
VAE wollen angeblich Milliarden Dollar für Iran freigeben
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich laut mehrerer Quellen bereit erklärt, Milliarden von Dollar für den Iran freizugeben. Die erste Tranche von drei Milliarden Dollar soll demnach bereits überwiesen worden sein. Ein Vertreter der VAE soll gesagt haben, der Golfstaat wolle die regionalen Spannungen abbauen.
Der Iran hatte den wohlhabenden Golfstaat wochenlang angegriffen.

Iranisches Außenministerium kündigt Beratungen über Abkommen an
Auch die iranische Seite sendet deutlichere Zeichen der Annäherung. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte im Staatsfernsehen, dass sich die Entscheidungsgremien des Landes zu Beratungen über das Abkommen treffen würden. Man sei in den letzten Zügen der internen Auswertung.

Schweiz bietet sich als Gastgeber für Unterzeichnung des Abkommens an
Die Schweiz hat angeboten, als Ort für die Unterzeichnung eines Abkommens zwischen den USA und dem Iran zu dienen. Das teilte das Schweizer Außenministerium der Nachrichtenagentur AFP mit. Man stehe mit den USA und Iran in engem Austausch.

Trump bekräftigt Hoffnung auf Unterzeichnung am Wochenende
Im Gespräch mit dem US-Portal Axios hat US-Präsident Donald Trump erneut gesagt, dass ein Friedensabkommen mit dem Iran am Wochenende oder am Montag unterzeichnet werden könne. Er behauptete, dass der Iran sich dafür entschuldigt hätte, falsche Informationen herausgegeben zu haben. Axios schreibt, dass es unklar sei, auf welchem Wege eine solche Entschuldigung übermittelt worden sei. Zuvor hatte Trump dem Iran auf seinem Onlinedienst Falschaussagen über die Bedingungen des Friedensabkommens vorgeworfen.

Pakistan verkündet angebliche Einigung auf ein Friedensabkommen
Die USA und der Iran haben sich dem Vermittler Pakistan zufolge über ein Abkommen verständigt. »Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, von allen Seiten abgestimmter Text des Friedensabkommens erreicht wurde«, schrieb Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif auf X. »Pakistan arbeitet nun eng mit beiden Seiten zusammen, um die nächsten Schritte zu finalisieren. Ein Frieden war noch nie so greifbar wie jetzt.« Sharif beklagte eine angebliche »Misinformationskampagne« von Personen, die das Friedensabkommen torpedieren wollten.

Iran soll laut Vance kein Geld im Gegenzug für Abkommen erhalten
Die USA würden dem Iran keine Gelder zahlen, damit er ein Abkommen mit den USA unterzeichnen würde, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Auch für die Teilnahme an einem Treffen würden die USA keine Gelder freigeben. Vance fügte hinzu, dass das potenzielle Abkommen so strukturiert sei, dass die Führung in Teheran wirtschaftliche Vorteile erhalte, sofern sie ihren Verpflichtungen nachkomme.

Außenminister des Iran behauptet, ein Abkommen sei nah
Auch der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mischt sich in die Gerüchte über ein angebliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA ein. Er sagte, dass ein »Islamabad-Memorandum of Understanding« zur Beilegung des US-israelischen Krieges gegen den Iran »noch nie so nah« gewesen sei. Araghtschi forderte die Medien auf, bis zur endgültigen Unterzeichnung von Spekulationen über den Inhalt des Abkommens abzusehen.

Israel lehnt Rückzug aus dem Libanon ab
Israel wird sich nach Worten von Verteidigungsminister Israel Katz nicht aus dem Libanon, aus Syrien und Gaza zurückziehen. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach die Einstellung der israelischen Kampfhandlungen im Libanon Teil der angeblichen Verhandlungen für ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran gewesen sind. Sowohl der Iran als auch US-Präsident Donald Trump hatten den Gerüchten über eine mögliche Einigung widersprochen.
Israels Verteidigungsminister schrieb außerdem, die israelische Regierung erwarte von Trump, dass er in Bezug auf Irans Atomprogramm, Raketen und »terroristische Stellvertreter« standhaft bleibe. Premierminister Benjamin Netanjahu habe das israelische Militär angewiesen, sich entsprechend vorzubereiten, um den Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern.

