontraste, während Leica Authentic („authentisch“) dezenter gesättigte Farben mit einem leicht finsteren Look erzeugt. Im Alltag bewährt sich der lebendige Modus am besten, der aber recht knallig herüberkommt. Der authentische Modus eignet sich gut dazu, eine düstere Atmosphäre zu erzeugen.

Die beiden Teleobjektive bieten mit dreifacher und 4,3-facher optischer Vergrößerung einen guten kreativen Spielraum. Besonders die Periskop-Telelinse mit 200 Megapixeln ermöglicht eine weitere digitale Vergrößerung – bis etwa zum zehnfachen Zoom bleiben die Ergebnisse noch ansehnlich, darüber hinaus werden Fotos dann sichtbar pixelig.

In der Nachtfotografie schlägt sich das Xiaomi 15 Ultra mit der Hauptkamera richtig gut, auch wenn in dieser Disziplin das Pixel 9 Pro von Google vielleicht etwas stärker ist. Die Selfie-Linse ist recht unspektakulär und entspricht dem Vorgänger. Die Ultraweitwinkellinse macht ebenfalls einen guten Job, kann bei Dunkelheit wenig überraschend nicht mit der Hauptkamera mithalten.

Bei Videos ist das Xiaomi 15 Ultra gut aufgestellt: Die Hauptkamera nimmt bei 8K mit 30 FPS und bei 4K mit 60 FPS auf, während die Frontkamera immerhin 4K mit 60 FPS bietet. Die Bildqualität der Video-Clips ist tadellos, die Stabilisierung gelungen.

Xiaomi 15 Ultra - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Im Xiaomi 15 Ultra arbeitet der derzeit leistungsstärkste Chip aus dem Hause Qualcomm – der Snapdragon 8 Elite. Dieser sorgt für eine erstklassige Performance. Damit ist das Flaggschiff für jeden Einsatzzweck bestens gerüstet, egal ob Gaming, Streaming, Multitasking oder einfach nur Surfen und Chatten. Die gebotene Leistung dürfte für die nächsten Jahre mehr als ausreichen.

Etwas überraschend ist jedoch das Abschneiden in den Benchmarks: Hier liegt das Xiaomi 15 Ultra leicht hinter dem Samsung Galaxy S25 Ultra, obwohl beide Geräte denselben Prozessor verwenden. Allerdings hat Samsung den Zusatz „for Galaxy“ und hat hier eng mit Qualcomm zusammengearbeitet. Nicht falsch verstehen, das Xiaomi ist dennoch ausgesprochen schnell, wie die rund 19.000 Punkte im PCmark-Test und über 6000 Punkte bei 3Dmark Wild Life Extreme zeigen.

Dafür zeigt sich das Xiaomi 15 Ultra in einem anderen Bereich überlegen – bei der Effizienz. Im Stresstest von Wild Life Extreme erreicht in unserem Test einen Effizienzwert von 73 Prozent, was deutlich über dem Ergebnis des koreanischen Konkurrenten liegt. In der Praxis bedeutet das, dass das 15 Ultra seine hohe Performance über einen längeren Zeitraum konstant halten kann, ohne schnell zu drosseln. Das Handy wird spürbar warm, aber nicht heiß.

Auch abseits der reinen Rechenleistung gibt es keine Kompromisse. Das Gerät kommt mit satten 512 GB internem Speicher nach UFS-4.1-Standard und großzügigen 16 GB RAM. Es unterstützt modernste Standards wie Wi-Fi 7, 5G und Bluetooth 6.0 und bringt darüber hinaus NFC, einen Infrarot-Port sowie einen USB-C-3.2-Anschluss mit. Eine eSIM-Unterstützung ist vorhanden. Die Stereo-Lautsprecher überzeugen mit richtig gutem, klarem und vollem Klang, und auch die Gesprächsqualität beim Telefonieren ist gut und klar. Eine Speichererweiterung ist aber nicht möglich.

Der im Display integrierte Fingerabdrucksensor auf Ultraschall-Basis reagiert schnell und präzise. Für die Ortung werden alle gängigen Satellitensysteme unterstützt, darunter GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS sowie Navic. Die Positionsgenauigkeit liegt bei etwa drei Metern. Schön wäre allerdings ein eigener Knopf als Kameraauslöser gewesen, wie ihn mittlerweile Apple bietet.

Software

Auf dem Xiaomi 15 Ultra läuft Android 15 mit der Xiaomi-Benutzeroberfläche Hyper OS 2, die eher an iOS denn Stock-Android erinnert. Die Bedienoberfläche erlaubt umfangreiche optische Anpassungen – vom Hintergrundbild über Icons bis zur Schriftart, teils über kostenpflichtige Themes sowie mit oder ohne App-Drawer. Neben den Google-Apps installiert Xiaomi eigene Dienste, inklusive eines eigenen App-Stores namens App Mall. Das bringt Vielfalt, aber auch Dopplungen, da sich weder die Google- noch die Xiaomi-Apps einfach deinstallieren lassen.

Immerhin hält sich die Zahl der vorinstallierten Drittanbieter-Apps dieses Mal in Grenzen. Bei den KI-Funktionen setzt Xiaomi primär auf Google Gemini. Ergänzend liefert der Hersteller unter dem Namen Hyper AI einige eigene KI-Funktionen kostenlos mit, darunter dynamisch generierte Hintergrundbilder, einen Schreibassistenten, Zusammenfassen von Texten und einen Sprachrekorder mit Übersetzungsfunktion. Bei Fotos kann man – wie auch bei Google oder Samsung – etwa Spiegelungen oder ganze Objekte verschwinden lassen.

Bei der Update-Politik zeigt sich Xiaomi jetzt großzügiger und verlängert den Zeitraum für Patches auf sechs Jahre – also bis 2031. Android-Updates soll es bis 2029 insgesamt vier Stück geben. Samsung, Google und mittlerweile auch Honor beim Magic 7 Pro gewähren jedoch sieben Jahre Software-Updates. Zum Testzeitpunkt im März stammt der Patch allerdings noch aus dem Januar und könnte bald ein Update vertragen.

Akku

Der Akku des Xiaomi 15 Ultra fasst stattliche 5410 mAh und zeigt sich im Alltag erfreulich ausdauernd. Im Battery Test von PCmark erreicht das Gerät solide 15 Stunden – ein hervorragender Wert. Hier zeigt sich die gute Energieeffizienz des Geräts. Damit kommt man problemlos durch einen Tag, bei sparsamer Nutzung sind auch zwei volle Tage drin.

Aufgeladen wird wahlweise kabelgebunden mit bis zu 90 Watt oder kabellos mit satten 80 Watt. Ein Netzteil liegt allerdings nicht im Lieferumfang bei. Mit einem 120-Watt-Netzteil mit USB PD 3.0 dauert eine vollständige Ladung rund 90 Minuten, von 20 auf 100 Prozent gelingt das in knapp über einer Stunde. Das können andere Smartphones schneller.

