heise+ | Vorsicht, Kunde: Disney+ kann Zahlung von Kunden nicht annehmen

vor 22 Stunden 3

Wer etwas verkaufen will, sorgt meist auch für Bezahlmöglichkeiten. Beim Streamingdienst der Walt Disney Studios hat man damit ab und zu Probleme.

30.04.2026, 07:00 Uhr

Lesezeit: 6 Min.

  1. Vorsicht, Kunde: Disney+ kann Zahlung von Kunden nicht annehmen
    • Ruf nach Entenhausen
  2. Vergebliche Klärungsversuche

Schon seit gut sechs Jahren ist Alexander K. treuer Kunde beim Streamingdienst Disney+. Inzwischen hat seine große Tochter das Haus verlassen und lebt in einer eigenen Wohnung. Damit sie auch dort weiterhin das Disney-Streaming nutzen kann, wollte Alexander K. ihr eine Zusatzmitgliedschaft einrichten. Die kostet mit 6 Euro im Monat etwas weniger als das Hauptabonnement und kann – anders als die kostenlosen Profile für Mitbewohner – von einem anderen Ort genutzt werden.

Den ersten Versuch, die Zusatzmitgliedschaft für die Tochter zu aktivieren, unternahm Alexander K. schon im November 2025. Doch er scheiterte am Bezahlvorgang. Der Prozess verlangt die Angabe eines Zahlungsmittels. Und obwohl Alexander K. seit sechs Jahren eine Kreditkarte besitzt und Disney von dieser auch jeden Monat problemlos seinen Obolus abbucht, war nun jeder Versuch, dieselbe Karte auch für die Zusatzmitgliedschaft zu nutzen, erfolglos. Der Onlineprozess ging am Ende bei der Bezahlung stets in eine Endlosschleife und blieb dort hängen. Auch alternative Wege bot das System nicht – laut Support ist dies die einzige Möglichkeit, ein Zusatzmitglied einzurichten.

Am 16. November versuchte Alexander K. erstmals, die Sache mithilfe des Telefonsupports von Disney+ zu lösen. Doch direkt helfen konnten ihm die Mitarbeiter dort nicht. Man verwies zunächst auf Standardmaßnahmen wie einen erneuten Versuch im privaten Browser oder zu einem späteren Zeitpunkt. Doch das alles brachte nichts und der Kunde fragte sich, ob Disney+ es am Ende wohl doch noch hinbekommen werde, dass er ihr Angebot annehmen und ihnen sein Geld in die Firmenkasse spülen könne.

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, Sebastian Trepesch / heise medien

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