Jetzt werde eine toxikologische Untersuchung durchgeführt, um zu klären, wie sich eine solche Menge auf Babys oder Kleinkinder auswirke, sagte die Sprecherin. Die Menge beziehe sich nur auf den Fund in Österreich und sage nichts über den Giftgehalt der Hipp-Gläschen aus, die in Tschechien und der Slowakei gefunden worden waren, betonte sie.
Mit Rattengift in Babynahrung versucht ein Unbekannter, den deutschen Babykosthersteller Hipp zu erpressen. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden laut Polizei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser mit Rattengift entdeckt. Ein weiteres Glas wird im österreichischen Burgenland noch gesucht.
Das Unternehmen im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm berichtete Anfang der Woche, wie der Täter sich gemeldet hatte. »Der Erpresser hat uns eine Nachricht an ein unpersonalisiertes Sammelpostfach geschickt, welches im Rahmen unserer Standardprozesse in größeren zeitlichen Abständen gesichtet wird«, erläuterte der Babykosthersteller. »Hipp ist Opfer einer Erpressung.« Das Unternehmen habe einen internen Krisenstab eingerichtet.

vor 2 Stunden
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