Preis

Die UVP für die Variante mit 512 GB liegt bei rund 1500 Euro, mit 1 TB sind es 1700 Euro – eine Menge Geld. Mittlerweile bekommt man das Xiaomi 15 Ultra bereits ab 1129 Euro in Silver Chrome. Das Modell in Schwarz liegt bei 1129 Euro. Das weiße Modell startet bei 1279 Euro.

Als Zubehör gibt es wieder ein Photography Kit für 170 Euro. Dabei handelt es sich um einen Kamera-Griff mit Auslöser, Zoom-Wippe und Zusatzakku, was aus dem Smartphone eine richtige Kompaktkamera macht.

Fazit

Das Xiaomi 15 Ultra ist ein hervorragendes Smartphone mit viel Power, einem brillanten Display, hervorragender Akkuleistung und einer exzellenten Kamera von Leica. Damit übertrifft das 15 Ultra in unseren Augen sogar das Samsung Galaxy S25 Ultra. Die Ausstattung ist top und das Design ist gelungen – auch wenn das Kameramodul äußerst massiv wirkt. Mit dem Gesamtpaket ist das Xiaomi 15 Ultra derzeit das in unsern Augen beste Smartphone.

Xiaomi 17

 Das beste kleine Android-Smartphone

Kleiner als das Ultra, aber kaum schwächer: Das Xiaomi 17 überzeugt mit starker Kamera, viel Leistung und kompakten 6,3 Zoll. Mehr im Test.

VORTEILE

  • sehr lange Akkulaufzeit
  • starke Performance
  • exzellente Kamera
  • tolles Display

NACHTEILE

  • teuer
  • etwas Bloatware
  • Benchmark-Ergebnisse etwas niedriger

Xiaomi 17 im Test: Das beste kleine Android-Smartphone

Kleiner als das Ultra, aber kaum schwächer: Das Xiaomi 17 überzeugt mit starker Kamera, viel Leistung und kompakten 6,3 Zoll. Mehr im Test.

Im Schatten des großen Bruders: Während das Xiaomi 17 Ultra meist im Rampenlicht steht, spielt das Basismodell überraschend groß auf. Auf den ersten Blick verwirrend, aber strategisch clever: Xiaomi überspringt die Version 16 bewusst, um sich namentlich auf Augenhöhe mit Apples iPhone-17-Reihe zu positionieren – ein klarer Marketing-Schachzug.

Für alle, die ein kompaktes Smartphone bis 6,3 Zoll suchen, bietet das Xiaomi 17 trotzdem ein starkes Gesamtpaket: viel Rechenleistung, eine hochwertige Ausstattung, eine überzeugende Kamera und einen 6300-mAh-Akku, der im Alltag zuverlässig durchhält. Wie sich das kompakte Flaggschiff im Vergleich zum wuchtigen 17 Ultra mit 6,9 Zoll schlägt und für wen es die praktischere Wahl ist, klärt dieser Test.

Design

Das Design hat sich gegenüber dem Vorgänger Xiaomi 15 deutlich verändert. Statt eines quadratischen Kamerablocks kommen nun vier einzelne Metallringe zum Einsatz, die drei Objektive und den LED-Blitz einfassen. Sie sitzen auf einem abgerundeten, quadratischen Element und ragen aus dem Gehäuse hervor. Das wirkt organischer, weniger wuchtig – und gibt der Rückseite eine weichere Note.

Die Ecken des Gehäuses sind ebenfalls stark abgerundet – Xiaomi nennt diese Form „Squircles“. Dahinter stecken mathematisch berechnete Kurven, die fließende Übergänge zwischen geraden Kanten und Rundungen schaffen. Das Gehäuse bleibt trotzdem flach. In der Hand funktioniert das erstaunlich gut: Die Rundungen schmiegen sich an die Handfläche, die flachen Seiten sorgen für sicheren Halt. Einhändiges Bedienen ist problemlos möglich.

Hinter dem Design steckt das „Alive“-Konzept des japanischen Designers Kenya Hara: Technologie soll sich lebendig anfühlen, nicht wie ein kalter Technikblock. Der „Goldene Schnitt“ bestimmt dabei die Proportionen – vom Display-Rahmen-Verhältnis bis zur Platzierung des Kameramoduls. Klingt nach Marketing-Poesie, fühlt sich in der Praxis aber tatsächlich stimmig an. Dank IP68-Zertifizierung ist es zudem staub- und wasserdicht.

Das Gehäuse besteht aus einem Metallrahmen mit flachem Glas vorn und hinten. Die Verarbeitung ist erstklassig – hier knarzt nichts, hier wackelt nichts. Mit 151,1 × 71,8 × 8,1 mm fällt das Xiaomi 17 nur minimal größer und etwas dicker aus als das Samsung Galaxy S26. Wer ein kompaktes Smartphone sucht, das in jede Hosen- oder Handtasche passt, wird hier fündig. Auf der Waage zeigt sich allerdings ein Unterschied zum Galaxy: Mit 190 g bringt das Xiaomi 17 rund 12 Prozent mehr auf die Waage.

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Display

Das 6,3 Zoll große AMOLED-Display nutzt die Fläche dank sehr schmaler Ränder effizient aus – für ein kompaktes Smartphone bekommt man hier erfreulich viel Bildschirmfläche. Die Auflösung von 2656 × 1220 Pixeln ergibt scharfe 464 PPI – einzelne Pixel sucht man vergeblich.

Dank LTPO-Technologie regelt der Bildschirm die Bildwiederholrate in einzelnen Hertz-Schritten zwischen 1 und 120 Hz. Das sorgt für geschmeidige Animationen und schont gleichzeitig den Akku, wenn sich auf dem Display gerade nichts bewegt.

Im Freien ist die Anzeige auch bei direktem Sonnenschein leicht ablesbar – bis zu 3500 Nits sollen kurzzeitig im HDR-Modus möglich sein. Farben sind kräftig, Kontraste ausgeprägt und Schwarztöne so tief, wie man es von einem AMOLED erwartet. Dazu kommen stabile Blickwinkel.

Kamera

Das Kamera-Set-up des 17er-Basismodells fällt im Vergleich zum Ultra erwartungsgemäß abgespeckter aus. Es umfasst eine Hauptkamera mit 50 Megapixel und f/1,67 samt optischer Bildstabilisierung (OIS), ein Weitwinkelobjektiv mit 50 Megapixel und f/2,4 (ohne OIS) sowie eine Telelinse mit 50 Megapixel bei f/2,0 und OIS. Der optische Zoom liegt hier bei 2,6-fach. Eine deutliche Aufwertung erfährt hingegen die Selfiekamera, die nun ebenfalls 50 Megapixel bietet.