Trump wirft Iran Lügen über angebliche Einigung vor
Die Äußerungen des Iran zu einem Abkommen mit den Vereinigten Staaten würden nicht dem entsprechen, was schriftlich vereinbart worden sei, schreibt US-Präsident Donald Trump auf seinem Onlinedienst.
»Was sie sagen, einschließlich ihrer schwachen und erbärmlichen Aussage über eine angebliche Einigung, hat nichts mit der Wahrheit zu tun. Es ist äußerst unehrenhaft, mit solchen Leuten Geschäfte zu machen. Bei ihnen gibt es so etwas wie ehrliches Handeln nicht. Unglaublich!«
Eine iranische Quelle hatte der Nachrichtenagentur Reuters mitgeteilt, dass in dem Entwurf für ein Abkommen stehe, dass die USA die Sanktionen gegen iranisches Öl aufheben und Milliarden von US-Dollar an iranischen Geldern freigeben würden. Außerdem fordere der Iran, dass alle Kampfhandlungen an allen Fronten, einschließlich im Libanon, eingestellt würden. Nuklearfragen seien auf spätere Gespräche verschoben.

Iranischer Medienbericht widerspricht Gerüchten über Einigung am Wochenende
Die iranische Nachrichtenagentur Fars zitiert eine Person, die dem iranischen Verhandlungsteam nahestehen soll. Diese widersprach Berichten, wonach es eine Einigung zwischen den USA und dem Iran gibt und ein Abkommen am Sonntag in Genf unterzeichnet werden könnte. Die Behauptungen seien nicht wahr, der Iran habe noch keine Entscheidung getroffen.
Spekulationen über Waffenruhe-Abkommen am Wochenende mehren sich
Berichten zufolge könnten die USA und der Iran am Sonntag ein Abkommen zum Kriegsende unterzeichnen.
Ziel sei es, einen Text bis zum morgigen Samstag fertigzustellen, den US-Vizepräsident JD Vance und der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf unterschreiben sollen, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters einen nicht näher bezeichneten westlichen Insider. Als wahrscheinlichster Ort für ein Treffen gelte das schweizerische Genf.
Der Entwurf erfüllt demnach weitgehend die Forderungen des iranischen Regimes: Im Gegenzug für die Öffnung der Straße von Hormus sollen Sanktionen gegen iranische Ölexporte aufgehoben und eingefrorene Gelder freigegeben werden. Zudem beharre der Iran auf einer Einstellung der Kämpfe im Libanon, wo die israelische Armee gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz vorgeht. Weder von iranischer noch von US-Seite wurden diese Angaben bisher bestätigt.
USA und Iran verhandeln angeblich über Aufhebung von Sanktionen
Ein Entwurf für eine Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran sieht der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge eine Aufhebung von US-Sanktionen und die Öffnung der Straße von Hormus vor. Die Absichtserklärung sehe zudem den Abzug von US-Streitkräften aus der Region um den Iran sowie ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen vor. Darüber hinaus sollen die Sanktionen gegen die iranische Ölindustrie aufgehoben und eingefrorene Gelder der Islamischen Republik freigegeben werden.
Die abschließenden Verhandlungen sollen sich demnach auf das iranische Atomprogramm und wirtschaftliche Fragen konzentrieren. Das iranische Raketenprogramm bleibe ausgeklammert, schrieb Mehr. Der Entwurf müsse jedoch noch von den zuständigen Regierungsstellen finalisiert werden. Eine Stellungnahme der US-Regierung dazu liegt bisher nicht vor.
Insider berichtet von Abschuss zwei iranischer Drohnen durch die USA
Das US-Militär soll einem Insider zufolge zwei iranische Angriffsdrohnen abgeschossen haben. »Der Schiffsverkehr durch die Meerenge läuft weiter«, sagte der Insider der Nachrichtenagentur Reuters zufolge. Der Iran versuche offenbar, Handelsschiffe bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus anzugreifen, hieß es außerdem.
Donald Trump schürt erneut Hoffnung auf baldiges Kriegsende
Der US-Präsident spricht erneut optimistisch über eine nahe Einigung mit dem Iran. Donald Trump will nach einem abendlichen Telefonat mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auch noch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sprechen. Die Führung im Iran äußert sich deutlich zurückhaltender zu den »Absichtserklärungen«, von denen Donald Trump spricht.
Weitere Details zu den jüngsten Vorgängen lesen Sie hier:
Iran stoppt laut Bericht Tanker vor Straße von Hormus
Iranische Einsatzkräfte verwehren der semistaatlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge einem Tanker die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Wie Fars unter Berufung auf einen eigenen Reporter berichtet, hat der Iran dem Tanker die Passage verweigert, da dieser sich im Vorfeld nicht mit den Sicherheitskräften abgestimmt und vorschriftswidrig gehandelt habe.
Kurz zuvor hatte es in der nahe gelegenen Hafenstadt Bandar Abbas zudem zwei Explosionen gegeben, deren Ursache staatlichen Medien zufolge noch unklar ist.

vor 1 Stunde
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