Vokuhila-Wettbewerb in Belgien: Und ewig grüßen die Achtziger

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Vokuhila-Wettbewerb Und ewig grüßen die Achtziger

Rudi Völler trug sie, David Bowie auch: die »Vorne kurz, hinten lang«-Frisur. Fans hat sie bis heute. Zu einem Wettbewerb in Belgien kamen Vokuhila-Träger aus ganz Europa zusammen.

24.05.2026, 15.43 Uhr

 »Offen gegenüber dem Abenteuer«
 »Offen gegenüber dem Abenteuer«

Wettbewerbsteilnehmer beim Haarschnitt: »Offen gegenüber dem Abenteuer«

Foto: John Thys / AFP

»Vorne fürs Geschäft, hinten für die Party« – unter diesem Motto hat am Wochenende im belgischen Audregnies der europäische Vokuhila-Frisurenwettbewerb stattgefunden. Hunderte Teilnehmer versammelten sich, um den markanten Haarschnitt zu feiern.

Den Wettbewerb gewann ein Duo: Die 44 Jahre alte Bérénice und der zwei Jahre ältere Samuel traten unter dem Künstlernamen »BesaMulet« an. »Mulet« oder »Mullet« ist die französische beziehungsweise englische Bezeichnung für den Vokuhila.

 Besonders in den Achtzigerjahren populär

Besucherin mit Vokuhila: Besonders in den Achtzigerjahren populär

Foto: John Thys / AFP
 Eine Lebenseinstellung

Posieren mit Mullet: Eine Lebenseinstellung

Foto: John Thys / AFP

Die »Vorne kurz, hinten lang«-Frisur war besonders in den Achtzigerjahren populär. Bekannte Träger waren etwa der Fußballer Rudi Völler oder Poplegende David Bowie.

Der diesjährige Wettbewerb war die vierte Mullet-Meisterschaft in Europa. Die Teilnehmer reisten zum Teil aus Frankreich, Spanien oder England an. Es ging ihnen dabei nicht nur um den Spaß, für einige gehört die Frisur zur Lebenseinstellung.

»Der Mullet ist offen, gegenüber anderen, gegenüber Andersartigkeit, gegenüber dem Abenteuer. Er hat eine wilde Seite«, sagte Wettbewerbssprecher David Hubert, bekannt unter dem Pseudonym Edgar Funkel.

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