Iran-Krieg: Warum Friedrich Merz es riskiert, Donald Trump zu verärgern

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Iran-KriegWarum Friedrich Merz es riskiert, Donald Trump zu verärgern

17. März 2026, 16:58 Uhr

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„Dieser Krieg ist nicht Angelegenheit der Nato“, sagte Merz am Montagabend. Damit hat er den Ton gegenüber den USA verschärft.
„Dieser Krieg ist nicht Angelegenheit der Nato“, sagte Merz am Montagabend. Damit hat er den Ton gegenüber den USA verschärft. Nadja Wohlleben/Reuters

Die jüngste Absage des Bundeskanzlers an den Krieg der USA gegen Iran war die deutlichste – und sie ist weltweit gehört worden. Trumps Antwort könnte die Bundesregierung hart treffen. Und die Ukraine.

Von Georg Ismar, Henrike Roßbach und Robert Roßmann

Es kommt zurzeit nicht oft vor, dass Sozialdemokraten den Bundeskanzler so uneingeschränkt loben. Doch SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat es am Dienstagnachmittag getan. Er sei froh, dass Friedrich Merz deutlich gemacht habe, dass der Iran-Krieg der USA „nicht unser Krieg ist“ und sich Deutschland auch nicht an einem Einsatz in der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus beteiligen werde, sagte Miersch.

:Europäer hilflos zwischen den Kriegen von Putin und Trump

Russlands Feldzug gegen die Ukraine und die US-Angriffe auf Iran treffen Europa politisch und wirtschaftlich hart – auch durch die Wechselwirkungen der Konflikte. Hinzu kommt ein hausgemachtes EU-Problem.

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