Florian Lipowitz erleidet nach Sturz bei der Tour de France Schlüsselbeinbruch

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Florian Lipowitz hat sich bei seinem schweren Sturz bei der Tour de France einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Wie das Radsport-Team Red Bull bestätigte, erlitt Lipowitz neben der Verletzung an der rechten Schulter mehrere Schürfwunden. Der deutsche Radstar war im Zeitfahren der 16. Etappe mit ausgezeichneter Zeit unterwegs, als er in einer Kurve zu Sturz kam und auf die Schulter prallte.

»Es ist super schade, dass er nicht weitermachen kann. Wir werden ihn nicht nur im Kampf um das Podium, sondern auch als Mensch vermissen«, sagte Teamchef Ralph Denk.

Unklar ist, wie sich die Verletzung auf die weitere Saison auswirken wird. Üblicherweise ist ein Knochenbruch in sechs Wochen verheilt, Radprofis kehren mitunter jedoch schon drei oder vier Wochen nach einem Schlüsselbeinbruch zurück ins Renngeschehen. Lipowitz hatte geplant, in diesem Jahr an der Straßenrad-WM in Montreal vom 20. bis 27. September teilzunehmen.

Im Kampf um das Podest muss Evenepoel nun auf Lipowitz verzichten. Sie hatten eine Doppelspitze gebildet. Die Verletzung sei »bitter« für Lipowitz und das Team, sagte Evenepoel. »Es ist immer besser, mit zwei Fahrern in der Spitzengruppe zu sein. Wenn man sich die vergangenen Bergetappen anschaut: Wenn noch sieben Fahrer übrig waren, war Florian immer dabei«, so Evenepoel.

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