Die für einen möglichen Minenräumeinsatz in der Straße von Hormus vorgesehenen Schiffe der Deutschen Marine haben den Suezkanal passiert und sollen sich nun vor Dschibuti für eine internationale Mission bereithalten. Man wolle, wenn es gefordert sei, schnell handlungsfähig sein, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) dazu in Brüssel, wo er seine Amtskollegen aus den Nato-Staaten traf. Das Minenjagdboot „Fulda“ und der Tender „Mosel“ sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in einem multinationalen Verband unterwegs und brauchen noch 5 bis 7 Tagen bis zu ihrem Zwischenziel. Insgesamt befinden sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums rund 140 Männer und Frauen an Bord. Ob es überhaupt zu einem Minenräumeinsatz in der Straße von Hormus komme, sei noch „offen“, so Pistorius. Nötig sei ein klarer internationaler völkerrechtlicher Rahmen und ein Mandat des Bundestages, der damit vor der Sommerpause befasst werden soll.
Boris Pistorius: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglicher Hormus-Mission
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