Lisa Murkowski, Republikanische Senatorin:
»Grönland muss als Verbündeter gesehen werden, nicht als Besitz«
Lisa Murkowski ist zwar Republikanerin, doch in der Grönland-Frage positioniert sie sich klar gegen den Kurs des US-Präsidenten. Bei einem Treffen am Nachmittag in Kopenhagen mit US-Abgeordneten beider Parteien sowie Vertretern aus Dänemark und Grönland machte sie unmissverständlich deutlich, dass die Vereinigten Staaten keinen Anspruch auf Grönland erheben dürften.
Das Treffen sollte Geschlossenheit und Solidarität zeigen – ein deutlicher Kontrast also zum Ton des Weißen Hauses, das bereits "technische Gespräche über die Übernahme Grönlands" angekündigt hatte.
Chris Coons, Demokratischer Senator:
»Ein Grund dieser Reise besteht darin, dass eine überparteiliche Gruppe von Kongressabgeordneten unseren Freunden, unseren vertrauten Verbündeten und Partnern hier in Dänemark und aus Grönland respektvoll zuhört und dann in die Vereinigten Staaten zurückkehrt, um diese Perspektiven weiterzugeben, damit wir die Gemüter beruhigen und einen konstruktiveren Dialog über den besten Weg in die Zukunft führen können.«
Auch von den dänischen und grönländischen Vertretern wurde die Freundschaft und Verbundenheit mit den USA betont. Das alles interessiert Donald Trump allerdings wenig.
Nur wenige Stunden nach dem versöhnlichen Treffen in Kopenhagen verkündete der US-Präsident: Staaten, die in Sachen Grönland nicht in seinem Sinne mitmachten, müssten mit Strafzöllen rechnen.

vor 2 Tage
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