heise+ | Steam Machine im Test: Mit FSR 4 gegen Preis- und Leistungsprobleme

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  1. Steam Machine im Test: Mit FSR 4 gegen Preis- und Leistungsprobleme
    • Anschlüsse und Verarbeitung
  2. Leistungsprobleme und Besserung dank FSR 4
  3. Fazit

Die Steam Machine soll PC-Gaming ins Wohnzimmer bringen: Valves kompakter schwarzer Würfel lässt sich direkt mit dem Fernseher verbinden und spielt unkompliziert Steam-Titel ab. Ein Wechsel in den Desktop-Modus eröffnet zugleich die Freiheiten eines vollwertigen Linux-PCs. Mithilfe von Erweiterungen lassen sich außerdem andere PC-Spiele-Stores wie Epic Games oder GOG einbinden. Der Komfort hat seinen Preis, denn Valves Wohnzimmerkonsole kommt zur denkbar ungünstigen Zeit: Aufgrund der stark gestiegenen Speicher- und Komponentenpreise kostet bereits das Modell mit 512 GByte NVMe-Speicher 1039 Euro (1108 Euro inklusive Controller). Für die Variante mit 2 TByte NVMe-Speicher werden sogar 1359 Euro (1428 Euro mit Controller) fällig.

Im Test klären wir, wie gut der Spagat zwischen Konsolenkomfort und offenem Linux-PC gelingt – und ob die Steam Machine mit einem aktuellen Einsteiger-PC mithalten kann, auf dem sich ebenfalls SteamOS installieren lässt. Obendrein prüfen wir, wie reibungslos der Wechsel zwischen Gaming- und Desktop-Modus vonstattengeht, wie leise der kompakte Rechner arbeitet und für welche Zielgruppe er sich eignet.

  • Valves neue Steam Machine soll den Komfort einer Konsole mit der Offenheit eines Linux-PCs verbinden – und kommt ausgerechnet mitten in der Hardwarekrise auf den Markt.
  • Wir testen, wie gut sich der kompakte Würfel im Wohnzimmer bedienen lässt, wie er sich gegen aktuelle Spiele-PCs und Konsolen schlägt und was FSR 4 aus der begrenzten Hardware herausholt.
  • Außerdem erörtern wir, für welche Nutzertypen sich der kostspielige Einstieg in Valves offene Gaming-Welt lohnen könnte.

Valve setzt auf einen AMD-Prozessor mit Zen-4-Architektur. Er ist mit sechs Kernen und zwölf Threads bei bis zu 4,8 GHz etwas leistungsfähiger als die CPU der PlayStation 5 (AMD Zen 2). Der auf maximal 110 Watt begrenzte Navi-33-Grafikchip (RDNA 3) bleibt bei der Rechenleistung hingegen leicht hinter dem von Sonys Konsole (RDNA 2) zurück und ist technisch mit der inzwischen drei Jahre alten Radeon RX 7600 verwandt. Er kann auf lediglich 8 GByte GDDR6-Speicher zugreifen. Zusammen mit 16 GByte DDR5-Arbeitsspeicher zielt die Steam Machine daher eher auf Full-HD und WQHD-Auflösung (1920×1080/2560×1440) als auf natives 4K-Gaming. Umso wichtiger ist die Frage, ob das frisch veröffentlichte Upscaling-Verfahren FSR 4 doch noch den entscheidenden Leistungsschub liefert.

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