Mit der Hauptkamera gelingen exzellente Aufnahmen: Bilddetails sind sehr ausgeprägt, der Dynamikumfang breit gefächert, Schärfe und Kontraste gut abgestimmt. Wie üblich steuert Leica zwei Standard-Farbmodi bei: „Leica Vibrant“ für kräftige Farben und „Leica Authentic“ für einen gedämpften Look. Weitere Filter von Leica sind ebenfalls wählbar.

Selbst bei Dunkelheit hellt die Hauptkamera gekonnt auf – scharfe Aufnahmen ohne nennenswertes Bildrauschen sind das Ergebnis, sofern genug Restlicht vorhanden ist. Die Weitwinkellinse liefert ebenfalls detailreiche Aufnahmen und weicht farblich nicht von den übrigen Linsen ab – schwächelt allerdings bei Dunkelheit mangels OIS spürbar.

Die Telelinse bietet 2,6-fachen optischen Zoom und liefert bei Tageslicht exzellente Ergebnisse, die auch beim hybriden 5-fach-Zoom faktisch keine Einbußen zeigen. Selbst 10-fach sieht noch gut aus, mit Abstrichen sogar 30-fach – maximal sind 60-fach möglich. Bei Dunkelheit nimmt das Bildrauschen zu, mit 2,6-fach gelingen aber noch ordentliche, wenn auch leicht grobkörnige Aufnahmen.

Für den Supermakromodus kommt ebenfalls die Telelinse zum Einsatz, statt der Weitwinkellinse wie bei anderen Herstellern – man hält das Smartphone also etwas weiter weg, bekommt dafür aber gute Ergebnisse.

Selfies sind scharf, das Bokeh im Porträtmodus sauber erzeugt. Videos sehen ebenfalls klasse aus. Möglich sind 4K mit 60 FPS oder 8K mit 30 FPS. Das Xiaomi 17 kann zwar nicht ganz mit dem Ultra mithalten, liefert aber eine der besten Kameras in kompakten Smartphones ab.

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Ausstattung

Als Antrieb kommt das Beste zum Einsatz, das Qualcomm derzeit zu bieten hat: der Snapdragon 8 Elite Gen 5. Über Jahre dürfte das Xiaomi 17 damit genügend Leistungsreserven haben – und ja, es ist auch voll spieletauglich. Das System läuft stets schnell und flüssig.

In den Benchmarks zeigt sich das deutlich: 6500 Punkte bei 3DMark Wild Life Extreme zeugen von ordentlicher Grafikleistung. Minimal stärker war hier das Xiaomi 17 Ultra. Im Vergleich mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra und seinen rund 8000 Punkten fallen die Werte allerdings spürbar niedriger aus. Der Grund dafür ist einfach: Qualcomm beliefert Samsung mit übertakteten Snapdragons. Dafür arbeitet die Variante im Xiaomi 17 etwas effizienter: Im Stresstest hält das Gerät solide 65 Prozent und wird dabei nur warm, aber nicht heiß. Bei Solar Bay von 3DMark kommt es auf starke 12.000 Punkte.

Als Speicher kommen 256 oder 512 GB zum Einsatz – von der schnellen Sorte UFS 4.1. Einen microSD-Slot gibt es nicht, was bei Premium-Smartphones mittlerweile kaum noch üblich ist. Der Arbeitsspeicher fällt mit 12 GB RAM üppig aus.

Für mobiles Surfen steht 5G zur Verfügung, das Gerät unterstützt sowohl zwei E-SIMs als auch zwei Nano-SIMs. Ins heimische Netzwerk geht es per Wi-Fi 7. Auch bei den übrigen Schnittstellen ist alles auf Top-Niveau: USB-C 3.2, Bluetooth 6.0, NFC sowie ein Infrarot-Port. Die Ortung per GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic fällt laut GPS-Test mit rund drei Metern sehr genau aus.

Eine Besonderheit ist Xiaomis Astral Communication: Damit können zwei kompatible Xiaomi-Geräte Sprachanrufe direkt untereinander führen – ganz ohne Mobilfunknetz oder WLAN, per Punkt-zu-Punkt-Verbindung über bis zu 1,5 Kilometer in freier Umgebung. Praktisch beim Wandern oder in Funklöchern. Neben der Xiaomi-17-Serie beherrschen auch die Xiaomi-15-Serie sowie das Poco F8 Pro und Ultra diese Technologie.

Der Klang des Lautsprechers ist für das kompakte Gehäuse erstaunlich gut. Dazu kommt ein flott arbeitender Fingerabdruckscanner unter dem Display.

Software

Als Software läuft Hyper OS 3 auf Basis von Android 16 – der Sicherheits-Patch war zum Testzeitpunkt nur einen Monat alt, was absolut in Ordnung geht. Bei der Oberfläche orientiert sich Xiaomi stilistisch stark an Apples iOS – vom typischen Android-Flair ist wenig zu sehen. Auf Wunsch lässt sich aber der App-Drawer aktivieren.

Bei der Update-Politik gibt sich Xiaomi solide, aber nicht überragend: Fünf Jahre Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches sind gut – die Konkurrenz von Samsung, Honor und Google liefert bei ihren Flaggschiffen mit jeweils sieben Jahren aber längere Zyklen.

Positiv: Xiaomi hat beim Xiaomi 17 die Bloatware-Flut im Vergleich zu günstigeren Modellen eingedämmt. Ganz ohne kommt es aber auch nicht aus – vorinstallierte Shopping-Apps und Spiele sind noch zuhauf zu finden. Der Mi Store nervt zudem mit aufdringlichen App-Empfehlungen. In dieser Preisklasse muss das nicht sein.

Akku

Erstaunlich groß ist der Akku für ein so kompaktes Smartphone: Dank Silizium-Kohlenstoff-Technologie presst Xiaomi satte 6300 mAh in das Gehäuse. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S26 kommt auf nur rund 4300 mAh.

Das sorgt für große Ausdauer beim kleinen Xiaomi 17 - was das Handy zum Ausdauerkönig macht. Beim PCMark Battery Test erreichen wir einen Top-Wert von 20 Stunden. Auf solch eine große Ausdauer kommen bei unseren Tests bislang primär Outdoor-Handys. Mit nur einer Ladung sollte das Gerät problemlos zwei Tage durchhalten – zumindest wenn man es nicht exzessiv nutzt.

Dank Xiaomi Hypercharge ist der Akku kabelgebunden mit 100 W sehr flott wieder aufgeladen. Eine volle Ladung benötigt etwa 40 Minuten, in einer Viertelstunde ist er bereits halb aufgeladen. Kabellos ist das Laden mit üppigen 50 W möglich. Und auch als Powerbank eignet sich das Xiaomi 17: Umgekehrtes Laden funktioniert mit 22,5 W – mit und ohne Kabel.

Preis

Im Vergleich zum Vorgänger ist die UVP unverändert: Das Xiaomi 17 gibt es mit 256 GB ab 999 Euro. Für 512 GB wird nur ein Aufpreis von 100 Euro fällig – angesichts der drastisch steigenden Speicherpreise eine erfreuliche Sache.

