Blake Lively und Justin Baldoni beenden ihren Rechtsstreit - kurz vor Prozess-Beginn

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Die US-Schauspielerin Blake Lively und ihr Kollege Justin Baldoni haben ihren schlagzeilenträchtigen Rechtsstreit beigelegt. Am 18. Mai sollte der Prozess in New York beginnen. Doch nun erzielten die Anwälte der beiden eine außergerichtliche Einigung, wie aus einer gemeinsamen Stellungnahme hervorging. Eine Vergleichssumme wurde darin nicht genannt.

Lively und Baldoni hatten für den Film »Nur noch ein einziges Mal« zusammengearbeitet. Sie spielten die Hauptrollen, Baldoni war zudem Regisseur. Die Anwälte beider Seiten bezeichneten den Film nun als »eine Quelle des Stolzes« für »uns alle, die an seiner Entstehung mitgewirkt haben«. Zugleich erklärten sie, die Entstehung habe Herausforderungen mit sich gebracht und die von Lively geäußerten Bedenken hätten es verdient, gehört zu werden.

An Arbeitsplätzen dürfe es kein Fehlverhalten geben, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Es sei jetzt ihre »aufrichtige Hoffnung«, dass alle Beteiligten »konstruktiv und in Frieden« vorwärtsgehen können.

Was sich beide Seiten vorwarfen

Nach den Dreharbeiten hatte Lively sich über Baldonis Verhalten am Set beschwert und Klage eingereicht. Sie warf ihm unter anderem vor, er habe ständig über sein Sexualleben gesprochen. Außerdem habe Baldoni versucht, Sexszenen in den Film einzubauen, die nicht im Drehbuch standen und denen Lively nicht vorab zugestimmt hatte.

Produzent Jamey Heath habe die Schauspielerin zudem beim Umziehen beobachtet, obwohl sie ihn gebeten habe, sich wegzudrehen. Auch gegen ihn reichte die aus der Serie »Gossip Girl« bekannte Lively Klage ein. Die Schauspielerin warf Baldoni zudem vor, eine Schmutzkampagne gegen sie gestartet zu haben, um ihren Ruf zu ruinieren.

Daraufhin verklagte Baldoni seine Kollegin und deren Ehemann, Hollywoodstar Ryan Reynolds, wegen Verleumdung; außerdem die »New York Times«, die darüber berichtet hatte. Er forderte von dem Promi-Paar mindestens 400 Millionen Dollar (350 Millionen Euro) Schadensersatz. Im Juni des vergangenen Jahres wies ein US-Richter die Klage Baldonis ab. Der Streit war von beiden Seiten auch massiv in der Öffentlichkeit ausgefochten worden.

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