UN-Mission: Zwei UN-Blauhelmsoldaten im Südsudan getötet

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Im Südsudan sind nach Angaben der Vereinten Nationen zwei Blauhelmsoldaten getötet worden. Laut der UN-Mission fand der Angriff durch »bewaffnete Unbekannte« statt.

Quelle: DIE ZEIT, AFP, Reuters, Aktualisiert am 24. August 2026, 17:15 Uhr

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Die Friedensmission der Vereinten Nationen im Südsudan wurde nach der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 2011 ins Leben gerufen. © Luis Tato/​AFP/​Getty Images

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind im Südsudan zwei Blauhelmsoldaten in einem Hinterhalt getötet worden. Nach Angaben der UN-Mission im Südsudan fand der Angriff durch »bewaffnete Unbekannte« statt, als eine Patrouille im Bundesstaat Jonglei in Richtung der Stadt Pajut fuhr. Angriffe auf Blauhelmsoldaten können »Kriegsverbrechen darstellen«, sagte die UN-Mission. Jonglei war in jüngster Zeit vermehrt Schauplatz von Konflikten zwischen Regierungs- und Oppositionstruppen.

Die Friedensmission der Vereinten Nationen im Südsudan verurteilte den Vorfall scharf. Demnach wurden sieben weitere Menschen verletzt, darunter drei Blauhelmsoldaten, zwei Polizisten und zwei zivile Mitarbeiter. Die Nationalität der Blauhelmsoldaten wurde nicht mitgeteilt.

Der Südsudan ist das jüngste Land der Welt und hatte sich 2011 vom Sudan abgespalten. Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 ist er regelmäßig Schauplatz tödlicher Konflikte. Jüngsten UN-Angaben zufolge starben seither mehr als 160 Blauhelmsoldaten im Einsatz. Zuletzt hatte sich die Lage im Land zunehmend verschlechtert, nachdem der Konflikt zwischen Anhängern von Präsident Salva Kiir und Unterstützern seines ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar wieder aufgeflammt war. Ein 2018 geschlossenes Friedensabkommen, das einen fünfjährigen Bürgerkrieg mit rund 400.000 Toten beendet hatte, war gescheitert.

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