Ghislaine Maxwell: Vertraute von Jeffrey Epstein muss Gefängnisstrafe weiter absitzen

vor 1 Woche 3

Die langjährige Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, muss ihre Gefängnisstrafe weiter absitzen. Ein Versuch, das Urteil gegen die 64-Jährige anzufechten, ist von einem US-Bundesrichter Richter abgelehnt worden.

Maxwell hatte zuvor die Aufhebung ihrer Verurteilung und ihres Strafmaßes beantragt. Laut Gerichtsdokumenten wollte sie geltend machen, dass ihre »verfassungsmäßigen Rechte während des Verfahrens und bei der Strafzumessung in mehrfacher Hinsicht verletzt« worden seien.

Behauptungen »allesamt unbegründet und alle oder fast alle unseriös«

In der Begründung des Richters heißt es, Maxwells Behauptungen seien »allesamt unbegründet und alle oder fast alle unseriös«. Die angeblichen Beweise, auf die Maxwell verweist, seien »weitgehend irrelevant und stützen ihre Behauptungen bezüglich Rechtsfehlern nicht«.

Laut Urteil hatte Maxwell eine zentrale Rolle beim Aufbau eines Rings zum sexuellen Missbrauch von Mädchen gespielt. Sie soll Epstein Mädchen und junge Frauen zugeführt haben. Epstein, der über viele Jahre systematisch Minderjährige missbraucht hatte, beging 2019 nach offiziellen Angaben in seiner Gefängniszelle Suizid.

Epstein war ein US-amerikanischer Investor, der zahlreiche Frauen – darunter minderjährige Mädchen – missbrauchte. 2008 bekannte er sich in Florida, wo er lebte, schuldig, eine Minderjährige zur Prostitution angestiftet zu haben. Trotz seiner Verurteilung machte Epstein weiter, bis er 2019 verhaftet wurde.

Epstein hatte Verbindungen bis in die höchsten Kreise und war unter anderem bekannt mit Ex-US-Präsident Bill Clinton oder dem ehemaligen britischen Prinzen Andrew. Auch US-Präsident Donald Trump und Epstein kannten sich.

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