heise+ | Vier smarte Wallboxen für Elektroautos und Hybridfahrzeuge im Test

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Wer (teil-)elektrisch unterwegs ist, kann mit einem cleveren Charger zu Hause dank dynamischen Stromtarifen oder PV-Überschuss richtig sparen.

13.05.2026, 07:00 Uhr

Lesezeit: 21 Min.

  1. Vier smarte Wallboxen für Elektroautos und Hybridfahrzeuge im Test
  2. Installation
  3. Gut verbunden
  4. Praktisch, dynamisch, gut
  5. Einzelbesprechungen
  6. Fazit und Testtabelle

Heute schon getankt? Noch deprimierender als der Blick auf die Spritpreistafel selbst ist die Einsicht, dass man dem Auf und Ab der Zahlen vollkommen hilflos ausgeliefert ist. Ein Dreizeiler auf Truth Social genügt, um mir das Pfingstwochenende an der Mecklenburgischen Seenplatte zu vermiesen.

Bei den Strompreisen schaut die Sache vollkommen anders aus. Auch diese sind hierzulande zwar im europäischen Vergleich hoch und hängen indirekt an der Ölpreisentwicklung, aber mit einem smarten Zähler und einem dynamischen Tarif kann man immerhin von niedrigeren Preisen zu lastschwachen Tageszeiten profitieren und der ein oder andere Haushalt fördert sogar seinen eigenen Strom. Sogar ein selbst aufgestelltes Balkonkraftwerk kann – mit Platz für vier gut positionierte Panels – im Jahr 2000 kWh Strom produzieren. Das ist genug Energie für 10.000 Kilometer im E-Auto oder Hybrid.

  • Intelligentes Laden zu Hause ist deutlich günstiger als das Laden an öffentlichen Ladesäulen.
  • Der größte Nutzen entsteht durch die Kombination aus einem dynamischen Stromtarif und Solarstrom.
  • Die Unterschiede zwischen den Lösungen liegen weniger in der Hardware als in Bedienung, Vernetzung und Anzahl unterstützter Tarife.

Es gibt dynamische Ladetarife für unterwegs oder sogar vereinzelte Gratis-Charger. Am einfachsten und effektivsten lassen sich die Vorzüge von Strom als Energieträger jedoch zu Hause nutzen. Das ist längst nicht mehr nur etwas für Einfamilienhausbesitzer. Clevere Ladelösungen ermöglichen es etwa, über lokales Lastmanagement gleich mehrere Fahrzeuge in einer Tiefgarage zu laden, auch wenn der Hausanschluss kein zeitgleiches Laden aller Fahrzeuge zulassen würde. So lassen sich mit ein paar Schuko-Steckdosen Ladebereiche erschließen, an die man zuvor vielleicht nicht gedacht hat.

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