EU-Gipfel: So wütend auf Viktor Orbán hat man die EU noch nie erlebt

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Ungarns Blockade der Ukraine-Hilfen ärgert vor allem den Bundeskanzler. Sie wirft grundsätzliche Fragen auf – der Union bleibt eine Hoffnung.

20. März 2026, 5:44 Uhr

 Als der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zugeschaltet ist, steht der ungarische Präsident Viktor Orbán betont abseits von den anderen Staats- und Regierungschefs der EU.
Einer gegen alle: Als der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zugeschaltet ist, steht der ungarische Präsident Viktor Orbán betont abseits von den anderen Staats- und Regierungschefs der EU. © Geert Vanden Wijngaert/​AFP/​Getty Images

Vor allem ein Bild wird von diesem Gipfel in Erinnerung bleiben. Es zeigt die Staats- und Regierungschefs der EU, die an einem runden Tisch zusammensitzen. Jeder von ihnen hat einen kleinen Bildschirm vor sich, von dem aus ein Mann zu ihnen spricht: Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine. Er war wie üblich eingeladen, um über die Lage seines Landes im nunmehr fünften Jahr des russischen Angriffskrieges zu berichten.

Etwas abseits, in der zweiten Reihe, steht ein Mann, mit den Händen stützt er sich auf dem Tisch vor ihm ab. Von den anderen trennen ihn mehrere Meter. Vor ihm liegt kein Laptop und kein Aktenordner, offenbar nicht mal ein Handy, er beobachtet konzentriert, was in der Mitte geschieht. Seine Haltung wirkt herausfordernd, fast rauflustig.

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