Iran: Iranische Regierung will Internetsperre lockern
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Seit mehr als zehn Tagen gibt es im Iran kaum Zugang zum Internet. Bis Freitag will die Regierung die Verbindung wiederherstellen – auch wegen wirtschaftlicher Verluste.
19. Januar 2026, 15:55 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
als
Artikelzusammenfassung
Die iranische Regierung plant eine Lockerung der Internetsperre bis zum Ende der persischen Woche, um Verluste in der Digitalwirtschaft auszugleichen. Seit dem 8. Dezember ist die Bevölkerung im Iran weitgehend vom Internet abgeschnitten, was die Informationsverbreitung stark einschränkt. Die Massenproteste, die Ende Dezember begannen, richten sich gegen die politische und religiöse Führung des Landes und wurden gewaltsam unterdrückt. Die Entscheidung zur Lockerung der Sperre könnte eine Reaktion auf die anhaltenden Proteste sein, die sich zunehmend gegen das Regime richten. Trotz der Einschränkungen gelangen nur spärlich Informationen über die Situation im Iran nach außen.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Die iranische Regierung hat eine Lockerung der
Internetsperre in Aussicht gestellt. Bis zum Ende der persischen
Woche am Freitag solle die Lage normalisiert werden, hieß es in einer
Regierungserklärung unter Berufung auf Vizepräsident Hussein Afschin.
Die Entscheidung sei auch getroffen worden, weil Unternehmen der
Digitalwirtschaft Verluste erlitten hätten.
Seit dem 8. Dezember ist die Bevölkerung im
Iran vom Internet weitgehend abgeschnitten. Die Sperre wurde mit dem
Beginn der Massenproteste verhängt. Seither gelangen Aufnahmen und Berichte nur
spärlich nach außen.
Die jüngste Protestwelle im Iran hatte Ende Dezember
begonnen. Sie entzündete sich zunächst an der schlechten
Wirtschaftslage, weitete sich aber rasch zu einer Massenbewegung
gegen die religiöse und politische Führung der Islamischen Republik aus.
Die Behörden gingen brutal gegen die Demonstrierenden vor, es gibt Berichte über Tausende Tote.