Die Preise purzeln trotzdem: Mittlerweile ist das Xiaomi 17 mit 256 GB schon ab 838 Euro bei Alza zu haben, mit 512 GB dort ab 931 Euro. Als Farben stehen Schwarz, Hellblau, Grün und Pink zur Wahl – allerdings derzeit nur mit 512 GB.

Fazit

Das Xiaomi 17 gehört zu den Smartphone-Highlights des Jahres – und steht zu Unrecht im Schatten des großen Bruders. Denn in diesem kompakten Formfaktor gibt es kaum Geräte mit vergleichbarer Ausstattung.

Die Leistung ist hervorragend und voll gamingtauglich, das Display exzellent, die Kamera stark. Sie reicht zwar nicht ganz an das Ultra heran – aber das Samsung Galaxy S26 kann bei den Fotos nicht mithalten. Beeindruckend ist zudem die Akkulaufzeit. Die UVP liegt auf Niveau des Vorgängers und der Konkurrenz, die Preise fallen bereits.

Schwächen gibt es wenige: Die Software neigt leicht zur Bloatware und wirkt optisch sehr iOS-lastig. Betriebssystem-Updates gibt es für fünf Jahre, Sicherheitspatches für sechs – Mitbewerber bieten bis zu sieben. Wer ein leistungsstarkes, kompaktes Smartphone mit fantastischer Kamera sucht, bekommt mit dem Xiaomi 17 eine valide Option.

Xiaomi 15

 Das beste kleine Android-Smartphone 2025

Klein, stark, edel: Das Xiaomi 15 ist ein kompaktes High-End-Smartphone mit Spitzen-Kamera, hoher Leistung und exzellenter Verarbeitung.

VORTEILE

  • Top-Performance
  • hervorragende Kamera
  • lange Akkulaufzeit & schnelles Laden
  • handlich & hochwertig

NACHTEILE

  • Leica-Profile wirken teils unnatürlich
  • kürzerer Update-Support als bei Google, Samsung und Honor

Xiaomi 15 im Test: Das beste kleine Android-Smartphone 2025

Klein, stark, edel: Das Xiaomi 15 ist ein kompaktes High-End-Smartphone mit Spitzen-Kamera, hoher Leistung und exzellenter Verarbeitung.

Mit dem Xiaomi 15 bringt der Hersteller ein kompaktes, aber vollwertiges Flaggschiff-Handy auf den Markt. Trotz seiner handlichen Abmessungen bietet das Gerät starke Performance, eine hochwertige Kamera-Ausstattung und eine erstklassige Verarbeitung.

Während Modelle wie das Xiaomi 15 Ultra (Testbericht) oder das Samsung Galaxy S25 Ultra (Testbericht) mit riesigen Displays und üppigen Gehäusen punkten, richtet sich das Xiaomi 15 an Nutzerinnen und Nutzer, die ein leistungsstarkes, aber kompaktes Premium-Smartphone suchen. Trotz der geringen Größe macht Xiaomi keine technischen Kompromisse – es bietet einen High-End-SoC, ein hochauflösendes AMOLED-Display mit LTPO-Technologie, schnelle Ladeleistung sowie eine überzeugende Leica-Kamera.

Wie gut das kompakte Flaggschiff im Alltag tatsächlich abschneidet, klären wir im ausführlichen Praxistest des Xiaomi 15.

Design

Mit seinem kantigen Design wirkt das Xiaomi 15 modern, edel und zugleich elegant. Das Gehäuse folgt einer klaren, geometrischen Formsprache. Auf der Rückseite befindet sich ein quadratisches Kameramodul mit leicht abgerundeten Ecken – im selben Designstil wie das Gerät selbst. Darin sind drei Linsen und ein LED-Blitz symmetrisch angeordnet.

Mit Abmessungen von 152,3 × 71,2 × 8,1 mm und einem Gewicht von 191 g liegt das Xiaomi 15 angenehm in der Hand und lässt sich auch mit einer Hand bedienen. Es passt so problemlos in eine Hosentasche und bleibt dabei handlich. Neben klassischem Schwarz und Weiß gibt es eine Variante in hellem Grün.

Die matte Glasrückseite ist weitgehend unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, allerdings etwas rutschig, weshalb sich eine Schutzhülle empfiehlt. Der Rahmen besteht aus Metall und vermittelt zusammen mit der Glasrückseite ein hochwertiges Flaggschiff-Gefühl. Auch die Tasten bieten einen präzisen, angenehmen Druckpunkt. Das Xiaomi 15 ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt.

Xiaomi 15 - Bilderstrecke

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Display

Das Xiaomi 15 ist mit einem 6,36 Zoll großen AMOLED-Display mit LTPO-Technologie ausgestattet, das mit 2670 × 1200 Pixeln eine hohe Pixeldichte von 460 PPI erreicht. Der Bildschirm ist flach gestaltet, verfügt über ein mittig angeordnetes Kameraloch und bietet eine hervorragende Screen-to-Body-Ratio von rund 90 Prozent. Dank einer adaptiven Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz wirkt die Darstellung stets flüssig, während die Touch-Abtastrate von 300 Hz Eingaben präzise umsetzt.

Mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 3200 Nits ist das Display auch bei direktem Sonnenlicht einwandfrei ablesbar. Unterstützung für HDR10+ und Dolby Vision sorgt zudem für intensive Farben und starken Kontrast – ideal zum Streamen oder Fotografieren. In der Praxis überzeugt der Bildschirm mit exzellenter Bildqualität, stabilen Blickwinkeln und natürlichen Farben, was ihn zu einem der besten Panels seiner Größenklasse macht.

Kamera

Das Xiaomi 15 setzt auf eine vielseitige Triple-Kamera mit durchweg 50-Megapixel-Sensoren. Die Hauptkamera (f/1.62) verfügt über einen optischen Bildstabilisator (OIS) und liefert detailreiche, scharfe Aufnahmen mit hohem Dynamikumfang. Dazu kommt eine Ultraweitwinkelkamera (f/2.2), die auch für Makroaufnahmen genutzt wird, sowie eine Telelinse mit OIS und 2,6-fachem optischem Zoom (f/2.6). Für Selbstporträts ist eine 32-Megapixel-Frontkamera integriert.

Wie schon bei früheren Modellen wurde das Kamerasystem in Kooperation mit Leica entwickelt. Die Traditionsmarke war erneut für die Optimierung von Optik und Bildsoftware verantwortlich. Nutzer können zwischen zwei Leica-Farbmodi wählen: Vibrant liefert kräftige, kontrastreiche Farben, während Authentic auf eine natürlichere, etwas gedämpfte Darstellung setzt. Im Alltag wirken Aufnahmen mit Vibrant teils etwas übersättigt, Authentic hingegen leicht düster – beide Varianten verleihen den Bildern jedoch einen charakteristischen, aber nicht immer ganz natürlichen Leica-Look.

