Der AHLA zufolge gaben 80 Prozent der befragten Verbandsmitglieder in den elf US-Austragungsstätten von Los Angeles bis New York an, dass die Hotelbuchungen bisher hinter den ursprünglichen Prognosen zurückgeblieben seien. Das Turnier beschrieben sie in dem Zusammenhang als ein »Nichtereignis«. 65 Prozent der Unternehmen verwiesen demnach auf Visabarrieren und allgemeine geopolitische Bedenken als nachfrageschwächende Einflüsse.
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»Eine Reihe von Faktoren hat den anfänglichen Optimismus gedämpft«, teilte AHLA-Präsidentin Rosanna Maietta im Vorwort eines entsprechenden Berichts des Verbands mit. Frühindikatoren zeigten jedoch, »dass noch bedeutende Chancen vor uns liegen«, fügte sie hinzu. »Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, müssen die USA und die Fifa dafür sorgen, dass internationale Reisende ein einladendes und reibungsloses Erlebnis haben.«
Ärger wegen hoher Ticketpreise
Die USA richten das Turnier gemeinsam mit Mexiko und Kanada aus; das Eröffnungsspiel findet am 11. Juni in Mexiko-Stadt statt. Das Finale wird am 19. Juli in New Jersey ausgetragen. Hier geht es zum XXL-Spielplan.
Kritik gibt es zusätzlich noch an den teuren Tickets. Zwar sprach eine Fifa-Sprecherin gegenüber der AFP von einer »beispiellosen« Nachfrage. Tatsächlich ist der Ärger aber groß. So hatte die Fanorganisation Football Supporters Europe (FSE) im März sogar bei der EU-Kommission eine Klage gegen den Weltverband eingereicht.

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