Verhandlungen über den Ukrainekrieg: Die Bundesregierung bereitet sich auf Verhandlungen mit Russland vor

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Mit Wladimir Putin reden? Dafür sah Friedrich Merz lange keinen Anlass. Nun aber wappnet sich das Kanzleramt für Gespräche mit Russland. Wer dabei am Tisch sitzen soll.

4. Juni 2026, 8:00 Uhr

 Die Ukraine trifft Russland im Inneren, und die Kosten des Krieges steigen.
Wladimir Putin könnte Gründe haben, sich auf Verhandlungen einzulassen: Die Ukraine trifft Russland im Inneren, und die Kosten des Krieges steigen. © Mikhail Metzel/​Russian Government/​imago images

Dass Deutschland demnächst Gespräche mit Wladimir Putins Russland aufnehmen könnte, dazu gab es bislang nur Gerüchte und Andeutungen. Die Altkanzlerin Angela Merkel könnte im Namen der EU mit Putin verhandeln, war eines dieser Gerüchte. Putin selbst schlug Merkels Vorgänger Gerhard Schröder als Vermittler vor. Der nun auch prompt in Moskau gesehen wurde. All das wirkt weder besonders ernst noch besonders realistisch.

Tatsächlich aber hat sich auch etwas hinter den Kulissen verändert: Die Bundesregierung bereitet sich seit Wochen intensiv auf Gespräche mit Russland vor. Im Kanzleramt finden regelmäßige Beratungen dazu statt, vor allem mit Vertretern Frankreichs und Großbritanniens. Aus Regierungskreisen heißt es dazu: »Langsam öffnet sich ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland.«

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