Erdbeben in Venezuela: Anzahl der Toten steigt nach Erdbeben auf mehr als 1.400

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Die Todeszahl nach dem Erdbeben in Venezuela ist auf 1.430 gestiegen. Die Suche nach Verschütteten dauert an, zehntausende Menschen werden vermisst.

Quelle: DIE ZEIT, dpa, Reuters, 27. Juni 2026, 19:49 Uhr

Erdbeben Venezuela Tote Verletzte Jorge Rodríguez
Ein Mann läuft am 26. Juni in La Guaira über Trümmer eines eingestürzten Gebäudes. © Maxwell Briceno/​Reuters

Die Helfer in Venezuela bergen immer mehr Leichen nach dem schweren Erdbeben in dem Land. Die Zahl der Opfer ist mittlerweile auf 1.430 gestiegen. Mehr als 3.200 Menschen seien verletzt worden, teilte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mit. Zuletzt war von 920 Toten die Rede. Mehr als 50.000 Menschen werden weiterhin vermisst.

Nach den Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 am vergangenen Mittwoch habe es 430 Nachbeben gegeben. Mehr als 70.000 Familien seien nach der Katastrophe von den Behörden mit Hilfe unterstützt worden. Besonders im Bundesstaat La Guaira, aber auch in der Hauptstadt Caracas, hatten die Beben erhebliche Zerstörung verursacht. Teils sind ganze Straßenzüge von Hochhäusern eingestürzt. Unter erschwerten Bedingungen suchen Rettungskräfte und Anwohner nach Verschütteten. 

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