Nato-Generalsekretär Mark Rutte eilte nach Washington, um einen verärgerten US-Präsidenten bei Laune zu halten. Dabei sind nicht alle Drohungen Donald Trumps glaubwürdig.
10. April 2026, 6:06 Uhr
Zwischen der Ankündigung des Washington-Besuchs von Nato-Generalsekretär
Mark Rutte und seinem Gespräch im Oval Office lagen gerade mal fünf Tage. Nun
können fünf Tage in Zeiten von Donald Trump gefühlt eine Ewigkeit sein. Und so war
es auch dieses Mal. In dem Zeitraum von Freitag vergangener Woche bis Mittwoch
drohte der US-Präsident dem Iran mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur (Brücken,
Kraftwerke, Entsalzungsanlagen), der Auslöschung "einer ganzen Zivilisation", Strafzöllen
gegen Drittstaaten, einem möglichen Nato-Austritt oder alternativ mit der
Bestrafung von einzelnen Nato-Partnerländern für angeblich unterlassene
Hilfeleistung.

vor 11 Stunden
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