Israel und Libanon: Hisbollah beschießt Israels Norden mit Sprengstoffdrohnen
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Im Norden Israels hat es erneut Angriffe der libanesischen Hisbollah gegeben. Israels rechtsextremer Finanzminister fordert als Reaktion sofortige Angriffe im Libanon.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
yil
14. Juni 2026, 9:36 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die Hisbollah-Miliz greift erneut den Norden Israels mit Sprengstoffdrohnen an, ohne Verletzte zu verursachen. Israel reagiert auf den Angriff nahe der libanesischen Grenze besorgt. Der israelische Finanzminister sieht den Vorfall als Test der »Dahija-Doktrin«, die Netanjahu ausgerufen hat. Die Spannungen zwischen den Ländern nehmen zu, nachdem Israel die Vororte von Beirut bombardiert hat. Smotrich fordert eine harte Reaktion, um die Sicherheit der Bevölkerung im Norden zu gewährleisten.
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Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz hat erneut den Norden Israels mit Sprengstoffdrohnen angegriffen. Es habe zwei Einschläge auf dem Gebiet nahe der libanesischen Grenze gegeben, teilte das israelische Militär mit. Es gebe keine Verletzten. Das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete, eine Drohne sei im Bereich des Grenzorts Schlomi eingeschlagen. Von der Hisbollah gab es zunächst keine Reaktion.
Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich bezeichnete den Angriff in einem Post auf X als einen Test der sogenannten »Dahija-Doktrin«, die Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ausgerufen habe. Israel hatte vor einer Woche die Dahija, die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut, angegriffen. Dort leben auch viele Zivilisten. Daraufhin beschoss auch der Iran den Norden Israels mit Raketen.
Smotrich forderte von Netanjahu, »noch heute« Gebäude in Dahija zu zerstören. »Wir befinden uns in entscheidenden Tagen für die Gestaltung der Region auf viele Jahre hinaus«, schrieb der rechtsextreme Minister. »Wir haben den Bewohnern des Nordens Sicherheit versprochen – und dieses Versprechen müssen wir einhalten!«