Bei Tageslicht überzeugt das Xiaomi 15 mit sehr detailreichen, scharfen Fotos, natürlicher Farbwiedergabe und ausgewogenem Kontrast. Auch bei zweifachem Zoom bleiben die Aufnahmen klar und weitgehend rauschfrei. Im Nachtmodus sorgt die Kamera für gut belichtete, aufgehellte Szenen, muss jedoch bei Detailtiefe und Dynamik leichte Abstriche hinnehmen.

Die Ultraweitwinkelkamera stimmt farblich gut mit der Hauptlinse überein und liefert ähnlich scharfe, detailreiche Aufnahmen. Lediglich bei Dunkelheit zeigt sie leichte Schwächen. Die Telekamera überzeugt mit verlustfreiem 2,6-fach-Zoom, und selbst bei fünffacher Vergrößerung bleiben die Bilder erstaunlich scharf. Bis zu einer 30-fachen Vergrößerung sind die Ergebnisse noch akzeptabel, darüber hinaus – bis zum maximalen 60-fach-Zoom – nimmt die Schärfe deutlich ab.

Selfies gelingen mit hoher Bildschärfe, natürlicher Farbwiedergabe und präziser Belichtung. Auch Videos überzeugen: Sie wirken scharf, farbecht und hervorragend stabilisiert – in 4K sind bis zu 60 FPS, in 8K maximal 30 FPS möglich.

Xiaomi 15 - Originalaufnahmen

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Ausstattung

Mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Elite liefert das Xiaomi 15 reichlich Leistung – genug, um auch in den kommenden Jahren problemlos mitzuhalten. Ob im Alltag oder bei anspruchsvollen Spielen, Rechen- und Grafikleistung sind stets im Überfluss vorhanden. Das belegen auch die starken Benchmark-Ergebnisse: rund 17.000 Punkte im PCMark und 6.500 Punkte im 3DMark Wild Life Extreme.

Unterstützt wird der SoC von 12 GB RAM sowie schneller UFS-4.0-Speicher mit wahlweise 256 oder 512 GB Kapazität. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist nicht vorgesehen. Die Stereo-Lautsprecher liefern einen ordentlichen, klaren Klang – ideal für Videos oder Streams, weniger bei Musik.

Bei der Konnektivität zeigt sich das Gerät auf aktuellem Stand: Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0 (inklusive aptX Adaptive, LDAC, LHDC, AAC, SBC und LC3), USB-C 3.2 mit DisplayPort, NFC und Infrarot sind an Bord. Dual-SIM wird ebenso unterstützt wie der gleichzeitige Betrieb von bis zu zwei eSIMs.

Der im Display integrierte Ultraschall-Fingerabdrucksensor reagiert flott und präzise. Bei der Ortung greift das Xiaomi 15 auf alle relevanten Satellitensysteme zurück – GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic – mit einer Genauigkeit von etwa drei Metern laut GPS-Test.

Software

Ausgeliefert wird das Xiaomi 15 mit Hyper OS 2 auf Basis von Android 15. Mittlerweile steht ein Update auf Hyper OS 3 mit Android 16 zur Verfügung. Die Oberfläche erinnert optisch eher an iOS als an klassisches Android und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Anpassung – von Hintergründen über App-Icons bis zu Schriftarten. Themes gibt es teils kostenlos, teils gegen Gebühr, der App-Drawer lässt sich je nach Geschmack aktivieren oder ausblenden.

Die Update-Politik hat Xiaomi deutlich verbessert: Sechs Jahre Sicherheitsupdates (bis 2031) und vier große Android-Versionen (bis 2029) sind zugesagt. Das ist gut, aber Samsung, Google und Honor machen das besser, mit garantierten Updates und Patches für sieben Jahre. Zum Testzeitpunkt im November war der Sicherheitspatch noch recht aktuell und stammte aus Oktober 2025.

Neben den Google-Apps installiert Xiaomi viele eigene Anwendungen sowie den alternativen App-Store App Mall. Das vergrößert die Auswahl, führt aber teilweise zu doppelten Funktionen, auch wenn viele dieser Apps deinstalliert werden können. Immerhin hält sich die Zahl der vorinstallierten Drittanbieter-Apps mittlerweile in Grenzen.

Bei den KI-Funktionen setzt Xiaomi vorrangig auf Google Gemini, ergänzt durch eigene Features unter dem Namen Hyper AI. Dazu gehören dynamische Hintergrundbilder, ein Schreibassistent, Textzusammenfassungen und ein Sprachrekorder mit Übersetzungsfunktion. In der Galerie lassen sich – ähnlich wie bei Google oder Samsung – Objekte und Spiegelungen entfernen.

Akku

Eine typische Schwachstelle kleiner Smartphones ist oft der begrenzte Akku – nicht so beim Xiaomi 15. Dank Silizium-Karbon-Technologie bringt der kompakte und leichte Bolide eine beachtliche Kapazität von 5240 mAh mit. Zum Vergleich: Das ähnlich kleine Samsung Galaxy S25 begnügt sich mit 4000 mAh.

In Kombination mit dem effizienten Snapdragon-Chip und dem sparsamen LTPO-Display sorgt das im Alltag für beeindruckende Laufzeiten. Im Battery Test von PCMark erzielte das Xiaomi 15 eine Laufzeit von über 17 Stunden – ein Spitzenwert in dieser Größenklasse. Damit kommt man bei intensiver Nutzung problemlos durch den Tag, bei moderatem Gebrauch sogar bis zu zwei Tage ohne Nachladen aus.

Aufgeladen wird das Gerät per Xiaomis Hypercharge mit bis zu 90 W. Dafür ist allerdings ein kompatibles Netzteil notwendig, das aufgrund von EU-Vorgaben nicht im Lieferumfang enthalten ist. Mit einem passenden Ladegerät ist das Xiaomi 15 in rund 35 Minuten wieder vollständig geladen. Kabelloses Laden wird ebenfalls unterstützt – mit bis zu 50 W.

Preis

Beim Marktstart Anfang des Jahres lag die UVP des Xiaomi 15 noch bei rund 1000 Euro. Inzwischen ist das Modell mit 256 GB Speicher schon ab 595 Euro erhältlich. Die Version mit 512 GB startet bei 630 Euro.

Fazit

Das Xiaomi 15 ist ein ausgezeichnetes und zugleich handliches Smartphone. Technisch bewegt es sich klar auf Flaggschiff-Niveau und leistet sich kaum Schwächen. Der Snapdragon-Prozessor bietet enorme Leistung bei hoher Effizienz, das LTPO-Display überzeugt mit brillanter Darstellung und variabler Bildwiederholrate zwischen 1 und 120 Hz. Besonders beeindruckt hat die starke Ausdauer – bis zu zwei Tage Laufzeit ist realistisch.

