Die katholischen Bischofskonferenzen der G7-Staaten haben sich erstmals mit einer gemeinsamen Erklärung an ihre Staats- und Regierungschefs gewandt. Wie die Deutsche Bischofskonferenz am Freitag in Bonn mitteilte, rufen die Bischöfe vor dem G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains dazu auf, Brücken zu bauen „für Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenwürde“.
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, nannte die gemeinsame Stellungnahme ein „wichtiges Zeichen“. Von den führenden Industrienationen verlangen die Bischöfe, das Völkerrecht zu stärken und eine faire Politik gegenüber ärmeren Ländern im Globalen Süden zu verfolgen. Sie kritisieren Kürzungen bei der Entwicklungshilfe und fordern mehr Einsatz gegen Armut und Hunger. Weitere Anliegen sind internationale Regeln für künstliche Intelligenz zum Schutz von Kindern, entschiedene Maßnahmen gegen den Klimawandel und die Aufnahme von Flüchtlingen.











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