Europäische Außengrenzen: Wer bricht hier die Regeln?

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Nach den Vorfällen im spanischen Ceuta kommen Zweifel am neuen Asylsystem der EU auf. Doch das funktioniert gut – wären da nicht einige Mitgliedstaaten.

Aktualisiert am 4. August 2026, 5:44 Uhr

 Erschöpfte Migranten in der spanischen Exklave Ceuta.
Erschöpfte Migranten in der spanischen Exklave Ceuta. © Jesus Torres/​imago images

Noch Mitte Juni herrschte in Brüssel recht gute Stimmung. Damals trat nach langer Vorbereitungszeit die größte europäische Asylreform seit 30 Jahren in Kraft – das Gemeinsame Europäische Asylsystem, genannt Geas. »Die europäische Migrationswende ist im vollen Gange, und die Geas-Reform ist ein wichtiger Teil davon«, lobte Magnus Brunner, EU-Kommissar für Migration, im Gespräch mit der ZEIT.

Heute, nur sieben Wochen später, ist die Stimmung deutlich verhaltener. Nachdem am vergangenen Donnerstag unerwartet Zehntausende Migranten die spanische Exklave Ceuta stürmten, wird von vielen Seiten Kritik an der Reform laut – auch in Deutschland. »In Ceuta zeigt sich, wie dysfunktional das Asylsystem ist«, sagte etwa Detlef Seif, Migrationsexperte der Unionsfraktion, der Welt

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