Der US-Außenminister verwirft die Idee, dass Italien den Iran bei der Fußball-WM ersetzen könnte. Ein US-Soldat soll wegen einer Maduro-Wette vor Gericht. Der Überblick
24. April 2026, 6:20 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa, AFP, vsp
Übersicht:
US-Präsident Trump verkündet verlängerte Waffenruhe im Libanon
US-Präsident Donald Trump hat eine Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon um drei Wochen angekündigt. Die Feuerpause sollte ursprünglich am Sonntag enden. Sie ist allerdings schon jetzt brüchig. Zuvor hatte Trump die Botschafter beider Länder im Weißen Haus empfangen. Die USA wollten dem Libanon helfen, die proiranische Hisbollah-Miliz im Land einzudämmen, die Israel bekämpft. Trump bezeichnete das Treffen in Washington, D. C., das zweite direkte Treffen von Vertretern beider Länder seit Jahrzehnten, als historisch. Es gebe eine »sehr gute Chance« für ein Friedensabkommen noch in diesem Jahr, sagte Trump.
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Irans Fußballteam soll an WM teilnehmen
Die US-Regierung hat sich von einem aus den USA kommenden Vorschlag distanziert, wonach Italiens Nationalmannschaft anstelle des iranischen Teams im Sommer an der Fußballweltmeisterschaft teilnehmen soll. Niemand »aus den USA hat ihnen gesagt, dass sie nicht kommen können«, sagte US-Außenminister Marco Rubio am Donnerstag. Zwar könnten die US-Behörden Iranern mit Verbindungen zur iranischen Revolutionsgarde die Einreise verweigern. Doch »das Problem mit dem Iran wären nicht die Athleten, sondern einige der anderen Personen, die sie mitbringen wollten«, sagte Rubio.
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Trump will offenbar Putin zu G20-Gipfel einladen
US-Präsident Trump hat angedeutet, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G20-Gipfel im Dezember in die USA einladen zu wollen. »Wenn er käme, wäre es wahrscheinlich ziemlich hilfreich«, sagte Trump auf die Frage eines Reporters am Donnerstag. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass Putin eingeladen werde. »Alle G20-Mitglieder werden eingeladen«, sagte er. Trump selbst äußerte sich jedoch auf Nachfrage von Reportern uneindeutig. »Ich weiß nicht, ob er kommt«, sagte Trump und fügte hinzu: »Um ehrlich zu sein, bezweifle ich, dass er kommen würde.«
US-Soldat soll sich mit Geheimwissen zu Maduro-Sturz bereichert haben
Ein an dem Militäreinsatz zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro beteiligter US-Soldat soll vertrauliche Informationen für eine lukrative Onlinewette genutzt haben. Der US-Soldat wurde angeklagt, weil er seinen Zugang zu Geheimwissen genutzt haben soll, um auf der Prognoseplattform Polymarket mehr als 400.000 US-Dollar zu verdienen, wie die Bundesstaatsanwaltschaft in New York am Donnerstag mitteilte.
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US-Justizministerium prüft eigenen Umgang mit Epstein-Akten
Ein Kontrollgremium des US-Justizministeriums hat eine Untersuchung eingeleitet, um mutmaßliche Rechtsbrüche bei der Veröffentlichung der Akten um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu prüfen. Die Ermittler untersuchen dabei unter anderem, wie das Ministerium die Unterlagen gesammelt und Angaben darin geschwärzt hat. Kritiker hatten dem Ministerium vorgeworfen, Akten mit besonders heiklen Informationen zurückzuhalten und bestimmte Prominente zu schützen.
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