Ex-Regierungschefin aus Myanmar: Junta in Myanmar erlaubt Rotem Kreuz Treffen mit Aung San Suu Kyi
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Myanmars Regierung hat Bilder von einem Treffen zwischen Aung San Suu Kyi und einem Auslandsvertreter veröffentlicht. Über ihren Zustand war bisher kaum etwas bekannt.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
mns
3. August 2026, 11:13 Uhr
Artikelzusammenfassung
Nach Jahren der Funkstille taucht Aung San Suu Kyi plötzlich wieder im Bild auf. Die Militärjunta in Myanmar veröffentlichte Aufnahmen, die die frühere Regierungschefin bei einem Treffen mit Arnaud de Baecque vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz zeigen – ein seltener PR-Moment in einem ansonsten hermetisch abgeschotteten Regime. Seit dem Putsch im Februar 2021 stand die Friedensnobelpreisträgerin unter Hausarrest, während über ihren Aufenthaltsort und ihren Gesundheitszustand nur Gerüchte, Nebelkerzen und dünne Informationsfetzen kursierten. Nun zeigen Fotos die 81-Jährige in einem holzvertäfelten Raum, weitere Bilder sollen von ihrem Geburtstag im Juni stammen, inklusive Kuchenanschnitt – fast schon ein bizarrer Soft-Focus inmitten harter Repression. Viel ist damit noch nicht geklärt, aber das Material markiert den ersten öffentlich bekannten Kontakt mit einem ausländischen Vertreter seit dem Coup und wirft die naheliegende Frage auf, welches Narrativ die Junta damit gerade senden will.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Erstmals seit dem Militärputsch in Myanmar vor fünfeinhalb Jahren ist ein Treffen der früheren Regierungschefin Aung San Suu Kyi mit einem ausländischen Vertreter öffentlich bekannt geworden. Die Militärregierung veröffentlichte Aufnahmen, die die Friedensnobelpreisträgerin bei einem Treffen mit dem Myanmar-Repräsentanten
des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Arnaud de Baecque,
zeigen. Zu ihrem Aufenthaltsort und Gesundheitszustand gab es zuvor
jahrelang kaum verlässliche Informationen.
Die Aufnahmen zeigen beide in einem holzvertäfelten Raum. Einige Bilder sollen auch von ihrem 81. Geburtstag im Juni stammen und sie beim Aufschneiden des Geburtstagskuchens zeigen. Suu Kyi steht seit dem Militärputsch vom Februar 2021 unter Hausarrest.