Die US-Regierung bereitet nach Worten ihres Sondergesandten John Coale einen möglichen Besuch des autoritären belarussischen Staatschefs Alexander Lukaschenko vor. Bei Unterredungen in Minsk sprach Coale mit Lukaschenko über die Kriege in Iran und in der Ukraine sowie über bilaterale Beziehungen, wie die staatliche belarussische Nachrichtenagentur Belta meldete.
»Wir sprachen auch über eine mögliche Reise von Präsident Lukaschenko in die USA«, sagte Coale vor Fernsehkameras. Auch ein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump sei möglich. US-Sanktionen gegen das belarussische Finanzministerium, zwei Banken sowie zwei Düngemittelhersteller würden aufgehoben.
Inzwischen dritter Besuch des US-Sondergesandten
Anders als die EU, die Lukaschenko wegen seiner Menschenrechtsverstöße isoliert hat, setzen die USA auf Fortschritte durch direkte Kontakte zu Minsk.
In Medienberichten war die Rede von 250 Gefangenen, die freigelassen würden. Die US-Botschaft in Litauen bestätigte die Zahl später. Trotz der Freilassungen behauptet Machthaber Lukaschenko, dass es in seinem Land keine aus politischen Motiven inhaftierte Personen gebe.

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