(Bild: Kasperi Kropsu)
Kropsus Bilder zeigen Menschen in alltäglichen Situationen. Sie sitzen auf einer Bank, warten an einer Straßenecke oder bewegen sich durch den urbanen Raum. Dennoch wirken die Aufnahmen alles andere als gewöhnlich. Denn Kropsu versteht es, aus dem Alltäglichen eine Kunst zu machen. Seine Aufnahmen sind eine gelungene Kombination aus Farben, Kontrast, Licht, Form und Umgebung. Vor allem wartet er auf Situationen, die sich nicht vorhersehen lassen.
Als Streetfotograf verhält Kropsu sich im öffentlichen Raum zurückhaltend und beschreibt sich selbst als „eine Art Geist inmitten der Menschen“. Gleichzeitig fotografiert er offen und respektvoll, ohne seine Kamera zu verstecken. Er beobachtet Situationen genau, lässt sie sich natürlich entwickeln. So entstehen seine Bilder mit viel Aufmerksamkeit und Geduld.
Ein weiteres Merkmal seiner Arbeit ist die dichte Atmosphäre. Während viele Fotografen gerne konkrete Geschichten erzählen, interessiert sich Kropsu für Stimmungen und Emotionen. Seine Bilder wirken oft wie Ausschnitte aus einem Film, da sie Raum für eigene Interpretationen lassen. Auf diese Weise entsteht eine visuelle Parallelwelt, die nicht unbedingt auf der Realität basiert, sondern von persönlichen Vorstellungen geprägt ist. Kropsu wählt seine Motive bewusst aus und lässt Elemente der modernen Stadtgegenwart rigoros weg, wenn sie nicht zu seiner Bildsprache passen. Dadurch wirken seine Fotografien entrückt und zeitlos.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Portfolio: Kasperi Kropsu –Streetfotografie zwischen Nostalgie und Alltag". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.












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