Geldanlage: „Liebste, wir werden mit jeder Krise wohlhabender“

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Vermögende Privatanleger streuen typischerweise breit – etwa je ein Viertel in Aktien, Immobilien, Anleihen und Alternativen. Sie halten das für überflüssig. Wieso?
Ich finde es erstaunlich, dass sich diese Aufteilung über die Jahrzehnte kaum verändert hat, obwohl mit Anleihen praktisch keine reale Rendite mehr zu erzielen ist. Am Ende kommt bei dieser Mischung häufig eine Gesamtrendite von drei bis viereinhalb Prozent heraus, und die Leute glauben, dadurch besonders diversifiziert zu sein. Zahlen sprechen klar dafür, alles in Aktien zu halten, auch wenn es nicht zur deutschen Mentalität passt. Nehmen wir die zehnjährige Bundesanleihe: Die Rendite liegt aktuell bei etwa drei Prozent, die Inflation auch über drei Prozent – und dann kommt noch die Steuer dazu. Real bleibt da nichts übrig, im Gegenteil. Wer glaubt, mit einer solchen Anlage sicher zu sein, übersieht: Wenn das Ziel realer Vermögensaufbau ist, dann ist mit dieser Anlage eines sicher – dass man dieses Ziel verfehlt.

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