USA und Nato: Wie gefährlich ist seine Wut für die Nato?

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Nato-Generalsekretär Mark Rutte eilte nach Washington, um einen verärgerten US-Präsidenten bei Laune zu halten. Dabei sind nicht alle Drohungen Donald Trumps glaubwürdig.

10. April 2026, 6:06 Uhr

Donald Trump NATO
US-Präsident Donald Trump am 31. März im Weißen Haus © Evan Vucci/​Reuters

Zwischen der Ankündigung des Washington-Besuchs von Nato-Generalsekretär Mark Rutte und seinem Gespräch im Oval Office lagen gerade mal fünf Tage. Nun können fünf Tage in Zeiten von Donald Trump gefühlt eine Ewigkeit sein. Und so war es auch dieses Mal. In dem Zeitraum von Freitag vergangener Woche bis Mittwoch drohte der US-Präsident dem Iran mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur (Brücken, Kraftwerke, Entsalzungsanlagen), der Auslöschung "einer ganzen Zivilisation", Strafzöllen gegen Drittstaaten, einem möglichen Nato-Austritt oder alternativ mit der Bestrafung von einzelnen Nato-Partnerländern für angeblich unterlassene Hilfeleistung.

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