Hollywoodstar Jamie Lee Curtis, 67, rechnet mit der Schönheitsindustrie ab. Im Podcast der ehemaligen First Lady Michelle Obama wurde sie auf ihren Umgang mit ihrem Alter angesprochen – und landete ganz schnell bei Grundsätzlichem: Weit über die Filmbranche hinaus würden die technologischen Möglichkeiten, die sozialen Medien und die Kosmetikindustrie dazu führen, dass sich Menschen schlecht fühlten.
Die Schönheitsindustrie sei heimtückisch, sagte Curtis. Es gehe einfach ums verdammte Geld. Aber die Industrie gehe mit der Erzählung einher, dass sie dich verändern und besser machen könne: »Du wirst mehr geliebt, du wirst erfolgreicher sein.« Aber das sei Bullshit: »Das nutzt unsere grundlegenden Unsicherheiten aus«, sagte die Oscarpreisträgerin, die 2023 die Auszeichnung als beste Nebendarstellerin für ihren Auftritt in »Everything Everywhere All at Once« gewann.
Selbstwert lässt sich nicht operieren
Es gehe um Selbstwert. Und der werde auch durch Fettabsaugen nicht besser. »Weil du immer noch dieselbe Person bist wie vorher«, sagte Curtis. Das können sie aus eigener Erfahrung berichten. Denn auch sie habe Schönheitsoperationen an sich machen lassen.
Schon als Mädchen habe sie sich nie hübsch gefunden. Und sie sei eingeknickt und habe alles Mögliche an sich machen lassen. »Aber es funktioniert nicht«, sagte Curtis, die durch Filme wie »Halloween«, »The Fog« oder »Die Glücksritter« berühmt wurde.
Im Gespräch mit Obama gab sie sich in Bezug auf ihr eigenes Alter nun demonstrativ gelassen. »Scheiße passiert, Älterwerden passiert«, sagte sie, »es kommt auf uns alle zu«.

vor 5 Stunden
1









English (US) ·