Donald Trump in China: Strenger Xi, bedürftiger Trump

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Donald Trump nennt Xi Jinping Freund, der wiederum warnt die USA hinsichtlich Taiwan. Im US-Podcast analysieren wir den Gipfel und das künftige US-chinesische Verhältnis.

15. Mai 2026, 13:11 Uhr

US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping am letzten Gipfeltag in Peking © [M] Evan Vucci/​Pool/​Getty Images

Chinas Staatschef Xi Jinping bezeichnete nach einem zweitägigen Gipfel den Besuch des US-Präsidenten als »historischen und symbolträchtigen« Meilenstein. »Wir haben eine neue bilaterale Beziehung aufgebaut, die auf konstruktiver strategischer Stabilität beruht«, sagte Xi. Auf inhaltliche Details ging er, anders als Donald Trump, nicht ein. Der verkündete einen großen Boeing-Deal, den die chinesische Seite bis zum Abflug des Präsidenten nicht bestätigte.

Trump lud Xi zum Gegenbesuch nach Washington, D. C. ein und sagte, er sei beeindruckt von China. Es sei ein toller Besuch gewesen, er nannte Xi einen Freund und sprach von fantastischen Handelsabkommen. Der US-Präsident sagte außerdem, die USA und China wollten hinsichtlich des Irans das Gleiche. Zu Taiwan äußerte Trump sich öffentlich nicht – anders als Xi, der die USA vor einer Konfrontation warnte.

In einer Sonderfolge des US-Podcasts sprechen wir über den zweitägigen Gipfel, welche Fragen offen blieben, wie Trump und Xi agierten und was der Gipfel für die Zukunft der US-chinesischen Beziehungen bedeutet.

Im Get-out: die Auslandsberichterstattung von CNN und Stephen Colbert.

Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Die jüngste Folge können Sie hier hören. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

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