DEIN SPIEGEL: Im neuen Kinofilm müssen sich die drei Fragezeichen durch den Urwald der Toteninsel schlagen. Wie waren diese Drehtage für euch?
Brandl: Wir haben den Film auf der spanischen Insel Gran Canaria gedreht. Für die Urwald-Szenen waren wir in einem Botanischen Garten, meistens am Abend. Das Gelände sah einem Dschungel unfassbar ähnlich, die Blätter waren teilweise drei Meter groß. In dem Garten gab es Gehege mit Pfauen. Die haben den Dreh dort etwas schwierig gemacht, weil sie so laut waren.
Im neuen »Die drei ??? – Toteninsel« reisen Justus, Peter und Bob in ein fernes Land, um einen Geheimbund von Archäologen bei einer illegalen Ausgrabung zu stoppen. D
Foto: Sony PicturesDEIN SPIEGEL: Die Hälfte der Filmcrew hat vor allem Spanisch gesprochen, kannst du Spanisch?
Brandl: Nicht wirklich. Aber in der Zeit habe ich 126 Tage am Stück mit einer App Spanisch gelernt. Viel hängen geblieben ist leider nicht, aber ich kann »Hola, ¿qué tal?« sagen, das heißt »Hallo, wie geht’s?«. Meistens haben wir mit dem Team aber Englisch gesprochen.
Klimakrise, Handyverbot, Wehrpflicht. Junge Menschen sind davon stark betroffen, doch in politische Entscheidungen werden sie selten eingebunden. Warum das ein Problem ist und wie sich fünf Kinder und Jugendliche dennoch einbringen, steht in der neuen Ausgabe von DEIN SPIEGEL, dem Nachrichten-Magazin für Kinder. Außerdem im Heft: Wie Donald Trump die US-Demokratie beschädigt. Und: Biathletin Selina Grotian über ihre Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele. DEIN SPIEGEL gibt es am Kiosk, ausgewählte Artikel online. Erwachsene können das Heft auch hier kaufen:
DEIN SPIEGEL: Hast du eine persönliche Lieblingsfolge der Drei-???-Hörspiele?
Brandl: Alle Fälle mit Victor Hugenay, dem französischen Meisterdieb, sind sehr gut. Da lege ich allen Drei-???-Fans die Folge »Schattenwelt« ans Herz, das ist mein Favorit. Die »Toteninsel« gehört auch zu meinen Lieblingsfolgen. Sie ist der 100. Fall der Drei-???-Hörspiele und dreimal so lang wie normale Folgen. Ich habe mich extrem gefreut, dass der Fall verfilmt wurde und ich die Rolle von Bob Andrews spielen durfte.
Levi Brandl (mit Brille), 17, mit seinen Schauspielkollegen Nevio Wendt (li.), 19, und Julius Weckauf, 18: Bob, Peter und Justus
Foto: Wiedemann und Berg Film GmbH / Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion GmbHDEIN SPIEGEL: Du bist mit den Drei ??? aufgewachsen, war Bob früher schon dein Favorit?
Brandl: Als ich noch klein war, war Peter immer mein Lieblingsdetektiv. Der große, sportliche. Aber Bob ist mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen. Als ich damals hin und wieder etwas für die Schule recherchieren musste, habe ich gemerkt, dass seine Arbeit in Recherche und Archiv gar nicht so blöd ist.
DEIN SPIEGEL: Deine Schauspielkollegen Nevio Wendt und Julius Weckauf spielen Justus und Peter. Ihr drei erzählt in Interviews oft, wie viel ihr am Set lachen musstet. Wie seid ihr in wichtigen Szenen trotzdem ernst geblieben?
Brandl: In den ersten zehn Minuten nach einem Lachflash geht meistens gar nichts. Irgendwann merkt man, dass alle am Set etwas genervt sind und wir uns wirklich zusammenreißen sollten. Wenn es zu lange gedauert hat, wurde manchmal die Mittagspause vorgezogen. Dann durften wir uns eine halbe Stunde lang nicht anschauen, um nicht wieder lachen zu müssen.
»Die drei ??? – Toteninsel« seht ihr ab 22. Januar in den Kinos.
Liebe Eltern,
Kinder wollen die Welt verstehen. Sie interessieren sich für Natur, Menschen und Technik. Sie stellen Fragen. Und sie geben sich nicht mit den erstbesten Antworten zufrieden. Darum gibt der SPIEGEL für junge Leserinnen und Leser ab acht Jahren ein eigenes Nachrichtenmagazin heraus.
DEIN SPIEGEL erscheint jeden Monat neu und bietet spannende, verständlich geschriebene Geschichten aus aller Welt, Interviews und News aus Politik und Gesellschaft. Für noch mehr Spaß sorgen Comics, Rätsel und kreative Ideen zum Mitmachen.

vor 3 Stunden
2






English (US) ·