EU-Innenminister: Nach außen wird besänftigt, aber innen brodelt es

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»Wir werden natürlich aus dieser Sache lernen«, sagt EU-Migrationskommissar Magnus Brunner. Er ist am Dienstagnachmittag vor die Kameras getreten, um von einer Sondersitzung der europäischen Innenminister zu berichten. Mitten in der Sommerpause sind an diesem Tag Regierungsvertreter aus allen 27 EU-Mitgliedsstaaten per Videokonferenz zusammengekommen.

Es geht um die Aufarbeitung der Szenen, die sich Ende vergangener Woche in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla abgespielt haben. Aber auch um das, was ihnen auf politischer Ebene folgte: gegenseitige Schuldzuweisungen, Ermahnungen, Ab- und Ausgrenzung. Das Gegenteil also eines geeinten Europas. Und das Gegenteil dessen, was Brunner und seine Amtskollegen aus den Mitgliedsstaaten nun nach ihrer Sitzung zu präsentieren versuchen.

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