heise+ | OPNsense als Firewall: Universelle Open-Source-Alternative ausprobiert

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Firewalls sind oft überladen und zwingen Kunden in die Abhängigkeit der Hersteller. OPNsense bietet als vollwertige Unternehmensfirewall eine Alternative.

, Vanessa Bahr / KI / iX

(Bild: Vanessa Bahr / KI / iX)

11.08.2026, 08:00 Uhr

Lesezeit: 26 Min.

  1. OPNsense als Firewall: Universelle Open-Source-Alternative ausprobiert
    • Offen mit kommerziellem Ableger
    • Fork für mehr Offenheit: Die Geschichte von OPNsense
  2. Erste Schritte
  3. Verschlüsselung erschwert Inhaltsprüfung
  4. Zugriff auf Mail- und Webverkehr
  5. Ausfallsicherheit einrichten und Netzwerklast verteilen
  6. VPN, Mehr-Faktor-Authentifizierung und IDS/IPS nutzen
  7. Fazit
  8. Exkurs: Kommerzielle Angebote und Erweiterungen

Firewalls sind seit ihrem Aufkommen 1990 der Standard für die Anbindung lokaler IT-Netze an das Internet. Das Spektrum reicht von kommerziellen Produkten für große Bandbreite bis zum DSL-WLAN-Router für SOHO-Umgebungen.

Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Angeboten, außerdem suchen kommerzielle Hersteller stets nach Alleinstellungsmerkmalen und beladen ihre Produkte oft mit zahlreichen Funktionen. Daher ist es sinnvoll, vor einer Entscheidung auch Open-Source-Firewalls in den Blick zu nehmen.

  • Die Open-Source-Firewall OPNsense beherrscht alle Funktionen und Protokolle, die den Unternehmensperimeter schützen.
  • OPNsense konzentriert sich auf die Kernaufgabe Paketfilterung. Dabei steht sie kommerziellen Mitbewerbern in nichts nach.
  • Viele Zusatzfunktionen und ergänzende Dienste lassen sich per Community-Plug-in einbinden.
  • Eine kommerzielle Variante mit professionellem Support sowie weitere kostenpflichtige Angebote erweitern die Möglichkeiten und entlasten Administratoren.

Der Artikel stellt OPNsense vor und zeigt, wie man alle Grundfunktionen für einen Unternehmenseinsatz einrichtet und welche Ergänzungen sinnvoll sein können.

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