In einem Gespräch sei man »zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist«, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken: »Damit sich beide Seiten darauf vorbereiten können, haben wir uns einvernehmlich auf eine sofortige Beendigung von Sebastians Tätigkeit verständigt.« Kehl habe »enorme Verdienste für unseren Verein, und für sein großes Engagement sind wir ihm sehr dankbar«.
Seit 2018 in der Verantwortung
Seit 2018 war Kehl vier Jahre Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB, in dieser Zeit gelang Dortmund der DFB-Pokalsieg 2021. Im Sommer 2022 übernahm der ehemalige Dortmund-Profi den Posten des Sportdirektors. Spekulationen über ein angespanntes Verhältnis zwischen dem BVB und Kehl gab es schon länger. Der Zeitpunkt der Trennung kam dennoch jetzt überraschend.
»Borussia Dortmund hat mich mein halbes Leben begleitet und ich habe eine extreme Verbundenheit zu diesem großartigen Klub. Trotzdem haben wir nun gemeinsam das Gefühl entwickelt, dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen – sowohl für den BVB als auch für mich«, sagte Kehl, der als Spieler 13 Jahre in Dortmund verbracht hatte. Zuletzt gab es Gerüchte über ein mögliches Engagement des 46-Jährigen als Sportvorstand beim Hamburger SV. Der BVB wiederum soll Interesse an einer Verpflichtung von Eintracht-Manager Markus Krösche haben.

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