Schwächen muss man mit der Lupe suchen. Die Leica-Farbmodi wirken nicht immer gänzlich natürlich, wer Wert auf neutrale Aufnahmen legt, greift besser zu einem Pixel-Modell. Xiaomi installiert zudem recht viele eigene Apps neben den Google-Varianten. Auch bei der Update-Versorgung liegt der Hersteller leicht hinter Samsung, Google oder Honor zurück.

Letztlich ist das Xiaomi 15 eines der besten kompakten Top-Smartphones auf dem Markt. Samsung mit dem Galaxy S25 und auch Apple mit dem iPhone 16 Pro oder iPhone 17 Pro müssen sich hier warm anziehen.

Xiaomi 14 Ultra

Xiaomi 14 Ultra im Test

Nachdem im vergangenen Jahr die Ultra-Serie von Xiaomi hierzulande ein limitiertes Liebhaberstück war, bringt der Hersteller das 14 Ultra im großen Rahmen zurück. Die Grenzen zwischen Kamera mit Handy oder Handy mit Kamera sind dabei fließend.

VORTEILE

  • tolle Rückseite mit Kunstleder
  • super Verarbeitung
  • spitzenmäßige Kamera
  • richtig schnell
  • viel Speicher
  • optionales Photography Kit mit Zusatzakku

NACHTEILE

  • sehr hoher Preis
  • Kameramodul steht sehr weit vor
  • fehlende Standards wie eSIM, UWB und Aura

Xiaomi 14 Ultra im Test

Nachdem im vergangenen Jahr die Ultra-Serie von Xiaomi hierzulande ein limitiertes Liebhaberstück war, bringt der Hersteller das 14 Ultra im großen Rahmen zurück. Die Grenzen zwischen Kamera mit Handy oder Handy mit Kamera sind dabei fließend.

Das Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht) war seinerzeit ein herausragendes Smartphone, bei dem schon damals die Kamera im Vordergrund stand. Hinzu kamen Spielereien wie ein kleines Zusatz-Display neben der Kamera auf der Rückseite und natürlich tolle Smartphone-Hardware sowie ein schickes Design. Bei den Quasi-Nachfolgern Xiaomi 12 Pro (Testbericht) und Xiaomi 13 Pro (Testbericht) lag der Fokus neben der Kamera eher auf einem runden Gesamtpaket. Bei letzterem hat der chinesische Konzern bereits mit dem Kameraspezialisten Leica zusammengearbeitet. Das ist auch beim letztjährigen Xiaomi 13 Ultra der Fall, das allerdings erst sehr spät und dann auch nur stark limitiert in Deutschland verfügbar war.

Beim neuen Xiaomi 14 Ultra treibt es der Hersteller auf die Spitze und verpasst dem Gerät nicht nur wieder eine riesige Kameraeinheit auf der Rückseite, sondern packt die Technik in ein Kunstledergewand, das an eine Spiegelreflexkamera erinnert. Gekrönt wird dieser Eindruck vom optionalen Photography Kit, das nicht nur mit einer Schutzhülle, sondern zusätzlich mit Wechsel-Zierringen um die ohnehin schon riesige Kameraeinheit sowie einem Zusatzakku daherkommt, der die typische Form einer Kompaktkamera verstärkt. Eine Trageschlaufe ist natürlich auch dabei. Wir haben uns beides angeschaut und klären im Test, ob das Xiaomi 14 Ultra der neue heilige Gral für Smartphone-Fotografen ist.

Wie sieht das Xiaomi 14 Ultra aus?

Vorne Smartphone, hinten Kamera – das ist die kurze, aber treffende Zusammenfassung des Designs beim Xiaomi 14 Ultra. Das Display ist an den Rändern etwas weniger als bei den Vorgängern gerundet, beim Übergang zum schwarzen Metallrahmen spürt man ausschließlich die ab Werk aufgebrachte Schutzfolie. Die Rückseite bietet zwei Highlights, von denen man eins sieht und eins zusätzlich fühlt. Unübersehbar ist die riesige Kameraeinheit mit Leica-Schriftzug, die satte 7 Millimeter aus dem Gehäuse hervorsteht. Darin integriert sind vier Linsen und einige Sensoren, der gesamte Aufbau der Kameraeinheit erinnert stark an das Objektiv einer „echten“ Kamera. Das fühlbare Highlight der Rückseite ist ihr Material. Denn der weiche und griffige, künstliche Werkstoff erinnert haptisch und optisch an Leder. Solches Kunstleder wird häufig bei klassischen Kameras verwendet.

Auf die Spitze getrieben wird das Auftreten des Xiaomi 14 Ultra als Kamera mit dem optionalen Photography Kit. Das besteht aus einer Schutzhülle, die ebenfalls aus dem griffigen Kunstleder besteht, aber über eine modernere, gleichmäßige Oberflächenstruktur verfügt. Zudem bietet die Hülle die Möglichkeit, einen von zwei enthaltenen Zierringen aus Aluminium zu installieren, von denen einer kupferfarben, der andere hingegen deutlich dicker als das Original ist. Letzterer betont die ohnehin riesige Kameraeinheit zusätzlich. Zusammen mit dem ebenfalls im Kit enthaltenen Zusatzakku, der dem typischen Handgriff einer Kamera nachempfunden ist, wirkt das Xiaomi 14 Ultra dann noch mehr wie eine Bridge- oder Kompaktkamera. Die Verarbeitung ist insgesamt tadellos, lediglich die Schutzhülle des Foto-Kits setzt auf Kunststoff im Metalllook statt echtes Metall – das will nicht so ganz zum hochwertigen Rest passen. Mit dem Kit wiegt das Smartphone dann übrigens satte 323 Gramm, ohne sind es „nur“ 220 Gramm. So oder so: Leicht geht anders.

Alle Bilder zum Xiaomi 14 Ultra im Test

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Ist das Display des Xiaomi 14 Ultra gut?

Knapp über 6,7 Zoll misst der OLED-Screen des Xiaomi 14 Ultra, Schutz bietet Xiaomis eigenes Shield Glass. Dank LTPO-Technik unterstützt der Touchscreen eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz und damit eine gute Mischung aus flüssiger Bewegung, etwa beim Scrolling, und guter Energieeffizienz. Unterstützung für Dolby Vision und HDR10+ sowie entsprechend eine Darstellung von 68 Mrd. Farben ist ebenfalls dabei. Ab Werk ist eine stromsparende Full-HD+-Auflösung eingestellt, die Nutzer aber auf maximale 3200 × 1440 Pixel hochschrauben dürfen. Ohne Lupe sieht man den Unterschied aber so gut wie gar nicht.

