Israel bricht wegen angeblicher Apartheid-Vergleiche vorerst den Kontakt zur EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ab. Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte am Donnerstag, er werde die Kommunikation mit Kallas einstellen, bis sie ihre Äußerungen zurücknehme. Kallas bot Saar daraufhin auf der Plattform X die Fortsetzung des Dialogs an. Kallas soll bei einem Besuch in Mexiko Israel mit dem südafrikanischen Apartheid-Regime verglichen haben. Saar bezog sich auf einen Bericht des Nachrichtenportals Euractiv. Demnach soll Kallas das israelische Vorgehen im Westjordanland und im Gazastreifen mit der früheren südafrikanischen Politik der Rassentrennung gleichgesetzt haben. Eine direkte Stellungnahme dazu gab Kallas in ihrem Beitrag auf X nicht ab. Die EU-Außenbeauftragte bekräftigte jedoch die Position der EU, die den israelischen Siedlungsbau im Westjordanland verurteilt, und betonte das Festhalten an einer Zweistaatenlösung zur Beilegung des Nahost-Konflikts.
Angeblicher Apartheid-Vergleich: Kallas in der Kritik
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