USA: Tornados fordern mindestens acht Tote und viele Verletzte

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In den USA haben mehrere Tornados gewütet. Dabei sind bislang mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, wie Behörden mitteilten.

Im nordöstlichen Bundesstaat Michigan wurden vier Tote gemeldet, vier weitere im Bundesstaat Oklahoma. Durch die Stürme, die bereits am Donnerstagabend Ortszeit begannen und am Samstag weiter anhielten, wurden zudem Dutzende Menschen verletzt.

Im Süden Michigans starben nahe der Ortschaft Union City nach Angaben der örtlichen Polizei drei Menschen. Zwölf Menschen wurden dort verletzt. Im rund 80 Kilometer weiter westlich gelegenen Landkreis Cass County kam laut Behördenangaben ein Mensch ums Leben.

Hunderte von Stromausfällen betroffen

Der Gouverneur von Oklahoma, Kevin Stitt, schrieb im Onlinedienst X, eine Mutter und ihre Tochter seien durch das Unwetter ums Leben gekommen. Im Bezirk Okmulgee County starben nach Angaben des Sheriffs zwei Menschen in der Stadt Beggs.

Medien und Behörden berichteten von zahlreichen Bäumen, die auf Straßen und Gebäude gestürzt seien. Mehr als 500 Menschen waren demnach von einem Stromausfall betroffen. Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer richtete ein Krisenzentrum ein, um die Arbeiten nach den Unwettern im Südwesten von Michigan zu koordinieren, wie sie im Onlinedienst X mitteilte.

Anwohnerin filmte Tornado

In Michigan stand eine Frau auf ihrer Terrasse und filmte, wie sich ein Tornado auf der anderen Seite des zugefrorenen Union Lake seinen Weg bahnte. Bäume wurden entwurzelt und Trümmer flogen durch die Luft.

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Die Kombination aus einem Wettersystem, das Feuchtigkeit aus der Golfküste absaugte, und einer Warmfront, die sich nach Norden bewegte, schuf laut Meteorologe David Roth die richtigen Bedingungen für einen Tornado in dem Bundesstaat, in dem diese relativ selten sind.

Michigan hat durchschnittlich 15 Tornados pro Jahr, was weit weniger ist als die 155 in Texas und die 96 in Kansas, sagte er.

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