Das Display wirkt stets knackig und kontrastreich. Farben werden auf Wunsch intensiv, aber weitestgehend realistisch dargestellt. Wie immer bietet Xiaomi dem Anwender zahllose Einstellmöglichkeiten, um die Wiedergabe noch mehr den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Dafür gibt es diverse Vorgaben, unter anderem ein Lesemodus oder eine Anpassung an das Umgebungslicht. Natürlich ist auch eine automatische Helligkeitssteuerung vorhanden, mit der das Panel des Xiaomi 14 Ultra unter Sonnenlicht auf immerhin 985 cd/m² kommt. Das ist vielleicht nicht ganz auf dem Niveau eines Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht), aber trotz allem ziemlich gut und macht selbst bei direkter Sonneneinstrahlung kaum Probleme mit der Ablesbarkeit. Der Screen ist eines Spitzenhandys absolut angemessen. Das muss er für die Paradedisziplin, die Kamera, des 14 Ultra auch sein, schließlich dient er dort als Sucher.

Hat das Xiaomi 14 Ultra die beste Kamera?

Xiaomi verwendet für die Hauptkamera einen Sensor mit 50 Megapixel von Sony. Der LYT 900 bietet eine große Fläche von 1 Zoll, dazu eine variable Blende von Leica mit f/1.63 bis f/4.0. Ein optischer Bildstabilisator (OIS) ist ebenfalls dabei. Hinzu kommen drei weitere Linsen mit je ebenfalls 50 Megapixel: Weitwinkel mit f/1.8 (Sony IMX858), ein Teleobjektiv mit 3facher optischer Vergrößerung, OIS und f/1.8 sowie ein weiteres Teleobjektiv mit 5facher Vergrößerung, OIS und f/2.5.

Das Zusammenspiel von Leica-Optik und Sony-Sensoren liefert erstklassige Resultate. Fotos sehen bei Tag und Nacht mit jeder der vier Linsen richtig gut aus, erstaunlich gelungen ist die Abstimmung der vier Kameras untereinander. So sind Farb- und Helligkeitseinstellungen sehr ähnlich – ein Umstand, der sicherlich auch durch die Wahl von vier Kameras mit identischer Megapixelzahl begünstigt wird. Natürlich gibt es im Detail Qualitätsunterschiede. So sinkt die Qualität der fünffachen Vergrößerung bei sehr wenig Licht stärker als etwa bei der sehr lichtstarken Hauptkamera. Zudem bietet der Ultraweitwinkel die typischen Verzerrungen und weniger scharfen Bereichen an den Rändern, die diese Linsenart fast immer hat. Licht oder dessen Abwesenheit sind wie gewohnt ein grundsätzliches Problem. In Relation zu fast allen anderen Smartphones schlägt sich das Xiaomi 14 Ultra aber hervorragend.

Besonders beeindruckend ist die Hauptlinse. Bildschärfe, Kontraste und Farben gefallen, hinzu kommt ein schön natürlicher Look. So schafft die Linse auch ohne Zusatzeinstellungen ein schön sämiges, natürliches Bokeh im Hintergrund. Wer mehr will, kann eine der zahllosen Zusatzeinstellungen nutzen, die von Leica-Filtern über „Straßenfotografie“ (in der Kamera-App Schnellschuss genannt) bis zu stufenloser Einstellbarkeit der Tiefenschärfe dank der variablen Blende im Porträt-Modus gehen. Nachts knipst die Hauptlinse ebenfalls sehr natürliche Bilder. Hier sorgt der Nachtmodus nicht für übertriebene Aufhellung, sondern zusätzliche Schärfe, sofern die Hand beim Auslösen halbwegs ruhig gehalten wird. Weitwinkel und 5-fach-Zoom lassen gerade bei wenig Licht bei der Bildschärfe in der Vergrößerung erkennbar nach, liegen aber immer noch im Spitzenfeld. Im Vergleich mit Nachtchampion Google Pixel 8 Pro (Testbericht) liegt das Xiaomi 14 Ultra qualitativ mal leicht vorn, mal hinter dem Pixelphone. Die Unterschiede sind aber nicht gravierend.

Bei Tageslicht ist hingegen gerade der 5-fach-Zoom beeindruckend. Details und Kontraste werden scharf abgebildet, ohne zu stark nachbearbeitet zu wirken. Das ist schon fast erschreckend gut. Die Schärfe bleibt auch bei leichtem digitalem Zoom noch ordentlich. Der 120-fache Zoom ist zwar ähnlich wie bei Samsungs 100-fachem Spacezoom beeindruckend, wirklich scharfe Aufnahmen sollte da aber niemand erwarten.

Beeindruckend sind nicht nur Fotos, auch Videos punkten mit toller Qualität und vielen Einstellmöglichkeiten. So sorgt der Master-Cinema-Modus für eine enorme Bildstabilisation und einen besonders großen Dynamikumfang, im normalen Videomodus sind Aufnahmen mit 8K und (spannender) 4K/120 drin. Das bieten kaum andere Smartphones. Der Ton gefällt bei Videos ebenfalls, vier Mikrofone nehmen dabei Surround-Sound und „Aufnahmen in Studioqualität“ auf – das ist natürlich eine Übertreibung des Herstellers, aber der Ton klingt einfach gut.

Alle Originalaufnahmen mit der Kamera des Xiaomi 14 Ultra

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Fotos mit der Selfiekamera sehen beim Xiaomi 14 Ultra ebenfalls richtig gut aus. Bei halbwegs ordentlichem Licht ist der Detailgrad der Aufnahmen klasse, der Hintergrund geht in ein leichtes Bokeh über, das im Porträt-Modus angepasst und auf Wunsch dramatisch verstärkt werden darf. Im Vergleich zum Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht) ist das ein großer Schritt nach vorn. Videos nimmt die Frontcam mit 4K/60 auf.

Die Kamera des Xiaomi14 Ultra ist im Hinblick auf Qualität und Funktion vielleicht nicht in allen Bereichen immer zweifelsfrei neue Nummer Eins, insgesamt aber immer ganz oben mit dabei und stellt in einigen Teilbereichen die neue Messlatte dar.

Hardware – wie schnell ist das Xiaomi 14 Ultra?

An der Geschwindigkeit des Xiaomi 14 Ultra wird niemand ernsthaft etwas auszusetzen haben. Denn Antrieb ist der aktuell schnellste Chip für Android-Phones, der Snapdragon 8 Gen 3 von Qualcomm. Der ist im Gegensatz zur eigentlich gleichen Lösung im Samsung Galaxy S24 Ultra (Testbericht) nicht speziell angepasst und erreicht in Benchmarks wie Work 3.0 bei PCmark oder Wildlife bei 3DMark dank Spitzentakt bis 3,3 GHz fast identische Ergebnisse wie der Konkurrent aus Korea. In PCmark sind das 17.650 Punkte, in 3Dmark fast 5000.

