US-Sanktionen gegen Iran: Iran-Sanktionen der USA verschärfen Spannungen mit China

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Die USA wollen gegen Länder vorgehen, die weiterhin mit dem Iran handeln. Chinas Regierung protestiert: Die Sicherheit der eigenen Wirtschaft stehe im Vordergrund.

Quelle: DIE ZEIT, dpa, AFP, Reuters, 25. August 2026, 11:19 Uhr

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China kritisiert die von den USA angedrohten zusätzlichen Sanktionen gegen den Iran. Die Volksrepublik warnt, sie werde eigene wirtschaftliche Interessen schützen. © Johannes Neudecker/​dpa

China hat die von den USA angedrohten neuen Sanktionen gegen den Iran und dessen Handelspartner kritisiert. Die Volksrepublik lehne einseitige Strafmaßnahmen ab, die keine Grundlage im Völkerrecht hätten, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian. Solche Maßnahmen seien kein geeigneter Weg, um bestehende Konflikte zu lösen.

Peking werde die eigenen wirtschaftlichen Interessen schützen und »alle notwendigen Maßnahmen« ergreifen, kündigte der Sprecher an. »China hat bereits viele Male erklärt, dass es illegale einseitige Sanktionen entschieden ablehnt.« Damit deutete die chinesische Regierung an, dass sie auf mögliche US-Sanktionen gegen chinesische Unternehmen oder Handelspartner reagieren könnte.

Die USA hatten zuvor mit Maßnahmen gegen Länder und Unternehmen gedroht, die weiterhin mit dem Iran handeln. US-Finanzminister Scott Bessent sagte, das Finanzministerium habe die Netzwerke und Vermittler identifiziert, die der Iran für den Verkauf seines Öls und zur Umgehung internationaler Sanktionen nutze. China ist der weltweit größte Abnehmer iranischen Öls. 

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