Folter: Israelisches Militär stellt Missbrauchsverfahren gegen Soldaten ein

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Fünf israelische Soldaten sollen im Sommer 2024 einen palästinensischen Häftling sexuell missbraucht haben. Die Anklage gegen sie ließ das Militär nun fallen.

12. März 2026, 16:39 Uhr

Das israelische Militär hat die Anklage gegen fünf Soldaten wegen des sexuellen Missbrauchs eines palästinensischen Häftlings fallengelassen. Das teilte die Armee mit. Konkrete Gründe für den Schritt waren zunächst nicht bekannt. Im Zusammenhang mit dem Übergriff waren im Sommer 2024 neben den Anklagten noch vier weitere israelische Reservisten verhaftet worden.

In der Anklage wurde den Soldaten unter anderem vorgeworfen, den gefangenen Palästinenser im Haftlager Sde Teiman mit einem Messer im Analbereich malträtiert zu haben. Dazu sollen sie den Mann an einen gesonderten Ort gebracht, ihm die Augen verbunden, Handschellen angelegt und ihn dann misshandelt haben. Der Anwalt der neun Reservisten hatte die Vorwürfe 2024 zurückgewiesen und gesagt, seine Mandanten hätten sich gegen eine Attacke des Häftlings gewehrt.

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