Im Zusammenspiel mit dem tollen Display mit 120 Hz ist das Xiaomi 14 Ultra in jeder Lebenslage eine Wucht. Scrolling durch Listen oder Menüs, Multitasking, Browser mit zahllosen offenen Tabs – es gibt nichts, was das 14 Ultra an seine Grenzen bringen könnte. Warm wird das Gerät dabei höchstens in Benchmarks. Anteil an der hohen Leistung hat natürlich auch der schnelle Speicher des Smartphones. Der Hersteller installiert stolze 16 GB DDR5X-RAM und 512 GB UFS-4.0-Speicher für Daten – beides ist ziemlich fix. Die Stereolautsprecher sind insgesamt recht laut und klar, ihnen fehlt es wie immer etwas an Tieftönen. Der Fingerabdrucksensor reagiert schnell und zuverlässig. Weitere Daten lassen sich der Tabelle entnehmen:

Während das Meiste auf höchstem Niveau liegt, überrascht das Gerät an anderer Stelle. Denn es bietet zwar Dual-SIM-Fähigkeit, setzt dabei allerdings auf zwei physische Karten statt wenigstens eine eSIM wie der Rest der Smartphone-Elite. Auch neue Standards wie UWB (Ultra Wide Band) oder Auracast fehlen. UWB dient der präzisen Ortung und schnellen Datenübermittlung im Nahbereich, Auracast ist ein Bluetooth-Standard, der die Kopplung von vielen Geräten gleichzeitig erlaubt. Wie wichtig einem das ist, sollte sich jeder Interessent daher vor dem Kauf gut überlegen.

Grundsätzlich finden wir das Fehlen solcher „Kleinigkeiten“ nicht weiter dramatisch, zumal das im Alltag nur unter ganz speziellen, seltenen Umständen auffallen dürfte. Mit Blick auf die sehr hohe UVP des Gerätes von knapp 1500 Euro und dafür, dass es sich eben um das absolute Spitzenmodell des Herstellers handelt, finden wir es allerdings etwas schade.

Welche Software verwendet Xiaomi im 14 Ultra?

MIUI ist tot, es lebe HyperOS. Genau damit wird das Xiaomi 14 Ultra ausgeliefert und stünde kein anderer Name des auf Android 14 basierenden Betriebssystems in den Einstellungen des Handys, so würden das vermutlich nur die wenigsten bemerken. Denn erwartungsgemäß fallen die vom Hersteller versprochenen Entschlackungen und Beschleunigungen des neuen OS bei der Spitzen-Hardware des Smartphones nicht ins Gewicht, das 14 Ultra rennt ohnehin in jeder Lebenslage.

Nervig sind hingegen die häufigen Werbeeinblendungen von HyperOS (und zuvor MIUI). Wer etwa den Musikplayer von Xiaomi angewählt hat, bekommt ständig Vorschläge für Titel – oben in der Benachrichtigungsleiste, wo eigentlich wichtige Dinge aufploppen sollten. Bisweilen gibt es sogar formatfüllende Werbung, die erst nach Ablauf eines mehrsekündigen Timers weggeklickt werden dürfen – das ist aufdringlich und nervig und sollte dem Käufer eines 1500 Euro teuren Spitzenmodells nicht zugemutet werden. Ein Unding! Immerhin lässt sich die Werbung in den erweiterten Einstellungen der jeweiligen Apps deaktivieren.

Bei Updates hat sich Xiaomi nun auf 5 Jahre neue Android-Versionen und Sicherheitsupdates festgelegt. Das kommt nicht ganz an die 7 Jahre von Google und Samsung heran, ist aber trotzdem ordentlich.

Wie lange hält der Akku des Xiaomi 14 Ultra durch?

Xiaomi baut in das 14 Ultra einen 5000-mAh-Akku ein, der sich mittels des mitgelieferten (!) Netzteils mit 90 Watt per Kabel und satten 80 Watt per Induktion laden lässt. Diese volle Leistung liegt allerdings nur an, wenn der Nutzer im Unterpunkt Akku des Hauptmenüs den Punkt „Ladegeschwindigkeit erhöhen“ aktiviert. Xiaomi spricht hierbei keine Warnung wegen schnellerem Altern des Akkus aus, sondern erwähnt lediglich, dass sich das Smartphone während der Nutzung der vollen Ladegeschwindigkeit erwärmen könnte. Warum ist diese Funktion dann nicht ab Werk aktiviert, wenn es keinen echten Nachteil gibt?

Mit dieser Boostfunktion lädt das Xiaomi 14 Ultra in wenig mehr als einer halben Stunde von null auf 100 Prozent, kabellos dauert es rund eine Dreiviertelstunde. Im Akkutest von PCmark, dem Battery Test, stürzte die Software des Benchmarks leider mehrfach ab, sodass wir an dieser Stelle keinen konkreten Wert nennen können. Während des Tests verhielt sich das Smartphone aber unauffällig, die Akkulaufzeit schien weder besonders hoch, noch schlecht zu sein. Einen typischen Tag übersteht das 14 Ultra problemlos, wer auf ausufernde Fotosessions geht, sollte definitiv über das Photography Kit nachdenken, das einige Extra-Stunden Akkulaufzeit verspricht.

Da wir optisch keinen nennenswerten Unterschied bei der Bildschärfe ausmachen konnten, haben wir die voreingestellte Full-HD+-Auflösung beibehalten. Bei aktivierter 1440p-Auflösung dürfte die Akkuausdauer noch einmal etwas weiter sinken.

Preis

In Deutschland bietet Xiaomi das 14 Ultra in Schwarz und Weiß zur UVP von knapp 1500 Euro an. Im Handel ist es für 1400 Euro erhältlich. Dafür gibt es 16/512 GB Speicher, eine andere Version wird hierzulande nicht angeboten. Das Photography Kit mit integriertem 1500-mAh-Akku gibt es für knapp 200 Euro (Preisvergleich).

Fazit

Das Xiaomi 14 Ultra ist zwar nicht in allen Belangen immer und überall die Nummer eins, aber das Gesamtpaket ist besonders (aber nicht nur) für die Zielgruppe (Hobby)Fotograf einfach klasse. Zu den wenigen Negativpunkten gehören fehlende Standards wie eSIM, UWB und Auracast, außerdem trägt die riesige Kameraeinheit wortwörtlich ziemlich dick auf. Das ist eigentlich alles kein Beinbruch, bei einem Spitzenmodell für stolze 1500 Euro hätte das aber ruhig dabei sein dürfen.

Auf der Habenseite stehen aber nahezu alle anderen Bereiche des Kamera-Smartphones. Dazu gehören schickes Design mit außergewöhnlicher Kunstlederrückseite, tolle Verarbeitung, enorm schnelle Hardware mit viel Speicher und nicht zuletzt die grandiose Kamera. Auch auf sie trifft zwar zu, dass sie nicht in allen Details unangefochten Spitzenreiter ist, insgesamt ist sie aber richtig klasse.

Gute Smartphones gibt es natürlich auch für weniger Geld. Wir haben Bestenlisten für nahezu alle relevanten Preisbereiche, die wir in regelmäßigen Abständen aktualisieren.

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