Die Online-Konferenz Mastering GitOps am 25. Juni 2026 richtet sich gezielt an Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler, DevOps Engineers sowie Platform Teams, die ihre Deployment-Pipelines belastbarer, sicherer und nachvollziehbarer aufstellen wollen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich GitOps vom reinen Continuous-Delivery-Werkzeug zum tragenden Betriebsmodell für Platform Engineering, Multi-Cluster-Setups und Progressive Delivery weiterentwickelt hat. Das Programm deckt dabei sowohl etablierte Werkzeuge wie Argo CD, Flux, Kargo, Pulumi und Crossplane ab als auch neuere Ansätze wie Policy-driven GitOps, die den Einsatzbereich in Richtung Multi-Cluster-Management erweitern sollen.
Das Programm: Vom Stand der Dinge bis zum Rendered-Manifests-Pattern
Artem Lajko, Head of Platform Engineering bei iits consulting
Den Auftakt in das Programm übernimmt Artem Lajko, Head of Platform Engineering bei iits consulting. Er ordnet ein, wie sich GitOps von einer schlanken deklarativen Deployment-Strategie zum zentralen Fundament moderner Developer Platforms gewandelt hat. Für Teams, die Argo CD bereits produktiv nutzen, dürfte der Vortrag von Regina Voloshin besonders relevant sein. Die Argo-CD-Maintainerin von Octopus Deploy nimmt sich unter dem Titel „Eliminating Hidden Argo CD Pitfalls in Your GitOps Workflow“ die typischen Stolperfallen vor – von Skalierungsproblemen in großen Multi-Cluster-Umgebungen über sicheres Secrets-Management bis hin zum Umgang mit Konfigurationsdrift, also jenen Situationen, in denen der tatsächliche Cluster-Zustand vom in Git deklarierten Soll-Zustand abweicht.
Thorsten Wussow von Slix will zeigen, wie sich GitOps mit dem Flux Operator in einen Autopilot-Modus überführen lässt. Dag Bjerre Andersen (Egmont) und Sergey Shevchenko (TangoMe) demonstrieren in einem gemeinsamen Talk, wie sich die Vorschau von Pull-Request-Änderungen mit Argo CD spürbar beschleunigen lässt – ein Thema, das in der täglichen Entwicklungsarbeit unmittelbar Zeit sparen kann.
OCI-Registries, Rendered Manifests und das Ende der Laufzeit-Mutationen
Christian Hernandez, Cisco
Einen architektonisch anspruchsvollen Schwerpunkt setzt Christian Hernandez von Cisco mit dem Rendered-Manifests-Pattern in Kombination mit OCI-Registries. Der Ansatz sieht vor, Helm-Charts oder Kustomize-Overlays nicht erst zur Laufzeit aufzulösen, sondern fertige Kubernetes-Manifeste vorab zu rendern und als unveränderliche Artefakte in OCI-Registries abzulegen. Laufzeit-Mutationen durch Argo CD entfallen damit, und es entsteht eine eindeutige Single Source of Truth. Seit Version 3.1 unterstützt Argo CD OCI-Registries nativ – was Nachvollziehbarkeit, Auditierbarkeit und Team-Kollaboration verbessern soll.
Wer wissen will, wie GitOps in einem Industriekonzern konkret skaliert, findet im Vortrag von Alexander Troppmann von Carl Zeiss einen detaillierten Praxisbericht. Sein Team betreibt Argo CD in einer Multi-Tenant-Architektur als Kern eines konzernweiten Platform-Engineering-Projekts. Die vier DORA-Kennzahlen – Deployment Frequency, Lead Time for Changes, Change Failure Rate und Failed Deployment Recovery Time – laufen dabei in Backstage als zentraler Datenquelle zusammen und werden über Custom Tooling in die GitOps-Welt überführt. Die Entwicklungsteams bei Zeiss messen so ihre Deployment-Performance kontinuierlich und behalten gleichzeitig die Plattformkosten im Blick.
Tickets, Gruppenrabatte und letzte Infos
Wer sich für das Konferenzprogramm interessiert, kann sich jetzt noch Tickets zum Preis von 299 Euro (zzgl. MwSt.) sichern. Teams ab drei Personen profitieren von Gruppenrabatten. Weitere Informationen zur Konferenz sowie eine Newsletter-Anmeldung finden sich auf der Veranstaltungswebsite. Auf Social Media lässt sich die Konferenz unter dem Hashtag #masteringgitops verfolgen.
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