Bei den Republikanern wächst die Kritik am Irankrieg. Kommt es zur neuen Abstimmung im Kongress? Und: Festnahme nach Mord an Andrij Portnow – Spur führt nach NRW.
Aktualisiert am 31. März 2026, 6:11 Uhr
Mit Luftangriffen auf den Iran haben die USA und Israel Ende Februar eine neue Eskalationsstufe erreicht. Dabei hatte US-Präsident Donald Trump seine zweite Amtszeit mit dem Versprechen begonnen, ein "Friedenspräsident" sein zu wollen. Inzwischen wächst in den USA die Kritik am Einsatz. Meinungsumfragen zeigen, dass selbst Teile der Maga-Bewegung dem Irankrieg skeptisch gegenüberstehen. Auch in Teilen der republikanischen Partei herrscht Unverständnis. Viele Abgeordnete stehen unter Druck, im eigenen Wahlkreis die Entscheidungen des Präsidenten erklären zu müssen. Nun will die republikanische Senatorin Lisa Murkowski eine erneute Abstimmung über den Irankrieg im Kongress erzwingen. Wie aussichtsreich ist dieser Vorstoß? Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT, erklärt im Podcast, wie groß die Skepsis gegenüber dem Irankrieg bei den Republikanern ist und ob eine US-Bodenoffensive sie in offene Kritik umschlagen ließe.
Nach der Ermordung des ukrainischen Juristen und Ex-Politikers Andrij Portnow in Madrid vergangenes Jahr gibt es erstmals eine konkrete Spur: In Nordrhein-Westfalen ist ein mutmaßlicher Täter festgenommen worden. Spanische Ermittler reisten dafür in Zusammenarbeit mit einer Spezialeinheit der Polizei NRW in den Landkreis. Die Spur führt zu dem Ukrainer Alexander A., der in Heinsberg offenbar ein unauffälliges Leben führte und im Verdacht steht, Teil eines Killerkommandos gewesen zu sein. Portnow selbst galt als prorussisch und war eng mit dem ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch verbunden. Nach dem russischen Einmarsch 2022 verließ er das Land. Warum also wurde er zum Ziel? Christian Fuchs, Redakteur im Investigativressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wer Alexander A. ist und was hinter dem Mord an Portnow steckt.
Und sonst so? In Deutschland wird wieder abgepflastert
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt
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