Zwölf Programme im Test: Welche Steuersoftware wirklich hilft

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Teils gibt es beim Klicken von Anlage zu Anlage der Steuererklärung auch erst einmal gar keine Erklärung, ­etwa bei der Anlage KAP (für Kapitaleinkünfte) oder N (für Angestellteneinkünfte). Erst wenn man diese aufruft und mit der Bearbeitung beginnt, wird deutlich, worum es überhaupt geht. So besteht die Gefahr, dass man vorschnell zur nächsten Anlage weiterklickt.

Auch sonst lässt Elster seine Nutzer vielfach alleine. Tipps zum Steuersparen gibt es auf dem behördlichen Portal natürlich nicht, daran hat der Staat kein übermäßiges Interesse. Aber es fehlt auch an Unterstützung, um die Anzahl an Arbeitstagen im Betrieb oder im Homeoffice zu ermitteln. Es gibt kein Tool, um die Wegstrecke zur Arbeit zu berechnen. Man bekommt keinen Hinweis, wie man die Ausgaben für ein teureres Arbeitsmittel über mehrere Jahre steuerlich abschreibt. Elster will vom Nutzer einfach die Abschreibungshöhe fürs jeweilige Jahr, fertig. Viele dürften sich damit überfordert fühlen. Das Risiko von Fehlern ist groß.

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