ICE in Minnesota: Zehn Wochen voller Angst und Chaos enden

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ICE in MinnesotaZehn Wochen voller Angst und Chaos enden

12. Februar 2026, 19:26 Uhr

Lesezeit: 3 Min.

 ICE-Agenten Anfang Februar in Minneapolis.
Nur ganz wenige von ihnen sollen noch in der Stadt bleiben: ICE-Agenten Anfang Februar in Minneapolis. (Foto: STEPHEN MATUREN/Getty Images via AFP)

Es war ihr bisher gewalttätigster Einsatz mit zwei Todesopfern. Nun zieht die US-Regierung Border Patrol und ICE aus Minnesota ab. Andere Städte fürchten, dass die Einsatzkräfte bald zu ihnen kommen.

Von Peter Burghardt, Washington

Nach zehn Wochen Chaos, Angst und mindestens zwei Todesfällen ist die „Operation Metro Surge“ im Bundesstaat Minnesota nun vorbei. Am Donnerstagvormittag Ortszeit gab der amerikanische Grenzbeauftragte Tom Homan in Minneapolis bekannt, dass die Aktion beendet werde. Er habe dies Donald Trump vorgeschlagen, und der US-Präsident stimme zu. Der Rückzug der noch verbliebenen gut 2000 Einsatzkräfte der Grenzschutztruppe Border Patrol und der Einwanderungspolizei ICE ist demnach im Gange und soll in der kommenden Woche weitergehen.

:Erst entwaffnet, dann erschossen

Nach dem Tod von Alex Pretti behauptet das US-amerikanische Heimatschutzministerium, der 37-Jährige sei mit seiner Waffe auf die Beamten zugegangen, bevor diese auf ihn geschossen hätten. Mehrere Videoaufnahmen widersprechen dieser Darstellung.

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