Zum 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump dürfen Ringkämpfe vorm Weißen Haus stattfinden. Gegner des Events scheiterten vor Gericht mit einer Klage.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, jse 12. Juni 2026, 21:24 Uhr
Ein US-Gericht hat den Weg für ein umstrittenes Kampfsportevent anlässlich des 80. Geburtstags von US-Präsident Donald Trump freigemacht. Einen Antrag gegen die Veranstaltung wies das Gericht ab. Zur Begründung hieß es unter anderem, die Einwände der Gegner des Events seien verspätet eingereicht worden. Zudem hätten die Kläger nicht ausreichend dargelegt, dass ihnen durch die Veranstaltung ein dauerhafter Schaden drohe.
Der 80. Geburtstag des US-Präsidenten ist am Sonntag. Dazu sind Kampfveranstaltungen direkt vor dem Weißen Haus geplant. Ein Käfig im typischen Oktagon-Format wurde dort bereits aufgebaut. Der Käfig ist umringt von Zuschauertribünen und überspannt von einer großen Kuppel. Offiziell ist die Veranstaltung Teil der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit, der allerdings eigentlich am 4. Juli begangen wird.
Veranstalter ist die Profi-Kampfsportliga Ultimate Fighting Championship (UFC) für Mixed Martial Arts (MMA). Der Kampfsport vereint Techniken unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen sowie Karate und Jiu Jitsu und endet oft mit blutigen Verletzungen.
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