BörsenTag: Sheins dritter Anlauf an die Börse

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Vor allem in den USA und Europa haben sich die Bedingungen für chinesische Onlinehändler wie Shein verschlechtert. Unter Trump hat die US-Regierung die „De minimis“-Ausnahme abgeschafft, die vorher günstige Direktimporte aus China ermöglichte. Zuvor ließen sich chinesische Pakete mit einem geringen Warenwert zollfrei in die USA versenden. Mittlerweile werden je nach Produkt zwischen zehn und 85 Prozent Abgaben auf den Warenwert fällig. In den USA sank Sheins Umsatz im ersten Quartal um rund 14 Prozent. Weltweit legten die Erlöse nur noch um 1,1 Prozent zu. Anfang Juli zog auch die Europäische Union (EU) nach und verschärfte die Regeln für Pakete aus Nicht-EU‑Staaten. Für Shein ist das ein Problem, denn: Rund ein Drittel seines Umsatzes verdiente der Konzern zuletzt in Europa.

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