Windows-Update-Vorschau: Haptisches Feedback und Xbox-Spielemodus

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In der Nacht zum Freitag vor dem langen Mai-Wochenende hat Microsoft die Update-Vorschauen für Windows veröffentlicht. Die bringen die nicht-sicherheitsrelevanten Änderungen zum kommenden Mai-Patchday in den Massentest. Heraus stechen dabei haptisches Feedback sowie der Xbox-Modus.

Microsoft hebt einige Verbesserungen besonders hervor. In den Versionsnotizen für die Update-Vorschau schreibt Microsoft etwa, dass im allgemeinen Rollout insbesondere Secure-Boot-Zertifikate weiter ausgetauscht, Kerberos-Probleme gefixt und ein bekanntes Problem mit Remote Desktop korrigiert werden, durch das der Sicherheitswarnungsdialog in Multi-Monitor-Umgebungen mit unterschiedlichen Skalierungen nicht korrekt angezeigt wird. Spannend wird es eher beim schrittweisen Rollout: Da bringt Microsoft Windows jetzt haptische Feedback-Effekte bei. Bei bestimmten Aktionen wie dem Ausrichten von Objekten in PowerPoint oder Anfassen und Ändern der Größe von Fenstern oder auch beim Überfahren des „X“ zum Schließen der App gibt es Vibrationen von Eingabegeräten.

Allerdings tastet sich Microsoft langsam vor: Bislang unterstützen der Surface Slim Pen 2, Asus Pen 3.0 und MSI Pen 2 die Funktion. Logitechs MX Master 4 kann das auch, nach einem Firmwareupdate für den Bolt-Dongle. Laut Microsoft können auch weitere Geräte das künftig unterstützen, sofern die Hersteller entsprechende Aktualisierungen veröffentlichen.

Die Entwickler heben zudem hervor, dass der Xbox-Modus nun auf Laptops, Desktops und Tablets zur Verfügung stehen soll. Der liefert eine verschlankte Vollbild-Bedienoberfläche, die die Spiele in den Vordergrund rückt und Hintergrund-Ablenkungen minimiert. Das Tastenkürzel Windows+F11 ist die schnellste Variante zum Aufrufen, wenn man sich rasch entspannen und rein auf das Spiel konzentrieren möchte.

Das Zip-Tool im Datei-Explorer lernt weitere Formate, neu kommen uu, cpio, xar und NuGet-Pakete (nupkg) hinzu. Die Ansichts- und Sortiervorlieben soll der Explorer sich für die Download- und Dokumente-Ordner jetzt merken und auch dann berücksichtigen, wenn Apps den Datei-Explorer in diesen Orten starten.

Wer KI-Agenten nutzt, soll diese auch von der Taskbar aus überwachen können. Beim Überfahren des Microsoft-365-Copilot-Icons zeigt Windows die Fortschritte in Echtzeit. Für das Unternehmensumfeld interessant: Jetzt bringt Windows 11 die Funktion mit, mittels Richtlinien vorinstallierte Microsoft-Store-Apps zu entfernen. Damit rücken weitere, kürzlich in Insider-Versionen getestete Funktionen weiter zur allgemeinen Verfügbarkeit. Dazu gehört auch die Windows-Treiber-Richtlinie, durch die Windows Treiber mit Cross-Signed-Root-Zertifikaten nicht mehr akzeptiert. Zudem kommt auch der sicherere Umgang mit Batchdateien mit dem Performance-Booster-Registry-Eintrag „LockBatchFilesWhenInUse“ für alle.

Nach den Updates zeigen die Windows-11-Versionen die Buildnummern 26200.8328 respektive 26100.8328 an.

(dmk)

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