Hantavirus-Ausbruch: Deutsche von Kreuzfahrtschiff im Atlantik evakuiert

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Die ausgeflogenen Passagiere stammen aus Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien, wie das niederländische Außenministerium am Mittwoch mitteilte. Die "Bild" berichtet, dass es sich bei der deutschen Person um eine Frau handelt.

Die WHO arbeite mit den Schiffsbetreibern daran, die Gesundheit von Passagieren und Besatzung engmaschig zu überwachen und gegebenenfalls Evakuierungen zu veranlassen, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus. »In dieser Phase bleibt das gesamte öffentliche Gesundheitsrisiko niedrig.«

Bei zwei Passagieren der »Hondius« ist durch Labortests das Andesvirus nachgewiesen worden, ein Virustyp innerhalb der Hantaviren. Das berichtete ein Vertreter des Gesundheitsministeriums in einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des südafrikanischen Parlaments.

Untersuchungen des Instituts für Infektionskrankheiten hätten den Erreger bei einem Briten nachgewiesen, der derzeit auf der Intensivstation einer Klinik in Johannesburg behandelt wird, hieß es. Daraufhin sei auch die mittlerweile verstorbene niederländische Patientin darauf getestet worden.

Hantaviren werden üblicherweise über Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Bei dem Andes-Typ sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden auch Infektionen zwischen Menschen bei engem, länger andauerndem Kontakt möglich. Insgesamt gebe es mehr als 38 verschiedene Hantaviren, hieß es in dem Bericht für den Gesundheitsausschuss.

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